Raumzeitkrümmung als Ursache für Gravitation?

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Raumzeitkrümmung als Ursache für Gravitation?

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Di 9. Okt 2018, 17:32

@Hantierer:
Hantierer hat geschrieben:Es ist nicht ganz einfach sich vorzustellen, dass man in einer 3D Welt immer und überall von einer 2D Fläche umgeben ist.
Das muss man auch nicht, denn das 2D-Modell der RZ dient nur der Vereinfachung. Die Raumzeit wird z.B. von D. de Hilster hier auseinander genommen. Aus einem Forbes-Artikel geht dort eindeutig hervor, dass Relativisten selber nicht wissen, was sie meinen, wenn sie von der Raumzeit sprechen - Sie kommen wegen der Beschaffenheit ihrer Theorie gar nicht darum herum, dieser Raumzeit eine gewisse Stofflichkeit angedeihen zu lassen.
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Re: Raumzeitkrümmung als Ursache für Gravitation?

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Di 9. Okt 2018, 17:36

Mikesch hat geschrieben:Geht es vielleicht auch sachlicher? Also ich habe nicht behauptet, das du hier "Scheiß" bringst.
Insofern gibt es keinen Grund, mir nicht deine Hypothesen zu zeigen. Wenn du allerdings nur unbedingte Zustimmung zu deinen Ideen erwartest, dann hast du ein falsches Verständnis von Wissenschaft. Ersteinmal muss du dich gegen das etablierte Theoriegebäude durchsetzen und nachweisen, daß deine Theorie besser ist und widerspruchsfrei sich im Theoriegebäude einbauen lässt, bevor man deine Theorie akzeptiert. Hypothesen reichen da bei Weitem nicht.

Nein es geht nicht sachlicher. Meine Ideen sind meine Hypothesen und das ist theoretische Wissenschaft. Und ich habe meine Ideen hier zur Genüge veröffentlicht und deine Argumente dagegen, waren stets deine geheiligten Grundlagen, die ich doch bitte verstehen solle. Versteh' du erstmal meine Ideen/Hypothesen und dann gehts auch sachlich weiter! Klar soweit?
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Re: Raumzeitkrümmung als Ursache für Gravitation?

Beitragvon Hantierer » Di 9. Okt 2018, 20:26

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Sie kommen wegen der Beschaffenheit ihrer Theorie gar nicht darum herum, dieser Raumzeit eine gewisse Stofflichkeit angedeihen zu lassen.


Eben, ohne eine irgendwie geartete substanzielle Eigenschaft der Raumzeit kommt man nicht hin. Das wir mir gleich klar. Das beleidigt doch jeden denkenden Menschen! Erst sagen, es gibt keine Raumsubstanz und dann eine Raumzeit, die sich krümmt und Kräfte verursacht. Etwas was sich krümmen kann und auf Materie einwirkt, muss irgendein etwas sein.

Ich versuche ja auch nur nachzuvollziehen, wie das in etwa gemeint ist. Und die Relativisten implizieren da ständig was und sagen hinterher so war es aber nicht gemeint. Das haut dann alles nicht mehr hin, deswegen nehme ich denen erstmal das Relativitätsprinzip weg, dann müssen sie auch mal klar Bezug nehmen, sozusagen. Der Gipfel der Frechheit war dann, dass nur Wissende dazu befähigt sein, Bezugssysteme zu wechseln, für Laien wird das nicht empfohlen...

Ich denke halt, dass die grundsätzliche Hypothese, dass es ein kleinstes unzerteilbares Teilchen geben müsse, hinfällig geworden ist. Die heisenbergsche Unschärferelation hat das ziemlich klar gezeigt. Aber das planksche Wirkungsquantum gibt uns eine kleinste Energieeinheit und auch irgendwie die kleinste Strecke an. Das rastert den Raum - Doppelspaltexperiment, da gibt es dann nur noch entweder <-> oder und ein ganz kleines >< bisschen Mitte, aber das zeigt nur, dass unsere Ebene schon etwas unabhängig vom Raster ist und leicht davon abweichen kann, das ist wichtig, dass es überhaupt Zufall und Ungewissheit geben kann und das geht erst ab einer gewissen Komplexität - deswegen muss meine 2D Raumzeit dann aus sich heraus zusätzliche Dimensionen erzeugen können, damit unsere Welt überhaupt besteht. Sie wäre dann die Substanz, das Geformte, bisher sehen wir ja nur Formen ohne Inhalt.

