Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Gerhard Kemme » Mo 12. Sep 2011, 19:22

Kurt hat geschrieben:
Gerhard Kemme hat geschrieben:Der physikalische Begriff "Longitudinalwelle" ist zweifelsfrei existent -


Der physikalische Begriff sicherlich.
Nur die Welle halt nicht.

Gerhard Kemme hat geschrieben:Im Zusammenhang der Unterscheidung von Longitudinalschwingung oder Longitudinalwelle handelte es sich um das Unterthema der Ausbreitung der elmag-Wellen von einem Dipol und da es hierbei um eine räumliche Ausbreitung von Energie geht - handelt es sich um eine Welle.


Was hilft die schönste Definition wenn sie auf Nichtexistentem aufgebaut ist.


Wir sehen uns einfach die Fakten an: Zwischen zwei Mobiltelefonen existiert zweifelsfrei eine drahtlose Verbindung. Nimmt man die HF-Stufe und klemmt sie an ein Oszilloskop - dann ist eine Sinus-Schwingung zu erkennen. Wird ein zweites Oszilloskop an den Empfänger geklemmt, sieht man ebenfalls dieses hochfrequente Sinuns-Signal. Jetzt kann man solche Träger-Schwingung modulieren und kriegt auf der Empfänger-Seite auch eine modulierte Trägerschwingung auf den Bildschirm des Oszis. Da die Schwingungen zwischen Sender und Empfänger eine Strecke zurücklegen müssen - handelt es sich um Wellen.
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Mo 12. Sep 2011, 20:15

Hannes hat geschrieben:Durch die Form der Welle kann man doch die Richtwirkung einer Dipolantenne erkennen.


Hallo Hannes,
die Richtwirkung einer Antenne ist an "Gewinn" erkennbar.
Daran wieviel Leistung sie bei einer bestimmten Empfangsrichtung, aus der das bewertete Signal kommt, am Speisepunkt produziert.
Mit der "Form" der Welle, was du dir auch immer darunter vorstellen magst, hat das nichts zu tun.
Es kommt einzig darauf an wieweit das Signal in der Lage ist die Eigenresonanz der Antenne anzuregen und aufrechtzuerhalten.

Das Verhalten einer Richtantenne zeigt dass die ankommenden "Wellen" also das Empfangssignal, bestimmten Eigenschaften gehorchen muss.
Es muss:
- zur Eigenresonanz des Schwingkörpers passen,
- in einer bestimmten Weise abgesendet worden sein.
- eine bestimmte Richtung, somit eine bestimmte Phasenlage der einzelnen Komponenten das Signals haben

Das Empfangssignal muss nicht Sinusförmig sein, es muss auch nicht unbedingt die gleiche (Grund)Frequenz wie die Antenne haben.
Das alles zeigt/beweist dass die Empfangsantenne selber ein Resonanzkörper ist.

Mit einem auseinandergezogenem Kondensator eines Schwingkreises hat das nichts zu tun.
Das glauben nur die die noch keinen in der Hand gehabt haben oder nicht weiter -sehen- als das was ihnen in Büchern mit naiven Beschreibungen vorgesetzt hat.

Wenn verstanden ist dass die Antenne, der Lichtempfänger, ein resonantes Gebilde ist, das es rein mechanisch zugeht, dann ist es auch ein leichtes den äusseren Photoeffekt zu verstehen.

Um den Resonanzkörper "Lichtempfänger/Sender" zu verstehen ist es erstmal notwendig den Ablauf auf dem Dipol nachzuvollziehen, zu bedenken wie sich die Elektronen, die ich hier nur als Zeiger verwende, bewegen (können!).

Darum nochmal der Versuch es verständlich darzulegen.
Die Elektronen können auch auf dem Dipol nicht instantan -gesteuert- werden, ihre Richtung alle gleichzeitig ändern.

Erstens ist kein Steuermann (ein Feld das diese wundersame Tat zu vollbringen hat) vorhanden, zweitens ist es notwendig dass sich alle Bewegungen im Mittel kompensieren.
Denn sonnst würde eine Strahlung in Längsrichtung, und nur in Längsrichtung, auftreten.
Die Strahlung geht aber -seitwärts weg-.
Also ist es ein anderer Mechanismus der das bewerkstelligt.

