Maßstabsparadoxon widerlegt Längenkontraktion

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Maßstabsparadoxon widerlegt Längenkontraktion

Beitragvon Ernst » Fr 15. Jul 2011, 21:06

Highway hat geschrieben: Der Punkt daran. Bei A verdreht man die Polarisationsebene und B richtet sich danach. Ist das keine Informationsübertragung?

Das wäre eine. So ein Experiment gibt es aber nicht.
Bei der Verschränkung wird stets ein Part beobachtet und daraus geschlossen, daß der andere Part den gleichen Zustand hat.

Gruß
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Re: Maßstabsparadoxon widerlegt Längenkontraktion

Beitragvon Ernst » Fr 15. Jul 2011, 21:08

Chief hat geschrieben:Wie soll das gehen?

Es geht eben.

Gruß
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Re: Maßstabsparadoxon widerlegt Längenkontraktion

Beitragvon Ernst » Fr 15. Jul 2011, 21:10

Chief hat geschrieben: Wie ,was ,warum...? :? :? :? :? :? :? :? :? :? :? :? :?

................................Darum :!: :!: :!: :!: :!: :!: :!: :!: :!:
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Re: Maßstabsparadoxon widerlegt Längenkontraktion

Beitragvon Ernst » Fr 15. Jul 2011, 21:19

Highway hat geschrieben: Ich könnte schwören das so irgendwo gesehen/gelesen zu haben, habe aber keinen Link zur Hand. :shock:

Wird wohl eine Mißverständnis sein.

Verschränkung geht im Prinzip so:
Du und ich haben eine Zigarrenkiste und in jedem sitzt ein Chamäleon. Machen wir gleichzeitig den Deckel auf, ist das Viech grün, bei Dir und bei mir. Deckel zu. Wieder Deckel gleichzeitig auf. Nun ist das Tier rot, bei Dir und bei mir. Und so weiter. Verschränkung wird immer nur beobachtet.

Gruß
Ernst
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Re: Maßstabsparadoxon widerlegt Längenkontraktion

Beitragvon Ernst » Fr 15. Jul 2011, 21:20

Highway hat geschrieben: Was soll das denn jetzt? Das ist so weil ich der Papa bin - oder wie?

Nee, weil man auf dumme Fragen dumme Antworten kriegt.
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Re: Maßstabsparadoxon widerlegt Längenkontraktion

Beitragvon Kurt » Fr 15. Jul 2011, 21:24

Ernst hat geschrieben:
Highway hat geschrieben: Ich könnte schwören das so irgendwo gesehen/gelesen zu haben, habe aber keinen Link zur Hand. :shock:

Wird wohl eine Mißverständnis sein.

Verschränkung geht im Prinzip so:
Du und ich haben eine Zigarrenkiste und in jedem sitzt ein Chamäleon. Machen wir gleichzeitig den Deckel auf, ist das Viech grün, bei Dir und bei mir. Deckel zu. Wieder Deckel gleichzeitig auf. Nun ist das Tier rot, bei Dir und bei mir. Und so weiter. Verschränkung wird immer nur beobachtet.


Noch besser gesagt:
Bei dir grün, bei mir rot, bzw. umgekehrt.
Denn das macht es dann leichter verständlich was wirklich abgeht.

Gruss Kurt
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Re: Maßstabsparadoxon widerlegt Längenkontraktion

Beitragvon Harald Maurer » Fr 15. Jul 2011, 21:28

Ernst hat geschrieben:Es ist nicht möglich, den Zustand des einen Parts willkürlich zu beeinflussen und dadurch instantan den anderen Part ebenso zu beeinflussen. Nur das käme einer Informationsübermittlung gleich.

Da irrst Du dich leider!
http://www.psychophysik.com/h-blog/?p=3855

"Die Forschungsgruppe von Prof. Nicolas Gisin an der Universität Genf ging noch einen Schritt weiter. Sie prüfte, was passiert, wenn der Spin eines Geschwister-Photons nachträglich verändert wird. Unmittelbar nach der Erzeugung verschränkter Photonen verfügen diese über einen identischen Spin. Wurde nun der Spin von Photon A nachträglich verändert, so veränderte sich der Spin von Photon B bei den Genfer Experimenten zeitgleich. Und dies, obwohl die Geschwister-Photonen 18 km voneinander entfernt waren. Wer die Details nachlesen will, der findet eine allgemeinverständliche Zusammenfassung im Heise-Artikel »Außerhalb der Raumzeit« oder über den folgenden Link die Original-Publikation »Testing the speed of ›spooky action at a distance‹« (Nature 454, 861-864, doi:10.1038/nature07121). Unter Quantenphysikern hat sich die Sichtweise durchgesetzt, dass dieses Phänomen theoretisch auch dann auftreten würde, wenn die verschränkten Photonen nicht 18 km sondern einige Lichtjahre voneinander entfernt wären."

