Maßstabsparadoxon widerlegt Längenkontraktion

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Maßstabsparadoxon widerlegt Längenkontraktion

Beitragvon Mordred » Di 19. Jul 2011, 00:19

Veritatibus hat geschrieben:
www.verschwoerungen.info: Die 17 taktischen Regeln des Desinformanten hat geschrieben:
Unseriöse Diskussions-/Desinformationstaktiken

Ob bei einem Streitfall im persönlichen Umfeld, einer Debatte über politische Themen oder bei der Aufklärung eventueller Regierungsverbrechen geopolitischen Ausmaßes, immer dann wenn eine Lüge mehr persönliche Vorteile bringt als die Wahrheit oder die Wahrheit sogar enorme persönliche Gefahren für eine Person oder Gruppierung birgt, treffen wir auf dieselben illegitimen Diskussions- bzw. Desinformationstaktiken.

Jene Person oder Gruppe die die Lüge aufrechterhalten will, hat die Fakten nicht auf ihrer Seite und muß deshalb versuchen, Fakten zu unterdrücken, falsche Fakten zu erfinden und vor allem: eine echte Diskussion über die Fakten zu vermeiden.

Der Einsatz folgender Taktiken kennzeichnet also Personen oder Gruppen die zum persönlichen Vorteil die Wahrheit unterdrücken wollen:


15. Suche nach flüchtigen Rechtschreib- oder Grammatikfehlern oder verbalen Ausdrucksfehlern, um den Gegenüber als doof zu klassifizieren. Lenke damit vom Inhalt seiner Rede ab.
Ja, scheiße wenn man die eigene Klinge zu spüren bekommt, ...gelle :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

PS: Welchen Inhalt?
das prosarische Geschwafel von hierhttp://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=6&t=379&start=170#p30173 etwa^^

Handbuch für angehende Relativisten, alibicode = http://www.verschwoerungen.info hat geschrieben:6. Stelle dich blöd:
Nein, nicht Contra sitzen bleiben lassen. Das hat er doch in Vollendung geschafft :mrgreen:
Von mir, ein Sternchen..... :lol:
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Re: Maßstabsparadoxon widerlegt Längenkontraktion

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mi 20. Jul 2011, 13:06

Harald Maurer hat geschrieben:
Hier meine Ansicht über Maxwell, die ED und ihr Wert als Ursprung der SRT:

Einstein hat die ED falsch aufgefasst, als er schrieb:
"Das beobachtbare Phänomen hängt hier nur ab von der Relativbewegung von Leiter und Magnet, während nach der üblichen Auffassung die beiden Fälle, dass der eine oder der andere dieser Körper der bewegte sei, streng voneinander zu trennen sind."
Die "übliche Auffassung", dass die Fälle, ob der eine oder der andere Körper der bewegte sei, voneinander getrennt zu betrachten sind, war aber richtig - und ist es heute noch. Für sein einleitendes Beispiel, das deshalb als Ursprung der SRT gilt, hätte Einstein gar keine Symmetrie in den entsprechenden Induktionspannungen erwarten dürfen. Weil keine Symmetrie vorliegt.
induktion.JPG

Oben: Ein Leiter, der sich bereits im Magnetfeld befindet, schneidet die Feldlinien sofort und es kommt spontan zur Induktion
Unten: Die Bewegung des Magnetfelds wirkt sich am Leiter nicht spontan aus, weil sich jede Veränderung im Feld nur mit Lichtgeschwindigkeit fortpflanzt. Die elektromotorische Kraft und damit der induzierte Stromfluss tritt daher im Leiter zu einem anderen Zeitpunkt auf!
Es lässt sich somit unterscheiden, ob sich der Leiter oder der stromdurchflossene Draht (bzw. ein Magnet) bewegt!