Alle Bewegungen am Dipol kompensieren sich in ihrer Wirkung auf die abgegebene Strahlung in Bewegungsrichtung aus.
Das bedeutet dass sich ein Teil aufwärts, ein Teil abwärts, ein Teil überhaupt nicht bewegt.
Und das zu jedem Zeitpunkt, und die Änderung immer sinusförmig ist.
Kein Ruck, keine Spontanänderung, nein immer nach "Sinusart".

Nochmal der Dipol, seine Elektronenbewegungen im Prinzip.
Die obere Hälfte.

|v
|v
|v
|=
|^
|^
|^
-<---<---<---
---------------

Die Pfeile deuten die (resultierende) Elektronenbewegungsrichtung an.
Die Speiseleitung, das vom Sender kommende Antennenkabelsignal treibt die Elektronen im Dipol nach oben.
Die oberen Elektronen befinden sich aber noch, von der vorhergehenden Schwingungslage, auf dem Weg nach unten.
In der Mitte, bei =, kommt es zum "Stau", zum Überdruck.

Auf der unteren Hälfte sieht es zur selben Zeit so aus:
Die Elektronen werden aus dem Staab -abgezogen-.
Im unterem Teil befinden sie sich noch in Richtung Staabende.


->-->---
|^
|^
|^
|#
|v
|v
|v

Somit entsteht bei # ein "Unterdruck"

Die beiden Zustände die eine -gepolte- Strahlung ausmachen, sind vorhanden.

Bei der Empfangsantenne geht es umgekehrt.
Die beiden Zustände der -gepolten- Strahlung bringen die Elektronen zu einer Bewegung am Dipol wie es beim Sender auch war.
Dieses "Bewegen" setzt voraus dass die beiden Zustände, gegensätzlichen Zustände, passend an dem Dipol anliegen müssen, denn sonnst kann sich die resonante Schwingung nicht aufschaukeln, aufrecht erhalten werden.

Am Anfang unseres Gespräches habe ich gefragt ob der Behauptung das sich "Wellen" ungehindert durchdringen können, etwas im Wege steht.
Dieses Verhalten ist notwendig damit es -polarisierte- "Strahlung" geben kann.


Gruss Kurt


Ps:vertikal bewegenden

In der Mitte, bei =, kommt es zum "Stau", zum Überdruck.
Somit entsteht bei # ein "Unterdruck"


Diese beiden Zustände ergeben die horizontale Abstrahlung bei sich vertikal bewegenden Elektronen.
(c)
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Mo 12. Sep 2011, 20:24

Gerhard Kemme hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Gerhard Kemme hat geschrieben:Der physikalische Begriff "Longitudinalwelle" ist zweifelsfrei existent -


Der physikalische Begriff sicherlich.
Nur die Welle halt nicht.

Gerhard Kemme hat geschrieben:Im Zusammenhang der Unterscheidung von Longitudinalschwingung oder Longitudinalwelle handelte es sich um das Unterthema der Ausbreitung der elmag-Wellen von einem Dipol und da es hierbei um eine räumliche Ausbreitung von Energie geht - handelt es sich um eine Welle.


Was hilft die schönste Definition wenn sie auf Nichtexistentem aufgebaut ist.


Wir sehen uns einfach die Fakten an: Zwischen zwei Mobiltelefonen existiert zweifelsfrei eine drahtlose Verbindung. Nimmt man die HF-Stufe und klemmt sie an ein Oszilloskop - dann ist eine Sinus-Schwingung zu erkennen. Wird ein zweites Oszilloskop an den Empfänger geklemmt, sieht man ebenfalls dieses hochfrequente Sinuns-Signal. Jetzt kann man solche Träger-Schwingung modulieren und kriegt auf der Empfänger-Seite auch eine modulierte Trägerschwingung auf den Bildschirm des Oszis. Da die Schwingungen zwischen Sender und Empfänger eine Strecke zurücklegen müssen - handelt es sich um Wellen.


Naj, Gerhard, du machst es dir aber leicht.
Vertausche einfach mal den Y-Eingang des Oszis mit dem X-Eingang.

