Längenkontrahierter Zug

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Ätherthese

Beitragvon rmw » So 14. Nov 2010, 10:24

Britta hat geschrieben:Jede Äthertheorie führt zu immer größeren Widersprüchen.

Auch wenn ich nicht ein Befürworter der Äthertheorie bin so ist diese These jedenfalls ungleich berechtigter als die Hypothese der sogenannten Innvarianz der Lichtgeschwindigkeit. Du übersiehst dass diese Innvarianz noch nirgendwo bewiesen wurde und daher eben im besten Falle hypothetischer Natur ist.

Irgendwo hast du ja selbst geschrieben das Physik nicht deine Stärke ist. Und so is es auch. Früher hast du der einen Seite geglaubt und jetzt glaubst du halt der anderen. Das ist alles.
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Re: Längenkontrahierter Zug

Beitragvon Britta » So 14. Nov 2010, 16:00

Ernst hat geschrieben:
Die Myonengeschichte wird meines Erachtens üblicherweise falsch interpretiert. Das Myon, welches in 10 km Höhe (Geburtsort gemessen im Ruhesystem der Erde) geboren wird, scheint bei Betrachtung von der Erdoberfläche gemäß SRT in einer viel geringeren Höhe geboren zu sein. Warum dieser Widerspruch? Nehmen wir an, das Myon führt einen Stab der Länge l (gemessen zum Zeitpunkt der Geburt im Ruhesystem des Myons) mit sich, den es in Richtung Erde hält und der bis zur Erdoberfläche reicht. Dieser Stab wird auf der Erde verkürzt gesehen. D.h. der Abstand des Myons bei seiner Geburt wird auf der Erde kleiner gesehen, als er wirklich ist. Um ein konstantes c einzuhalten, muß das Myon die verkürzte Strecke in einer längeren Zeit durchqueren. Das wars schon. Das untermauert erstens den virtuellen Charakter der LK (der im Panzerparadoxon ohnehin nachgewiesen ist) sowie folglich auch die Virtualität einer ZD.

Nun doch eine Verkürzung? Weiß Jocelyne das schon? ;)


Ernst hat geschrieben:
Prinzipiell gleicht die Myonengeschichte dem ZP. Erde und Myon sind die beiden Zwillinge. Wie auch der Panzer und die Erde die beiden Zwillinge vertreten. Wer will schon die Gleichberechtigung all dieser Parts und damit das Relativitätsprinzip bestreiten. Und deshalb beinhalten auch Aussagen zur Realisierung der der LK und der ZD eine Fronstellung gegen dieses Relativitätsprinzip. Für die ZD ist das von einigen schwer nachzuvollziehen. Das einfache Panzerbeispiel zeigt aber klar die Virtualität der LK. Da sie eine Folge der ZD ist, muß logisch auch diese virtuell sein. Damit ist die SRT nicht gestorben. Einzig die von manchen vertretene Realität der Effekte ist als Meßeffekt umzudeuten, welcher mittels LT in die Realität übertragen werden muß. Alles unter der Bedingung des Beibehaltens der Postulate.

Nein, und das ist beides nicht überzeugend. Du beziehst dich nun nur auf die Myonen in der Atmosphäre. Dann eben das hier noch mal:

http://www.relativitaetsprinzip.info/experimente/myonen-lebensdauer.htmlwww.relativitaetsprinzip.info hat geschrieben:
Direkte Messung der Zeitdilatation beim Zerfall schneller Myonen

In der Ausgabe vom 28. Juli 1977 hat eine Gruppe von Wissenschaftlern am Europäischen Forschungszentrum CERN bei Genf ein Experiment zur direkten Messung der Zeitdilatation veröffentlicht. Hierbei wurde der Zerfall von schnellen Myonen über etwa 300 Mikrosekunden vermessen und daraus ihre Lebensdauer bestimmt.

