Die richtige Sekunde und der richtige Meter

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die richtige Sekunde und der richtige Meter

Beitragvon Kurt » Mo 9. Sep 2013, 20:09

Hallo McDaniel-77
McDaniel-77 hat geschrieben:Jetzt stellt sich die Frage, ob denn der Mikrowellensender unabhängig von seiner Lokation und Lokationsänderung die Cäsiumatome genauso anregt, wie im Labor. Womöglich funktioniert das im Satelliten nicht mehr so, wie auf der Erde.


eigentlich ist das nicht zu befürchten, denn es fällt eine Beeinflussungsquelle weg, nämlich die Gravitation.

Die Atomuhr wird oben auch so betrieben wie herunten auch, der Mikrowellenoszillator wird auch oben so eingestellt dass er möglichst viele Atome anregt.
Bei der echten Atomuhr macht das ein Regelkreis, er regelt solange die Mikrowellenfrequenz (die grüne Sinusschwingung neben dem Schieberegler) nach bis der höchste Anreicherungsgrad der Atome erreicht ist.
Bei der Ani muss man das mit dem Schieberegler machen, rechts oben bei dem Anzeigeinstrument ist sichtbar wenn man die richtige Frequenz eingestellt hat, da geht der Zeiger nach rechts und die grüne Lampe leuchtet.

Es liegt nun der Zustand vor dass der Mikrowellenoszillator mit der Resonanzfrequenz der Atome synchron geht.

Die Oszillatorfrequenz ist nun identisch mit der Resonanzfrequenz der Atome, kann also, ohne dass es die Uhr selber beeinflusst, weiterverwendet werden.
Dies ist an der Auskopplung links vom Mikrowellengenerator zu sehen, es ist die rote Leitung die runter zum Zähler geht.

Es wurde vereinbart dass dann, wenn 9 192 631 770 gezählt wurden das einer Sekunde entspricht, genannt SI-Sekunde.
Die erzeugte Sekunde entspricht also 9 192 631 770 Schwingungen des Mikrowellenoszillators bzw. der Atome.

Da die Atome oben im SAT schneller takten als herunten, die Uhr selber nicht beeinflusst werden kann, wird einfach eine andere Zahl für die Sekundengewinnung verwendet.

Angenommen die Atome schwingen oben um 1% schneller und man will die gleiche Sekundendauer wie herunten haben, dann werden nicht 9 192 631 770 Schwingungen, sondern 9 284 558 087 Schwingungen für die Sekundenerstellung verwendet.

Kurt





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Re: Die richtige Sekunde und der richtige Meter

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mo 9. Sep 2013, 20:33

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
McDaniel-77 hat geschrieben:
So, jetzt wollen wir doch mal die Standard-Definition der Sekunde beleuchten.


Die Verwirrungen um Maßeinheiten sind meiner Meinung nach darauf zurückzuführen, dass man Maßeinheiten „definiert“. Für primäre Größen braucht man eine Maßeinheit grundsätzlich nicht zu definieren, sondern lediglich per Konvention auszuwählen. Eine Maßeinheit ist durch ein materielles Gegenstand realisiert, nicht durch eine Definition:

Ein Meter ist die Länge des ausgewählten Urmeters, der irgendwo aufbewahrt wird
Ein Kilogramm ist das Gewicht des ausgewählten Urkilogramms, der irgendwo aufbewahrt wird.
Eine Sekunde ist der Takt der ausgewählten Ur-Uhr, die irgendwo aufbewahrt wird.

Mehr „Definition“ braucht man nicht, als diese Gegenstände zu nennen, alles anderes ist überflüssig und pseudo-wissenschaftlich.

Mehr braucht man nicht um korrekt zu messen, als exakte Reproduktionen dieser per Konvention ausgewählten Ur-Gegenstände zur Vergleichbarkeit zu gewährleisten.

Die Schnapsidee, eine Maßeinheit zu „definieren“ ist m.W. auf französische Wissenschaftler während der französischen Revolution zurückzuführen, die sich wohl dabei im Rausch des neu entfalteten wissenschaftlichen Geistes besonders klug und revolutionär vorgekommen sind, als sie den „Urmeter“ als Holzbalken anfertigen lassen und als neue Maßeinheit „Meter“ erklärt haben. Ihnen ist dabei die Schnapsidee eingefallen, die neue Maßeinheit als „la dix-millionème partie du quart du méridien terrestre“ (das 40-millionste Teil des Erdumfangs) zu definieren.

