Raumzeitkrümmung als Ursache für Gravitation?

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Raumzeitkrümmung als Ursache für Gravitation?

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Di 16. Okt 2018, 15:35

Hantierer hat geschrieben:Na in der Physik möchte ich nicht über Geist und Bewusstsein philosophieren, das ist da kein Gegenstand der Betrachtung. Deswegen brauche ich dafür ja eine Metaphysik, die Metaphysik ist nicht Teil der Physik, sondern die Physik ist Teil der Metaphysik.
Metaphysik ist, über angewandte und interpretierte Physik (Lehrmeinung) zu philosophieren. Religiöses hat auch dort nichts verloren, sonst könnte man ja einfach sagen: "Gott wars!"
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Re: Raumzeitkrümmung als Ursache für Gravitation?

Beitragvon Hantierer » Mi 17. Okt 2018, 10:50

Ja, bei mir ist es dann mit Metaphysik über angewandte und interpretierte Physik zu philosophieren. Hab gestern erstmal gekuckt, was andere so über Metaphysik sagen und da hieß es Metaphysik ist ein Teil der Philosophie und versucht die Dinge hinter den Dingen zu ergründen. Das passt ja so weit ganz gut. Kant hat auch im sozialen Bereich von Metaphysik gesprochen und das ist ja bei mir auch ausdrücklich erwünscht. Ich baue halt ein metaphysisches System und Verfahren, was dann Definitionen, Prozesse und Elemtarmengen zur Verfügung stellt, mit denen man beliebig in den verschiedensten Disziplinen hantieren kann. Sie stellt sich nicht drüber, was vielleicht so aussehen mag, sie stellt sich drumherum und kann gerne auch Teildisziplin einer Teildisziplin sein. :)

Innerhalb der Physik kann man Gott durchaus draußen lassen, aber es gibt ja auch in der Physik einen Zustand vor der Physik, Urknallpunkt und da sagen die Physiker ja selbst, dass es da noch keine Physik gab und eine Welt hinter der Physik, die Quantenwelt, wo ganz andere Gesetze herrschen, gibt es ja auch in der Physik. Und da kann ich als Drittklässler in meiner Metaphysik schon die Frage stellen und beantworten: Warum herrschen denn auf der Quantenwelt ganz andere Gesetze? Na sicherlich, weil die Quantenwelt in anderen physikalische Dimensionen stattfindet. - so weit habe ich das schon begriffen.

Mathematisch ist das so als wären zwei Koordinaten zu einer verschmolzen und dann gibt es auf dieser Dimension keine Unterschiede mehr und darum können sich Quanten von unserer Ebene aus gesehen auch zeitlos verhalten. Und in meiner Metaphysik ergeben sich auch schon "Null Strecken" also Grenzen ohne Abstand.

Und endlich muss ich mich mit den Relativisten auch nicht mehr rum schlagen und ewig Beispiele durchrechnen. Wenn die im Lorentzfaktor für die Variable "v" eine Relativgeschwindigkeit einsetzen, dann hat die mathematisch eine andere dimensionale Zusammensetzung als die absolute Geschwindigkeit c! Und das ist klipp und klar mathematisch falsch, das kann also physikalisch gar nicht richtig sein!

Und das ist ja nun echt kein mathematisches Geheimnis, jede Maßeinheit hat ihre mathematischen Dimensionen, das ist Grundwissen, so was sollte eigentlich jeder schon erkennen, der mal Mathe Leistungskurs gemacht hat - aber so was machen halt auch Professoren und Doktoren der Physik - und rechnen sich dumm und dämlich dabei! Die brauchen nur mal zwei Stunden Vortrag, dann reden sie ein halbes Jahr nicht mehr und dann laufen die auch wieder rund. Deswegen sehe ich mich ja gezwungen, erstmal mit der Definition von Definition anzufangen - also ganz ganz unten. Das ist doch sonst alles Syntax-Terror. :D
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Re: Raumzeitkrümmung als Ursache für Gravitation?