Myonen sind Elementarteilchen die den Elektronen sehr ähneln aber deutlich schwerer sind. Sie zerfallen mit einer mittleren Lebensdauer von genau 2,1970 Mikrosekunden in ein Elektron und zwei Neutrinos. Die mittlere Lebensdauer konnte in dem Experiment bestimmt werden, indem einfach die Zahl der Zerfallsprozesse über die Zeit verfolgt wurde. So konnte man die Rate bestimmen, mit der die Anzahl der unzerfallenen Myonen im Speicherring abnahm.

Die spezielle Relativitätstheorie sagt nun voraus, dass die Zeit für ein schnell bewegtes Objekt langsamer vergeht als für ein ruhendes Objekt. Schnell im Speicherring rotierende Myonen sollten also langsamer zerfallen als ruhender Myonen. Dieser Effekt heißt Zeitdilatation. In dem verwendeten Speicherring wurden Myonen auf eine Geschwindigkeit von 99,94% der Lichtgeschwindigkeit gebracht und von einem starken Magnetfeld auf einer Kreisbahn mit 14 Metern Umfang gehalten. Bei dieser Geschwindigkeit konnte eine Zeitdilatation von etwa 29,33 erwartet werden, die Myonen sollten also 29,327mal länger als ruhende Myonen leben.

Die Lebensdauermessung ergab für positiv geladene Myonen einen experimentellen Wert von 64,419±0,058 Mikrosekunden und für negativ geladene Myonen 64,368±0,029 Mikrosekunden. Durch genaue Vermessung der Myonengeschwindigkeit konnte zudem die erwartete Zeitdilatation (Gamma-Faktor) zu 29,327±0,004 gemessen wurde. Mit diesen Werten haben die Wissenschaftler mit Hilfe der speziellen Relativitätstheorie auf die Lebensdauer der ruhenden Myonen zurückgerechnet und erhielten eine Lebensdauer von 2,1966±0,002 Mikrosekunden für positive und 2,1948±0,001 Mikrosekunden für negative Myonen. Diese Messung bestätigt somit die Vorhersagen der speziellen Relativitätstheorie auf 0,02% genau.

Zum Panzerbeispiel: ich diskutiere da gerade ganz nett mit dem Poeten darüber.

http://forum.alltopic.de/viewtopic.php? ... 3078#p3078
nocheinPoet hat geschrieben:.
Hallo Britta,

ich kann Ernst schon mit seinem Panzer verstehen. Aber wenn ich da einen „Relativisten“ zum Schwitzen bringen wollen würde, würde ich das wirklich voll symmetrisch aufbauen. Da würde ich keinen Raum mehr für Spielereien lassen. Ich pinsele Dir da eben mal ein Bild zu.

Bild

Wir haben nun keine Schlucht mehr sondern ein „Wanderloch“. Ist eben ein Loch das sich bewegen kann. Ist nur ein GE, will mir da nun nicht groß eine Erklärung ausdenken, und Du bist ja nicht Mordred. ;) Wir haben neben dem Loch nun einen Panzer und das ganze völlig spiegelsymmetrisch aufgebaut.

Es gibt zwei IS, beide bewegen sich aufeinander zu. Der Beobachter im Panzer kann immer die Länge seines Loches messen, und die ist im eigenen IS immer länger als der Panzer.

Der Beobachter im unteren Panzer, fährt nun ganz schnell auf das Loch im anderen System zu, sein Wanderloch nimmt er mit, und miss nun das Loch des anderen IS verkürzt. Er schafft es also über das Loch zufahren, weil es soviel verkürzt ist, das sein Panzer eben rüberpasst.

Nun ist aber für ihn nicht nur das Loch verkürzt, sondern auch der Panzer der ihm entgegenkommt. So sollte er also den anderen Panzer in sein Wanderloch fallen sehen, denn damit der über das Loch kommt müsste der nicht kürzer sondern verlängert werden.

Der Beobachter im anderen Panzer erhebt im Übrigen genau denselben Anspruch, er meint er kommt über das Loch, der andere habe aber nicht über das seine zu kommen.

