Das Michelson-Morley-Experiment

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Das Michelson-Morley-Experiment

Beitragvon Kurt » Di 22. Okt 2013, 23:13

Joachim Stiller hat geschrieben: Kommt der Ätherwiend vielleicht aus dem Zentrum unserer Milchstraße?


Nein, da -fliesst - er hin, denn die Masse des zentralen SL bringt einen "Unterdruck" im Medium zustande.
(Jede Materie, jedes BT also, ist eine Senke für den Träger ("Äther"), darum ist auch das "Gravitationsgesetz" nach 1/r² falsch)

Es kommt auf die Grösse der Materieansammlung an wieweit diese als Lichtleitbezug wirken, ihn bestimmen, kann, siehe Sternenaberration, MMI, Fizeau und andere)


Kurt

Übrigens! Dieser "Unterdruck" ist für den Gang von Uhren (auch Atomuhren), für die LG, für die Stärke und Richtung der Eigenbeschleunigung (genannt Gravitation) usw. verantwortlich.
Sämtliche Konstanten entfallen dadurch, es gibt keine.
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Re: Das Michelson-Morley-Experiment

Beitragvon Joachim Stiller » Di 22. Okt 2013, 23:33

Das ist eine gewagte Behauptung... Das MMI kann die Richtung (Vorwärts oder Rückwärs) des Ätherwindes doch gar nciht bestimmen, sindern nur die "Ausrichtung" im Sinne von Himmelsrichtung, etwa N-S, S-N oder O-W, W-O. Was macht dich so sicher, das sich der Ätherwind auf das galaktische Zentrum zubewegt... Zumal ich mir auch das genaus Gegentiel vorstellen könnte... In der Esoterik ist eine Art "galaktischer Wind" bekannt und gebräuchlich, nur sollte der sich vom Zentrum nach äußen bewegen... Er bstimmt das, was wir die "Yufgas" nennen... Gruß Joachim Stiller Münstere
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Re: Das Michelson-Morley-Experiment

Beitragvon Harald Maurer » Di 22. Okt 2013, 23:43

Joachim Stiller hat geschrieben:Tja, Harald, da stehen wir möglicher Weise beide auf verlorenem Posten...

Nein, nur Du!
Wir meinen nicht beide das Gleiche, sondern Du hast mich nicht richtig verstanden. Ich habe nie behauptet, dass c+v und c-v sich aufheben. Sondern der Doppler-Effekt mit den richtigen Formeln gerechnet hebt das v auf. Näheres und ausführlicheres folgt später!

Grüße
Harald Maurer
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Re: Das Michelson-Morley-Experiment

Beitragvon Kurt » Di 22. Okt 2013, 23:46

Joachim Stiller hat geschrieben:Das ist eine gewagte Behauptung... Das MMI kann die Richtung (Vorwärts oder Rückwärs) des Ätherwindes doch gar nciht bestimmen, sindern nur die "Ausrichtung" im Sinne von Himmelsrichtung, etwa N-S, S-N oder O-W, W-O. Was macht dich so sicher, das sich der Ätherwind auf das galaktische Zentrum zubewegt... Zumal ich mir auch das genaus Gegentiel vorstellen könnte... In der Esoterik ist eine Art "galaktischer Wind" bekannt und gebräuchlich, nur sollte der sich vom Zentrum nach äußen bewegen... Er bstimmt das, was wir die "Yufgas" nennen... Gruß Joachim Stiller Münstere


Natürlich kann das MMI die Windrichtung bestimmen, der in Windrichtung liegende Arm kann durchaus eine Geschwindigkeitserhöhung/Erniedrigung signalisieren.
So wie der der Boot fährt auch!

Materie besteht aus lauter Einzelelementen, diese wollen erhalten bleiben, irgendwo muss die "Energie" ja herkommen sie das erbringt.
Somit ist es nur logisch dass, wenn man die "Energie" in Druck steckend sich vorstellt, das der Druck da wo viel Materie ist, abnimmt.
Und das geschieht beim Träger eben auch, das ist die Ursache für die Gravitation und den "Ätherwind" in Richtung Massezentrum.