Wenn - wie bei den Unipolar-Induktions-Versuchen erkennbar - ein Magnetfeld nicht mit dem Magneten mitrotiert, ist daraus zu folgern, dass elektromagnetische Erscheinungen (Lorentzkraft) nicht von Relativgeschwindigkeiten untereinander abhängig sind, sondern von den eigenen absoluten Geschwindigkeiten der Ladungen, Magneten und Leitern in Bezug auf ein Medium. Einstein irrte sich, als er aus einer falsch angenommenen Symmetrie vermeinte, das Medium existiere nicht oder es wäre überflüssig.

Hier möchte ich einige Auffassungen vom Georg Bourbaki aus seinem Buch Der Sündefall der Physik zitieren:

Zitat Georg Bourbaki:

Der wahre Grund für das recht schlechte Abschneiden der Physik scheint ganz einfach der zu sein, daß sich dieser Bereich der menschlichen Erkenntnisfindung in einer absolut unergiebigen Sackgasse befindet, wobei sich die Physik trotz kritischer Stimmen aus verschiedenen Lagern mit ziemlicher Borniertheit weigert, aus der selbstverschuldeten Sachgasse wieder herauszukriechen. So wie ich diese Sachgasse aus heutiger Sicht beurteilen kann, begann dieser Vorgang des Abweichens vom "Pfade der Tugend" genau im Jahre 1905, wovon in der Folge noch ausführlich die Rede sein wird.

Es muß zwar zugestanden werden, daß Irren menschlich ist. Was aber den geschilderten Vorgang als absolut einmalig zu machen scheint, ist die Tatsache, daß dieses Sich-Irren der Physik im Jahre 1905 begann und wir heute das Jahr 1990 schreiben, so daß dieser Abirrungsvorgang nunmehr bereits über 80 Jahre andauert, und dies trotz der Schnellebigkeit und der mittlerweile vorhandenen Kommunikationsmöglichkeiten unseres 20. Jahrhunderts. Dabei scheint es eine beinahe aberwitzige Situation zu sein, wenn gerade auf einem so wichtigen Gebiet wie der Physik die Menschheit sich den kolossalen Luxus leistet, diesen einnmal zustande gekommenen Zustand des Irrens ad infinitum aufrechthalten zu wollen. Wenn also diesem Buche der Titel "Sündenfall der Physik" gegeben worden ist, dann im Hinblick auf die erhebliche Dauer des geschilderten Vorgangs und die in den Kreisen der Physik anscheinend vorhandene Borniertheit, kritische Stimmen von außen her einfach nicht wahrnehmen zu wollen, bzw. gefälligst zu ignorieren.

Um jedoch bei meinen Lesern nicht den Eindruck zu erwecken, ich würde den Mund etwas zu voll nehmen, möchte ich bereits vorab an einem Beispiel aufzeigen, in welchem Maße im Bereich der Physik eine gewisse Bereitschaft vorhanden ist, daß mit vorhandenen Realitäten bewußt oder aus einer gewissen Weltfremdheit heraus, sehr locker umgegangen wird. Im Laufe des 18. und insbesondere des 19. Jahrhunderts wurde bekanntlich das von den Griechen übernommene Konzept eines den Weltraum füllenden Äthers weiterentwickelt, in dem dieser Äther als das Ausbreitungsmedium für das optische Phänomen des Lichts erkannt wurde, von welchem anhand von Interferenzversuchen mittlerweile bekannt war, daß es sich um ein Wellenphänomen handeln mußte. 1905 schrieb dann Albert Einstein in seinem berühmten Artikel "Zur Elektrodynamik bewegter Körper" am Ende des zweiten Absatzes:

"Die Einführung eines Lichtäthers wird sich insoweit als überflüssig erweisen, als nach der zu entwickelnden Auffassung weder ein mit besonderen Eigenschaften ausgestatteter absoluter ruhender Raum eingeführt, noch einem Punkte im leeren Raum, in welchem elektromagnetische Prozesse stattfinden, ein Geschwindigkeitsvektor zugeordnet wird."

