Scheinbares? Garagenparadoxon --- reloaded and exploded

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Scheinbares? Garagenparadoxon --- reloaded and exploded

Beitragvon Harald Maurer » Mi 22. Apr 2009, 13:13

contravariant hat geschrieben:Ist der Sohn von Paul Ehrenfest auch nicht mit der SRT und der QM fertig geworden?


Das ist so ziemlich eine der geschmacklosesten Bemerkungen, die ich in meinen Forum jemals vorfand. Der Sohn von Ehrenfest war behindert. Ehrenfest erschoss ihn vor seinem Selbstmord.
Sagenhaft, was Relativisten sich für Gemeinheiten einfallen lassen :(

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Re: Scheinbares? Garagenparadoxon --- reloaded and exploded

Beitragvon contravariant » Mi 22. Apr 2009, 13:20

Harald Maurer hat geschrieben:Das ist so ziemlich eine der geschmacklosesten Bemerkungen, die ich in meinen Forum jemals vorfand. Der Sohn von Ehrenfest war behindert. Ehrenfest erschoss ihn vor seinem Selbstmord.
Sagenhaft, was Relativisten sich für Gemeinheiten einfallen lassen :(

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Moment mal. Wer hat denn den Suizid von Ehrenfest als Beweis für dessen Ablehnung der SRT und QM vorgebracht? Und wer ist mit keinem Wort auf die persönlichen Umstände des Lebens von Paul Ehrenfest eingegangen? Wer hat nicht erwähnt, dass er bereits in den Jahren davor an schweren Depressionen gelitten hatte? Wer macht hier geschmacklose Bemerkungen...?
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Re: Scheinbares? Garagenparadoxon --- reloaded and exploded

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mi 22. Apr 2009, 13:32

contravariant hat geschrieben:
Moment mal. Wer hat denn den Suizid von Ehrenfest als Beweis für dessen Ablehnung der SRT und QM vorgebracht? Und wer ist mit keinem Wort auf die persönlichen Umstände des Lebens von Paul Ehrenfest eingegangen? Wer hat nicht erwähnt, dass er bereits in den Jahren davor an schweren Depressionen gelitten hatte? Wer macht hier geschmacklose Bemerkungen...?


Dass Du es wusstest, und jedoch den Sohn von Ehrenfest hier eingebracht hast, ist in der Tat die geschmackloste und gemeinste Bemerkung, die man hier bringen konnte.

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Re: Scheinbares? Garagenparadoxon --- reloaded and exploded

Beitragvon contravariant » Mi 22. Apr 2009, 14:06

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Dass Du es wusstest, und jedoch den Sohn von Ehrenfest hier eingebracht hast, ist in der Tat die geschmackloste und gemeinste Bemerkung, die man hier bringen konnte.

Jocelyne Lopez

Nein Jocelyne, das Geschmackloseste ist, dass du das persönliche Schicksal von Paul Ehrenfest für deine Argumentation missbrauchst.
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Re: Scheinbares? Garagenparadoxon --- reloaded and exploded

Beitragvon Harald Maurer » Mi 22. Apr 2009, 14:29

contravariant hat geschrieben:Nein Jocelyne, das Geschmackloseste ist, dass du das persönliche Schicksal von Paul Ehrenfest für deine Argumentation missbrauchst.


Nein, das hat Jocelyne nicht getan. Sie hat den Autoren Rohmer zitiert; dieser ist es, der einen Zusammenhang zwischen Ehrenfels' Depression und der SRT herstellt! Wird übrigens auch von anderen Autoren so gesehen. Ich sehe diesen Zusammenhang nicht, weil Depression eine psychische Erkrankung ist, die keiner äußeren Ursache bedarf. Niemand begeht Selbstmord, weil er die SRT nicht versteht.

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Re: Scheinbares? Garagenparadoxon --- reloaded and exploded

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mi 22. Apr 2009, 14:58

contravariant hat geschrieben:
Zitat von Reinhard Rohmer:

Bleiben wir einen Moment bei Ehrenfest. Sein Schicksal ist außerordentlich tragisch. Mit der Relativitätstheorie (und der Quantentheorie) ist er nie fertig geworden.