Und dass hier eine Information zeitgleich übertragen wird, daran kann kein Zweifel bestehen. Denn bei der Quantenteleportation werden Quantencodes übertragen, die beim Empfänger eine Kopie eines Quantenzustandes herstellen, welcher beim Sender vorgelegen hat. In der Quantenkryptographie werden ebenfalls Verschlüsselungscodes gesandt, die beim Empfänger benutzt werden. Das sind zweifelsfrei Informationen.

http://www.heise.de/tp/artikel/7/7550/1.html
Auszug daraus:
"Teleportation (Die Kunst der Teleportation) nennt man die Herstellung einer exakten Kopie eines Quantensystems an einem anderen Ort durch Ausnutzung verschränkter Zustände, dabei wird das Original eigenschaftslos (informationslos), d.h. es überträgt alle seine Eigenschaften und ist dann selbst "ausgewaschen", sozusagen seiner Information beraubt. Es ist also kein echter Kopierprozess, sondern eine vollständige Informationsübertragung."

Klar, was denn sonst!
Zeilinger:
"Es stellt sich letztlich heraus, dass Information ein wesentlicher Grundbaustein der Welt ist"

Aber Du hast mit Deiner Erklärung meine Ansicht über den MM-Versuch bestätigt. Denn die Wellenzüge im Michelson-Apparat ändern ihren Zustand aufgrund konstanter Periodendauer zeitgleich. Das tun sie natürlich auch im Detektor, ungeachtet aller Umstände, wie sie dorthin gelangen. Völlig analog zur Verschränkung von Teilchen, die ebenfalls zeitgleich ihre Zustände ändern und es keine Rolle spielt, wo man sie vergleicht. Wie Du ja zum Ausdruck gebracht hast. Genau auf diesem Prinzip beruht meine Widerlegung des MM-Versuchs bzw. die Erklärung des Misserfolgs.
Zeitgleich ist nun mal eben Zeitgleich. Ob bei den verschränkten Teilchen oder bei den Wellenzügen im MM-Interferometer, macht keinen Unterschied.

Grüße
Harald Maurer
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Verschränkung

Beitragvon rmw » Fr 15. Jul 2011, 21:37

Harald Maurer hat geschrieben:"Die Forschungsgruppe von Prof. Nicolas Gisin an der Universität Genf ging noch einen Schritt weiter. Sie prüfte, was passiert, wenn der Spin eines Geschwister-Photons nachträglich verändert wird. Unmittelbar nach der Erzeugung verschränkter Photonen verfügen diese über einen identischen Spin. Wurde nun der Spin von Photon A nachträglich verändert, so veränderte sich der Spin von Photon B bei den Genfer Experimenten zeitgleich.

Ohne dass ich mich damit beschäftigt habe. Aber es sollte mich mehr als wundern wenn diese Nachweise der Verschänkung auch nur einen Funken mehr Substanz haben als die ganzen Beweise für die SRT auch.
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Re: Maßstabsparadoxon widerlegt Längenkontraktion

Beitragvon Ernst » Fr 15. Jul 2011, 21:53

Harald Maurer hat geschrieben: Highway hat geschrieben:
s ist nicht möglich, den Zustand des einen Parts willkürlich zu beeinflussen und dadurch instantan den anderen Part ebenso zu beeinflussen. Nur das käme einer Informationsübermittlung gleich.

Falscher Adressat. War von mir.

"Die Forschungsgruppe von Prof. Nicolas Gisin an der Universität Genf ging noch einen Schritt weiter. Sie prüfte, was passiert, wenn der Spin eines Geschwister-Photons nachträglich verändert wird. Unmittelbar nach der Erzeugung verschränkter Photonen verfügen diese über einen identischen Spin. Wurde nun der Spin von Photon A nachträglich verändert, so veränderte sich der Spin von Photon B bei den Genfer Experimenten zeitgleich.

Richtig.

Und dass hier eine Information zeitgleich übertragen wird, daran kann kein Zweifel bestehen.

Das ist Deine private Schlußfolgerung. Und die ist falsch:

http://de.wikipedia.org/wiki/Quantenteleportation
Zur vollständigen Teleportation, also der Übertragung eines Quantenzustandes muss zusätzlich auch Information zwischen Sender und Empfänger auf einem klassischen Weg (also mit maximal Lichtgeschwindigkeit) ausgetauscht werden...
Die praktische Bedeutung der Quantenteleportation liegt nicht etwa darin, dass man Informationen oder gar Gegenstände damit überlichtschnell transportieren könnte. Das ist definitiv nicht der Fall.

Aber Du hast mit Deiner Erklärung meine Ansicht über den MM-Versuch bestätigt.

Mitnichten, weil das damit überhaupt nichts zu tun hat. Deinen generellen Irrtum in dieser Sache wurde Dir erklärt. Alle Deine Vorstellungen dazu sind falsch.

Gruß
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Re: Maßstabsparadoxon widerlegt Längenkontraktion

Beitragvon Ernst » Fr 15. Jul 2011, 21:57

Chief hat geschrieben: Das bedeutet dann, dass die Teilchen irgendwie kommunizieren. Und zwar unendlich schnell!

Nee. Sie haben ein synchrones Leben. Wie auch zwei synchronisierte Uhren an verschiedenen Orten zu unterschiedlicher Zeit die gleichen unterschiedlichen Zeigerstellung haben.

Gruß
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