Mit diesem einzigen Satz von ursprünglich fünf Zeilen wurde das gesamte von Aristoteles entwickelte und über 2000 Jahre bestehende Konzept eines den Weltraum füllenden Äthers vom Tisch gefegt. Wenn man aber diesen für die Physik des 20. Jahrhunderts so entscheidenden Satz noch einmal durchliest, dann merkt man, daß alles, was Albert Einstein als Begründung der Nichtexistenz eines Äthers anzubieten hatte, die Feststellung war, daß ein derartiger Äther in seinen Berechnungen nicht vorkäme, was mit Sicherheit nicht ausreichend sein dürfte, um ein über 2000 Jahre bestehendes gültiges Konzept der Physik zu eliminieren.

Darüber hinaus ist die von Albert Einstein im Jahre 1905 vorgenommene Maßnahme einer Überflüssigkeitserklärung des Äthers schlicht und einfach falsch. Warum? In der Elektrotechnik werden bekanntlich in allen Schwingkreisen Kondensatoren und induktive Spulen verwendet, wobei die Kapazität eines Kondensators unter anderem von einer Größe abhängt, welche als Dielektrizitätskonstante bezeichnet wird, die auch im Vakuum einen bestimmten Wert e o aufweist. Dasselbe gilt für kernfreie induktive Spulen, bei welchen im Vakuum eine magnetische Feldkonstante mit einer bestimmten Größe µo auftaucht. Da anhand der beiden Größen e o und µo die Lichtgeschwindigkeit berechnet werden kann - Kohlrausch und Weber hatten 1856 erstmalig die Lichtgeschwindigkeit auf diese indirekte Weise bestimmt, wobei sie einen ganz passablen Wert von 310,800 km/s erhielten - mußte es selbst einen noch so unbedarften Einstein klar sein, daß die beiden Größen e o und µo einerseits unmittelbar mit der Lichtausbreitung etwas zu tun haben, andererseits Eigenschaften des leeren Raumes bilden und dabei auch dann auftreten, falls innerhalb dieses sogenannten "leeren Raumes" keine Lichtstrahlen vorhanden sind. Aus meiner Sicht läßt dieser Tatbestand gar keine andere Interpretation zu, als daß eben doch ein der Lichtausbreitung dienender Äther vorhanden sein muß, welcher diese beiden Eigenschaften e o und µo besitzt. Über die sonstigen Eigenschaften eines derartigen Äthers braucht dabei derzeit überhaupt noch keine weitere Festlegung erfolgen.

Wenn nun Albert Einstein - in allen Physikbüchern wird er als der große Physiker unseres Jahrhunderts gepriesen - im Sinne seiner Speziellen Relativitätstheorie die Feststellung machte, daß die Einführung eines Lichtäthers sich als überflüssig erweise, dann mag dies zwar aus der Einsteinschen Sicht durchaus verständlich erscheinen, denn nur so konnten die Voraussetzungen geschaffen werden, um mit den Größen "Länge" und "Zeit" in der gewünschten Weise umspringen zu können. Mit der physikalischen Realität hat eine derartige Einstellung jedoch wenig zu tun, denn die selbst im Vakuum auftretenden Größen e o und µo können nun einmal nicht wegdiskutiert werden, funktionieren doch die in der Elektrotechnik verwendeten Kondensatoren und induktiven Spulen nur dann, wenn ihnen ein diese beiden Feldgrößen aufweisender Äther zur Verfügung gestellt wird. Im ganzen literarischen Schaffen Albert Einsteins kommen dann auch soweit erkennbar die Worte "Kondensator" und "induktive Spule" nicht ein einziges Mal vor, was durchaus verständlich erscheint, weil Menschen mit kosmischen Ambitionen sich nur sehr ungern mit Trivialitäten wie Kondensatoren und Spulen beschäftigen und zudem bei der Erstellung der erwähnten Theorie sich die erwähnten Größen als sehr störend ausgewirkt hätten.

