Expansion des Universums

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

das Geständnis des Ernst

Beitragvon Yukterez » Di 20. Aug 2013, 19:28

Ernst hat geschrieben:Er kapiert nicht, daß Kreisel Beschleunigungen messen und keine Geschwindigkeiten, auch keine Bahngeschwindigkeiten bei Kreisbewegungen. Bei Kreisbewegung messen sie die Zentripetalbeschleunigung. Bei bekanntem Radius der Bewegung kann man daraus die Bahngeschwindigkeit berechnen.

Interessant (:

Yukterez hat geschrieben:da die Bewegung der Sonne um das Zentrum der Milchstraße eine Kreisbahn beschreibt, liegt automatisch eine Beschleunigung vor. Kennt man den Abstand, kann man daraus auch die Bahngeschwindigkeit herausrechnen. viewtopic.php?p=61079#p61079

Dokumentierend, Yukterez
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Re: das Geständnis des Ernst

Beitragvon Highway » Di 20. Aug 2013, 20:58

Yukterez hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Er kapiert nicht, daß Kreisel Beschleunigungen messen und keine Geschwindigkeiten, auch keine Bahngeschwindigkeiten bei Kreisbewegungen. Bei Kreisbewegung messen sie die Zentripetalbeschleunigung. Bei bekanntem Radius der Bewegung kann man daraus die Bahngeschwindigkeit berechnen.

Interessant (:

Yukterez hat geschrieben:da die Bewegung der Sonne um das Zentrum der Milchstraße eine Kreisbahn beschreibt, liegt automatisch eine Beschleunigung vor. Kennt man den Abstand, kann man daraus auch die Bahngeschwindigkeit herausrechnen. viewtopic.php?p=61079#p61079

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Also, was ist jetzt? Bild Ja oder nein?
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon Harald Maurer » Di 20. Aug 2013, 21:01

rmw hat geschrieben:So viel ich weis wollten sie das Ergebnis zum "Einsteinjahr" 2005 präsentieren hatten aber nichts als ein verrauschtes Signal. Dann haben sie bis 2011 (!) dieses verrauschte Signal ausgewertet und wollen dann diese Effekte gefunden haben. Kann glauben wer mag, eine der vielen Grotesken um die RT-Beweise halt.


Gravity Probe B ist von Anfang an gescheitert. Die übermittelten Daten entsprachen überhaupt nicht den Erwartungen. Das hätte natürlich auch bedeuten können, dass die Gyroskope bislang unbekannte Gravitationseffekte aufgedeckt hatten. Das lag aber nicht in der Absicht der Erfinder. Es musste also ein Fehler her, und man ging einfach davon aus, dass sich auf den Gyroskopkugeln unerwartete elektrische Felder gebildet hatten. Bill Bencze, der als Elektroingenieur bei Gravity Probe B mitgearbeitet hatte, sagte dazu:
"Nach dem Start ins All fanden wir eine kleine elektrische Ladung auf dem Gyroskop. Andere Ladungen im Gerät üben darum kleine Kräfte auf das Gyroskop aus, und das hat unsere Pläne durchkreuzt. Dadurch scheitert nicht das ganze Projekt, aber es macht die Datenauswertung schwieriger, denn wir müssen den Störeffekt erst verstehen und berechnen können."
Wie groß der "Störeffekt" war, kann man aus einem Artikel hier
http://www.sciencenews.org/view/generic ... _pays_off_
entnehmen, indem es heißt:
“The first analysis of this data revealed unexpected anomalies. The gyroscopes had behaved badly – wandering around and pointing in strange orientations. Irregular patches on the surfaces of the spheres were to blame. Everitt knew about these patches and expected interactions with the housing that would create small forces, or torques. But unanticipated patches on the housing itself amplified these electrostatic interactions. ‘The torques were 100 times larger than we were expecting,’ says Everitt. ‘It was a horrible shock."

