Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Kurt » Mo 1. Aug 2011, 23:00

Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Dieser "normale Äther" existiert nicht.
Gruss Kurt


Ach... Weil Kurt das sagt, oder gibt's dazu auch was beweiskräftiges? Wohl eher nicht. :-/



Was beweist dass der -Normale Äther- existiert?

Gruss Kurt
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Ernst » Di 2. Aug 2011, 06:54

Chief hat geschrieben: Die Überlegung ist schon im Ansatz falsch weil man von der Erde aus die LG auf dem Stern nicht messen kann. Man misst die LG im Einflussbereich der Erde. Das hat mit der LG auf dem Stern nichts zu tun.

Natürlich mißt man im Einflußbereich der Erde. Wo denn sonst. Und da mißt man immer c_atmosphäre. Das hat auch selbstverständlich nichts mit der Geschwindigkeit auf dem Stern zu tun. Aber man kann aus den auf der Erde gemachten Erfahrung die LG "auf dem Stern" berechnen. Da gelten keine anderen Gesetze als auf der Erde. Sollte man jedenfalls annehmen.
Gravitation mißt man auch nur auf der Erde. Und dennoch kann man die Gravitationsverhältnisse in fernen Systemen berechnen.

Das ist nicht Fizeau.

Das weiß ich auch. Deshalb hatte ich auch geschrieben, daß mit dieser Formel gerechnet habe, die das Ergebnis von Fizeau für kleine Geschwindigkeiten gut annähert.
Das ist nun auch nur wieder eine Krümelkackerei, die für die systematische Darstellung keine Bedeutung hat.

Gruß
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Ernst » Di 2. Aug 2011, 06:55

Chief hat geschrieben: Und Michelson und Kurt (mit der Highspeedmaus) haben gezeigt warum das so ist.

Richtig. Es ist so. Sag das Deinem Kumpel, der immer noch arithmetisch addiert.

Gruß
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Ernst » Di 2. Aug 2011, 06:59

Highway hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Im normalen Äther erfolgt auch keine Mitnahme. Da ist die resultierende Geschwindigkeit c +- v_Ätherwind_Erde.

Einspruch! Im normalen Äther ergibt sich ebenfalls c - meiner Meinung nach.

Da ist Deine Meinung eben falsch. Laß es Dir am besten von Harald erklären, der ein groß angelegtes Experiment machte, um das nachzuweisen. Es folgt aber schon aus einfachster Logik.

Gruß
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Ernst » Di 2. Aug 2011, 07:05

Highway hat geschrieben: Also noch einmal und an alle Vollidioten die dies nicht wahr haben wollen:

Wenn man von einem Äther als lichtleitendes Medium ausgeht, dann wird man sich mit Doppler anfreunden müßen. Doppler erklärt, tausendfach bewiesen, und unmissverständlich!!!, wieso es unterschiedliche Frequenzen zu hören und zu sehen gibt, wenn sich Quelle und Empfänger in relativer Bewegung zueinander befinden!

Doppler erklärt aber auch, jetzt ganz wichtig für die Deppen (in der Regel relativistische), wieso es nichts zu hören und zu sehen gibt wenn sich Quelle und Beobachter gleich schnell durch den "Äther" bewegen. Beispielsweise beim MMI. Da ist ebenso tausendfach täglich bewiesen!!!

Sowohl durch die Luft für den Schall, als auch durch den Äther für das Licht.

Deine "Weisheiten" kennt jeder Anfänger und Fortgeschrittener incl Relativisten sowieso. Uralte Kamellen, das weiß jeder Anfänger.

Auch Deine "Vollidioten" und "Deppen". Gratuliere zu Deiner Sachlichkeit.

Gruß
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Hannes » Di 2. Aug 2011, 08:01

Hallo Ernst !
Natürlich mißt man im Einflußbereich der Erde. Wo denn sonst. Und da mißt man immer c_atmosphäre. Das hat auch selbstverständlich nichts mit der Geschwindigkeit auf dem Stern zu tun. Aber man kann aus den auf der Erde gemachten Erfahrung die LG "auf dem Stern" berechnen. Da gelten keine anderen Gesetze als auf der Erde. Sollte man jedenfalls annehmen.
Schön, dass du endlich auf meine Linie einschwenkst. Das sag ich doch die ganze Zeit.
Mit den vor 1900 vorhandenen Meßgeräten war das auch nicht anders möglich.
Man hat dann einfach die gemessenen Werte innerhalb eines Meßgerätes auf die Verhältnisse außerhalb angewandt.
Mit Messgeräten, wie man sie heute in der Astronomie verwendet, das sind die großen Spektrografen, kann man die LG auch außerhalb der Erde berechnen und messen .Und zwar misst man die Wellenlänge des Lichtes durch Bestimmung der Spektrallinien. Diese Spektrallinien sind im Labor ganz genau bestimmt für die einzelnen Atome und Moleküle, sodass die Verschiebung ganz genau gemessen werden kann. Die Entfernung eine Sternes wird trigonometrtisch ermittelt,bezw. mit der astronomischen Entfernungsleiter.
Wenn ein Stern durch seinen Planeten hin- und hergezerrt wird, ergibt sich ein genaues Zeitmuster des Umlaufes, aus dem sich die Geschwindigkeit v_Stern mittels Kopernikus errechnen lässt.
Würde ein Stern seine LG nicht mitnehmen , hätte man kein Meßergebnis der Spektralverschiebung. Ein Meßergebnis c +- v_Stern kann heute nicht mehr angezweifelt werden.

