Maßstabsparadoxon widerlegt Längenkontraktion

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Maßstabsparadoxon widerlegt Längenkontraktion

Beitragvon Ernst » Mo 11. Jul 2011, 11:35

Harald Maurer hat geschrieben: Ich habe das Paradoxon als eines bezeichnet, das nicht mit der SRT gelöst werden kann. Und so ist es auch!

Es wurde ja schon gesagt. Die physikalische Konfiguration dieses Paradoxons liegt außerhalb der SRT, da hier gravitative Kraftwirkungen einbezogen sind. Die SRT ist daher nicht zuständig und kann daher zur Lösung nicht herangezogen werden. Für die Aufgabe ist konzeptionell die ART zuständig, welche deshalb auch eine Lösung liefern kann.
Solche "Widerlegungen" sind alle ganz aussichtslos. Die Mühe dazu kann man sich sparen.

Gruß
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Re: Maßstabsparadoxon widerlegt Längenkontraktion

Beitragvon Ernst » Mo 11. Jul 2011, 11:38

Jocelyne Lopez hat geschrieben:blabla... 8-)

Schnuller verloren?
.
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Re: Maßstabsparadoxon widerlegt Längenkontraktion

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mo 11. Jul 2011, 11:58

Ernst hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:blabla... 8-)

Schnuller verloren?
.

Ja, wahrscheinlich hast Du in der Tat Deinen Schnuller verloren. :(

Wer an die Längenkontraktion und das Jungbleiben von geschüttelten Käfern oder von hin-und-her reisenden Zwillingen oder Drillingen oder Vierlingen glaubt, der muß wohl seinen Schnuller verloren haben. Wer daran glaubt, dass die GPS-Navigatoren die Längenkontraktion und das Jungbleiben der Fahrer nachweist, der muß wohl seinen Schnuller verloren haben. Wer an die Längenkontraktion und das Jungbleiben von bewegten Myonen glaubt, der muß seinen Schnuller verloren haben. Wer noch an die verstaubte und sogar schon archivierte relativistische Massenzunahme glaubt, der muß wohl seinen Schnuller verloren haben. Wer eine Lösung sucht, um das 2. Postulat der SRT ohne das 2. Postulat der SRT vorzustellen, der muß wohl seinen Schnuller verloren haben, und zwar definitiv.

Nichts unterscheidet Deine Glaubensätze von den üblichen propagandistischen Papageien-Elaboraten von relativistischen Schreiberlingen, als ernstzunehmender Diskussionspartner für einen wissenschaftlichen und konstruktiven Meinungsstreit scheidest Du definitiv aus, gegenüber Laien oder gegenüber Experten.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Maßstabsparadoxon widerlegt Längenkontraktion

Beitragvon Ernst » Mo 11. Jul 2011, 12:29

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Wer eine Lösung sucht, um das 2. Postulat der SRT ohne das 2. Postulat der SRT vorzustellen, der muß wohl seinen Schnuller verloren haben, und zwar definitiv.

Wenn Du Deinen Schnuller wiedergefunden hast, dann kannst Du mal in Deinen Kinderbüchern raussuchen, wo die Aussage des Postulats (isotrope Lichtausbreitung mit c in allen IS) der Erfahrung widerspricht. Ein einziges gefundenes Beispiel, und Du hast die SRT geknackt. Da kannst Du dann Schnuller gegen Nobelpreis eintauschen.

Gruß
Ernst
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Re: Maßstabsparadoxon widerlegt Längenkontraktion

Beitragvon Hannes » Mo 11. Jul 2011, 13:23

Hallo Jocelyne !
Ernst hat geschrieben :
Wenn Du Deinen Schnuller wiedergefunden hast, dann kannst Du mal in Deinen Kinderbüchern raussuchen, wo die Aussage des Postulats (isotrope Lichtausbreitung mit c in allen IS) der Erfahrung widerspricht. Ein einziges gefundenes Beispiel, und Du hast die SRT geknackt. Da kannst Du dann Schnuller gegen Nobelpreis eintauschen.

Ernst hat dir einen ganz wichtigen Satz des 2. Postulates vorenthalten:
Die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit: Die (Vakuum-)Lichtgeschwindigkeit c hat in jedem Inertialsystem denselben Wert (299 792.458 km/s), ist also vom Bewegungszustand der Quelle ebenso unabhängig wie von dem des Beobachters.
(Franz Embachner, Wikipedia)
Wo dieser Beobachter postiert sein darf,wird nicht gesagt.Der Beobachter könnte ja auch in einem anderen IS postiert sein.
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Re: Maßstabsparadoxon widerlegt Längenkontraktion

Beitragvon Ernst » Mo 11. Jul 2011, 13:33

Hannes hat geschrieben:Wo dieser Beobachter postiert sein darf,wird nicht gesagt.Der Beobachter könnte ja auch in einem anderen IS postiert sein.

Gar nichts hab ich "vorenthalten".
Wenn in jedem IS die LG isotrop mit c ist, dann steht die Wahl des IS frei. HGanz einfache Logik.

Gruß
Ernst
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Re: Maßstabsparadoxon widerlegt Längenkontraktion

Beitragvon Hannes » Mo 11. Jul 2011, 13:42

Ernst hat geschrieben:
Gar nichts hab ich "vorenthalten".
Wenn in jedem IS die LG isotrop mit c ist, dann steht die Wahl des IS frei. HGanz einfache Logik.