Ich komme nicht umhin, für bestimmte Prinzipien und Gesetze dann Geltungsbereiche zu definieren und sie sozusagen auf bestimmte Wirk-Ebenen zu beschränken. Auf der Raumzeit in 2D, so wie ich sie mir vorstelle, gelten noch ganz andere Regeln und dann kommen erstmal die Quanten und machen die erste 3. Dimension auf, da wirken dann schon andere Mechanismen, die dann zu den Atomen führen - da fängt dann Newton an - die wiederum andere Prinzipien benutzen oder zusätzlich neue ermöglichen und dann erst werden es Moleküle und das was wir dann allgemein Körper nennen, da kann dann Newton bis zur Grenze gelten. Ich müsste dann demnach die Ebenen definieren und für jede Ebene extra die wirkenden Prinzipien beschreiben. Und die Gravitation würde dann ein Prinzip sein, was alle diese Ebenen durchdringt und beeinflusst.
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Re: Raumzeitkrümmung als Ursache für Gravitation?

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Di 9. Okt 2018, 20:49

Hantierer hat geschrieben:Und die Relativisten implizieren da ständig was und sagen hinterher so war es aber nicht gemeint. Das haut dann alles nicht mehr hin, deswegen nehme ich denen erstmal das Relativitätsprinzip weg, dann müssen sie auch mal klar Bezug nehmen, sozusagen. Der Gipfel der Frechheit war dann, dass nur Wissende dazu befähigt sein, Bezugssysteme zu wechseln, für Laien wird das nicht empfohlen...
Ganz genau, so geht die Mainstream-Theorie. Duble-Talk auf jeder Ebene und die Relativisten verstehen sich untereinander selber kaum noch, sind sich dann aber zumindest darin einig, dass Kritiker und Laien das erst recht nicht verstehen können.
Die Mainstream-Theorien kann man mit einem perfekt zerschossenen Betriebssystem vergleichen... da hilft nur eines: Reset und Format C:. Dann Neuinstallation und wenn es dann immer noch nicht geht, ist das Betriebsystem nicht mit der Hardware kompatibel - war es btw. dann auch nie, aber es lief trotzdem irgendwie, wenn auch recht unsicher. Und wenn höhere Versionen des Betriebssystems dann auch nicht funktionieren, weil sie mit dem selben Mist aufwarten, muss man eben etwas ganz Anderes testen (Windows->Linux oder vice Versa). Neue Gedanken, Neue Grundlagen, andere Perspektiven, hinter welche diese Exessiv-Klugsch... Mainstreamer erst mal kommen müssten oder zumindest versuchen müssten sie zu verstehen. Ist aber leider nicht gegeben, weil Uni-Absolventen sich stets derartig etwas auf ihre Bildung einbilden und Anderen nur selten bis gar nicht etwas zutrauen.
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Re: Raumzeitkrümmung als Ursache für Gravitation?

Beitragvon Hantierer » Di 9. Okt 2018, 21:31

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Ganz genau, so geht die Mainstream-Theorie. Duble-Talk auf jeder Ebene und die Relativisten verstehen sich untereinander selber kaum noch, sind sich dann aber zumindest darin einig, dass Kritiker und Laien das erst recht nicht verstehen können.


Ja so sind se...

Aber ich kann das Modell der gekrümmten Raumzeit noch verwenden, so unsinnig erscheint mir das nicht. Ich versuche es nochmal genau zu erläutern.

Die 2dx2d kommen grundsätzlich erst aus 2x1d Zustande. Man hat zwei 1-dimensionale Punkte - da geht gar nichts. Aber jeder Punkt erzeugt für den anderen einen virtuelle Dimension - so dass beide dann zwei-dimensional sind, nur genau verdreht. Das ist dann ein Dualitätspaar und kein Polaritätspaar. Und da sie sich ja darin gleichen, dass sie beide eine virtuelle und eine substanzielle Dimension besitzen, verbinden sie siche über die substanzielle Dimension miteinander - so dass die Koordinatenstrahlen genau aufeinander liegen und so aus 1->2 und 2<-1 (aus zwei eins, (eins und eins) und (eins und eins)) über 1>1<1 zu 3d werden.

Diese grundlegenden einsen manifestieren sich bei uns in up und down Quanten. Wenn die dann passend zusammentreffen, wickeln sie sich nahezu untrennbar ineinander, dabei bilden dann die beiden substanziellen Dimensionen beider Quanten (up oder down - gibt es auf der 2D Fläche nicht, da ist es nur Spannung für up und auch für down äquivalent) und dann werden die ersten Teilchen draus.