Wenn ich also einen Physiker ein Paradox geben wollen würde, um ihn auf die SRT abzuklopfen, würde ich das so aufbauen. ;)

Hier wird es dann nämlich lustig, beide Beobachter haben völlig die gleiche Situation. Beide IS sind gleich aufgebaut. Und beide sind absolut der Meinung, nach der SRT schaffen sie es über das Loch, aber der andere habe reinzufallen. Es kann ja aber nun nicht zwei Wirklichkeiten geben. Im Grunde aber sollten nach der Erklärung von Tria noch beide über das Loch des anderen kommen. Ist aber schon kniffelig das zu erklären, denn wenn ich das Loch des anderen Systems verkürzt messe und es sogar wegen dieser Verkürzung real über das Loch schaffe, dann muss der andere Panzer für mich ja wohl auch verkürzt sein. Wie soll der das dann aber über mein Loch schaffen?

Du kannst das gerne so im Mahag zitieren, bin mal gespannt, ob da Tria was zu schreibt. Im AC haben die Jungs ja weniger Lust auf meine GE zur LK. Ich möchte nur noch dazu sagen, das ich mit dem GE nicht belegen will, das die SRT falsch ist. Aber auf die Erklärungen bin ich gespannt. Ist übrigens vom Prinzip her wie das GE mit den ganz langen Raketen, wo vorne und hinten wer sitzt und aus dem Fenster schaut und sich nun fragt, wer kann welches Ende nun nicht mehr sehen, weil die Rakete verkürzt sein muss. Mit den Panzern finde ich das aber noch schöner. Werde den lieben Gerd damit mal nerven. :D


Lieben Gruß

Manuel



Aber zu den Myonen, das ist einfach immer wieder auch im Labor so gemessen und bestätigt worden. Leugnest du auch das Experiment im CERN? Auch Betrug?

Bei dir denke ich immer, du bist anders als die üblichen Kritiker und du verdrehst keine Fakten und leugnest Tatsachen, die dir nicht in dein Bild passen. Offenbar hat das auch bei dir Grenzen, wäre echt schade.

Ich halte diese Experimente für wahr, da wurde nichts gefälscht. Dass ganz schnell bewegte Myonen eine längere Lebensdauer haben, ist einfach ein Fakt. Kann man wie die Sonne bestreiten, ändert aber nichts. Und zu diesem Verhalten bietet die SRT eine einfache und sehr genaue Erklärung.

Es ist wie ich es mir dachte, und wie es der Poet vorhergesagt hat, Kritiker bestreiten an konkreten Punkten zur Not einfach die Fakten. Zeige ein klares Experiment für die ZD, wenn der Kritiker nicht mehr weiter kommt, wird dann eben das Experiment als Fälschung verkauft. Finde ich schon schade.

Und alle Teilchen die nach einer Kollision in CERN entstehen haben eine verlängerte Halbwertszeit, und das genau so, wie es die SRT vorhersagt. Sicher auch alles eine Lüge.

Ich bleibe dabei, ich kann die Kritik aufgrund solch lustiger GE wie das mit dem Panzer schon verstehen, aber das ändert einfach nichts an den Fakten. Und da die Physiker die Halbwertszeiten überall bei schnellen Teilchen mit der SRT berechnen, wäre es sicher längst aufgefallen, wenn das falsch wäre. Es ist aber genau andersrum, überall auf der Welt wird die ZD wohl täglich so bestätigt.

Und mir geht es dabei nicht um den Begriff 'SRT' ich sehe hier einfach ein Verhalten in der Natur, Teilchen zeigen eben dieses Phänomen. Und auch ohne Einstein und der SRT, würde man heute genau so etwas feststellen. Das ist einfach eine Tatsache. Schnell bewegte Myonen haben eine längere Lebensdauer. Und das gilt es eben zu beschreiben.

Die SRT kann das. Was haben nun die Kritiker dagegen zusetzten?