Natürlich betrug der neue Urmeter nicht das 40-millionste Teil des Erdumfangs, keiner hatte je den Erdumfang auf ein Meter genau gemessen, schon gar nicht mit diesem Holzbalken, alles was man über diesen Holzbalken hätte sagen können ist, dass er von einem Zimmermann angefertigt wurde und dass seine Länge per Konvention ein Meter beträgt, und fertig.

Die französischen Wissenschaftler hätten meinetwegen auch eine Cola-Dose als neuen „Urmeter“ auswählen und irgendwo sorgfältig aufbewahren können, das metrische System hätte genauso wissenschaftlich funktioniert.


Es gab absolut keine Notwendigkeit, 1987 die Maßeinheit "Meter" neu festzusetzen und zu definieren und sie von der Lichtgeschwindigkeit abhängig zu machen:

Der alte Holz-Urmeter aus der französischen Revolution wurde schon lange durch einen Balken aus Platinlegierung ersetzt, um die etwaige geringfügige Veränderung der Länge wegen Umwelteinflüßen auszuschließen. Der Urmeter konnte also schon als quasi unveränderlich angesehen werden.

Es ist also absolut unverständlich und auch wissenschaftlich unhaltbar, dass man einen quasi unveränderlichen materiellen Maßstab durch einen stark veränderlichen Maßstab kurzerhand ersetzt hat: Schon 1987 war nämlich bestens bekannt, dass die Lichtgeschwindigkeit nicht konstant ist, sondern abhängig von stark variierenden Faktoren: Medium, Kraftfelder, Gravitation, Umwelteinflüße und Geschwindigkeit des Beobachters, eventuell auch Geschwindigkeit der Quelle. Die Einführung einer variablen Maßeinheit, die wohl suggerieren sollte, dass die heilige SRT richtig ist, zerstört das Fundament der Physik als messende Wissenschaft, genauso wie die SRT die theoretische Physik als Wissenschaft zerstört.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Die richtige Sekunde und der richtige Meter

Beitragvon Kurt » Mo 9. Sep 2013, 21:50

Harald Maurer hat geschrieben:Licht weder Masse noch Trägheit hat! Licht ist etwas Eigenes, das wir nicht ausreichend kennen...


Licht ist longitudinaler Druckausgleich im Medium.
Die Druckunterscheide werden von Materiekörpern erzeugt welche meisst Resonanzkörper sind.


Kurt
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Re: Die richtige Sekunde und der richtige Meter

Beitragvon Harald Maurer » Mo 9. Sep 2013, 22:23

Kurt hat geschrieben:Licht ist longitudinaler Druckausgleich im Medium.

Das müsste dann ja durch irgendein bestimmtes Experiment nachzuweisen sein. Bisher haben diesbezügliche Versuche gezeigt, dass die elektromagnetische Welle prinzipiell aus vertikalen Schwingungen besteht. Eine Ausnahme bilden die TEM-Wellen, die auch eine longitudinale Komponente enthalten. Rein longitudinale EM-Wellen gibt es nach bisheriger Erkenntnis jedoch nicht.
Wie also würdest Du Deine Behauptung beweisen?

Grüße
Harald Maurer
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Re: Die richtige Sekunde und der richtige Meter

Beitragvon Kurt » Mo 9. Sep 2013, 22:53

Harald Maurer hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Licht ist longitudinaler Druckausgleich im Medium.

Das müsste dann ja durch irgendein bestimmtes Experiment nachzuweisen sein. Bisher haben diesbezügliche Versuche gezeigt, dass die elektromagnetische Welle prinzipiell aus vertikalen Schwingungen besteht. Eine Ausnahme bilden die TEM-Wellen, die auch eine longitudinale Komponente enthalten. Rein longitudinale EM-Wellen gibt es nach bisheriger Erkenntnis jedoch nicht.
Wie also würdest Du Deine Behauptung beweisen?


Momentan genau so wie die Transversalität vom Licht -bewiesen- wurde, nämlich überhaut nicht.