Das ist metaphysische Dimensionslehre und paradoxe Mathematik - sind alles Sachen die wir noch nicht haben. Das ist echt abgefahrener Scheiß und erfordert eine Logik, wie man sie erstmal drauf kriegen muss. Da ist nicht 4 gleich 4, da gibt es mindestens 3 verschiedene vieren und man muss erstmal die fünf kennen ehe man sicher sagen kann, dass es die vier überhaupt gibt. Aber zum Glück ist da 13 schon eine echt große Zahl. Das ist ein Thema für sich, das geht dann sogar so weit, dass man da erfährt, warum man überhaupt rechnen kann. :)
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Re: Raumzeitkrümmung als Ursache für Gravitation?

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Di 9. Okt 2018, 22:15

Hantierer hat geschrieben:Man hat zwei 1-dimensionale Punkte - da geht gar nichts.
Veto! Hat man nicht. Ein Punkt hat keine Dimension.
0 Dimensionen = ein Punkt, genau nur einer
1 Dimension = Linie, mindestens zwei Punkte
2 Dimensionen = Fläche, mindestens 3 Punkte
3 Dimensionen = Volumen, mindestens 4 Punkte

Dazwischen
0,5 Dimensionen = Ruhe- bzw. Verweilzeit
1,5 Dimensionen = geradlinige Bewegungen
2,5 und 3,5 Dimensionen = mehrdimensionale Bewegungen.

Mehr als 3,5 Dimensionen lassen Metaphysik bzw. eine für den Menschen nur schwer vorstellbare und ganz sicher eine niemals beweisbare Physik vermuten. Die Zeit ist hier deswegen eine halbe Dimension, weil Zeit ganz andere Eigenschaften hat (sofern sie überhaupt welche hat) als Raum. Raum hat jedenfalls die Eigenschaft beliebige Objekte beinhalten zu können, und nicht mehr. Für die Existenz von Objekten wird Raum benötigt und für die Bewegung von Objekten wird Zeit benötigt.

Hantierer hat geschrieben:Aber jeder Punkt erzeugt für den anderen einen virtuelle Dimension - so dass beide dann zwei-dimensional sind.
Siehe oben.

Hantierer hat geschrieben:Diese grundlegenden einsen manifestieren sich bei uns in up und down Quanten. Wenn die dann passend zusammentreffen, wickeln sie sich nahezu untrennbar ineinander, dabei bilden dann die beiden substanziellen Dimensionen beider Quanten (up oder down - gibt es auf der 2D Fläche nicht, da ist es nur Spannung für up und auch für down äquivalent) und dann werden die ersten Teilchen draus.
Bei mir manifestiert sich im Ansatz schon etwas grundlegend Anderes.

Hantierer hat geschrieben:Das ist metaphysische Dimensionslehre und paradoxe Mathematik - sind alles Sachen die wir noch nicht haben. Das ist echt abgefahrener Scheiß und erfordert eine Logik, wie man sie erstmal drauf kriegen muss. Da ist nicht 4 gleich 4, da gibt es mindestens 3 verschiedene vieren und man muss erstmal die fünf kennen ehe man sicher sagen kann, dass es die vier überhaupt gibt. Aber zum Glück ist da 13 schon eine echt große Zahl. Das ist ein Thema für sich, das geht dann sogar so weit, dass man da erfährt, warum man überhaupt rechnen kann. :)
Wenn 4 nicht gleich 4 ist, ist das eine sch... Logik. Man kann 4 zwar auch als 100 schreiben, aber es bleibt dann trotzdem noch eine 4. Wenn man einmal im binären System rechnet, sollte man auch dort bleiben.
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Re: Raumzeitkrümmung als Ursache für Gravitation?

Beitragvon Hantierer » Di 9. Okt 2018, 23:38

Ja, meine Dimensionslehre ist grundlegend anders. Aber ich erhebe da keinen Anspruch auf Richtigkeit oder Vollständigkeit.

Erstmal muss ich mich noch ergänzen:

Hantierer hat geschrieben:dabei bilden dann die beiden substanziellen Dimensionen beider Quanten ... und dann werden die ersten Teilchen draus.


da wo die Punkte sind, steht was in Klammern und ein Teil vom eigentlichen Satz fehlt...."eine gemeinsame Dimension, die dann erst Raum und Zeit für uns ermöglicht - diese neue Dimension ist dann das was man Raumzeit nennt und vom 2D Äther aus gesehen virtuell und von ihre aus gesehen wird die Äther Dimension virtuell"

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:0 Dimensionen = ein Punkt, genau nur einer
1 Dimension = Linie, mindestens zwei Punkte


Ja, sag ja eins ist keins. Zwei eins werden dann zwei mal zwei, wo bei immer nur eine echte eins die jeweils virtuelle zweit eins für die andere ist. Insgesamt sinds drei. :geek:

Metaphysisch würde ich sagen die ersten zwei sind: Substanziell und Substanziell - erfordert strukturell und ergibt informell. Ich komm da auf ne Syntax, die ich selber noch nie gehört hab. :shock:
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Re: Raumzeitkrümmung als Ursache für Gravitation?