Dann schau welche "Welle" du dann noch siehst!

Der Oszi macht nichts anderes als die am Eingang anliegende Spannung in eine Positonsinformation eines Punktes am Schirm unzusetzen.
Ein Punkt!, sonnst nichts!!

Die Welle macht erst unser Gehirn, oder die Nachleuchtdauer der Röhre, oder bei modernen Geräten der Speicher.

Nimm einen Photo, stell dich vor eine Bassgeige, zupfe sie an, mach ein Photo.
Dann sag in welche Richtung die "Welle" gerade läuft.

Es existiert keine Welle, sie ist das Produkt unseres Denkapparates.

Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Hannes » Mo 12. Sep 2011, 20:48

Hallo Kurt !
Am Anfang unseres Gespräches habe ich gefragt ob der Behauptung das sich "Wellen" ungehindert durchdringen können, etwas im Wege steht.
Dieses Verhalten ist notwendig damit es -polarisierte- "Strahlung" geben kann.

Soweit mir bekannt ist, können sich elmag- wellen ungehindert durchdringen .
Ich habe wohl von Wechselwirkung von Gamma-Strahlen mit Photonen gehört, die übrigen
elmag- Wellen dürften sich aber weitgehend ungehindert gegenseitig durchdringen.

Um den Resonanzkörper "Lichtempfänger/Sender" zu verstehen ist es erstmal notwendig den Ablauf auf dem Dipol nachzuvollziehen, zu bedenken wie sich die Elektronen, die ich hier nur als Zeiger verwende, bewegen (können!).


Um die Resonanzerscheinungen zwischen Sender und Empfänger zu verstehen, braucht man sich nur die Natur der elmag.Wellen vorzustellen. Ohne Resonanz geht gar nichts.

Mit Gruß
Hannes
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Mo 12. Sep 2011, 21:40

Hannes hat geschrieben:Um die Resonanzerscheinungen zwischen Sender und Empfänger zu verstehen, braucht man sich nur die Natur der elmag.Wellen vorzustellen. Ohne Resonanz geht gar nichts.


Es bringt nichts sich etwas vorzustellen das nicht existiert.
Resonanz bedingt eines Resonanzkörpers, sonnst geht nichts.

Und das bedarf wiederum einer Erhaltungsgrösse.
Und auch eines Umstandes der garantiert dass die Abläufe (die einzelnen Schritte davon) immer gleich sind.
Der Resonanzkörper, sein Verhalten, ist nur möglich wenn es in irgendeiner Weise eine Erhaltungsgrösse und einen Vorgang gibt, der -anschafft-.

Die Sinusschwingung ist die einzige Schwingungsart die es ermöglicht sehr -sparsam- umzugehen.
Denn es gibt dabei keinerlei ruckartige Bewegungen die eine entsprechende (ruckartige) Neuanpassung notwendig machen würde.
Die Erhaltungsgrösse (Bewegung) die die einzig -sparsamste- (änderungs)Bewegungsart die eine Sinusbewegung hervorbringt.
Darum schwingen ja alle Materieteilchen in Sinusform.
Und das setzt sich auch beim Dipol fort.

Meine Aussage das ich die Elektronen, ihre Bewegung, nur als "Zeiger" verwende ist immer noch gültig.
Sie -stehen nur im Weg rum- ist gültig.
Denn sie sind es nicht die die resonante Schwingung am Dipol tragen!.
Nein, sie bestimmen nur die Länge des Schwingkörpers.

Der Resonanzkörper der tatsächlich aktiv ist ist nur durch sie in seiner Grösse bestimmt.
Es ist eine Menge an Trägersubstanz die den Resonanzkörper bildet.
Sein Schwingen wirkt auf die Elektronen ein, sie werden dadurch bewegt.
Die Elektronen wiederum bilden das Koppelglied zum Träger.
Sie reagieren auf die Eigenresonanzfrequenz ihrer Kollegen beim Sender, diese haben ihren "Bewegungsänderungswiderwillen" dem Träger aufgebürdet und die beim Empfangsdipol reagieren darauf.
Da sie ja nicht seitwärts können weichen sie nach oben/unten aus.
Das Spiel von Unter-und Überdruck ergibt wiederum die Resonante Schwingung am Dipol.
Jetzt wird auch verständlich warum der Dipol in der richtigen "Ebene" sein muss damit sich Resonanz ergibt.
Deswegen weil die beiden Teile des Dipols gegenseig angestossen, ihre Elektronen entweder zusammengeschoben (Überdruck) oder auseinandergedrück (Unterdruck) werden müssen.
Und das immer gegensätzlich je Dipolarm!