Nun ist es so: Wir leben in einer angeblich demokratisch strukturierten Welt, in welcher jeder glauben und lassen kann, was er will und in welcher auch jeder das Recht hat, seine persönliche Meinung nach außen hin zu vertreten. Dies gilt zweifelsohne auch für Herrn Einstein, welcher in seinen Veröffentlichungen das formulieren durfte, was er als richtig empfand. Dasselbe gilt natürlich auch für alle theoretischen Physiker dieser Erde, welchen durchaus das Recht eingeräumt werden muß, daß sie ihre Vorstellungen von dieser Welt derart gestalten, daß sie in einer Art "kosmischem Disneyland" leben können. Aus der Sicht des Autors führt dieser anscheinend bei den Herrn Physikern vorhandene Wunsch zwar zu erheblichen Komplikationen bei der Etablierung widerspruchsfreier Systeme, aber das ist sicherlich allein deren Problem. Was jedoch nicht zulässig erscheint, ist der Umstand, daß die Physik für sich in Anspruch nimmt, die alleinige Hüterin des Grals der Wahrheit zu sein, indem von ihr aus festgestellt wird, daß die Dinge so seien, wie sie von ihr verkündet werden. Der Rest der Menschheit wird dabei mehr oder weniger gezwungen, das zu glauben, was die Herren Physiker für richtig empfinden und zwar unabhängig davon, ob andere Zweige der Naturwissenschaft damit zurechtkommen oder nicht.

Gerade dieses, von der Physik her vorgenommene Leugnen der Existenz eines Äthers erscheint aus der Sicht der Elektrotechnik nicht zumutbar, ist doch, wie bereits erwähnt, das Vorhandensein eines wie immer gearteten Äthers für die Funktionsweise der in der Elektrotechnik verwendeten Bauteile wie Kondensatoren oder Spulen absolut erforderlich. Im Jahre 1905, als die Elektrotechnik noch in ihren Kinderschuhen steckte und mehr oder weniger einen interessanten Wurmfortsatz der Physik bildete, konnte sich dieselbe gegenüber der von der Physik ausgehenden geistigen Bevormundung nicht schützen, so daß die Dinge eben so liefen, wie sie gelaufen sind. Mittlerweile hat sich die Situation jedoch verändert, indem die Elektrotechnik aufgrund der rasanten Entwicklung der letzten Jahrzehnte ein eigenständiger, voll autonomer Wissenschaftszweig geworden ist, so daß die heutzutage beinahe zum kleineren Wissenschaftszweig degradierte Physik gar nicht mehr in der Position sein dürfte, ihr bisheriges Verhalten aufrechtzuerhalten.

Dabei sollte noch folgendes zur Feststellung gelangen: Hätte die Physik seinerzeit kurz bei der Elektrotechnik angefragt, ob letztere damit einverstanden sei, daß aus gewissen kosmischen Komplikationen heraus der Äther zur "Persona non grata" erklärt werde, dann hätte die Elektrotechnik mit ziemlicher Sicherheit unter Hinweis auf die von ihr verwendeten Kondensatoren und Spulen dagegen Einspruch erhoben, worauf der Experte III. Klasse am Eidgenössischen Amt für Geistiges Eigentum sich in seinen Schmollwinkel zurückgezogen hätte und der Menschheit sehr viele Komplikationen erspart geblieben wären. Da die Elektrotechnik jedoch seinerzeit ein unbedeutendes Anhängsel der Physik war und in dieser Sache auch nicht gefragt wurde, und ich, Georges Bourbaki, auch nichts dagegen einwenden konnte, weil ich damals noch gar nicht existierte, möchte ich nunmehr diesen Einspruch im Namen des Wissenschaftszweiges der Elektrotechnik nachträglich erheben, wohl wissend, daß bei Fragen zum Thema "Wahrheit" der juristische Einwand einer Verjährung nicht vorgebracht werden kann.

