Sagnac-Effekt, relativistisch betrachtet

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Sagnac-Effekt, relativistisch betrachtet

Beitragvon Yukterez » So 25. Jan 2015, 17:17

Wie der Sagnac-Effekt bei Rotationen funktioniert ist ja schon bekannt:

sagnac,rund.gif
für Volldarstellung Bild anklicken
sagnac,rund.gif (365.82 KiB) 4780-mal betrachtet

Das funktioniert nicht nur mit Biegungen sondern auch mit Brechungen, was sich an diesem Beispiel mit intuitiv gewählten Zahlen sehr leicht nachvollziehen lässt:

Angenommen wir haben ein Quadrat von 4 Lichtsekunden Umfang (U=4Ls). Ein Beobachter mit v=c/2 sendet 2 Signale mit c um das Quadrat; das eine nach vorne, und das andere nach hinten. An jeder Ecke sei ein Spiegel, der die Richtung des Photons um 90°umlenkt.

Aus der Sicht eines externen Beobachters stellt sich die Sache wie folgt dar:

Das nach hinten geschickte Photon (blau) trifft den Empfänger (schwarz) nach U/(c+v) = 8/3 sek von vorne, während das nach vorne abgeschickte Photon (rot) nach U/(c-v) = 8 sek von hinten einschlägt:

sagnac,eckig.gif
für Volldarstellung Bild anklicken
sagnac,eckig.gif (287.38 KiB) 4818-mal betrachtet

Relativ zum externen als auch zum bewegten Beobachter haben beide Photonen immer und zu jeder Zeit genau c. Wie von einem System ins andere transformiert wird steht im Faden viewtopic.php?p=81090#p81090 beschrieben und ist in der dortigen Animation download/file.php?id=2853 anzusehen (die Laufzeiten werden durch den aus den anderen Beispielen bereits bekannten γ-Faktor dividiert, also mit 0.866 multipliziert, um auf die Eigenzeit des bewegten Beobachters zu den jeweiligen Ereignissen zu schließen). Der einzige Unterschied zu den 1dimensionalen Beispielen ist dass man für die zweite und auch jede weitere Dimension den Pythagoras anwenden muss: (vx1-vx2)²+(vy1-vy2)²=c², während das Quadrat trivialerweise zu einem Rechteck mit Seitenverhältnis 1:0.866 in der momentanen Bewegungsrichtung des bewegten Beobachters kontrahiert.

Ein Kreis ist nichts anderes als ein Polygon aus unendlich vielen infinitesimalen Geraden. Ob rund oder eckig ist deshalb im Prinzip egal. Damit dürfte die Sache für jeden außer Chief (dessen Fragen hier nicht beantwortet werden) klar sein: Sagnac + Einstein = best friends forever.

Bild, Bild
Yukterez
 
Beiträge: 12577
Registriert: So 8. Apr 2012, 19:55

Re: Sagnac-Effekt, relativistisch betrachtet

Beitragvon Yukterez » So 25. Jan 2015, 18:26

Bild hat geschrieben:Schwachsinn!

Du hast dich im Faden geirrt, für deinen eigenen Schwachsinnsthread zum Thema Sagnac bitte hier entlang:
viewtopic.php?p=76067#p76067

Da du schon mit einer Dimension überfordert bist werde ich erst gar nicht versuchen dir das Selbe nocheinmal in zweien zu erklären.

Bild hat geschrieben:Damit dürfte die Sache für jeden außer Chief (dessen Fragen hier nicht beantwortet werden) klar sein:


Bild, Bild
Zuletzt geändert von Yukterez am So 25. Jan 2015, 19:06, insgesamt 2-mal geändert.
Yukterez
 
Beiträge: 12577
Registriert: So 8. Apr 2012, 19:55

Re: Sagnac-Effekt, relativistisch betrachtet

Beitragvon fallili » So 25. Jan 2015, 19:14

Yukterez hat geschrieben:......
Relativ zum externen als auch zum bewegten Beobachter haben beide Photonen immer und zu jeder Zeit genau c.
.........

