Raumzeitkrümmung als Ursache für Gravitation?

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Raumzeitkrümmung als Ursache für Gravitation?

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Fr 3. Aug 2018, 23:21

Z. hat geschrieben:...noch bevor ich dir weismache das "Raumkrümmung und Grav" das selbe sind.
Wir haben also Raumzeitkrümmung sozusagen als Ursache für die Gravitation erkannt. Okay...

Z. hat geschrieben:Wer natürlich bei Grav an Newton denkt, dem solle der Apfel auf den Kopf fallen.
Newton den Begriff nicht gepachtet habend...
Die ART hat ihn aber auch nicht gepachtet, Okay?

Der Nächste, der eine Theorie entwickelt, könnte ja von einer anderen Ursache der Gravitation ausgehen, z.B. einer die eher an Ladung anlehnt, also von einem Teilchen selber ausgeht. Das würde das Erkennen einer GUT-Kraft sehr vereinfachen, weil eine einzig existierende Kraft keine zwei Ursachen mehr benötigt. ;)

Nun Folgendes:
Man nehme ein Gummituch und spanne es vor, damit es flach frei in einem Raum "schwebt". Unter diesen Aufbau konstruiere man eine variable homogene Magnetfeld-Fläche. In das Gummituch lege man nun in Abständen, die nötig sind, damit sich einzelne nicht irgendwo durch die Krümmung "versammeln", Stahlkugeln mit identischem Durchmesser jedoch verschiedenen Dichten also verschiedenen Massen. Man erkennt jetzt schon, dass eine doppelt so schwere Kugeln das Gummituch nicht doppelt so weit eindellen, was daran liegt, dass die Spannung des Gummituchs nicht proportional zum Gewicht der Kugeln steigt sondern eher nach

Sollte der Effekt nicht gleich sichtbar werden, kann man ihn durch ein stärkeres Magnetfeld unter dem Gummituch verstärken. Dass wir es hier nicht mit Gravitation zu tun haben, soll nicht interessieren, denn Kräfte haben stets identische Effekte (afaik). Das Gedankenexperiment soll zeigen, dass es für eine Raumzeitkrümmung als Beschreibung für Gravitation eher Spannungsfaktoren als Krümmungstensoren bzw. -invariaten benötigen würde.
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Re: Raumzeitkrümmung als Ursache für Gravitation?

Beitragvon Kurt » Sa 4. Aug 2018, 08:06

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
Z. hat geschrieben:...noch bevor ich dir weismache das "Raumkrümmung und Grav" das selbe sind.
Wir haben also Raumzeitkrümmung sozusagen als Ursache für die Gravitation erkannt. Okay...

Z. hat geschrieben:Wer natürlich bei Grav an Newton denkt, dem solle der Apfel auf den Kopf fallen.
Newton den Begriff nicht gepachtet habend...
Die ART hat ihn aber auch nicht gepachtet, Okay?

Der Nächste, der eine Theorie entwickelt, könnte ja von einer anderen Ursache der Gravitation ausgehen, z.B. einer die eher an Ladung anlehnt, also von einem Teilchen selber ausgeht. Das würde das Erkennen einer GUT-Kraft sehr vereinfachen, weil eine einzig existierende Kraft keine zwei Ursachen mehr benötigt. ;)


Man könnte natürlich gleich das nehmen was ist/real abläuft.


Kurt

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Re: Raumzeitkrümmung als Ursache für Gravitation?

Beitragvon Ernst » Sa 4. Aug 2018, 11:40

Mit der Einführung einer "Raumkrümmung" wird der fatale Fehler gemacht, die geometrische Kategorie Raum zu einer physikalischen Kategorie zu machen. Das heißt, eine mathematische Größe zu materialisieren.

Zudem bringt das gegenüber Newton keinen erkenntnistheoretischen Fortschritt. Ob nun Anziehungskräfte oder Raumkrümmungseffekte wirken; warum das so ist, vermag keine der beiden Thesen beantworten.