Um jedoch dem Argument vorzubeugen, daß es sich bei der seinerzeit von Einstein vorgenommenen Abschaffung eines Äthers um eine kleine unbedeutende läßliche Sünde gehandelt habe, sei auf den Umstand verwiesen, daß bei Vorhandensein eines derartigen Äthers derselbe als eine Art "Substratum" angesehen werden kann, auf welchem die in unserem Universum auftretenden materiellen Phänomene wie auf einer Art Nährboden zum Gedeihen gelangen. Dabei dürfte es zumindest Elektroingenieuren durchaus einleuchtend erscheinen, daß, wenn schon Materie mit Blick auf das periodische System der Elemente als eine Art "göttliche Digitaltechnik" zu werten ist, es zwangsläufig auch eine im Ätherbereich anzusiedelnde "göttliche Analogtechnik" geben muß, denn zumindest in der Elektrotechnik kann eine zufriedenstellend arbeitende Digitaltechnik ohne einen Unterbau auf Analogbasis nicht funktionieren.

Wenn nun die Physik aufgrund einer selbst verschuldeten Kurzsichtigkeit oder Blindheit diesen Unterbau als nicht existent erklärt, bewegt sie sich, wörtlich genommen, in einen "leeren Raum" hinein, in welchem ein Verständnis der Dinge zwangsläufig recht schwierig, wenn nicht sogar unmöglich wird. Kein Wunder also, daß gerade im Bereich der Physik die menschliche Erkenntnisfindung vielfach den Eindruck einer im Urwald verlorengegangenen Expedition erweckt. Dabei kann kein Zweifel darüber bestehen, daß ganz generell in der Wissenschaft ein gewisses Unbehagen herrscht, welches gelegentlich auch nach außen dringt. So schriebt beispielsweise George Field in der Einleitung seines 1973 erschienenen Buches "The Redshift Controversy":

"In the past few years astronomers have become increasingly convinced that there is something basically wrong with the conventional picture of the Universe."

Dieses Unbehagen kommt dabei dadurch zustande, daß Dinge vielfach anders laufen, als sie eigentlich laufen sollten, indem Spiralarmgalaxien zeitlich stabil sind, obwohl sie es eigentlich nicht sein dürften, indem sich zunehmend die Erkenntnis durchsetzt, daß die Materialverteilung im Kosmos anisotrop ist, obwohl sie eigentlich isotrop sein müßte, indem das terrestrische Magnetfeld gelegentlich umklappt, obwohl es dies eigentlich nicht tun dürften, indem die Erdschollen auf der Erde ihre Position verändern, obwohl die vorhandenen Reibungsverluste dies eigentlich verhindern sollten, indem in der großen Magellanschen Wolke in Verbindung mit einer Spupernovaexplosion superluminale Wellen auftreten, obwohl dies gar nicht passieren dürfte, oder daß ein Raumteleskop nicht zu fokusieren ist, obwohl man dies eigentlich von ihm erwarten würde.

Zum Autor selbst vielleicht noch folgendes: Bei Menschen, welche sich mit Kondensatoren und induktiven Spulen auskennen, handelt es sich in der Regel um Elektroingenieure, was auch in meinem Fall zutrifft. Für das Schreiben eines Buches wie diesem halte ich es für eine sehr günstige Voraussetzung, denn dies entbindet mich der Notwendigkeit, auf die Kaste der Physiker mit ihren ziemlich abstrusen, einzementierten Ideen besondere Rücksicht nehmen zu müssen.

Im Gegensatz zu theoretischen Physikern, welche vielfach mit zwei linken Händen auf die Welt gekommen zu sein scheinen, zeichnen sich Elektroingenieure oft auch durch eine ausgesprochen praktische Veranlagung aus, welche sie beispielsweise in die Lage versetzt, mit Hilfe eines schwierig zu handhabenden Lötkolbens schöne Lötstellen zu erstellen, oder die Zylinderkopfdichtung des Motors eines Kraftwagens austauschen zu können, was in den meisten Fällen über die Fähigkeiten eines theoretischen Physikers hinausgeht. Diese praktische Veranlagung von Ingenieuren dürfte jedoch als ein notwendiges Korrektiv anzusehen sein, welches uns beispielsweise daran hindert, bei einem einsam in der Landschaft stehenden krummen Baum die vorhandene Krummheit nicht dem Baum, sondern der Landschaft zuschreiben zu wollen, was, wenn mich nicht alles täuscht, im physikalischen Lager bisher anders gehandhabt wurde. Elektroingenieure sind schließlich noch sehr sorgfältig arbeitende Menschen, sind sie doch für das Innenleben von Geräten verantwortlich, welche zuvor beispielsweise aufgrund des Durchschmorens eines kleinen Widerstandes in den Zustand der Unbrauchbarkeit gelangt waren. Da ein Kosmos im Grunde auch nichts anderes als ein etwas groß dimensioniertes Gerät zu sein scheint, könnte somit ein Elektroingenieur durchaus der richtige Mensch sein, um dort Ordnung zu schaffen, wo Physiker bisher versagt haben.