Darum besteht polarisierte "Strahlung" aus zwei gegensätzlichen Signalen.
Aus "Wellensignalen" die sich nicht gegenseitig auskompensieren.

Bei Schall ist es schwierig das zu erreichen, nur einige Kristallanordnungen taugen dazu ev. (z.B. ein "Verschränkungskristall"), denn durch die "Weichheit" der Atome/Moleküle verblasst diese Unabhängigkeit, das/die differntielle(en) Signal flaut ab.

Licht macht das nicht, denn sein Träger ist ungeheuer hart.
Das heisst es entsteht keine gegenseitige Beeinflussung der Einzelteile des Mediums.
Dass welche existiert hast du oberhalb angedeutet.

Keine gegenseitige Beeinflussung heisst auch das sich die Trägersubstanzteilchen nicht bewegen, sondern nur ihre Form verändern.
Eine durchgehende "Druckwelle" verändert nicht den Ort des jeweilig betroffenen Trägersubstanzteilchens, sondern nur seine Form.
Dieses stellt seine Originalform wieder her und das ergibt die Weiterleitung des Druckunterschiedes im Medium.
Und das ergibt c.

Da die Form eines Substanzteilchens in vielerlei Art verändert werden kann ergeben sich auch viele unabhängige Einwirkungsmöglichkeiten die parr. anstehen können.
Das ist der Grund wieso sich "Wellen" ungehindert durchdringen können.
Die Veränderung wird einfach ausgeglichen, das ergibt automatisch die richtige (weiterleit)Richtung.


Gruss Kurt

(C)
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Mordred » Di 13. Sep 2011, 10:22

Hallo Kurt,
Mordred hat geschrieben: Du solltest schon richtig mit lesen!


Kurt hat geschrieben:
Mordred hat geschrieben: Wer bestimmt denn das Verhalten von deinen Materieteilchen nachdem du die Lampe eingeschaltet hast?

"Ladung" hat mit dem Einschalten nichts zu tun.

Kurt hat geschrieben:
Mordred hat geschrieben:Von Ladung habe ich also explizit nicht geredet, sondern DEIN „verhalten“ übernommen.

Nicht?

Mordred hat geschrieben:Eine einfache Taschenlampe emittiert eine gewisse Menge an Ladung. Je mehr „Saft“ die Batterien liefern, desto höher ist diese Intensität/ somit die emittierte Ladungsmenge !


Ja, genau da, ….und dann kam von Dir, ….
Kurt hat geschrieben: Nunja, eine Taschenlampe emittiert keine Ladung.

Denn der Begriff Ladung steht nur für ein bestimmtes Verhalten von Materieteilchen.
Die Ladung als solche existiert nicht.

Worauf ich dann diesen Satz eben dementsprechend umformulierte.
Wer bestimmt denn das Verhalten von deinen Materieteilchen nachdem du die Lampe eingeschaltet hast?


Kurt hat geschrieben:Es kommt zu "Lichtdruck", also zur gegenseitigen Abstoßung.

Kurt hat geschrieben:Gerne, aber ich hab kein Lichtdruckmodell!


Kurt hat geschrieben:Damit du verstehen kannst was ich sage ist es unverzichtbar erforderlich zu verstehen wie Licht funktioniert.
Danke, Kurt, aber das habe ich schon erkannt !
Und wie Du sicher gelesen hast, ..in meiner Antwort an Contra, …der anscheinend verstummt ist, …lässt sich daraus ganz easy ableiten, wie das was Maxwell beschreibt, funktioniert, und wie es letztlich auch dazu kommt.