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Mi 17. Okt 2018, 16:11

@Hantierer:
Dann kommen wir ja langsam auf einen Level. Aber warum sollte man über Gegebenes philosophieren wollen oder müssen? Etwa, weil man mit der augenblicklichen Lage nicht klar kommt und etwas ganz Anderes sieht, als z.B. gekrümmte Raumzeit, was immer das auch sein mag? Ist es nicht komisch, dass bei all der Erkenntnis immer noch Unschärfe, Zufall, Schiksal und "Gott" - was mMn alles gleichzusetzen ist - auftaucht? Der Zufall hilft beim Erkenntnisgewinn - man irrt sich nicht empor. Das ist auch eine Philosophie. ;)
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Re: Raumzeitkrümmung als Ursache für Gravitation?

Beitragvon Mikesch » Mi 17. Okt 2018, 20:38

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:@Hantierer:
Dann kommen wir ja langsam auf einen Level. Aber warum sollte man über Gegebenes philosophieren wollen oder müssen? Etwa, weil man mit der augenblicklichen Lage nicht klar kommt und etwas ganz Anderes sieht, als z.B. gekrümmte Raumzeit, was immer das auch sein mag? Ist es nicht komisch, dass bei all der Erkenntnis immer noch Unschärfe, Zufall, Schiksal und "Gott" - was mMn alles gleichzusetzen ist - auftaucht? Der Zufall hilft beim Erkenntnisgewinn - man irrt sich nicht empor. Das ist auch eine Philosophie. ;)
Vor allem....
Also der Level liegt ja schon stark unterhalb der Erdoberfläche mit Tendenz bis zum Erdmittelpunkt durchzuschlagen. Von Raumzeitkrümmung zu Schicksal und Gott unter dem Thema RT. Das schafft nur ihr beiden...
Mikesch
 
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Re: Raumzeitkrümmung als Ursache für Gravitation?

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Mi 17. Okt 2018, 21:13

Mikesch hat geschrieben:Das schafft nur ihr beiden...
Aber wir schaffen etwas... im Gegensatz zu dir, der nur geheiligte Grundlagen, die aus irgendeinem Hut gezaubert wurden, herunterzubeten.
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Re: Raumzeitkrümmung als Ursache für Gravitation?

Beitragvon Mikesch » Mi 17. Okt 2018, 21:19

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Das schafft nur ihr beiden...
Aber wir schaffen etwas... im Gegensatz zu dir, der nur geheiligte Grundlagen, die aus irgendeinem Hut gezaubert wurden, herunterzubeten.

Nur weiter, nur weiter.
Bringt Spaß bei euch mitzulesen.
Echt jetzt...
Mikesch
 
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Re: Raumzeitkrümmung als Ursache für Gravitation?

Beitragvon Hantierer » Do 18. Okt 2018, 11:16

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:@Hantierer:
Dann kommen wir ja langsam auf einen Level. Aber warum sollte man über Gegebenes philosophieren wollen oder müssen?


Das macht man doch letztlich immer, manchmal frage ich mich, was mich sonst so beschäftigen würde, wenn ich noch nie von Gott, dem Universum oder Physik gehört hätte?

Von der spirituellen Seite aus gesehen dreht sich letztlich alles um Bewusstsein. Da müsste es also gelingen, irgendwie Bewusstsein zu verstofflichen. Jedenfalls wenn man so über das Bewusstsein nachdenkt, was schonmal schwierig genug ist, dann kommt drauf, dass Bewusstsein nicht logisch ist bzw. die reine Logik das Bewusstsein nicht erfassen kann - aber andersrum schon. In der Physik kommt man ohne Bewusstsein als Wirkungsuantum aus, aber in der Biologie nicht - und um darüber zu diskutieren, braucht man selbst auch ein Bewusstsein und das ist immer subjektiv - erst die Kommunikation kann eine Objektive schaffen.