Um mein Verhältnis zur Physik noch etwas besser zu erklären: Nachdem im Rahmen meiner eingangs erwähnten Neugier die besagten Elefanten so ganz unvermutet aus dem Haselnußbusch herausgetreten waren, hielt ich es anfangs für eine den Gegebenheiten entsprechende Maßnahme, unter Verwendung damals noch sehr vorsichtig und schüchtern formulierter schriftlicher Aufzeichnungen auf den Umstand hinzuweisen, daß gewissen Einzelheiten der Einsteinschen Relativität mit der tatsächlichen Realität nicht so ganz vereinbar seien, wobei ich geringfügige Vorschläge unterbreitete, wie denn eine bessere Anpassung der Theorie an die uns umgebende Umwelt erreicht werden könnte. Ich tat dies natürlich mit der nötigen Vorsicht und dem gebührenden Respekt, wie dies bei interdisziplinär übergreifenden Vorgängen an sich geboten erschien: Eine ganz bescheidene Zuschrift für die Rubrik "Letters to the Editor" einer in England erscheinenden wissenschaftlichen Zeitschrift, ein kleines Exposé an eine Volkssternwarte, ein noch sehr gemäßigtes Buchmanuskript zu treuen Händen eines Professors der Physik und dgl. mehr wären hier zu nennen. Im Rahmen dieser Aktivitäten schwappte mir jedoch eine derartige Welle von menschlicher Überheblichkeit und Besserwissertum entgegen, daß ich an solchen Unternehmungen sehr bald jegliche Lust verlor. Nun denn, sagte ich mir, Georges Bourbaki kann auch andere Seiten aufziehen! 80 Jahre lang habt Ihr verdammten Physiker die Realität hin- und hergebogen, wo wie es Euch gerade gefällt, und wenn dann einer kommt, der sich ganz freundlich mit Euch unterhalten will, nur um auf die offensichtliche Tatsache hinzuweisen, daß die von der Physik verkündete Lehrmeinung nicht so ganz zu stimmen scheint, dann wird eine derartige Arroganz an den Tag gelegt, daß es nur so kracht! Universitätsnähe scheint dabei ein wichtiges Kriterium für die Festlegung des vorhandenen Arroganzniveaus zu sein. Aus diesem Grunde wird in dem nunmehr vorgelegten Buch ganz bewußt eine ziemlich offene Sprache gesprochen, denn wegen der Borniertheit der Herren Physiker ist dieser Sache auf andere Weise nicht beizukommen. Es sollte jedoch betont werden, daß dies nicht unbedingt den persönlichen Wunschvorstellungen des Autors entspricht.

Es mag durchaus vorstellbar sein, daß die Physik mit ihrer eigenen Vergangenheitsbewältigung gewisse Schwierigkeiten haben wird, ist doch die Erkenntnis, 80 Jahr lang im Trüben herumgefischt zu haben und das noch dazu in unserem modernen 20. Jahrhundert, nicht so ganz auf die Schnelle zu verarbeiten. Wie dies im einzelnen vor sich gehen wird, kann zur Zeit noch nicht beurteilt werden. Falls die Dinge jedoch hart auf hart kommen sollten, was der Autor nicht hoffen möchte, dann könnte allerdings die Möglichkeit ins Auge gefaßt werden, daß hinter die Vergangenheit ein Schlußstrich gezogen wird, indem die Physik des 20. Jahrhunderts einfach eliminiert und eine Äther-Physik für das 21. Jahrundert kreiert werden wird, welche unter Umständen auch mit "Cosmological Engineering" oder so ähnlich bezeichnet werden könnte. Persönlich bin ich nämlich der Auffassung, daß unser Kosmos weitgehend eine ingenierumäßige Leistung darstellt, so daß es aus diesem Grunde am besten erscheint, wenn zum Verständnis unseres Kosmos ingenieurmäßige Denkweisen eingesetzt werden. Inwieweit dann allerdings noch Raum für eine "Theoretische Physik" verbleiben wird, muß erst die Zukunft zeigen.


Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Maßstabsparadoxon widerlegt Längenkontraktion

Beitragvon galactic32 » Sa 23. Jul 2011, 15:57

Harald Maurer Do 7. Jul 2011, 23:46 Seite 1 hat geschrieben:Ein Stab der Länge L bewege sich mit einer Geschwindigkeit v parallel zu einem ruhenden Loch, das ebenfalls die Breite L besitzt. Gleichzeitig bewegt sich der Stab noch mit einer kleinen, senkrechten Geschwindigkeit ε auf das Loch zu ...
Auflösung des Paradoxons:
Bild
Berücksichtigt man die transformierte Zeit, bewegen sich Stab und Loch nicht mehr parallel aufeinander zu, die beiden Enden des Stabes durchqueren das Loch zu unterschiedlichen Zeitpunkten, der Stab passt somit durch das Loch. ...
Hier wird ganz banale Unlogik betrieben.
Welches Ende wird denn jetzt zuerst das Loch treffen?
Diese angebliche Drehung, hängt nicht davon ab, wo der Beobachter das Phänomen sieht?
Aus Sicht der Physik läßt sich ein entsprechend weiterer Beobachter so "positionieren", der umgekehrt zuerst das andere Ende eindringen sieht?
Somit bleibt diese Wa(|i)gner-Drehung ein Schein-Effekt.
Daraus folgt erstens: Gleichzeitige Ereignisse in einem Inertialsystem laufen in einem anderen unterschiedlich schnell bewegten Inertialsystem nicht ebenfalls gleichzeitig ab,
Hm :?
Ging es nicht eher darum, daß simultane (gleichzeitige) Ereignisse aufgrund der Lichtlaufzeiten verschiedenzeitig gesehen (registriert) werden?

In anderen Worten, die tatsächliche Physik wird so gar nicht angegangen.
Naturwissenschaftlich relevant sind diese Pseudo-Logik-Ablenkungen gar nicht.

Das Unterscheiden-Können von absoluter Ruhe (im CMB) und einem absolut gleichförmig bewegten Körper wird erst gar nicht angegeangen.

Gruß
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Re: Maßstabsparadoxon widerlegt Längenkontraktion

Beitragvon galactic32 » Sa 23. Jul 2011, 16:11

Veritatibus hat geschrieben:
Highway hat geschrieben:
Veritatibus hat geschrieben:Man kann man es ohne Probleme als eine Rotation beschreiben:
Das man dies kann steht außer Zweifel und hat auch niemand bestritten, aber begründen kann man es nicht - oder kannst du?
Klar kann ich, kommt aber mit darauf an, was sie unter Begründung verstehen. Dazu beschreibt Physik auch, eine Theorie ist eine Beschreibung der Natur, man beschreibt die Masse der Teilchen, man begründet diese nicht...
Chief Mo 18. Jul 2011, 20:53 hat geschrieben:Die Masse ist z.B. durch F=m*a begründet.
Das bliebe so Zirkular-Logik.
Äquivalent:
  • Die Masse ist z.B. durch F=m*a begründet.
  • Die Beschleunigung ist z.B. durch F=m*a begründet.
  • Die Kraft ist z.B. durch F=m*a begründet.
Also wie genau?
(* Der realteil, also die "Wichtung" des "Imaginär"raum-Punktes eines Quaternion's (Hamilton-Zahl) :?: *)

Gruß
P.S.
Übrigens ist:
F=m*a
eine "Serienteil" aus den zeitlichen Ableitungen von:
...
p=m*v
...
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Logik

Beitragvon rmw » Sa 23. Jul 2011, 16:51

galactic32 hat geschrieben:Das bliebe so Zirkular-Logik.
Äquivalent:
Die Masse ist z.B. durch F=m*a begründet.
Die Beschleunigung ist z.B. durch F=m*a begründet.
Die Kraft ist z.B. durch F=m*a begründet.