Und das allergeilste daran ist, ..es ist letztlich so einfach, dass deine Signatur schon wieder treffender nicht sein kann !
Aber, …man muss es eben auch verstehen, …und da happerts halt hier an allen Ecken und Kanten, ..

Denn dazu müsste man sich dummerweise von Welle-Teilchen Frequenz und Dualismus trennen, …
Wobei, eigentlich ja nur von den Bezeichnungen. Denn die Potenz, also die e.V passen ja.
Wäre also letztlich, eigentlich halb so wild, …..eigentlich, ….
Das Problem dabei, …wieso, ..klappt doch ganz gut mit Welle und Frequenz, …
Leider bricht das Konzept ohne Dualismus schneller zusammen als es hier schreien kann.
Also, halten wir "IHN" den gar magischen Dualismus aufrecht, …klappt ja ganz gut….
Aber, …ganz gut, .ist halt leider, .. wie man ja unschwer daran erkenn kann, dass es immer noch als „Phänomen“ betrachtet wird, nicht gut genug !


Träger/Äther (im Universum, Vakuum und erdähnlichen Atmosphären MX10Quanten/Mischäther), Ladung (Intensität/Menge) und Potenz der energetischen Masse!

Mehr ist da nicht!
Damit ist alles abgedeckt.
Vom passiven ladungslosen Quant, bis hin zum aktiven, somit umgspr. "photonen" "Photon" mit entsprechender Intensität, und jeweiliger Höchstpotenz.

Und das klappt auch ganz einfach und prima beim äußerer Photoeffekt nach der MX10QT
Aber anscheinend dann doch wieder zu einfach, ….
Denn um das dann nachvollziehen zu können, brauchen einiger hier prinzipiell natürlich erstmal wieder ne mathematische Gleichung.
Aber komm, ich weiß ja dass Du da nicht zu gehörst, drum leiste ich mal wieder etwas vor, …vielleicht erkennst DU ja die EINFACHHEIT darin.
Mordred´s äußerer Photoeffekt nach der MX10QT hat geschrieben:
Eine Strahlenquelle (Lampe) emittiert je nach Intensität eine gewisse Menge an energetischer Masse mit einer Höchstpotenz von sagen wir mal, schwacher UV- Strahlung, 3,3 eV.
Diese Ladung wird von den an der emittierenden Quelle anliegenden MX10(Licht)Quanten aufgenommen. (einfache Gravitation, Anziehung freier Energie, über die Rotation des MX10kerns, dadurch erfolgt eine vorwiegende Strahlungsrichtung, und nebenbei natürlich auch, eine gewisse Streuung!
Somit wird jedes geladene MX10(Licht)Quanten für alle Anderen um und anliegenden MX10(Licht)Quanten wiederum zur emittierenden Quelle, somit selbst zum Emitter.
Auf diesem Wege wird das „Emittat“ (die abgegebene energetische Masse (deren Menge/Intensität und Potenz)) der ursprünglichen Strahlenquelle und bis zum Empfänger vom Äther oder eines Mischäthers wie z.B. Luft, „überzogen“ (Gravitation)
Der Empfänger (in diesem Falle die freien Elektronen einer negativ geladene Zinkplatte)
können diese 3,3eV nicht an umliegende Atome ab geben.
Die umliegenden Atome sind mit genügend Elektronen umgeben, und somit, mehr als gesättigt.
Diese nun von der Platte aufgenommene eintreffende Potenz von 3,3eV überfordert somit das jeweilige „freie“ Elektron.

„Es“ kann diese Energie nicht über ein Atom ableiten, somit auch nicht abgeben.
Es kommt nicht dazu, denn es ist keinem Atom zugehörig!
Was dem Elektron also bleibt, ist die empfangenen Energie kinetisch, zu verarbeiten, sie somit zu wandeln, sprich abzubauen.
Doch die Flut der nachkommenden Energie (solange die Quelle emittiert) reißt nicht ab.
Somit schwingt das freie Elektron auf seine eigene maximalkinetische Abbaupotenz auf, Diese erreicht, übersteigt, und sich darum letztlich selbst, aus der Platte, seiner vormals molekularen Bindung, „absprengt“.