Unser Universum funktioniert nur wenn es Drucksenken gibt, und zu diesen fliesst dann, so wie beim "Wetter" auch die Luft/Äther hin.


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Re: Das Michelson-Morley-Experiment

Beitragvon Harald Maurer » Di 22. Okt 2013, 23:48

Joachim Stiller hat geschrieben:weißt Du zufällig, welche Ausrichtung der Ätherwind hat? Ich meine, Du kennst Dich doch mit den Messreihen besser aus... Kommt der Ätherwiend vielleicht aus dem Zentrum unserer Milchstraße? Für mich wäre das eine wichtige Information, die an ganz andere, eher spirituelle Fragen anschlussfähig wäre... Gruß Joachim Stiller Münster

Der Ätherwind kommt vom Sternbild des Löwen - wenn man dazu geneigt ist, die Messungen der Dipol-Anisotropie der Hintergrundstrahlung einem Äther zuzuschreiben, in welchem sich die Erde in die Richtung zum Löwen bewegt. Das galaktische Zentrum liegt hinter dem Sternbild des Schützen. Das wäre die falsche Richtung.

Grüße
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Re: Das Michelson-Morley-Experiment

Beitragvon Kurt » Di 22. Okt 2013, 23:57

Harald Maurer hat geschrieben:
Joachim Stiller hat geschrieben:Tja, Harald, da stehen wir möglicher Weise beide auf verlorenem Posten...

Nein, nur Du!
Wir meinen nicht beide das Gleiche, sondern Du hast mich nicht richtig verstanden. Ich habe nie behauptet, dass c+v und c-v sich aufheben. Sondern der Doppler-Effekt mit den richtigen Formeln gerechnet hebt das v auf. Näheres und ausführlicheres folgt später!



Die -richtigen- Formeln können aber einen nicht vorhandenen Doppler nicht ersetzen/kompensieren.

Kurt
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Re: Das Michelson-Morley-Experiment

Beitragvon Joachim Stiller » Mi 23. Okt 2013, 00:13

Ja, Harald, und eben das ist ein starkes Argument gegen die Äthertheorie, und für ein absolutes Bezugssystem im Rahemn der Einsteinschen RT... Und noch ein wichtiges Argument gegen die Äthertehorie fiel mir gerade ein: das Hafele-Keating-Experiment von 71, das 1. ein absolutes Bezugssystem notwenig macht, und 2. pralktisch nur mit Einstien indirekt erklärt werden kann... Seht Euch die Seiten 10-12 an:

http://jstiller.js.funpic.de/download/s ... eorie2.pdf

Gruß Joachim Stiller Münster
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Re: Das Michelson-Morley-Experiment

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mi 23. Okt 2013, 07:18

Joachim Stiller hat geschrieben:
@ Jacelyne,

weißt Du zufällig, welche Ausrichtung der Ätherwind hat? Ich meine, Du kennst Dich doch mit den Messreihen besser aus... Kommt der Ätherwiend vielleicht aus dem Zentrum unserer Milchstraße? Für mich wäre das eine wichtige Information, die an ganz andere, eher spirituelle Fragen anschlussfähig wäre... Gruß Joachim Stiller Münster


Nein, ich weiß es nicht, aus welcher Richtung der Ätherwind weht und ich kenne mich mit den Messreihen nicht besser aus, habe ich doch weiter oben gesagt: Ich maße mir nicht an, die Auswertungen von Michelson, Morley, Miller oder Allais zu verstehen, ich bin keine Profi, und man muss es sein, um sie zu verstehen.

Es sind aus meiner Sicht extrem komplexe Berechnungen über die Position der Messvorrichtung auf ihrer Laufbahn um die Sonne zum Zeitpunkt der jeweiligen Messungen. Dass die Experimentatoren bestimmte Tages- und Jahreszeiten für die Messungen ausgewählt haben ist voll kein Zufall, sie haben sich was dabei gedacht, das steht für mich fest.

