Grundsätzliches zur Synchronität von Uhren

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Grundsätzliches zur Synchronität von Uhren

Beitragvon Big Mac » So 1. Mär 2009, 21:06

Trigemina hat geschrieben:Also konkret: Du stellst dir ein System vor, indem sich ein Objekt bewegt. Dabei scheinst du wie Crank auch zu vergessen, dass das relativ dazu bewegte Objekt wiederum als ein Bezugssystem zu betrachten ist.

Gruss


Das zweite Bezugssystem brauche ich gar nicht, weil ich weiß, dass in diesen beiden Systemen die LG verschieden ist. Das ist egal aus welchem System aus ich rechne, nur in einem bestimmten System ist die LG gleich c.
Ich kann auch ein drittes System nehmen aber das ändert gar nichts an der Physik.

Sagnac-Effekt beweist die Existenz eines Lichtmediums, unabhängig davon ob jemand mitbewegt ist oder nicht. Und die Drehbewegung der Spiegel kannst Du in das nichtrotierende Lichtsystem transformieren, denn die Lichtstrahlen rotieren nicht mit - die befinden sich sowieso in einem nichtrotierenden System.
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Re: Grundsätzliches zur Synchronität von Uhren

Beitragvon Trigemina » So 1. Mär 2009, 21:27

Big Mac hat geschrieben:Das zweite Bezugssystem brauche ich gar nicht, weil ich weiß, dass in diesen beiden Systemen die LG verschieden ist. Das ist egal aus welchem System aus ich rechne…


Wenn du schon meinst dass die Lichtgeschwindigkeiten in beiden Systemen verschieden sein sollen, was nach der Galilei-Transformation durchaus richtig ist, dann ist es aber gar nicht egal, aus welchem Bezugssystem du dann eine Berechnungen oder Überlegungen anstellst. Entweder aus der Sicht des als ruhend angenommenen Bezugssystems mit LG=c oder dann aus der Sicht des dazu bewegten Objektes (ein anderes Bezugssystem), in dem nach der GT c≠c0 ist.

nur in einem bestimmten System ist die LG gleich c.


In welchem bestimmten System denn? Im Ruhesystem? Im Äthersystem?

Sagnac-Effekt beweist die Existenz eines Lichtmediums, unabhängig davon ob jemand mitbewegt ist oder nicht. Und die Drehbewegung der Spiegel kannst Du in das nichtrotierende Lichtsystem transformieren, denn die Lichtstrahlen rotieren nicht mit - die befinden sich sowieso in einem nichtrotierenden System.


Ist zwar off topic, aber den Sagnac-Effekt kann man auch über die SRT konsistent berechnen. Falls es dich interessiert wie das geht kannst du im alten Forum mal suchen gehen (Autor: Trigemina, Suchbegriff Sagnac-Effekt).

Michelson und Gale erkannten bereits selbst korrekt, dass ihr Experiment keine Aussage über die Existenz des Äthers macht. Es lässt sich sowohl mit der Relativitätstheorie als auch mit einem ruhenden Äther erklären. Das Michelson-Gale-Experiment ist aber insofern von großer Bedeutung, als es allen Versuchen, das negative Ergebnis des Michelson-Morley-Experiments durch eine Mitführung des Äthers zu erklären, den Boden entzieht. Es erscheint nämlich widersinnig, dass bei Translation (Michelson-Morley-Versuch) volle Mitführung des Äthers durch die Erde stattfindet, bei Rotation (Michelson-Gale-Versuch) hingegen der Äther relativ zu den Fixsternen ruht.[3]

http://de.wikipedia.org/wiki/Sagnac-Effekt


Gruss
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Re: Grundsätzliches zur Synchronität von Uhren

Beitragvon Big Mac » Mo 2. Mär 2009, 00:06

Trigemina hat geschrieben:Wenn du schon meinst dass die Lichtgeschwindigkeiten in beiden Systemen verschieden sein sollen, was nach der Galilei-Transformation durchaus richtig ist, dann ist es aber gar nicht egal, aus welchem Bezugssystem du dann eine Berechnungen oder Überlegungen anstellst. Entweder aus der Sicht des als ruhend angenommenen Bezugssystems mit LG=c oder dann aus der Sicht des dazu bewegten Objektes (ein anderes Bezugssystem), in dem nach der GT c≠c0 ist.

Wieso denn nicht? In beiden Fällen müssen für das jeweilige System gleiche Ergebnisse rauskommen.

In welchem bestimmten System denn? Im Ruhesystem? Im Äthersystem?

In welchem wohl - im Ruhesystem des Lichtmediums, was denn sonst?

Ist zwar off topic, aber den Sagnac-Effekt kann man auch über die SRT konsistent berechnen. Falls es dich interessiert wie das geht kannst du im alten Forum mal suchen gehen (Autor: Trigemina, Suchbegriff Sagnac-Effekt).

Interessiert mich nicht - deine haltlosen Behauptungen sind absolut wertlos.

Michelson und Gale erkannten bereits selbst korrekt, dass ihr Experiment keine Aussage über die Existenz des Äthers macht. Es lässt sich sowohl mit der Relativitätstheorie als auch mit einem ruhenden Äther erklären. Das Michelson-Gale-Experiment ist aber insofern von großer Bedeutung, als es allen Versuchen, das negative Ergebnis des Michelson-Morley-Experiments durch eine Mitführung des Äthers zu erklären, den Boden entzieht. Es erscheint nämlich widersinnig, dass bei Translation (Michelson-Morley-Versuch) volle Mitführung des Äthers durch die Erde stattfindet, bei Rotation (Michelson-Gale-Versuch) hingegen der Äther relativ zu den Fixsternen ruht.[3]

http://de.wikipedia.org/wiki/Sagnac-Effekt

Das ist die dümmste Behauptung, die ich je gelesen habe! Man will mit Sagnac-Effekt (Michelson-Gale) beweisen, dass es keinen Äther gibt? :mrgreen:

Unglaublich, was man so alles schreibt.

Gruß
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Re: Grundsätzliches zur Synchronität von Uhren

Beitragvon Crank » Di 3. Mär 2009, 15:36

Bei Drehbewegungen ist dies jedoch anders. Rotationen gegenüber einem Inertialsystem können absolut gemessen werden.


Tja. Die Wineklfrequenz der Uhr kann damit auch absolut gemessen werden! Absolute größen werden nach der Trnasformation mit in das andere BS genommen. Sprich: Synchrone Uhren sind synchron. Der Kaiser ist nackt!

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