Nichts, sie sagen immer nur, die SRT ist eine Lüge, alles Betrug, ich kann das mit dem tollen Panzer GE hier zeigen. Toll. Ich habe noch nie von einem so schnellen Panzer gehört. Schnelle Myonen gibt es aber in der Realität. Und da stimmen die Aussagen der SRT. Dann sage ich doch lieber, es stimmt. Die Kritiker können die belegte ZD einfach nicht mit einem Panzer wegleugnen. Und ich glaube das Verhalten der Myonen stinkt den Kritikern schon ganz gewaltig. Erklären mit einer eignen Theorie können sie es nicht, also wird die Tatsache einfach abgestritten.

Von einem kritischen Menschen würde ich erwarteten, das er Fakten nicht leugnet, die ihm nichts ins Bild passen. Die ZD ist einfach zu mindest bei schnellen Myonen im Labor eindeutig belegt. Anstatt das zu bestreiten, sollten die Kritiker das besser mal ohne SRT erklären.

Lieben Gruß
Britta
Zuletzt geändert von Britta am So 14. Nov 2010, 16:36, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Längenkontrahierter Zug

Beitragvon Britta » So 14. Nov 2010, 16:05

rnw hat geschrieben:
Auch wenn ich nicht ein Befürworter der Äthertheorie bin so ist diese These jedenfalls ungleich berechtigter als die Hypothese der sogenannten Innvarianz der Lichtgeschwindigkeit. Du übersiehst dass diese Innvarianz noch nirgendwo bewiesen wurde und daher eben im besten Falle hypothetischer Natur ist.

Du übersiehst, dass man eine Theorie eh nie beweisen sondern nur widerlegen kann. Die Invarianz wurde noch nie widerlegt. So herum läuft nun mal der Hase. Dazu kommt, dass es keinen Hinweis auf einen Äther gibt, alle Experimente die einen solchen feststellen wollten sind gescheitert und haben keinen gefunden.


rnw hat geschrieben:
Irgendwo hast du ja selbst geschrieben das Physik nicht deine Stärke ist. Und so ist es auch. Früher hast du der einen Seite geglaubt und jetzt glaubst du halt der anderen. Das ist alles.

Nein, und im Vergleich zu einigen hier im Forum reicht mein Wissen von Physik. Im Gegensatz zu vielen Leuten hier, lerne ich nämlich dazu und lese viel. Die meisten hier aber glauben sie wüssten eh schon alles und auch besser, und wo was steht, steht es eh falsch. Die verlängerte Lebensdauer von Myonen kann ich mir inzwischen selber super ausrechnen, und ich verstehe auch ganz genau die Theorie dahinter und wie es dann zu der Formel kommt. Ich mag wohl nicht das Panzer GE auflösen können, aber wie gesagt, ich habe noch keinen Panzer mit fast LG gesehen.

Ich glaube nicht, ich hinterfrage die Dinge, und zwar offen. Ich finde auch die GE zur LK von Poet richtig lustig, da haben die Jungs im AC dann auch keine Lust mehr drauf gehabt.

Wie gesagt, ich kann das mit den Myonen inzwischen ausrechnen, kannst du das auch? Ohne SRT? Oder machst du es wie für einen guten Kritker eben üblich, und leugnest einfach die Ergebnisse zur ZD bei Myonen in CERN?
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Re: Längenkontrahierter Zug

Beitragvon Britta » So 14. Nov 2010, 16:26

Chief hat geschrieben:
Das ist die schwachsinnigste Behauptung überhaupt, die ich je gehört habe (siehe z.B. Sagnac).

Hallo Jocelyne, hältst du dich mal wieder für objektiv?

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Was du glaubst wird nicht zur Tatsache. Du kannst es für schwachsinnig halten, es steht dir frei, es ist aber nur deine Meinung dazu. Und Meinungen bildet man sich in Bezug zu Wissen. So nun ist/könnte dir klar sein, was ich von deiner Meinung halte. Sagnac wurde hier auch schon mehrfach im Rahmen der SRT erklärt und du hast es nicht verstanden, oder nicht verstehen wollen. Auch wolltest du mich doch eigentlich ignorieren, versprichst du zumindest jeden Monat einmal.