Ist der Sohn von Paul Ehrenfest auch nicht mit der SRT und der QM fertig geworden?


Du hast als einzige Kommentar über die vorgebrachten Zitate von Reinhard Rohmer, Paul Ehrenfest und Albert Einstein eine Frage über den Sohn von Paul Ehrenfest gestellt, der hier überhaupt nicht beteiligt war - es ging einzig um Physik. Du fragst mich dann, ob der Sohn von Ehrenfest in der Lage gewesen war, die SRT und die QM zu verstehen, wobei Du wusstest, dass er geistig behindert war.

Was soll also diese Frage? Was wolltest Du mit Deiner Frage bezwecken? Warum hast Du sie überhaupt gestellt? War es Dir selbst nicht bewusst, dass sein Sohn aufgrund seiner Behinderung nicht in der Lage war, diese Theorien zu verstehen? Wolltest Du die Behinderung dieses Menschen verunglimpfen? Warum hast Du diese diskriminierende und menschenverachtende Frage gestellt?

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Re: Scheinbares? Garagenparadoxon --- reloaded and exploded

Beitragvon contravariant » Mi 22. Apr 2009, 15:14

Jocelyne Lopez hat geschrieben:[...]

Ich darf dich nochmal an den Text erinnern, den du hier eingestellt hast:
Bleiben wir einen Moment bei Ehrenfest. Sein Schicksal ist außerordentlich tragisch. Mit der Relativitätstheorie (und der Quantentheorie) ist er nie fertig geworden. Er musste sie aber lehren. 1933 nahm er sich das Leben, weil er es nicht länger aushielt, seinen Studenten etwas vorzumachen.

Da wird klipp und klar behauptet, dass Paul Ehrenfest sich das Leben wegen der SRT und der QM genommen hat. Bereits ein kurzer Blick in die Biographie von Ehrenfest macht allerdings klar, dass dies nicht der Fall. Du gehst allerdings mit keinem Wort auf die tatsächlichen Umstände seines Todes ein, sondern benutzt dieses Zitat für deine Argumentation... Das ist die eigentliche Geschmacklosigkeit.
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Re: Scheinbares? Garagenparadoxon --- reloaded and exploded

Beitragvon contravariant » Mi 22. Apr 2009, 15:16

Harald Maurer hat geschrieben:Nein, das hat Jocelyne nicht getan. Sie hat den Autoren Rohmer zitiert; dieser ist es, der einen Zusammenhang zwischen Ehrenfels' Depression und der SRT herstellt! Wird übrigens auch von anderen Autoren so gesehen.

Sie geht mit keinem Wort auf die Biographie von Paul Ehrenfest ein, sondern benutzt das Zitat so, dass es aussieht als hätte Ehrenfest sich wegen der SRT & QM das Leben genommen. In Anbetracht der tatsächlichen Umstände ist das ist eigentliche Geschmacklosigkeit.

Harald Maurer hat geschrieben:Niemand begeht Selbstmord, weil er die SRT nicht versteht.

Das sehe ich genauso. Jocelynes Zitat, das sie in keiner Weise korregierend kommentiert, sagt aber genau das aus.
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Re: Scheinbares? Garagenparadoxon --- reloaded and exploded

Beitragvon Faber » Mi 22. Apr 2009, 15:24

Trigemina hat geschrieben:Du machst es dir ja recht einfach, Faber. Zuerst jedesmal grossartig die angebliche Widersprüchlichkeit der SRT anprangern, dann kleinlaut zugeben müssen dass dem eben doch nicht so ist.

Ja, ich musste bei drei Beispielen zugeben, dass meine Überlegungen irrig waren. Dass allerdings die SRT nicht widersprüchlich sei, habe ich kein einziges mal zugeben müssen, sondern lediglich, dass die drei Beispiele nicht geeignet waren, dies zu zeigen.

Sie aber machen es sich noch viel einfacher. Sie weigern sich hartnäckig, den bei der Zahnradbahn tatsächlich vorhandenen Widerspruch zuzugeben, obwohl er offenkundig ist.

Nun fangen Sie ein sprachliches Verwirrspiel an, um über Ihren Irrtum hinwegzutäuschen. Wen wollen Sie verwirren? Sich selbst?