Der "Störeffekt" war also 100 Mal stärker als der erwartete Effekt!
Dazu muss man wissen, dass die Verdrehung der Gysroskop-Rotationsachsen just mit auf den Kugeln liegenden elektrischen Feldern und den sich daraus bildenden Magnetfeldern gemessen hätten werden sollen.
"Den Störeffekt verstehen und berechnen" heißt wohl nichts anderes, als die chaotischen Daten auf das gewünschte Ergebnis hin zu rechnen. Man wusste weder, ob die Annahme zusätzlicher Felder überhaupt zu traf, noch hatte man die Möglichkeit, diese Felder zu messen und von den ohnehin vorgesehenen Feldern zu selektieren. Es war also von vornherein nur eine Methode denkbar, den angenommenen Fehler so zu dimensionieren, dass das gewünschte Resultat zutage trat. Andernfalls hätte man zugeben müssen, dass 50 Jahre Vorbereitung und 760 Millionen Dollar nur verlorene Zeit und hinaus geschmissenes Geld bedeutet hätten.
Es ist aber nicht einmal gesichert, ob dieser angenommene Störeffekt überhaupt vorlag, und das Ergebnis des Experiments hätte demnach auch lauten können, dass Gravity Probe B die Aussagen der ART nicht bestätigt! Hier zeigt sich die übliche Methode, anhand passender Fehlerrechnung Einstein "glänzend zu bestätigen", in besonders deutlicher Weise!
Obwohl es sich praktisch um nichts anderes als ein misslungenes Experiment handelt, hält es nun dennoch Einzug in die Reihe der Experimente, die Einstein nicht widerlegen konnten, und wird nun sogar als eines der präzisesten Experimente dieser Art bezeichnet.
Ein Schelm, der Böses dabei denkt... 8-)

Grüße
Harald Maurer
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon Highway » Di 20. Aug 2013, 21:10

Harald Maurer hat geschrieben:...Ein Schelm, der Böses dabei denkt... 8-) ...


Ein Schelm? Also mich kotzt die Verlogenheit schon länger an. :evil:
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Gravity Probe B

Beitragvon Yukterez » Di 20. Aug 2013, 23:25

Die GP-B war in der Tat nicht gerade das bestgeglückte Experiment. Wäre es nicht so teuer gewesen, müsste man es eigentlich wiederholen, aber so kam es billiger, mit Hilfe der Araber die Daten zu fitten: http://arxiv.org/pdf/1105.3456v1.pdf. Man gab damals aber auch unverhohlen zu:

NΛSΛ hat geschrieben:The required reduction in noise level (due to classical torques and breaks in data collection due to solar flares) is so large that any effect ultimately detected by this experiment will have to overcome considerable (and in our opinion, well justified) skepticism in the scientific community.

Das Experiment ist also im Gegensatz zur landläufigen Meinung nicht unbedingt das Präziseste seiner Art gewesen:

gpb.PNG
gpb.PNG (22.45 KiB) 1399-mal betrachtet

Die Ergebnisse kann man also als Indiz (mehrere unabhängige Teams errechneten das gleiche Ergebnis), aber nicht als Beweis (dafür müsste das Rauschen schwächer als das Signal sein) oder Widerlegung (gar kein Effekt) der ART betrachten.

Hoffend, daß es beim nächsten Mal besser klappt, Yukterez
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon McDaniel-77 » Mi 21. Aug 2013, 00:34

Ja Harald,

wenn dem so ist, dass ja noch mehr herum gerechnet (beschissen) wurde wie üblich, dann wundert man sich doch, wieso diese Spinner nicht irgendwann einmal kapieren, dass ihre Theorie ein Witz ist.

Übrigens, seit Faraday den gleichnamigen Käfig erfand, sollte man wissen, dass man elektrische Ladungen leicht abschirmen kann. Die EM-WW lässt sich allerdings nicht wirklich abschirmen. Wenn so ein Kreisel durch das Sonnensystem fliegt, wird er natürlich von all den Elementarladungen, die da so herum fliegen beeinflusst. Der Sonnenwind ist auch nicht ohne und wer sich die Protuberanzen mal angesehen hat, dürfte eigentlich verstehen, dass das Plasma im Sonnensystem niemals homogen sein kann.