Dein Stil ist einfach keiner, darum sehe ich wenig Sinn, dir etwas dazu zu schreiben, wo du eh nicht daran interessiert bist. Ich bin mir recht sicher, das Ernst zum Beispiel schon verstanden hat, was ich meinte. Hier hast du noch was zum abstreiten, schreibe doch einfach Lüge und Betrug darunter, und mache noch ein paar Smilies, dann hast du deine stärksten Argumente wieder mal perfekt vorgetragen.

Wikipedia: Sagnac-Interferometer hat geschrieben:
Ein Sagnac-Interferometer ist ein Interferometer, das es ermöglicht, Rotationen absolut zu messen. Das heißt, ein Beobachter ist in der Lage, anhand dieser Anordnung zu bestimmen, ob er sich in Rotation befindet oder nicht. Das steht jedoch keineswegs im Widerspruch zum Relativitätsprinzip. Dieses besagt nur die Unmöglichkeit der Bestimmung der gleichförmig translatorischen Eigenbewegung des Beobachters, sofern die dazu benutzte Experimentalanordnung als Ganzes im selben Inertialsystem ruht wie der Beobachter. Die bekannteste Bestätigung dieser Auffassung ist das Michelson-Morley-Experiment, mit der die gleichförmig translatorische Eigenbewegung der Erde "absolut" gemessen werden sollte, das jedoch ein negatives Resultat erbrachte. Gleichförmig translatorische Bewegung ist also relativ. Bei Drehbewegungen ist dies jedoch anders. Rotationen gegenüber einem Inertialsystem können auch mit einer geschlossenen Experimentalanordnung absolut gemessen werden, denn es ist nicht möglich, ein Inertialsystem zu definieren, in dem sich die gesamte Experimentalanordnung in Ruhe befindet.

Bild

Und wolltest du nicht noch vor kurzem Ernst was zum Äther erklären? Du bist schon der richtige, keine Ahnung, große Klappe, wenn man nachfragt, den Schwanz einziehen, und wenn du gar nicht weiter weißt, dann beschimpfst du dein Gegenüber. Hast du bei Tria wieder deutlich gezeugt.


Chief hat geschrieben:
Britta hat geschrieben:
Ich sehe da einfach Dinge, wie eben das mit den Teilchen, die eindeutig länger leben, wenn sie sich schnell bewegen, und das sagt die SRT eben super vorher...

Was ist damit? Hast du etwas von der Massenzunahme gehört (Lorentzäther)? Könnte es sein, dass Myonen einfach schnelle Elektronen sind (mit fast c werden Elektronen ganz schön "gewichtig"...wegen Äthereinfluss)?

Wegen Leuten wir dir und Jocelyne, drehen sich Diskussionen dazu immer im Kreis, ihr fangt immer wieder von vorne an. Massenzunahme ist gegessen, es geht um Ruhemasse, mit Ernst muss man auf so einem Level gar nicht diskutieren. Ach die Massezunahme gibt es für dich? Ist ja lustig, hat aber nichts mit Newton zu tun, ist dir schon klar, oder? Elektronen haben keine Halbwertszeit, die zerfallen nicht nach ein paar ms, das kann man schon auseinanderhalten. Und es gibt keinen Äther. Der Äther ist ein Wunschtraum, ein Märchen, frage mal deine Freundin Jocelyne, die kennt sich mit Märchen aus.

Der Äther wurde mal postuliert, lange gesucht, nie gefunden, dann auch nicht mal mehr theoretisch gebraucht, er führt nur zu Widersprüchen, und dann hat man ihn entsorgt.

Aber du kannst den ja sicher belegen, oder? Schon Platz für den Nobelpreis auf dem Kamin gemacht?

Bild


Chief hat geschrieben:
Und dass es Myonen gar nicht gibt? Und, und, und... Aber die SRT-Blockade muss zuerst einmal überwunden werden.