Trigemina hat geschrieben:Bleibt noch das nicht-triviale Ehrenfest-Paradoxon, das für Zahnräder kein Hindernis darstellt in jedem Bezugssystem zu funktionieren, jedoch einer nicht-euklidischen Minkowski-Metrik unterworfen ist die sich nur in verfälschender Form euklidisch darstellen lässt.

Die SRT beschreibt eine Kinematik im Minkowski-Raum. Das Distanzmaß zwischen Ereignissen ist der euklidische Abstand. Die räumlichen Koordinaten bilden zu jedem Zeitpunkt einen euklidischen Raum. Zu jedem Zeitpunkt ist bei einem räumlichen Kreis das Verhältnis von Umfang zu Durchmesser π.

Das Ehrenfest-Paradoxon ist daher extrem trivial. Zahnrad und Zahnstange funktionieren in keinem Bezugssystem. Ruhen sie, dann passen sie zusammen. Bewegen sie sich, dann passen sie nicht zusammen.


Trigemina hat geschrieben:Anhand deiner Antwort gehe ich nicht davon aus, dass du das verlinkte Paper mehr als nur überflogen hast. Gleichung 17 ist ein solcher Versuch, der für tau=0 die Koordinatentransformation

x=x’ und y=y’*gamma

ergibt und somit in der euklidischen Metrik im Widerspruch zu den invarianten Radialabständen und Winkeln steht.

Sie hatten ja bereits verraten, dass das Paper bestätigt, dass die Zahnradbahn im Minkowski-Raum nicht funktioniert. Wozu das also noch lesen?


Trigemina hat geschrieben:Ich betone an dieser Stelle ausdrücklich, dass sich dieser Widerspruch in der physikalisch relevanten nicht-euklidischen Minkowski-Metrik nicht ergibt.

Der Minkowsi-Raum ist die sogenannte flache Raumzeit (ct,x,y,z) der SRT. In der Raumzeit der SRT ist zu jedem Zeitpunkt bei einem räumlichen Kreis das Verhältnis von Umfang zu Durchmesser π.

Der Widerspruch hat nichts mit dem Minkowsi-Raum zu. Das Distanzmaß für den Abstand zweier Ereignisse ist in der SRT der euklidische Abstand.


Trigemina hat geschrieben:Ergo reduziert sich das Ehrenfest-Paradoxon zu einem rein darstellenden Problem in einer uns vertrauten rechtwinkligen Metrik.

Das trifft nicht zu. Ein jeder Gegenstand kann grundsätzlich im Bezugssystem eines beliebigen inertialen Beobachters zu einem beliebigen Zeitpunkt im vertrauten dreidimensionalen, euklidischen Raum dargestellt werden.

Gruß
Faber

P.S.: Dem interessierten Leser seien folgende Wikipedia-Artikel empfohlen:
Minkowski-Raum
Euklidischer Abstand
Raumzeit in der speziellen Relativitätstheorie
.
Non quaeras, quis hoc dixerit; sed quid dicatur, attende. Thomas von Kempen
(Frage nicht, wer dies sagt; sondern was gesagt wird, das beachte.)
Faber
 
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Re: Scheinbares? Garagenparadoxon --- reloaded and exploded

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mi 22. Apr 2009, 16:05

contravariant hat geschrieben:
Ich darf dich nochmal an den Text erinnern, den du hier eingestellt hast:

Bleiben wir einen Moment bei Ehrenfest. Sein Schicksal ist außerordentlich tragisch. Mit der Relativitätstheorie (und der Quantentheorie) ist er nie fertig geworden. Er musste sie aber lehren. 1933 nahm er sich das Leben, weil er es nicht länger aushielt, seinen Studenten etwas vorzumachen.


Da wird klipp und klar behauptet, dass Paul Ehrenfest sich das Leben wegen der SRT und der QM genommen hat. Bereits ein kurzer Blick in die Biographie von Ehrenfest macht allerdings klar, dass dies nicht der Fall. Du gehst allerdings mit keinem Wort auf die tatsächlichen Umstände seines Todes ein, sondern benutzt dieses Zitat für deine Argumentation... Das ist die eigentliche Geschmacklosigkeit.