Beitragvon Hantierer » Mi 10. Okt 2018, 10:40

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Wenn 4 nicht gleich 4 ist, ist das eine sch... Logik. Man kann 4 zwar auch als 100 schreiben, aber es bleibt dann trotzdem noch eine 4. Wenn man einmal im binären System rechnet, sollte man auch dort bleiben.


Die Logik ist gar nicht so schlimm. Ich mache einen extra Thread dafür auf. Da geht es eben nicht nur um Quantität sondern auch um Qualität. Da ist eine 4 aus 3 und 1 was anderes als eine 4 aus 2 und 2. Ich bin auch nicht ganz damit zufrieden, das Mathematik zu nennen, es hat mehr mit Zahlensystematik und Mengenlehre und so zu tun.

Ich brauch da erstmal keine Formeln, ich brauche eine Vorstellung wie etwas passiert. Und habe auch lange geknabbert, mit einer gekrümmten Raumzeit als hantierbares Objekt umzugehen. Dass ich das hier so "fachlich" über Dimensionen und so zu beschreiben versuche, ist auch das erste mal, also das ist sicher noch nicht ausgereift. Aber es geht noch etwas weiter.

Wenn sich die Quanten dann über ihre substanzielle Dimension verbunden haben, dann gibt es "hier" und "dort" und da gibt es für beide auch ein "jetzt" - wobei des einen hier ist des anderen dort oder anders, was des einen weiß ist des anderen schwarz - da ist mal eine ganz andere Variante des RP. Symbolisiert wird das seit Urzeiten mit dem Yin Yang Symbol (das entsteht geometrisch aus zwei Spiralen). Aber weil ja nun für dieses Objekt eine Dimension in der ursprünglichen 2D wegfällt - sie ist quasi nach innen gestülpt - ist es dann beweglich auf der 2D - eigentlich nennt man das Naturebene - Raumzeit. Wie eine Blase auf einer Wasseroberfläche. Die Blase auf dem Wasser besteht auch nur aus gespannter Wasseroberfläche und die Blasen kleben aneinander, ohne direkt ineinander zu fallen, obwohl sie aus dem selben flüssigen Material sind. Ich hab mal irgendwo was von "Quantenschaum" gelesen...

Also erst ist nur eine 2D Fläche - diese kann schwingen, muss also irgendwie gespannt sein und ich unterstelle noch eine endliche Dehnbarkeit. Je stärker sie gespannt wird, um so größer der Widerstand bzw. das Streben nach Entspannung. So, nun wird diese Fläche von außen (es werde Licht oder auch Om) in Schwingung versetzt - also Energie zugeführt. Diese Schwingungen erfordern dann zwei virtuelle Dimensionen um sie zu beschreiben. Diese Schwingungen schaukeln sich auf, resonieren, interferieren - bis irgendwann die Dehnbarkeit so überstrapaziert ist, dass besagter Vorgang stattfindet und die Quanten entstehen und daraus dann die Materie (Himmel und Erde werden getrennt) - und dann fängt ja erstmal das an, was wir allgemein Physik nennen, vorher ist es Metaphysik und das müssen wir uns erst noch erarbeiten. Die Bibel gibt da aber schon, zwar nur wie in einem Bilderbuch, eine Stufe unter dem an, was die Physiker heute noch Urknall nennen.

Ich schlussfolgere daraus dann noch folgendes. Weil ich dabei darauf komme, dass ich ständig virtuelle Dimensionen brauche umd die natürlichen darzustellen, meine ich das alleine dieser Umstand schon zeigt, dass schon auf den untersten Ebenen die Möglichkeit zu Bewusstsein und Geist gibt - es besteht nur die Möglichkeit. Deswegen wundert es mich gar nicht mehr, wenn wir um den 3D Raum zu beschreiben dann eben die virtuelle Zeit brauchen, die ich in ihrer Eigenschaft eigentlich als 2D betrachte.

