CERN-Neutrino-Experimenten und loser Stecker

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

CERN-Neutrino-Experimenten und loser Stecker

Beitragvon Jocelyne Lopez » So 26. Mai 2013, 08:21

Hallo zusammen,

Ich mache auf den heutigen Eintrag im Blog der Webseite "Kritische Stimmen zur Relativitätstheorie" aufmersam:

Offizielles Fazit ("Loser Stecker") zu den Neutrino-Experimenten am CERN fragwürdig

Viele Grüße
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Re: CERN-Neutrino-Experimenten und loser Stecker

Beitragvon Ralf Maeder » So 26. Mai 2013, 23:19

Ohne technische Kenntnisse von den Neutrino-Experimenten zu haben, so ist es dennoch enttaeuschend mitanzusehen, wie unzuverlaessig die Messungen sind (Im Sinne von leicht leicht beeinflussbar - loser Stecker).

Falsche Messungen werden nur daran erkannt, dass sie nicht vorhergesehen waren. Sind damit die erwarteten korrekten Messungen "korrekt"? Messungen, die nicht mit den Theorien uebereinstimmen werden hoffentlich nicht unabsichtlich angepasst, weil nicht sein kann, was nicht sein darf oder vielleicht ein loser Stecker zugeschlagen hat.

Auf jeden Fall ist die Glaubwuerdigkeit stark angekratzt und die Aussagekraft dieser Art von Experimenten, wo Geschwindigkeiten nahe c gemessen werden, ist fraglich, somit scheinen auch die dafuer auszugebenden Gelder eine zwielichtige Investition zu sein.

Gruss Ralf.
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Re: CERN-Neutrino-Experimenten und loser Stecker

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mo 27. Mai 2013, 06:55

Ralf Maeder hat geschrieben:
Falsche Messungen werden nur daran erkannt, dass sie nicht vorhergesehen waren. Sind damit die erwarteten korrekten Messungen "korrekt"? Messungen, die nicht mit den Theorien uebereinstimmen werden hoffentlich nicht unabsichtlich angepasst, weil nicht sein kann, was nicht sein darf oder vielleicht ein loser Stecker zugeschlagen hat.


Bei der Relativitätstheorie werden "falsche Messungen" (sprich Messungen, die der Relativitätstheorie widersprechen) sehr wohl absichtlich angepasst, wobei die Methoden der "Anpassung" verschieden sein können, wie es bei diesen drei Fallbeispielen ersichtlich ist:


Dass Experimente gefälscht werden ist sowieso in der Wissenschaft keine Seltenheit, man könnte sogar sagen, dass es im Gegenteil Gang und Gebe ist, wenn man die Berichte über die Aufdeckung von Fällen von Betrug und Fälschung in der Wissenschaft zur Kenntnis nimmt – die ja auch nur die Spitze des Eisberges darstellen dürften, siehe zum Beispiel: Was sagen die Jura-Experten zur rechtlichen Untersuchung von „Lug und Trug in den Wissenschaften“?

Jüngste Studien aus den Vereinigten Staaten belegen aber, dass diese gleichsam nur die Spitze eines Eisbergs bilden. So haben von rund 3000 anonym befragten Wissenschaftlern der National Institutes of Health ein Drittel zugegeben, in den vergangenen drei Jahren mindestens einmal gegen die Standards guter wissenschaftlicher Praxis verstoßen zu haben. „Lug und Trug in den Wissenschaften” sind allerdings auch in Deutschland ein Thema, wie die dreistellige Zahl von Fällen, die dem Ombudsmann der DFG vorliegen, und nicht zuletzt die noch immer schwelenden Streitigkeiten um den „Fall Protsch” unserer gastgebenden Universität belegen.


Hochbedenklich ist noch dazu, dass der Staat, der die Belange der Wissenschaft im Bildung- und Forschungssystem zu Dienste der Allgemeinheit gestaltet und lenkt, auch bei Kenntnis von Fälschungs- und Manipulationsvorwürfen untätig bleibt und diese Missstände damit deckt. Da bleibt nur noch die Hoffnung übrig, dass Bemühungen von Außenseitern des Wissenschaftsbetriebes in einigen einzelnen Fällen zur Beseitigung der Missstände Abhilfe schafft, wie im o.g. Bericht von Juraexperten angesprochen wird:

Dahinter steht die Erkenntnis, die der Wissenschaftshistoriker Michael Hagner treffend auf den Punkt gebracht hat: „Die soziokulturelle Brisanz von Betrug und Fälschung besteht schlicht darin, dass wenn die Naturwissenschaften dieses Problem nicht in absehbarer Zeit von innen heraus lösen können, dann werden es andere für sie tun“.


Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: CERN-Neutrino-Experimenten und loser Stecker

Beitragvon McDaniel-77 » Do 9. Jan 2014, 05:29

Hi Leute,

ich bezweifle ja schon prinzipiell die Existenz der Neutrinos. Schließlich wurden diese Teilchen nur erfunden, weil der Beta-Zerfall nicht wie angenommen quantisiert war. Also musste nach der damaligen Logik ein drittes Teilchen die Energie mitnehmen. Wie sonst sollte ein kontinuierliches Spektrum beim Beta-Zerfall möglich sein?

Naja, ganz einfach. Ein Elektron das aus dem Kern eines Atoms flitzt, wird von den Protonen des Kerns angezogen und von den Elektronen der Hülle abgestoßen. Da kann schon mal Energie im Kern oder in der Hülle stecken bleiben. Außerdem kommt es drauf an welches Neutron zerfällt. Ein Neutron im Kerninneren macht es dem Elektron schwer bis an die Oberfläche zu gelangen. Ein Neutron am Rand des Atomkerns könnte günstig für eine hohe Energie des Elektrons sein.

Gruß.

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