Hör jetzt gut zu, contravariantchen, ehe Du wieder alle Aussagen mit Deiner üblichen Verlogenheit und Dreistigkeit verdrehst, um Deinen miesen "Beitrag" in der Diskussion zu retten:

Es ging weder bei Faber mit dem Zitat von Wikipedia, noch bei Reinhard Rohmer, noch bei Albert Einstein darum, die Psyche von Paul Ehrenfest am Tag seines Selbstmordes zu ergründen. Es wurden nur die Motive zur Diskussion gestellt, die Paul Ehrenfest selbst in einem Abschiedbrief an seinen Freunde Physiker geschrieben hat. Nur um diese Motive ging es, die wohl historisch dokumentiert sind und keine Spekulationen sind, da sie von dem Betroffene selbst stammen. Alles Andere wäre dagegen Spekulationen, die hier in diesem Thread nicht zu Debatte standen und auch nicht zu stehen brauchen: wir sind keine Psychiater und keine Psychologen, und dabei hilft auch nicht "ein kurzer Blick in die Biographie" eines Menschen... :( Und sogar auch kein Psychiater und kein Psychologe - und noch weniger ein „contravariant“ mit seinem kurzen Blick in die Biographie - sind in der Lage die meistens vielseitigen Beweggründe eines Menschen zu nennen, der sich das Leben genommen hat, außer den Beweggründen, die vom Betroffenen selbst stammen, wenn er welche hinterlassen hat:

Wikipedia:

Seinen Suizid hatte er in einem Brief an seine Freunde und Kollegen Niels Bohr, Albert Einstein, James Franck, Gustav Herglotz, Abram Fjodorowitsch Ioffe, Philip Kohnstamm und Richard C. Tolman angekündigt, aber dieser Brief wurde nicht verschickt. Darin äußert er sich skeptisch über seine Fähigkeiten, noch weiter kreativ in der Physik wirken zu können, deren Entwicklung er nach eigenen Worten nicht mehr folgen könne.



Albert Einstein:

Er war ja nicht nur der beste Lehrer unseres Faches, den ich kennen gelernt habe; er war auch leidenschaftlich erfüllt von dem Interesse für Entwicklung und Schicksal der Menschen, insbesondere aber seiner Studenten. ... Die Studenten und Kollegen in Leiden liebten und schätzten ihn, sie kannten seine aufopfernde Hingabe, sein nur auf Dienen und Helfen eingestelltes Wesen. Musste er nicht glücklich sein?

In Wahrheit fühlte er sich jedoch unglücklicher als alle anderen, die mir näher getreten sind. Dies kam daher, dass er sich der hohen ihm gestellten Aufgabe nicht gewachsen fühlte. ... Zu lernen und zu lehren, was man nicht in vollem Maße innerlich bejaht, ist an sich eine schwere Sache, doppelt schwer für einen fanatisch ehrlichen Geist, dem Klarheit alles bedeutet. („Aus meinen späten Jahren“, S. 205, „In memoriam Paul Ehrenfest“, 1934)


Die völlig "offtopic" und gehässige Eindeutung über die Behinderung des Sohnes von Paul Ehrenfest und über seine Unfähigkeit, die beiden Theorien zu verstehen, zeigen nur ein erneutes Mal Deinen menschenverachtenden Umgang mit Diskussionspartnern, die nicht Deine Auffassungen teilen. Alle Mittel sind Dir recht. Aber solchen zynischen und menschenverachtenden Umgang kennen wir sowieso schon seit Jahren aus Deinem AC-Forum, und von Dir natürlich auch, unter diesem oder jenem Nicknamen. Frag mal zum Beispiel Deinen Alter Ego „MontyHall / Bretzel“, es kennt sich auch gut mit Zynismus, Gemeinheiten und Menschenverachtung. Zeig mir Deine Freunde, ich werde Dir sagen, wer Du bist.

Jocelyne Lopez

PS: Es wäre mir übrigens sehr genehm, wenn Du mich nicht in allen Threads ansprechen würdest, ich habe überhaupt keinen Gesprächbedarf mit Dir und mit Typen wie Dir, es tut mir Leid, dass Du es selbst nicht merkst, und dass ich Dir es offen sagen muss.
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