Damit ist natürlich die Invarianz hinfällig und obsolet.

Wenn das Licht aus dem Stern austritt, ergibt sich eine Anpassung an das Weltraumvacuum.
Die relative Unbeweglichkeit des Weltraumvacuums wird wieder durch Auswertung einer großen Anzahl von Sternspektren ermittelt, wie dir Galactic bereits mitgeteilt hat. So greift ein Detail in das andere und entsteht ein konsistentes Bild.So kannst du dich auch im Weltraum orientieren.(ohne Murmeltier)
Eine relativistische Addition stelle ich gar nicht infrage,wie sie dir Lothar Pernes bereits erklärt hat mit der endlichen Wirkgeschwindigkeit des Elektromagnetismus.
Mit Gruß
Hannes
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Harald Maurer » Di 2. Aug 2011, 15:05

Ernst hat geschrieben:Diese Überlagerung der Bewegung des Lichts relativ zum "Lichtleitmedium" und der zusätzlichen Bewegung des Lichtleitmediums im IS ergibt die resultierende Geschwindigkeit des Lichts im IS. Klassisch ergibt sich diese Geschwindigkeitssumme nach Galilei. Nach SRT ergibt sie sich nach der relativistischen Geschwindigkeitsaddition (entsprechend dem experimentellen Ergebnis von Fizeau).


Mit dem Fizeau-Experiment verhält es sich gleich wie mit dem MM-Versuch. Es hat keinerlei Beweiskraft für die SRT... für oder gegen den Äther. Schon vom Prinzip her, aber auch von der Genauigkeit her (Addition von 299792458 m/s + 7 m/s!). Vielleicht sollte man Kenntnis davon nehmen, was Galeczky/Marquardt zum Fizeau-Versuch im Bezug auf das Hoek-Experiment geschrieben haben (ihr Buch sollte eigentlich Pflichtlektüre für Kritiker sein!):
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Grüße
Harald Maurer
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Kurt » Di 2. Aug 2011, 17:27

Harald Maurer hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Diese Überlagerung der Bewegung des Lichts relativ zum "Lichtleitmedium" und der zusätzlichen Bewegung des Lichtleitmediums im IS ergibt die resultierende Geschwindigkeit des Lichts im IS. Klassisch ergibt sich diese Geschwindigkeitssumme nach Galilei. Nach SRT ergibt sie sich nach der relativistischen Geschwindigkeitsaddition (entsprechend dem experimentellen Ergebnis von Fizeau).


Mit dem Fizeau-Experiment verhält es sich gleich wie mit dem MM-Versuch. Es hat keinerlei Beweiskraft für die SRT... für oder gegen den Äther. Schon vom Prinzip her, aber auch von der Genauigkeit her (Addition von 299792458 m/s + 7 m/s!). Vielleicht sollte man Kenntnis davon nehmen, was Galeczky/Marquardt zum Fizeau-Versuch im Bezug auf das Hoek-Experiment geschrieben haben (ihr Buch sollte eigentlich Pflichtlektüre für Kritiker sein!):
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Hallo Leute, helft mir mal beim Denken.
Überlegung:
Masse bestimmt im Träger, seine Eigenbewegung ist dabei egal, den Bezug für in ihm laufendes Licht.
Das ist an der Erdoberfläche gut zu erkennen, (MMI zeigt es auch).

Wenn sich die Masse aus mehrenen Teilen zusammensetzt welche nicht zueinander ruhen, Erde und das fliessende Wasser in den Rohren, ergibt sich ein Mischverhältnis der Bezugsbildung fürs Lichtlaufen.
Sowohl die Masse der Erde als auch die Masse des Wassers sind an dieser Bezugsbildung beteiligt.
Wären beide Massen gleich gross, gleich nahe am Geschehen, so würde sich der Lichtleitbezug aufteilen.
Licht würde mit 1/2 über Differenzgeschwindigkeit (+c) laufen.

Eine Formel die das berücksichtigt und erklärt muss alle Masseeinflüsse die direkt am Ort des Lichtlaufens vorhanden sind, berücksichtigen.
Dabei spielt die Massemenge und ihr Abstand eine entscheidende Rolle.

Das bedeutet dass der Einfluss des Wassers in den Fizeaurohren immer stärker wird je weiter die Rohre von der Masse der Erde entfernt sind.