Was mir noch zur Präzession der Erdachse eingefallen ist, die Erde durchlebt permanente Klimawandel. Vor angeblich 10.000 Jahren war die letzte Eiszeit. Die Torkelbewegung der Erdachse hat eine Periode von rund 26.000 Jahren. Momentan ist die Erde so in ihrer Bahn um die Sonne eingestellt, dass ihr Abstand im Sommer auf der Nordhalbkugel am größten ist. Angenommen die Bahn um die Sonne sei konstant, dann würde durch die Präzession etwa alle 13.000 Jahre die Erde in einer Warmzeit und einer Eiszeit im Wechsel stehen. In 13.000 Jahren ist die Erdachse im Winter zur Sonne hin geneigt, wenn der Abstand zur Sonne am geringsten ist. Gleichzeitig ist der Abstand zur Sonne im neuen Winter am größten, d.h. diese Winter in 13.000 Jahren werden verdammt kalt. Der Abstand Sonne-Erde schwankt zwischen 147.000.000 und 152.000.000 Kilometer, das führt zu einem schwankenden Strahlungsniveau von rund 6,5%. Das ist eine Menge!
Momentan haben wir einfach nur Glück, dass der Winter mit dem geringsten Abstand zur Sonne zusammenfällt.

Dass die Aktivität der Sonne als elektrischer Stern auch von der Position innerhalb der Galaxie abhängt, könnte dies zu immer wiederkehrenden Eiszeiten führen. Wenn die Sonne weniger Strom abbekommt, dann wird es kälter.

Manchmal finde ich Yukterez' Bemerkungen richtig lustig, aber er könnte seinen Geist trotzdem etwas öffnen und Physik in sich aufsaugen. Mmmh, Physik ist was Gutes!

Mit heiteren Grüßen!

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Wissenschaft

Beitragvon rmw » Mi 21. Aug 2013, 08:45

Harald Maurer hat geschrieben:Andernfalls hätte man zugeben müssen, dass 50 Jahre Vorbereitung und 760 Millionen Dollar nur verlorene Zeit und hinaus geschmissenes Geld bedeutet hätten.

So ist es wohl. Sie hatten Unsummen für diesen Versuch verbraten und hatten nachher kein Ergebnis, jedenfalls nicht eines das sie haben wollten. Also haben sie halt 6 Jahre (!) daran "ausgewertet" bis sie heraus bekommen haben was sie haben wollten. Wenn man 6 Jahre mit allen möglichen Filtern herum rechnet wird irgendwann schon heraus kommen was man möchte. Es ist schon unglaublich. Und die halten sich dann für Wissenschaftler auch noch.
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Re: Wissenschaft

Beitragvon Ralf Maeder » Do 22. Aug 2013, 01:26

rmw hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:Andernfalls hätte man zugeben müssen, dass 50 Jahre Vorbereitung und 760 Millionen Dollar nur verlorene Zeit und hinaus geschmissenes Geld bedeutet hätten.

So ist es wohl. Sie hatten Unsummen für diesen Versuch verbraten und hatten nachher kein Ergebnis, jedenfalls nicht eines das sie haben wollten. Also haben sie halt 6 Jahre (!) daran "ausgewertet" bis sie heraus bekommen haben was sie haben wollten. Wenn man 6 Jahre mit allen möglichen Filtern herum rechnet wird irgendwann schon heraus kommen was man möchte. Es ist schon unglaublich. Und die halten sich dann für Wissenschaftler auch noch.

Das ist wohl ein realitivistisch verlangsamtes Messergebnis. Koennte bedeuten, dass die Experimentatoren eine hohe Relativgeschwindigkeit hatten und wir aufgrund der Zeitdilatation die Auswertung der Messegebnisse deswegen verlangsamt wahrnehmen. Spass beiseite, schade drum. Vielleicht haette man besser zugeben sollen, dass das Ding kaputt gegangen ist und nichts mehr taugt.