Man setzt in seinem menschlichen Bewusstsein schon sehr viel voraus, was man logisch gar nicht erfasst haben muss, es ist halt einfach so, irgendwie immanent. Dabei gehört schon einiges an abstrakt-fraktional-paradistisch-absurden Denkens dazu, so ein Wort wie "Hirnwichse" überhaupt zu erfinden und das andere auch sofort verstehen was damit gemeint ist. Das ist selbstverständlich - aber ein äußerst komplexer Vorgang, dessen Untersuchung mir durchaus lohnend erscheint - besonders die orgiastische Komponente könnte die ansonsten dröge Analyse etwas auflockern. :D

Etwa, weil man mit der augenblicklichen Lage nicht klar kommt und etwas ganz Anderes sieht, als z.B. gekrümmte Raumzeit, was immer das auch sein mag?


Eben, klarkommen muss man im Bewusstsein. Und wenn man vom Selbstverständnis her alles erklären kann und einem dann bewusst wird, dass man nichts erklären kann, weil man eine Seifenblase gebaut hat, tja, dann ist das keine wissenschaftliche Frage mehr, wie man damit umgeht.

Ist es nicht komisch, dass bei all der Erkenntnis immer noch Unschärfe, Zufall, Schiksal und "Gott" - was mMn alles gleichzusetzen ist - auftaucht? Der Zufall hilft beim Erkenntnisgewinn - man irrt sich nicht empor. Das ist auch eine Philosophie. ;)


Irrtümer sind ja nicht schlimm und Einstein lebte noch zu anderen Zeiten und das war auch alles was neues, aber das keiner gemerkt haben will, dass da die Fehler und Logikbrüche drin sind? Das scheint mir auch mehr ein soziales Problem zu sein, als ein formal logisches.

Wenn man eine gekrümmte Raumzeit postuliert, dann müsste man doch sofort danach fragen, wie dieses Ding denn beschaffen ist? Aber wenn sie dann in ihrer Theorie selbst annehmen, dass es nur in der Mathematik existiert, dann ist das eben nur noch ein Formelwerk, welches in bestimmten Situation benutzt werden kann. Nur noch ein Beitrag für Technik und keine Physik mehr.

Also wie gesagt, ich betrachte die gekrümmte Raumzeit als die derzeit gültige Äthertheorie und als solche nehme ich sie erstmal so hin und so langsam habe ich auch eine Vorstellung davon, wie eine starre Geometrie Objekte in Bewegung versetzen kann. Da habe ich schonmal eine logische Funktionsweise, so dass ich es grundsätzlich für möglich halten kann - aber das ist ja mit Gott genau so, kann ich für möglich halten. :)
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Re: Raumzeitkrümmung als Ursache für Gravitation?

Beitragvon Mikesch » Fr 19. Okt 2018, 13:25

Hantierer hat geschrieben:Wenn man eine gekrümmte Raumzeit postuliert, dann müsste man doch sofort danach fragen, wie dieses Ding denn beschaffen ist?
Ich würde sagen: gekrümmt?
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Re: Raumzeitkrümmung als Ursache für Gravitation?

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Fr 19. Okt 2018, 17:38

Mikesch hat geschrieben:Ich würde sagen: gekrümmt?
Hmm... Beschaffenheit: gekrümmt. Das ist so gut wie: "Wieso? 42! Hab ich schon probiert, funktioniert nicht." :lol:
Ich denke, Hantierer wollte eher wissen, was sich da krümmt. Ist die Raumzeit am Ende gar doch stofflich?
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Re: Raumzeitkrümmung als Ursache für Gravitation?

Beitragvon Mikesch » Mo 22. Okt 2018, 11:32

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:Ich würde sagen: gekrümmt?
Hmm... Beschaffenheit: gekrümmt. Das ist so gut wie: "Wieso? 42! Hab ich schon probiert, funktioniert nicht." :lol:
Ich denke, Hantierer wollte eher wissen, was sich da krümmt. Ist die Raumzeit am Ende gar doch stofflich?
Warum habe ich dir diesen Kram nicht auch noch um die Ohren gehauen?
Vielleicht weil ich Gegner suche und keine Opfer. Ich habe doch ein weiches Herz....
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