Wir wollen ja beide einen absoluten Bezugsraum haben, in dem man absolute Geschwindigkeiten angeben kann. Das muss aber gar kein 3D Raum sein, da braucht man nur Strecke und Zeit - einen Ort braucht man dafür nicht - aber dann zeigt sich eben die endliche Dehnbarkeit und der Widerstand der Raumzeit im Lorentzfaktor. Erst wenn man relative Geschwindigkeiten beschreiben will, braucht man den 3D Raum und die Zeit. Deswegen kriegen die Relativisten keine absoluten Geschwindigkeiten gebacken, weil sie sie in ihrem 3D+1 System beschreiben wollen, was keinen Sinn ergibt.

Da habt ihr das sicher jetzt mitbekommen, ich versuche die Wissenschaft mit den spirituellen bzw. religiösen Weltbildern in Einklang zu bringen - nur ein bisschen Modifikation hier und da und dann passt das auch zusammen, so meine Arbeitshypothese. :D
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Re: Raumzeitkrümmung als Ursache für Gravitation?

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Mi 10. Okt 2018, 18:11

Hantierer hat geschrieben:ich versuche die Wissenschaft mit den spirituellen bzw. religiösen Weltbildern in Einklang zu bringen
Bitte nicht sowas. :D
Es genügt, wenn man über Physik philosophieren darf - eine Religion oder ähnlich Mystisches (Spirituelles) sollte man nicht draus machen.
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Re: Raumzeitkrümmung als Ursache für Gravitation?

Beitragvon Hantierer » Di 16. Okt 2018, 11:20

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:Es genügt, wenn man über Physik philosophieren darf - eine Religion oder ähnlich Mystisches (Spirituelles) sollte man nicht draus machen.


Na in der Physik möchte ich nicht über Geist und Bewusstsein philosophieren, das ist da kein Gegenstand der Betrachtung. Deswegen brauche ich dafür ja eine Metaphysik, die Metaphysik ist nicht Teil der Physik, sondern die Physik ist Teil der Metaphysik. Und Geist und Bewusstsein und Theorien darüber sind genauso Teil der Metaphysik wie es die Physik ist, sie stehen sogar im selben Regal. Physik und Spiritualität sind beides ideelle Konzepte, die auf unterschiedlichen Wegen die Realität der Menschen beschreiben will und mit den gewonnenen Erkenntnissen das Leben der Menschen bereichern und eigentlich auch verbessern wollen.

Sie haben also trotz aller Unterschiede auch Gemeinsamkeiten und metaphysisch gibt es für mich keinen Grund eine gute Erkenntnis aus der einen Disziplin, die so gut ist, dass sie für sich alleine stehen kann, dann auch in anderen Disziplinen zu verwenden. Das sind dann Definitionen, die entweder gleich oder sehr ähnlich in verschiedenen Konzepten gelten, diese bilden dann - unabhängig vom verwendeten Begriff, der für die Definitionen benutzt wird - Verbindungen zwischen den Disziplinen. Je mehr sich die Definitionen gleichen, um so mehr verschmelzen die Disziplinen miteinander.

Ich würde die spirituelle Sichtweise nicht so sicher auch für die Wissenschaft benutzen, wenn ich nicht schon drei Verbindungspunkte hätte! Die Harmonie als großes spirituelles Konzept wird in der Physik vom planckschen Wirkungsquantum determiniert - Punkt 1, sehr beeindruckend.

In der Neurologie hat man einen essentiellen Unterschied in weiblichen und männlichen Gehirnen gefunden. Wenn ein unbekannter oder unerwarteter Reiz auftritt, dann können männliche Gehirne mit "Nichts" reagieren und weibliche Gehirne verbinden immer alles mit allem. Das verrät viel über uns Menschen - und zeigt die Spannweite unserer Welt zwischen Nichts und Allem. Sein oder nicht sein, ich denke also bin ich...Punkt 2, auch metaphysisch fundamental.

Und in der Mathematik, die Definition von Unendlichkeit nach Georg Cantor, das ist nichts anderes als eine mathematisch Abstraktion, des spirituellen Prinzip des All in Allem. "Unendlichkeit ist, wenn ein Element in seiner Wertigkeit der Gesamtmenge äquivalent ist". Punkt 3 - der wiederrum wunderbar geeignet ist, nicht nur unbekannte Mengen mathematisch zu hantieren, sondern auch extra für Mathematiker, daraus ethische Grundsätze zu definieren. Da kann man auch mathematisch begründen, warum alle Menschen gleichwertig sind - metaphysisch sind sie gleichwertig in ihren Unterschieden.

So haben dann alle irgendwie Recht, aber keiner so richtig. :lol:
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