Mich unterstützt bei meinen Behauptungen die Logik, denn eine Transversalwelle kann es aus physikalischen Gründen nicht geben.
Und das Hauptargument, dass das es ja zwei 90 Grad aufeinander stehende "Wellen" sein müssen (wegen der Polarität) kann ich widerlegen.
Die Polaritätserscheinung war ja der Hauptgrund warum man angenommen hat dass Licht Transversal sein müsse, ist aber nicht so.

In harten Materiealien kann man, so wie Licht es auch macht, Polarisation mit longitudinalen Wellen erzeugen.

Das was direkt beim Licht als longitudinale Erscheinung zu sehen ist ist der Lichtdruck, er ist direkt dadurch bedingt.
Am Antennendipol kann man direkt zeigen dass das was in Büchern steht unmöglich so sein kann.


Kurt
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Re: Die richtige Sekunde und der richtige Meter

Beitragvon Harald Maurer » Mo 9. Sep 2013, 23:24

Kurt hat geschrieben:n harten Materiealien kann man, so wie Licht es auch macht, Polarisation mit longitudinalen Wellen erzeugen.

Polarisation von Schallwellen in Festkörpern kann möglich sein, weil sie da auch als Transversalwellen auftreten! Longitudinale Schallwellen sind hingegen nicht polarisierbar (z.B. in Luft, Flüssigkeiten oder Gasen).
Die em-Welle als Transversalwelle kann man leicht mit Polarisationsexperimenten beweisen.
Wie also beweist man sie als Longitudinalwelle?
Kurt hat geschrieben:Das was direkt beim Licht als longitudinale Erscheinung zu sehen ist ist der Lichtdruck, er ist direkt dadurch bedingt.

Das ist falsch. Der Strahlungsdruck beweist nicht, dass Licht eine Longitudinalwelle wäre, sondern hängt mit der Impulsübertragung zusammen. Und mit der Lorentzkraft! Eine longutudinale Schwingung ist dazu nicht notwendig.
Kurt hat geschrieben:Am Antennendipol kann man direkt zeigen dass das was in Büchern steht unmöglich so sein kann.

Wo und wie kann man das direkt sehen?

Grüße
Harald Maurer
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Re: Die richtige Sekunde und der richtige Meter

Beitragvon Kurt » Di 10. Sep 2013, 07:40

Harald Maurer hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:n harten Materiealien kann man, so wie Licht es auch macht, Polarisation mit longitudinalen Wellen erzeugen.

Polarisation von Schallwellen in Festkörpern kann möglich sein, weil sie da auch als Transversalwellen auftreten! Longitudinale Schallwellen sind hingegen nicht polarisierbar (z.B. in Luft, Flüssigkeiten oder Gasen).
Die em-Welle als Transversalwelle kann man leicht mit Polarisationsexperimenten beweisen.


Natürlich kann man sie leicht beweisen, sie findet ja statt, ist ein unabdingbarer Umstand beim Dipol.
Nur: die "Beweise" die beweisen dass es sich um Transversalwellen handeln muss sind auf faschen Annahmen aufgebaut.

Harald Maurer hat geschrieben:Wie also beweist man sie als Longitudinalwelle?
Kurt hat geschrieben:Das was direkt beim Licht als longitudinale Erscheinung zu sehen ist ist der Lichtdruck, er ist direkt dadurch bedingt.

Das ist falsch. Der Strahlungsdruck beweist nicht, dass Licht eine Longitudinalwelle wäre, sondern hängt mit der Impulsübertragung zusammen. Und mit der Lorentzkraft! Eine longutudinale Schwingung ist dazu nicht notwendig.


Es wird mit Impulaübertragung argumentiert.
Impuls ist aber eine Rechengrösse, also wird eine Rechengrösse als Erklärung für das was wirklich stattfindet, nämlich die Longitudinalität, verwendet.

Die Verwendung von Rechengrössen und "Rechenkräften" ersetzt nicht die notwenigen Vorgänge in der Natur.
Lichtdruck ist was Reales, also kann es sich nur um Realvorgänge handeln, und die sind in Form von Anpassungsvorgängen der Lichtempfänger vorhanden.

Harald Maurer hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Am Antennendipol kann man direkt zeigen dass das was in Büchern steht unmöglich so sein kann.

Wo und wie kann man das direkt sehen?


Harald, wenn du mitgehst schaumas uns an.


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