Könnte, könnte, könnte. Das sind deine Argumente? Ist ja schon wirklich heftig, was du da so auffährst. Das übliche Leugnen und dann gibt es da wieder eine 'Blockade'. Blockiert ist wohl das Denken gewisser Leute. Der ist aber echt toll, der darf noch mal:

Chief hat geschrieben:
Könnte es sein, dass Myonen einfach schnelle Elektronen sind?

Bild Bild Bild


Chief hat geschrieben:
Britta hat geschrieben:
Darum ist auch die Aussage von Jocelyne ja auch einfach Unsinn, dass es ein Unterschied sei ob sich ein Beobachter auf eine Quelle, oder die Quelle auf den Beobachter zu bewegt...

Die Aussage von JL ist richtig außer im Fall wenn sich beide mit der gleichen Geschwindigkeit relativ zum Äther bewegen.

Ach nun ist sie nur noch in bestimmten Fällen richtig? Du bist ja ein lustiges Kerlchen. Dass der Äther nur ein Märchen ist, hatten wir schon, oder?

Bild
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Re: Längenkontrahierter Zug

Beitragvon Ernst » So 14. Nov 2010, 16:33

Britta hat geschrieben:Von einem kritischen Menschen würde ich erwarteten, das er Fakten nicht leugnet, die ihm nichts ins Bild passen.

Im Zusammenhang mit dieser Diskussion ist das einfach eine durch nichts gerechtfertigte Unterstellung. Der Vorwurf frifft zudem eher in anderem Zusammenhang Teile Deiner Fraktion. Zweckmäßig ist es, in einer seriösen Debatte solche pauschalen Unterstellungen zu lassen.

Leugnest du auch das Experiment im CERN? Auch Betrug?

Irgendwie Gossenstil. Ich habe gar nichts "geleugnet" und auch nicht von Betrug gesprochen. Ich habe gesagt, daß das Meßergebnis meines Erachtens falsch interpretiert :!: :!: :!: wird.

Zum Panzerbeispiel kommt noch was, ich diskutiere da gerade ganz nett mit dem Poeten darüber.

Da bin ich echt gespannt. Das Panzerbeispiel so zu interpretieren, daß die LK real ist, kommt einer Quadratur des Kreises gleich. Da haben sich schon andere die Zähne dran ausgebissen.
Wir können uns zweckmäßigerweise auch darauf beschränken, denn ohne reale LK ist die reale ZD ohnehin obsolet.

Gruß
Ernst
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Re: Längenkontrahierter Zug

Beitragvon Britta » So 14. Nov 2010, 16:40

Ernst hat geschrieben:Der Vorwurf frifft zudem eher in anderem Zusammenhang Teile Deiner Fraktion.

Das ist Ansichtssache.

Ernst hat geschrieben:Irgendwie Gossenstil. Ich habe gar nichts "geleugnet" und auch nicht von Betrug gesprochen. Ich habe gesagt, daß das Meßergebnis meines Erachtens falsch interpretiert :!: :!: :!: wird.

Wieso sollte es falsch interpretiert worden sein?
Ernst hat geschrieben:Da bin ich echt gespannt. Das Panzerbeispiel so zu interpretieren, daß die LK real ist, kommt einer Quadratur des Kreises gleich. Da haben sich schon andere die Zähne dran ausgebissen.
Wir können uns zweckmäßigerweise auch darauf beschränken, denn ohne reale LK ist die reale ZD ohnehin obsolet.

Hab ich oben noch mit ins Post eingearbeitet.
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Re: Längenkontrahierter Zug

Beitragvon Jocelyne Lopez » So 14. Nov 2010, 16:59

Ernst hat geschrieben:
Leugnest du auch das Experiment im CERN? Auch Betrug?

Irgendwie Gossenstil. Ich habe gar nichts "geleugnet" und auch nicht von Betrug gesprochen. Ich habe gesagt, daß das Meßergebnis meines Erachtens falsch interpretiert :!: :!: :!: wird.

Und nicht erst seit dem CERN ist es zwangsläufig falsch interpretiert, weil eben von den Relativisten selbst verschiedentlich interpretiert.