So sieht die Verwirrtechnik der SRT aus, die Definition eines IS nicht mit natürlichen IS gleichzusetzen.
Und was ist, wenn der Beobachter gegen das IS bewegt ist ?
Zuletzt geändert von Hannes am Mo 11. Jul 2011, 13:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Maßstabsparadoxon widerlegt Längenkontraktion

Beitragvon Hannes » Mo 11. Jul 2011, 13:52

Veritatibus hat geschrieben:Und so sieht das rumeiern hilfloser Kritiker aus, die nichts begreifen, und darum verleugnen müssen. Wo soll da denn eine Verwirrtechnik sein? Das hat nicht mal was mit der SRT zu tun, Sie begreifen das Konzept eines IS nicht im Ansatz.

Ich möchte dich nocheinmal bitten, mir nicht mehr zu antworten.
Hannes
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Re: Maßstabsparadoxon widerlegt Längenkontraktion

Beitragvon Hannes » Mo 11. Jul 2011, 14:26

Artie hat geschrieben:Hannes, wenn du Veritatibus nicht mehr lesen willst, dann lässt sich das in deinem Profil abschalten (ignorieren), dann kannst du in Ruhe schmollen.

Besten Dank für deinen Hinweis. Ich schmolle nicht, auch nicht auf die Diskussionspartner
der Relativistenseite, denn auch dort gibt es ehrliche, gute Kollegen.
Aber die Propaganda der Erklärbärs will ich nicht mehr haben.
Mit Gruß
Hannes
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Re: Maßstabsparadoxon widerlegt Längenkontraktion

Beitragvon Harald Maurer » Mo 11. Jul 2011, 15:22

Veritatibus hat geschrieben:was kommt nach der SRT?

Nachdem Sie das auch mich persönlich gefragt haben: Ich betrachte mich als "Kritiker" der SRT, nicht aber als Hellseher und Zukunftsforscher. Wenn etwas nach der SRT kommt, muss es ja nicht unbedingt eine der "alten" Theorien sein, sondern höchstwahrscheinlich etwas ganz Neues. Das kann man schon aus den neuesten Ekenntnissen der Physik bzw. Quantenphysik schließen (Verschränkung, umgekehrter Doppler-Effekt, anormale Dispersion etc.). Es gibt eine Menge ganz unerwarteter Phänomene, die mit der SRT von vornherein nicht behandelbar sind.
Veritatibus hat geschrieben:Und das ergibt sich auch so aus den Gleichungen von Maxwell. Also auch wenn man das Postulat der SRT fallen lässt, ändert es nichts an der Tatsache, dass sich die Invarianz zwingend aus der ED ergibt.

Das ist falsch. Die Invarianz der LG ergibt sich keinesfalls aus Maxwells ED. Seine Gleichungen stammen aus dem Jahr 1864 und wurden auf der Basis eines Absolutäthers konzipiert. Lesen Sie erstmal die Arbeiten von Maxwell, ehe Sie weiterhin Falsches verbreiten. Würde sich die Invarianz der LG zwingend aus der ED ergeben, wäre sie ja kein Postulat! Auch Schall oder andere Prozesse (Feuerwerk z.B.) breiten sich unter Umständen im Inertialsystem isotrop aus, das bedeutet aber nicht, dass die auftretenden Geschwindigkeiten auch invariant gegenüber anderen Inertialsystemen wären! Die LG kann also in jedem Inertialsystem konstant sein und Lichtausbreitungen isotrop erfolgen (wie es die Emissionstheorie beispielsweise beschreibt) und gegenüber bewegten Inertialsystemen variant sein wie jede andere Geschwindigkeit auch. Ihre Behauptungen sind also völlig aus der Luft gegriffen. Einstein hat die Invarianz auch nicht einmal postuliert, sondern lediglich die Konstanz der LG in ruhenden Inertialsystemen angenommen. Auch aus dem Relativitätsprinzip ergibt sich die Invarianz nicht zwingend, denn für andere Geschwindigkeiten ergibt sich aus dem RP ja auch keine Invarianz. Konstanz der LG in Inertialsystemen und Invarianz gegenüber bewegten Inertialsystemen sind unterschiedliche Annahmen und letzere ist nach wie vor gänzlich unbewiesen. Ganz im Gegenteil zeigt der Doppler-Effekt des Lichts, dass diese Annahme gar nicht bewiesen werden könnte, weil sie schlicht und einfach falsch ist!

Nun etwas zu Ihrer Ausdrucksweise: Ihre Beiträge enthalten in zunehmenden Maße immer mehr Stänkereien, Maulereien und Polemiken und Beschäftigung mit persönlichen Eigenschaften von Teilnehmern und nichts zur Sache, außer falschen Behauptungen. Wenn Sie das nicht abstellen, werde ich zukünftig auf Ihre Elaborate hier verzichten!

Zeigen Sie mal, dass Sie auch sachlich diskutieren können, und ich stelle Ihnen gleich mal eine sachliche Frage:
Schickt man durch einen Leiter einen elektr. Strom, so breitet sich um diesen Leiter ein Magnetfeld aus. Hat diese Ausbreitung eine endliche Geschwindigkeit, und wenn ja, mit welcher Geschwindigkeit erfolgt diese Ausbreitung? Beantworten Sie diese Frage nach den Grundsätzen der SRT. Nach Ihrer Antwort werde ich eine weitere Frage stellen.

Grüße
Harald Maurer
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