Der Ausgangspunkt des MM-Versuchs war wohl, so wie ich es verstanden habe, die schon damals bekannte Geschwindigkeit der Erde um die Sonne von 30 km/s. Das Problem ist eben, dass die Erde keine Sekunde still bleibt, das ist ein Kreuz mit der Erde ;). Das ist wohl keine leichte Aufgabe, die Position der Messvorrichtung auf der Laufbahn zu ermitteln, das stelle ich mir grausam vor. Das einzige, was ich verstanden habe, ist, dass Michelson einen absolut ruhenden Äther angenommen hatte, und dass er deshalb erwartete, einen „Fahrtwind“ auf die Messvorrichtung von 30 km/s zu messen. Er war deshalb enttäuscht, nur 8 bis 12 km/s gemessen zu haben.

Nein, ich weiß nicht, aus welcher Richtung der Ätherwind weht und ob Michelson mit dieser Versuchsreihe es herausbekommen hat, oder ob es später herausbekommen wurde. Ich wollte nur auf die wichtige, astronomische Dimension des MM-Versuchs aufmerksam machen, die hier im Forum nie beachtet und untersucht wurde. Und ich wollte natürlich auch Deine Aussage nicht so im Raum stehen lassen:

Joachim Stiller hat geschrieben:
Michelson war jedenfalls ein ziemlicher xxx... Ich sage nur: Avanti dilettanti... :D Gruß Joachim Stiller Münster


Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Das Michelson-Morley-Experiment

Beitragvon Hannes » Mi 23. Okt 2013, 08:32

Hallo Jocelyne !
Nein, ich weiß es nicht, aus welcher Richtung der Ätherwind weht und ich kenne mich mit den Messreihen nicht besser aus, habe ich doch weiter oben gesagt: Ich maße mir nicht an, die Auswertungen von Michelson, Morley, Miller oder Allais zu verstehen, ich bin keine Profi, und man muss es sein, um sie zu verstehen.

Diese Bewegung des lichttragenden Mediums hat Einstein komplett abgeschafft und einfach gesagt: Wir brauchen keinen Aether. Deswegen hat er auch die LG als konstant (zu was?) dargestellt und statt dessen die vereinbarten Maßeinheiten Meter und Sekunde aufgeweicht. So hat eine Fehlentscheidung in die andere gegriffen.

Eine elektromagnetische Welle braucht aber ein Weiterleitungsmedium. Und dieses Medium kann sich auch bewegen. Und gegen dieses Medium kann man sich auch bewegen, was man mit geeigneten Messgeräten messen kann. Dass ein Medium vorhanden ist, beweist die Quantenphysik.
Mit Gruß
Hannes
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Re: Das Michelson-Morley-Experiment

Beitragvon Harald Maurer » Mi 23. Okt 2013, 08:47

Kurt hat geschrieben:Die -richtigen- Formeln können aber einen nicht vorhandenen Doppler nicht ersetzen/kompensieren.

Du solltest aufhören, jeden Thread mit Deinen jeglicher Physik widersprechenden Einwürfen zu verspammen! Da kommt ununterbrochen so ein Nonsens daher, wir wissen aber schon was es für Kurt gibt und nicht gibt. Natürlich gibt es in einen Medium (z.B. sicherlich bei Schall) auch einen Doppler-Effekt beim Sender, der von einem entgegengesetzten Doppler-Effekt beim Empfänger wieder aufgehoben wird. Niemand kann so dumm sein, dass er das nicht versteht! Aber wenn Dich der Ausdruck Doppler-Effekt irritiert, kann man's auch so ausdrücken: der im Medium bewegte Sender gibt die Wellen z.B. rotverschoben ab, der gleichsinng mit konstantem Abstand bewegte Empfänger empfängt sie blauverschoben, und das ergibt wieder die vom Sender abgegebene Frequenz. Gefällt Dir diese Ausdrucksweise besser?
Wir wissen schon, was Kurt erwidern würde: "Wellen gibt es nicht!" Ich argwöhne, dass es Kurt auch nicht gibt, sondern dass hier ein Kobold ständig unsere Debatten stört! :twisted:

Grüße
Harald Maurer
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