Trigemina hat geschrieben:Faber hat geschrieben:Die SRT sagt also ihrer Meinung nach voraus, dass der Kreis ein Kreis bleibt, dass der Meßwert des Radius dem des Ruheradius entspricht und dass der Meßwert des Umfangs gegenüber dem des Ruheumfangs kleiner ist.
Das ist und bleibt ein Widerspruch.
Das rotierende Zahnrad ist eine “schräge Sache“, das ist wohl wahr.
Nein, das rotierende Zahnrad ist keine “schräge Sache“, sondern es zeigt einen handfesten Widerspruch in der SRT. Die von der SRT behauptete Kinematik sagt nicht nur, dass ideale Zahnradbahnen nicht fahrtauglich sind, sie liefert auch widersprüchliche Ergebnisse für verschiedene Beobachter, wie
hier gezeigt.
Trigemina hat geschrieben:Trotz gleichbleibender Winkel und Radialabstände wird der Umfang kontrahiert gemessen. Nun passt das Zahnrad zwar mit der ebenfalls kontrahierten Zahnstange zusammen [...]
Die SRT beschreibt kinematische Vorgänge im euklidischen Raum. Dort gibt es keine "Kreise mit kontrahiertem Umfang". Ihre Aussage ist sprachlicher Unfug und keineswegs das Ergebnis einer mathematischen Berechnung. Wenn mittels mathematischer Berechnung ein Kreis errechnet wird, dann gilt Umfang = 2*PI*Radius. Sie leugnen das hier. Seien Sie uns und sich selbst gegenüber aufrichtig! Geben Sie das Offenkundige zu!
Trigemina hat geschrieben:trotzdem bleibt ein schaler Nachgeschmack der Projektion von 4D nach 2D zurück. Dieses Problem konnte ich nicht zufriedenstellend lösen und wüsste derzeit auch nicht wie das gehen soll, da das Zahnrad für jeden Radialabstand und jede Umfangsgeschwindigkeit eine andere Metrik aufweist.
Es ist nicht nur so, dass Sie die Projektion nicht zufriedenstellend durchführen konnten. Sie haben sie überhaupt nicht durchgeführt. Vermutlich deshalb, weil Sie wissen, dass für Kreise immer Umfang = 2*PI*Radius gilt. Ihre Formeln berechnen außerdem -wenn ich das richtig gesehen habe- sowieso nur Winkel. Sie haben selbst bereits zugegeben, dass die Speichen gleichverteilt sind. Reden Sie sich also nicht mit einem verbleibenden nicht zufriedenstellend gelösten Restproblem heraus. Es gibt keine Lösung, die die SRT retten könnte.
Trigemina hat geschrieben:Es kommt keine Umfangslinie von U’=2*r*Pi heraus, sondern eine von U’=2*r*Pi/gamma, die sich nicht mehr euklidisch darstellen lässt. Das ist das Dilemma einer Projektion, die unter der Vernachlässigung zweier Dimensionen eine veränderliche nicht-euklidische Metrik in einer unveränderlichen und einheitlichen (an allen Orten gültigen) euklidischen Metrik abzubilden versucht.
Die SRT handelt nun aber von kinematischen Vorgängen im euklidischen Raum. Wenn Ihr angebliches Ergebnis nicht in einem kartesischen (x,y,z,t)-Koordinatensystem darstellbar ist, dann ist es kein Ergebnis der SRT. Es handelt sich nicht um ein "Dilemma einer Projektion". Es handelt sich darum, dass die SRT versagt, wenn sich ein simples Rad dreht.
Es handelt sich um die an Peinlichkeit kaum zu überbietende Situation, dass die Mainstream-Physik noch im Jahre 2009 eine Theorie von 1905 vertritt, die seit spätestens 1909 (*) als absurd weil in sich widersprüchlich bekannt ist.Gruß
Faber
(*) Ehrenfest, P.
Gleichförmige Rotation starrer Körper und Relativitätstheorie, Phys. Z., X, 54 (1909).
Wikipedia hat geschrieben:Ehrenfest wuchs als Sohn eines jüdischen Kaufmanns in Wien auf [...] tötete sich am 25. September 1933 selbst. Seinen Suizid hatte er in einem Brief an seine Freunde und Kollegen Niels Bohr, Albert Einstein, James Franck, Gustav Herglotz, Abram Fjodorowitsch Ioffe, Philip Kohnstamm und Richard C. Tolman angekündigt, aber dieser Brief wurde nicht verschickt. Darin äußert er sich skeptisch über seine Fähigkeiten, noch weiter kreativ in der Physik wirken zu können, deren Entwicklung er nach eigenen Worten nicht mehr folgen könne.