Da bleib ich lieber bei Newton, weil die Differentialgleichungen viel einfacher sind. Wie auch die Raumfahrt; oder hat schon jemand gehört, daß die dort anstelle von Newton auf Raumkrümmungsberechnungen übergegangen sind :?:
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Re: Raumzeitkrümmung als Ursache für Gravitation?

Beitragvon Kurt » Sa 4. Aug 2018, 13:07

Ernst hat geschrieben:Mit der Einführung einer "Raumkrümmung" wird der fatale Fehler gemacht, die geometrische Kategorie Raum zu einer physikalischen Kategorie zu machen. Das heißt, eine mathematische Größe zu materialisieren.


Genau das!!

(darum hat ja auch hier jemand solche Probleme wenn man ihn danach frägt was denn dieses eingedingte Alltagswort für eine Realexistenz hat!
Er schweigt lieber bevor er seinen Logikverstand in Schwung setzt)

Ernst hat geschrieben:Zudem bringt das gegenüber Newton keinen erkenntnistheoretischen Fortschritt. Ob nun Anziehungskräfte oder Raumkrümmungseffekte wirken; warum das so ist, vermag keine der beiden Thesen beantworten.

Da bleib ich lieber bei Newton, weil die Differentialgleichungen viel einfacher sind. Wie auch die Raumfahrt; oder hat schon jemand gehört, daß die dort anstelle von Newton auf Raumkrümmungsberechnungen übergegangen sind :?:


Man könnte ja gleich das nehmen was real abläuft.

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Re: Raumzeitkrümmung als Ursache für Gravitation?

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Sa 4. Aug 2018, 13:12

wl01 hat geschrieben:Wäre es denkbar, dass man alle beobachtete Phänomene rein mit einer "verstärkten" Raumkrümmung (also einer tatsächlich längeren Wegstrecke), also rein ohne Zeitdilatation erklären könnte?
KEINESFALLS!
Siehst du irgendwo gekrümmten Raum? Siehst du deswegen irgendwo verlängerte Wegstrecken? Siehst du dabei etwa die langsamer gehenden Uhren bei H&K nicht mehr? Nimm die verdammte Rosa-Relativisten-Brille ab! :lol:
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Re: Raumzeitkrümmung als Ursache für Gravitation?

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Sa 4. Aug 2018, 13:49

Hallo Ernst

Nun ich habe auch eine These, die ganz ohne Raumzeitkrümmung funktioniert. Leider funktioniert sie bisher nur mit Massen in einer Reihe, mit Massen auf Flächen und in Volumen aber noch nicht. Das einzige, was sich dadurch ändert ist, dass der Proportionalitätsfaktor G nicht mehr konstant ist, sondern sich abhängig von den beiden Massen M und m aus dem Wert der Coulombkonstanten entwickelt.

oder sich aus Rotationsverhalten in Galaxien ergibt

wobei M die gesamte Masse ist, die sich auf dem bertachteten Orbit befindet.

Das Ganze mündet in eine Definition der Masse über die Anzahl ihrer Elementarteilchen (Advogadromasse).

Je mehr Teilchen zu einem Gesamtobjekt verklumpen, desto höher wird ihre Trägheit und desto geringer ihre Agilität


n ist dabei die Anzahl der verklumpten Teilchen, proportional zur Masse m, das überstrichene i die Agilität, proportional zur Beschleunigung a und Fp(n) die potentielle Anziehungskraft des Objektes, wie sie für Teilchen in einer lückenlosen Reihe über das Basler-Problem ermittelt werden kann.
Aus

geht auch schon mal

hervor. Wie genau sprengt den Rahmen eines Beitrags, nur soviel sei noch gesagt, das c² ist nicht bloß irgend ein Faktor, sondern bleibt von der Coulombkonstanten übrig.
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Re: Raumzeitkrümmung als Ursache für Gravitation?

Beitragvon McDaniel-77 » Mi 12. Sep 2018, 01:30

Logisch!

Bei all den Theorien, welche von Masse und Gravitation faseln, vergessen die Fans immer, daß es sich bei Materie nicht um Masse handelt, sondern um eine Ansammlung von Elementarladungen - folglich reiner Elektromagnetismus wirkt.