Dieses Verhalten ist auch bei der Sternenaberration zu sehen.
Denn je weiter das Licht das Sterns von der Erdenmasse entfernt ist desto geringer ist der Einfluss der Erde auf das laufende Sternenlicht.

Im Unkehrschluss: je näher Sternenlicht der Erde kommt desto stärker wird es von dem Bezug den die Erdenmasse erzwingt beeinflusst, ihr Weg -gekrümmt-.

Ebenso zeigen die sogenannten -Gravitationlinsen- ebenfalls dieses Verhalten.
Die Ablenkung des Lichtes hat mit Gravitation nichts zu tun, es liegt einzig an der Beeinflussung des Lichtlaufbezuges im Träger durch Veränderung wegen der anwesenden/wirkenden Massen.


Gruss Kurt
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Hannes » Di 2. Aug 2011, 18:15

Hallo Kurt !
Im Unkehrschluss: je näher Sternenlicht der Erde kommt desto stärker wird es von dem Bezug den die Erdenmasse erzwingt beeinflusst, ihr Weg -gekrümmt-.

Ebenso zeigen die sogenannten -Gravitationlinsen- ebenfalls dieses Verhalten.
Die Ablenkung des Lichtes hat mit Gravitation nichts zu tun, es liegt einzig an der Beeinflussung des Lichtlaufbezuges im Träger durch Veränderung wegen der anwesenden/wirkenden Massen.

Deine Überlegungen sind sehr interessant und dürften großteils passen.
Nur solltest du Gravitation von anwesender Masse nicht trennen. Das ist ein-und dasselbe.
Jedenfalls ist der Beitrag Harald Maurers sehr interessant und lehrreich, da auf neuere Arbeiten hingewiesen wird, die man normalerweise nicht zu Gesicht bekommt. Warum wohl ? Was sagt Jocelyne dazu ?

Der Mitnahmeeffekt der LG von Himmelskörpern ist genauso wie ich es mir vorgestellt habe.
Der Mitnahmeeffekt von lichtleitenden Körpern (hitch-hike) ist etwas anders erklärt, aber warum denn nicht.
Auch dein Hinweis auf die Aberration ist gut.
Die Verlegung in den absoluten Raum wird gerade nicht den Geschmack der Relativisten treffen.
Mit Gruß
Hannes
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Kurt » Di 2. Aug 2011, 18:39

Hannes hat geschrieben:
Im Unkehrschluss: je näher Sternenlicht der Erde kommt desto stärker wird es von dem Bezug den die Erdenmasse erzwingt beeinflusst, ihr Weg -gekrümmt-.

Ebenso zeigen die sogenannten -Gravitationlinsen- ebenfalls dieses Verhalten.
Die Ablenkung des Lichtes hat mit Gravitation nichts zu tun, es liegt einzig an der Beeinflussung des Lichtlaufbezuges im Träger durch Veränderung wegen der anwesenden/wirkenden Massen.

Deine Überlegungen sind sehr interessant und dürften großteils passen.
Nur solltest du Gravitation von anwesender Masse nicht trennen. Das ist ein-und dasselbe.


Hallo Hannes, das kann ich nicht.
Denn ich gehe davon aus das Masse sich selbst beschleunigt.
Nicht -die Gravitation- beeinflusst Masse, sondern Masse beeinflusst die Gravitation.
Wobei die Masse die Gravitation erst erzeugt.
Und zwar wegen der Anwesenheit von Masse.

Hannes hat geschrieben:Jedenfalls ist der Beitrag Harald Maurers sehr interessant und lehrreich, da auf neuere Arbeiten hingewiesen wird, die man normalerweise nicht zu Gesicht bekommt.


Ja sehr interessant!

Hannes hat geschrieben:Der Mitnahmeeffekt der LG von Himmelskörpern ist genauso wie ich es mir vorgestellt habe.
Der Mitnahmeeffekt von lichtleitenden Körpern (hitch-hike) ist etwas anders erklärt, aber warum denn nicht.
Auch dein Hinweis auf die Aberration ist gut.


Es muss einfach -passen-.
Und da gehört eben eine -globale- Sicht her.
Erinnere dich an das Bild mit dem schrägstehendem Fernrohr und dem Stern der an zwei Stellen Lichtpeaks losschickt.
Mit diesem Bild können wir beide unsere Gedanken leicht darstellen.
Du gehst davon aus dass es -das Vacuum- ist das Licht leitet, meine Vorstellungen sind da etwas anders.
Im Prinzip sind sie gleich.

Hannes hat geschrieben:Die Verlegung in den absoluten Raum wird gerade nicht den Geschmack der Relativisten treffen.


Nur die der eingefleischten/"glaubenden".
Dazu zähle ich Ernst nicht!
Und ich wünsche mir dass er konstruktiv und unvoreingenommen "mitdenkt".


Gruss Kurt
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