Scheinbares? Garagenparadoxon --- reloaded and exploded

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Riemans Fehler

Beitragvon contravariant » Sa 2. Mai 2009, 19:20

rmw hat geschrieben:Riemann begeht keinen mathematischen Fehler an sich, Riemann begeht einen logischen Fehler.

Es soll Leute geben, die halten Logik für einen integralen Bestandteil der Mathematik. (Hab ich gehört...)

rmw hat geschrieben:Wenn Herr Riemann nun denkt dass er deswegen weil er diese Oberfläche zweidimensional behandelt eine Ebene vor sich hat, und damit eine "nichteuklidsche Geometrie", dann hat er den Bezug zur Realität verloren.

An welcher Stelle denkt Herr Riemann das denn? Ich konnte in seinen Werken keine Stelle finden an der da so steht... Handelt es sich hier nicht vielmehr um einen Fall von "rmw denkt, dass Riemann dachte..".
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Re: Pastor

Beitragvon contravariant » Sa 2. Mai 2009, 19:23

Jocelyne Lopez hat geschrieben:[...]

Die gleichen Leute, die von dir als Einsteinjünger beschrieben werden, sind gleichzeitig davon überzeugt, dass die Quantenmechanik korrekt ist. Wie kann das sein? Einstein war ein Gegener der Quantenmechanik, insbesondere des Nicht-Determinus dieser Theorie. (Allgemein bekannt ist wohl sein Zitat "Der Alte würfelt nicht"). Also warum wird die Quantenmechanik an den Universitäten gelehrt, warum unternimmt die Einsteinmafia nichts?
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Re: Scheinbares? Garagenparadoxon --- reloaded and exploded

Beitragvon Sebastian Hauk » Sa 2. Mai 2009, 21:11

Hallo chief,



Einstein hat die SRT durch den Versuch die ART zu "erfinden" auch schon selbst für ungültig erklärt indem er die LG wieder "relativ" gemacht hatte. Siehe dazu:


das macht seine ART nun nicht. Das macht die VSL-Theorie, die ich für richtig halt. Dieses Missverständnis könnte hiervon herrühren:

Ich zitiere mal wieder Einstein:

"Eine Krümmung der Lichtstrahlen kann nämlich nur dann eintreten, wenn die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Lichtes mit dem Orte variiert. Man könnte nun denken, dass durch diese Konsequenz die spezielle Relativitätstheorie , und mit ihr die Relativitätstheorie überhaupt, zu Fall gebracht würde. Dies trifft aber in Wahrheit nicht zu. Es läßt sich nur schließen, dass die spezielle Relativitätstheorie kein unbegrenztes Gültigkeitsgebiet beanspruchen kann; ihre Ergebnisse gelten nur insoweit als man von den Einflüssen der Gravitationsfelder auf die Erscheinungen (z.B. des Lichtes) absehen kann."


Gruß

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Re: Pastor

Beitragvon Sebastian Hauk » Sa 2. Mai 2009, 21:35

Die gleichen Leute, die von dir als Einsteinjünger beschrieben werden, sind gleichzeitig davon überzeugt, dass die Quantenmechanik korrekt ist. Wie kann das sein? Einstein war ein Gegener der Quantenmechanik, insbesondere des Nicht-Determinus dieser Theorie. (Allgemein bekannt ist wohl sein Zitat "Der Alte würfelt nicht"). Also warum wird die Quantenmechanik an den Universitäten gelehrt, warum unternimmt die Einsteinmafia nichts?


Weil die Relativisten denken, dass sie am Ende recht behalten und die Quantenmechanik sich am Ende als falsch herrausstellt.

Hierzu möchte ich mal wieder Einstein zitieren:

"Für die vorstehende allgemeine Betrachtung ist die Frage nach dem besonderen Feldgesetz sekundär. Die Hauptfrage ist gegenwärtig, ob eine Feldtheorie von der hier ins Auge gefassten Art überhaupt zum Ziel führen kann. Es ist damit eine Theorie gemeint welche das Physikalisch-Reale (mit Einschluss des vierdemensionalen Raumes) durch ein Feld erschöpfend beschreibt. Die gegenwärtige Physiker-Generation ist geneigt, diese Frage mit Nein zu beantworten; sie glaubt im Anschluss an die gegenwärtige Form der Quantentheorie, dass der Zustand eines Systems nicht direkt, sondern nur indirekt durch Angabe der Statistik der an dem System erzielbaren Messresultate charakterisiert werden kann; es ist die Überzeugung vorherrschend, dass die experimentell gesicherte Doppelnatur (Korpuskulare und Wellenstruktur) nur durch solche Abschwächung des Realitätsbegriffs erzielbar sei. Ich denke, dass so ein weitgehender theoretischer Verzicht durch unser tatsächliches Wissen einstweilen nicht begründet ist und dass man sich nicht davon ahbhalten soll, den Weg der relativistischen Feldtheorie zu Ende zu denken."