Dann kommt wieder das dümmliche "Argument", daß man Gravitation nicht abschirmen könne und es deshalb kein elektromagnetisches Phänomen sein kann.

Wenn man endlich versteht, daß ein Wasserstoffatom aus einem Proton und einem Elektron besteht und sich dabei die Ladung der beiden Elementarladungen eben nicht neutralisiert, müsste der nächste Schritt eigentlich eine Erleuchtung ergeben. Ein Wasserstoffatom besteht aus zwei Ladungen nicht aus null!

Absolut alles was wir beobachten und messen basiert auf der elektromagnetischen Wechselwirkung, wie kann man auf dem Holzweg der Gravitation und Raumzeitkrümmung kommen und dort bleiben? Es ist unlogisch!

Ladungstrennung führt zur Spannungserhöhung, Ladung ist aber fundamental immer getrennt, ein Wasserstoffatom wandelt sich nicht in ein Neutron um, wohingegen sich ein Neutron stets zu einem Wasserstoffatom (Proton und Elektron) umwandelt.

Best regards

McDaniel-77
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Re: Raumzeitkrümmung als Ursache für Gravitation?

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Mi 12. Sep 2018, 05:12

McDaniel-77 hat geschrieben:Absolut alles was wir beobachten und messen basiert auf der elektromagnetischen Wechselwirkung

Korrigiere: Absolut alles, was wir beobachten und messen, basiert auf eine Wechselwirkung. Ob dabei Gravitation aus Elektromagnetismus hervor geht, was mMn eher unwahrscheinlich ist, oder umgekehrt, was mMn sehr viel wahrscheinlicher ist, ist ungeklärt. Sicher ist aber, dass man aus dem, was man hat, sowohl mathematisch als auch logisch einen Mechanismus bilden kann, bei welchem mehrere zylindrische Wellen beim sich Ausbreiten kegelförmig auseinanderfächern. EM-Wellen sind dann diese kegelförmigen Wellenpakete und Gravitationswellen nur die zentrale zylindrische Spiralwelle eines solchen Pakets. Ich denke, jedem dürfte klar sein, welche Wellenform am Ende übrig bleibt, wenn man solche Wellenpakete zerstreut. Schwarz-Weiß-Physik war gestern - heute bekommt man eine GUT-Kraft aus EMGI-Wellen. Welche Teilchen oder Ladungen damit baut, bleibt der Phantasie überlassen - wichtig ist, das dieser Mechanismus theoretisch sehr gut funktioniert.
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Re: Raumzeitkrümmung als Ursache für Gravitation?

Beitragvon Kurt » Do 13. Sep 2018, 20:24

Nicht von Bedeutung hat geschrieben:
McDaniel-77 hat geschrieben:Absolut alles was wir beobachten und messen basiert auf der elektromagnetischen Wechselwirkung

Korrigiere: Absolut alles, was wir beobachten und messen, basiert auf eine Wechselwirkung. Ob dabei Gravitation aus Elektromagnetismus hervor geht, was mMn eher unwahrscheinlich ist, oder umgekehrt, was mMn sehr viel wahrscheinlicher ist, ist ungeklärt. Sicher ist aber, dass man aus dem, was man hat, sowohl mathematisch als auch logisch einen Mechanismus bilden kann, bei welchem mehrere zylindrische Wellen beim sich Ausbreiten kegelförmig auseinanderfächern. EM-Wellen sind dann diese kegelförmigen Wellenpakete und Gravitationswellen nur die zentrale zylindrische Spiralwelle eines solchen Pakets.


Frage: soll das was du hier eingestellt hat irgendwas mit der Realität u tun haben?


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Re: Raumzeitkrümmung als Ursache für Gravitation?

Beitragvon Nicht von Bedeutung » Sa 15. Sep 2018, 02:21

Kurt hat geschrieben:soll das was du hier eingestellt hat irgendwas mit der Realität u tun haben?
Sicher nicht mit deiner.
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