Gruss Ralf.
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon vier.Punkte » Di 4. Mär 2014, 16:08

McDaniel-77 hat geschrieben:Es ist jedenfalls so, dass wir nach der Standard-Theorie in einem Schwarzen Loch leben. Und das alleine ist schon Schwachsinn.


Dann fehlt dir die Fantasie, die eine Bekannte von mir aufweist und zu ihrer Hypothese führte, denn du brauchst dir nur vorzustellen, dass das SL sich in der Innenkugel einer Hyperkugel befindet. Diese übt von außen nach innen enorme Anziehungskraft aus, wobei das völlige Ineinanderstürzen des implodierenden SLs oder einer Art Schwarzem Loch, verhindert wurde, nachdem die Implosion einsetzte. Und in der Mitte des SL oder einer Art von SL die postwendende Umkehr der einstigen Implosion zur Explosion möglich ist.
Von innen, der "Singularität" (*1), die von dieser verdichteten komprimierten Materie umgeben ist, nach außen hin durch Umwandeln oder Zurückwandeln der Materie im Zug der Explosionsenergie ist dadurch die Expansion möglich. Weil die Hyperkugel von außen von überall gerade genug anzieht, um das Typische eines SL zu verhindern, um nämlich total zu kollidieren. Dass auch nach einer Stanford-Theorie wir in einer Art SL leben würden, wusste ich bis jetzt nicht. Ich habe erst angefangen, mich im Internet mit dem Thema zu beschäftigen.

Was du aber auch alles für totalen Schwachsinn hälst!

(*1) Singularität deshalb in Anführungszeichen, weil diese in dem Fall bereits die zweite Instanz wäre und nicht als Urknall bezeichnet werden kann, sondern die bereits einen sekundäreren Singularitätsabschnitt erreicht haben würde. Der "Zeitpunkt" der Implosion, vom Außenrand der Innenkugel ausgehend, entspreche dann dem Urknall und der "Zeitpunkt" der Explosion von innen der Mitte in der Innenkugel in wieder expandierendem Bestreben nach außen hin, entspreche dem "Sekundären Singularitätsabschnitt". Die Hyperkugel ist von der Innenkugel durch eine Großmembran getrennt bzw. verbunden. Diese Großmembran funktioniert gleichzeitig als Frequenzempfänger und Frequenzüberträger in die Innenkugel hinein, ähnlich dem Prinzip nach der Entdeckung von Chladni.

Korrigiere mich aber bitte trotzdem mit besten Gegenargumenten, denn die kann man bei all dem Wirrwa im Internet mit den unterschiedlichsten Meinungen und selbstgerechten Postulaten und Besserwissereien gut gebrauchen ;) .

Mit Laien-Wissenschaftlichen Grüßen
vier.Punkte
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Re: Expansion des Universums

Beitragvon McDaniel-77 » Di 4. Mär 2014, 16:24

Hallo vier.Punkte!

Es endet bereits bei der irrationalen Urknall-Hypothese, denn eine Expansion des Universums wird nicht beobachtet. Die Beobachtungstatsache der Rotverschiebung ist prinzipiell der materiellen Beschaffenheit des Universums geschuldet. Materie besteht aus Elementarladungen, diese wechselwirken über die elektromagnetische Wechselwirkung - end of story. Die Rotverschiebung hat in der Realität praktisch nichts mit Doppler-Effekten zu tun. Eine fiktionale, expandierende Raumzeit existiert auch nicht - das ist mit fiktionalen Konzepten immer so.

Licht (EM-WW) wird praktisch grundsätzlich ins Rote verschoben, das ist bei der Wechselwirkung von Licht mit Plasma (Materie) immer so. Es gibt einige Ausnahmen, wie z.B. beim Stokes-Shift (Stokes-Verschiebung: http://de.wikipedia.org/wiki/Stokes-Verschiebung).

Weiterführend hier zu: http://de.wikipedia.org/wiki/Raman-Streuung Raman-Streuung.

Grüße!

McDaniel-77
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