Dagegen spricht ja nichts. Es ist der elementare Zusammenhang dreier physikalischer Größen.
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Re: Maßstabsparadoxon widerlegt Längenkontraktion

Beitragvon galactic32 » Sa 23. Jul 2011, 17:22

Dagegen spricht schon ettliches.

Ist es wirklich "der" elementare Zusammenhang?
Wird Masse wirklich einfach gleichartig schwer und träge sein?
(* Schon die Drehimpuls-Momente →Trägheitsmoment zeigen was anderes :!: *)
Offensichtlich ist die nicht nach der "Zeit-koordinate" abgeleitete Form von:
F=m*a bzw. ðF=ð(ma) ⇚⇛
Das Massendipol: M=m*r ⇿∬F ∂t²=m*a ∂t²
, es sieht mehr nach "unserem" natürlichen physikalisches Grund-Element aus.
Was zu cirkellogisch wie das Drehmoment wirkt.

Gruß
p.S.
Gab's nicht so etwas wie ein Linienelement (Flächenelement) im Zusammenhang mit den Raumtheorien?
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Maßstab Trägheit,Zeit,Form

Beitragvon galactic32 » Sa 23. Jul 2011, 20:57

Chief hat geschrieben:Beschleunigung ist zeitliche Änderung der Geschwindigkeit - da gibt's nichts was man begründen sollte.
Für den Formel-Mathematiker?
Als Physiker muß schon tiefer auf den zugrundeliegenden Zeitfluß eingegangen werden können, der erst dem Mathematikfreund seine Graden bzw. Parabelkurven als Trajektorien liefert.

Andererseits wird völlig übergangen, wie ðm/ðt analog zu Kraft-Wirkungen führt.
Grade wie man träge Masse, die Trägheitsparameter eines Objektes, welches zunächst zum passenden System Trägheit aufweist (z.B. Drehimpulserhaltung zum Sternenhintergrund ?), ändern könnte, sind technologisch von entscheidender Bedeutung (Überlichtgeschwindigkeitsreisen).

Wie strömt Äther um ein Atom (Baryion) herum?
Wie reagiert träge Masse auf Wirkgrößen, die aus Impulsänderungen mit höheren zeitlichen Ableitungen zustandekommen?
(* bleibt Energieerhaltung ? *)
Chief hat geschrieben:Kraft kann auch über Federkraft definiert werden (Hookesches Gesetz).
Was sich wieder indirekt im Elektromagnetismus der atomar aufgebauten Feder zwischenfinden läßt?

Wäre die Anüberlegung, Kraft bzw. Trägheit als Sekundärphänomen einer Zeit-Komponente zu betrachten ¬ vielversprechender?
Steckt in der Trägheit nicht die Strukturerhaltung, die Informationsbeibehaltung?
Umgekehrt grad die "Null"-aussage, die Ortserhaltung, als wie Körper nebeneinander gelegt ihre Koordinaten, Orte halt nicht verändern, ist doch das herausragende in diesem Universum.
Die Fähigkeit, eben nicht kaotisch zu erscheinen sondern einen Ordnungszustand beizubehalten können wäre doch die eine physikalische Eigenschaft.

Die Gegen-Komponente zu zeitlicher Veränderung braucht doch (wie) den Ansatz der zeitlichen Konstanz?

Gruß
p.S.
Was bzw. wie ist denn die Grundlage der Trägen Masse, also der magnetische Part der Elektrodynamik?
Magnetfeld ←→ Elektrofeld
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