Mit dem Austritt wurde sämtliche Energie des Elektrons kinetisch gewandelt und somit verbraucht und abgebaut.
Nun empfängt das Elektron (zunächst) keine weitere Energie mehr.

Thats it!

Gruß Mordred
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Hannes » Di 13. Sep 2011, 12:40

Hallo Kurt !

Es bringt nichts sich etwas vorzustellen das nicht existiert.
Resonanz bedingt eines Resonanzkörpers, sonnst geht nichts.

Und das bedarf wiederum einer Erhaltungsgrösse.
Und auch eines Umstandes der garantiert dass die Abläufe (die einzelnen Schritte davon) immer gleich sind.
Der Resonanzkörper, sein Verhalten, ist nur möglich wenn es in irgendeiner Weise eine Erhaltungsgrösse und einen Vorgang gibt, der -anschafft-.

Wir müssen eben zur Kenntnis nehmen, dass es gewisse Sachen in der Natur gibt, die wir nicht wegleugnen können. Das ist z.B Masse oder elektromagnetische Ladung.
Wenn wir auch nicht genau sagen können, was das ist. Aufbauend auf Masse ist das Gravitationsfeld, auf elektromagnetische Ladung das elektromagnetische Feld.
Selbst wenn wir die Naturkräfte nicht erklären können, sind sie da.
Solange wir sie nicht erklären können, müssen wir sie zur Kenntnis nehmen, wie sie sind.

Mit Gruß
Hannes
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Gerhard Kemme » Di 13. Sep 2011, 18:47

Kurt hat geschrieben:
Gerhard Kemme hat geschrieben:Wir sehen uns einfach die Fakten an: Zwischen zwei Mobiltelefonen existiert zweifelsfrei eine drahtlose Verbindung. Nimmt man die HF-Stufe und klemmt sie an ein Oszilloskop - dann ist eine Sinus-Schwingung zu erkennen. Wird ein zweites Oszilloskop an den Empfänger geklemmt, sieht man ebenfalls dieses hochfrequente Sinuns-Signal. Jetzt kann man solche Träger-Schwingung modulieren und kriegt auf der Empfänger-Seite auch eine modulierte Trägerschwingung auf den Bildschirm des Oszis. Da die Schwingungen zwischen Sender und Empfänger eine Strecke zurücklegen müssen - handelt es sich um Wellen.


Naj, Gerhard, du machst es dir aber leicht.
Vertausche einfach mal den Y-Eingang des Oszis mit dem X-Eingang.

Dann schau welche "Welle" du dann noch siehst!

Der Oszi macht nichts anderes als die am Eingang anliegende Spannung in eine Positonsinformation eines Punktes am Schirm unzusetzen.
Ein Punkt!, sonnst nichts!!

Die Welle macht erst unser Gehirn, oder die Nachleuchtdauer der Röhre, oder bei modernen Geräten der Speicher.

Nimm einen Photo, stell dich vor eine Bassgeige, zupfe sie an, mach ein Photo.
Dann sag in welche Richtung die "Welle" gerade läuft.

Es existiert keine Welle, sie ist das Produkt unseres Denkapparates.


Es gibt nichts, was dem Menschen direkt zugänglich ist - d.h. alles wird funktionell vermittelt und abgebildet. Allerdings lebt der Mensch in dieser Ordnung der Natur - und es wird - im Winter - kalt, wenn er seine Bedingungen nicht beachtet. Betreiben die Mitglieder dieser Spezies nur das Unbewußte und Animalische, dann sitzen sie im besten Fall nackt in Höhlen. So wird man kaum um einen theoretischen Überbau auskommen, durch den die Verhältnisse der Natur zur Erhaltung des Lebens verfügbar gemacht werden. Per Theorie werden die Verhältnisse in der Natur so übersetzt, dass der Mensch sie mit seinem Denkapparat versteht und Apparate entwickeln kann, die ihm nützlich erscheinen - in diesem Beispiel Mobiltelefone. Es gibt natürlich viele Betrachtungsebenen und wenn der eine auf der Ebene der Textbeiträge eines solchen Diskussionsforums ist und der andere über die Realisierung der technischen Realisierung der Pixel solche alphanumerischen Zeichen debattieren will, dann wird nicht viel Verständigung übrig bleiben. Auf der physikalisch-technischen Ebene, die von den meisten Foristen hier gedacht wird, gelten die Anzeigen von Meßinstrumenten und es gelten die üblichen physikalischen Begriffe.
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Di 13. Sep 2011, 19:55

Hannes hat geschrieben:Wir müssen eben zur Kenntnis nehmen, dass es gewisse Sachen in der Natur gibt, die wir nicht wegleugnen können.