Du glaubst doch wohl selber nicht, das Chief und Konsorten das jemals akzeptieren werden.
fallili
 
Beiträge: 2977
Registriert: Sa 1. Jun 2013, 13:08

ohne jeden weiteren Kommentar

Beitragvon Yukterez » So 25. Jan 2015, 19:32

Yukterez
 
Beiträge: 12577
Registriert: So 8. Apr 2012, 19:55

Re: Sagnac-Effekt, relativistisch betrachtet

Beitragvon fallili » So 25. Jan 2015, 19:37

Chief hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:
Yukterez hat geschrieben:......
Relativ zum externen als auch zum bewegten Beobachter haben beide Photonen immer und zu jeder Zeit genau c.
.........

Du glaubst doch wohl selber nicht, das Chief und Konsorten das jemals akzeptieren werden.

Wer kann so eine schwachsinnige Behauptung akzeptieren?

Relativ zum externen
als auch zum bewegten Beobachter
haben beide Photonen immer
und zu jeder Zeit genau c.


Geisteskrank! :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:


Nö - SRT.
Auch wenn Du es noch so groß schreibst, noch nie hat jemand eine Vakuumlichtgeschwindigkeit gemessen die ungleich c wäre.
fallili
 
Beiträge: 2977
Registriert: Sa 1. Jun 2013, 13:08

Re: Sagnac-Effekt, relativistisch betrachtet

Beitragvon fallili » So 25. Jan 2015, 19:43

@Chief
Folgende Situation:
Eine Lampe bewegt sich mit c/2 auf Dich zu. Du bleibst ruhend. Welchen Wert würdest Du für die Geschwindigkeit des bei Dir eintreffenden Lichtes messen?
Ernst gemeint die Frage und eine konkrete Antwort würde mich freuen.
fallili
 
Beiträge: 2977
Registriert: Sa 1. Jun 2013, 13:08

Re: Sagnac-Effekt, relativistisch betrachtet

Beitragvon Yukterez » So 25. Jan 2015, 19:50

Tja anscheinend ist das Thema wirklich so leicht zu verstehen dass nur noch hoffnungslose Deppen wie Chief daran scheitern.

Zufrieden,

Bild
Yukterez
 
Beiträge: 12577
Registriert: So 8. Apr 2012, 19:55

Re: Sagnac-Effekt, relativistisch betrachtet

Beitragvon fallili » So 25. Jan 2015, 20:00

Chief hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:@Chief
Folgende Situation:
Eine Lampe bewegt sich mit c/2 auf Dich zu. Du bleibst ruhend. Welchen Wert würdest Du für die Geschwindigkeit des bei Dir eintreffenden Lichtes messen?
Ernst gemeint die Frage und eine konkrete Antwort würde mich freuen.

c-300 m/s wenn die Lampe vom Westen her kommt.

Die kommt nicht von "Westen". Du befindest Dich ruhend im Weltall (nimm einen Raumanzug mit) und eine Lampe nähert sich mit c/2.
Für wie schnell würdest Du das von der Lampe ausgesendete und bei Dir eintreffende Licht messen.
fallili
 
Beiträge: 2977
Registriert: Sa 1. Jun 2013, 13:08

Re: Sagnac-Effekt, relativistisch betrachtet

Beitragvon Kurt » So 25. Jan 2015, 20:04

fallili hat geschrieben:
Auch wenn Du es noch so groß schreibst, noch nie hat jemand eine Vakuumlichtgeschwindigkeit gemessen die ungleich c wäre.


Äh, wo wurde denn die VAC-LG schon überall gemessen?

Kurt
Kurt
 
Beiträge: 14687
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Sagnac-Effekt, relativistisch betrachtet

Beitragvon Kurt » So 25. Jan 2015, 20:08

fallili hat geschrieben:Die kommt nicht von "Westen". Du befindest Dich ruhend im Weltall (nimm einen Raumanzug mit) und eine Lampe nähert sich mit c/2.
Für wie schnell würdest Du das von der Lampe ausgesendete und bei Dir eintreffende Licht messen.


Wieso weisst du dass sich die Lampe mit c/2 nähert?
Wie würdest du das von ihr auf dich zukommende Licht messen?

Kurt
Kurt
 
Beiträge: 14687
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Nächste

Zurück zu Relativitätstheorie

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 13 Gäste