Gruß

Sebastian
Zuletzt geändert von Sebastian Hauk am Sa 2. Mai 2009, 22:33, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Scheinbares? Garagenparadoxon --- reloaded and exploded

Beitragvon Sebastian Hauk » Sa 2. Mai 2009, 21:49

Hallo chief,

Ich frage mich, wie er darauf kommt, dass die Krümmung der Lichtstrahlen nur durch VSL möglich ist. Das ist aber mit seinem Äquivalenzprinzip und gleichzeitig mit Shapiro-Verzögerung nicht vereinbar.


Einstein hat die VSL-Theorie nicht gekannt. Sie wurde zum ersten Mal 1988 von Jean-Pierre Petit formuliert.

Gruß

Sebastian
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Riemann und nichteuklidisch

Beitragvon rmw » So 3. Mai 2009, 18:59

contravariant hat geschrieben:Es soll Leute geben, die halten Logik für einen integralen Bestandteil der Mathematik.

Das schon, aber die Mathematiker halten sich nicht immer daran.

contravariant hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:Wenn Herr Riemann nun denkt dass er deswegen weil er diese Oberfläche zweidimensional behandelt eine Ebene vor sich hat, und damit eine "nichteuklidsche Geometrie", dann hat er den Bezug zur Realität verloren.

An welcher Stelle denkt Herr Riemann das denn? Ich konnte in seinen Werken keine Stelle finden an der da so steht.

Meines Wissens stammt die Vorstellung dass er es mit einer "nichteuklidschen Geometrie" zu tun hat von Riemann selbst. Ich bin aber gerne bereit Herrn Riemann zu entlasten falls diese Idee erst von einem späteren Schlaumeier stammen sollte.

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Re: Riemann und nichteuklidisch

Beitragvon contravariant » So 3. Mai 2009, 19:59

rmw hat geschrieben:Das schon, aber die Mathematiker halten sich nicht immer daran.

Doch, tun sie.

rmw hat geschrieben:Meines Wissens stammt die Vorstellung dass er es mit einer "nichteuklidschen Geometrie" zu tun hat von Riemann selbst. Ich bin aber gerne bereit Herrn Riemann zu entlasten falls diese Idee erst von einem späteren Schlaumeier stammen sollte.

Die Frage war: An welcher Stelle behandelt Riemann die zweidimensionale Oberfläche genau so wie die euklidische Ebene. Das behauptest du dort:
deswegen weil er diese Oberfläche zweidimensional behandelt eine Ebene vor sich hat

Die Geometrie ist ja gerade nicht-euklidisch, weil eine gekrümmte Fläche eben nicht die gleichen EIgenschaften wie ein nicht gekrümmte hat.
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Re: Riemann und contravariant

Beitragvon contravariant » So 3. Mai 2009, 21:58

Chief hat geschrieben:
contravariant hat geschrieben:Die Frage war: An welcher Stelle behandelt Riemann die zweidimensionale Oberfläche genau so wie die euklidische Ebene.

An der Stelle wo er behauptet, dass die kürzeste Entfernung zwischen zwei Punkten nicht unbedingt eine Gerade sein muss.

Gruß

An der Stelle, an der Riemann auf die Unterschiede zwischen Ebene und gekrümmter Fläche hinweist, behandelt er sie also gleich. AH JA!
- Versuch mal nachzudenken bevor du postest...
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Kreisbögen

Beitragvon rmw » Mo 4. Mai 2009, 07:28

contravariant hat geschrieben:Die Geometrie ist ja gerade nicht-euklidisch, weil eine gekrümmte Fläche eben nicht die gleichen EIgenschaften wie ein nicht gekrümmte hat.

So gesehen könntest du in einem Dreick in einer Ebene die Geraden durch Kreisbögen ersetzen und dann sagen das wäre nun eine "nichteuklidsche Geometrie". Das hat aber mit der Gültigkeit der euklidschen Geometrie nichts zu tun denn die Winkelsumme ist ja für Dreicke mit Geraden definiert. Daran ändert sich auch nichts wenn diese Kreisbögen nun räumlich angeordnet sind.
Hier von einer "nichteuklidschen Geometrie" zu reden ist ein fester Humbug.
Dieses Gerede von einer "nichteuklidschen Geometrie" ist allenfalls ein Hinweis auf einen unbewußten Hang des Herrn Riemann zum Surrealistischen bzw. zum Mystischen. Das trifft auch für seine Nachfolger zu.

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