Hannes hat geschrieben:Selbst wenn wir die Naturkräfte nicht erklären können, sind sie da.
Solange wir sie nicht erklären können, müssen wir sie zur Kenntnis nehmen, wie sie sind.



Wie sind sie denn?
So wie sie erklärt werden!?
Erklärt mit Hilfsvorstellungen die der Natur direkt widersprechen.
Die Annahmen machen von Dingen die nicht existieren!

Wir leugnen der Natur nichts weg, wir behaupten (zu)viel dazu.

Warum geht niemand auf den Dipol ein?
Fürchtet sich jeder davor seine, ihm mehr oder weniger freiwillig eingebläuten/liebgewordenen Falsch/Ersatzvorstellungen, ablegen/ändern/hinterfragen/neu bewerten/umkrempeln/als falsch zu erkennen zu müssen.
Der Eindruck drängt sich mir auf.
Lieber etwas als wahr anzuerkennen das der Natur direkt widerspricht, nur um nicht nachdenken/hinterfragen/abweichen zu müssen?


Etwas verwundert Kurt

Auch etwas enttäuscht.
Ist denn niemand in der Lage ein techniches Gespräch zu führen?
Gibt es niemanden der schon mal eine Funkantenne in der Hand gehabt hat, sich mit Strömen/Spannungen/Phasenlagen/Resonanzvorgängen/"Wellenlängen"/Abschlusswiderständen/Rückflussleistungen/
Ausbreitungsverhalten/Richtwirkungen/zeitlichem Verhalten von Zuständen usw. auseinandergesetzt hat!
Wirklich niemand?

Denn das ist die Voraussetzung um das was am Dipol vorgeht auch verstehen zu können.
(falsche)Theorie hilft da garnichts, sie zementiert nur das am Prellbock endende Gleis, die Einbahnstrasse.
Reichen denn nicht 100 Jahr um den von Albert falsch dargestellten, mit Falschannahmen gespickten -äusseren Photoeffekt- endlich zu korrigieren, zu dem zu machen was er ist.
Ein rein mechanischer Vorgang.

Warum geht niemand den leichten Weg mit, den Weg der die Naturvorgänge nimmt/einbezieht um die Natur zu erklären, den Photoeffekt so darzustellen wie er sich gibt!

Ist es das Herdengebaren oder das -ich habe es so gelernt-, oder was ist es!
Was ist es!
Was?
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Hannes » Di 13. Sep 2011, 20:30

Hallo Kurt !
Hannes hat geschrieben:Selbst wenn wir die Naturkräfte nicht erklären können, sind sie da.
Solange wir sie nicht erklären können, müssen wir sie zur Kenntnis nehmen, wie sie sind.Wie sind sie denn?
So wie sie erklärt werden!?
Erklärt mit Hilfsvorstellungen die der Natur direkt widersprechen.
Die Annahmen machen von Dingen die nicht existieren!

Leider versucht jeder auf seine Art etwas zu erklären, was man bis jetzt gar nicht erklären kann. Warum üben Materieteilchen aufeinander Masseanziehung aus ? Was ist Masse ?
Warum stoßen gleichnamige Ladungen einander ab ? Was ist Ladung ?
Wir wissen es nicht. Wir müssen es zur Kenntnis nehmen.
Wir können uns etwas vorstellen, aber ob es stimmt, weiß keiner.

Warum geht niemand auf den Dipol ein?

Die Grafik Wikis über den Dipol ist meiner Ansicht nach das Beste, was man dazu sagen kann. Wer weiß mehr ? Die Funktechniker kennen unsere Diskussion wahrscheinlich gar nicht.

Mit Gruß
Hannes
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