Hier zum Beispiel eine Nobelpreisfrage aus dem Jahr 1959 an zwei Nobelpreisträger, die gar über die Interpretation gar nicht einig waren:

http://ekkehard-friebe.de/blog/peter-rosch-%e2%80%9ee-das-phantom-aus-der-mathematik%e2%80%9c/

Eine Nobelpreisfrage.

Knapp vier Jahrzehnte später traf Max Born wiederum auf einen kritischen Geist, diesmal in Lindau am Bodensee.
Es handelte sich um den Chemiker Kurt Rudzinski. Da¬mals verdingte er sich mit Wissenschaftsreportagen für die Leser einer renommierten Tageszeitung.

Er wollte die Lindauer Nobelpreisträgertagung nutzen, um offene Fachfragen von kompetenter Seite klären zu las¬sen. Bei einem Zeitungsartikel über die Relativitätstheorie (FAZ vom 6. Oktober 1959) war Rudzinski auf das Problem gestoßen:
Mit welcher Geschwindigkeit nähern sich zwei aufeinanderzufiiegende Lichtwellen gegenseitig an ?“

Ginge es um zwei Fahrräder mit Geschwindigkeiten a 15 Ki¬lometer pro Stunde, würde man ohne weiteres antworten: 30 Kilometer pro Stunde. Auch das kann unter Umständen schon böse enden. Bei Lichtwellen jedoch ist die Frage brisanter.

Die Relativitätstheorie verlangt zwar einerseits, daß sich jede Lichtwelle für sich unbeeinflußbar mit Lichtgeschwindigkeit bewegt, würde aber andererseits eine überlichtschnelle Gegengeschwindigkeit der Lichtwellen ausschließen. Die Bewegung einer der beiden Lichtwellen fiele im Ergebnis ganz unter den Tisch: ein physikalischer Vorgang ohne Wirkung.

Der befragte Max Born, Verfasser eines literarischen Klassikers der Einstein-Lehre, gab diese Antwort:

Selbstverständlich mit 300.000 Kilometer pro Sekunde. Wer etwas von Physik, von der Relativitätstheorie, von Lorentz-Transformationen und Minkowski-Räumen weiß, für den versteht sich das von selbst.“

Da außerdem der Schöpfer einer relativistischen Lichtquantentheorie, der berühmte Paul Dirac, anwesend war, sah auch dieser sich mit der Frage konfrontiert.

Selbstverständlich mit 600.000 Kilometer pro Sekunde”, war Diracs Antwort, “Aber das ist keine echte Geschwindigkeit, sondern das sind zwei addierte Geschwindigkeiten. Warum wollen Sie sich das mit den 300.000 Kilometern pro Sekunde so schwer machen?”

:lol:

Was nun? Mit welcher Relativgeschwindigkeit bewegen sich zwei Lichtstrahlen zueinander im Raum?
300.000 km/h? 600.000 km/h? Oder vielleicht mit fast 300.000 km/h mit Lorenttransformation?

Kann es vielleicht einer aus der Fraktion Poet/Britta/Esowatch/AC/Albert Einstein Institut für die Nachwelt entscheiden, erklären und ausrechnen? :mrgreen:

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Beweis

Beitragvon rmw » So 14. Nov 2010, 18:13

Britta hat geschrieben:Du übersiehst, dass man eine Theorie eh nie beweisen sondern nur widerlegen kann.

Doch, doch kann mann schon. Die RT-Anhänger haben früher ja auch immer von mindestetens hunderten Beweisen gesprochen. Erst als sie im Zuge der Diskussionen gewahr wurden dass sie eigentlich gar keine Beweise haben sind sie dann irgendwann damit daher gekommen dass man eine Theorie nicht beweisen könne.

Britta hat geschrieben:Die Invarianz wurde noch nie widerlegt.

Aber auch noch nirgendwo nachgewiesen. Die Innvarianz klingt extrem unlogisch wenn nicht ganz einfach unsinnig. Eine solche "Annahme " bedarf schon einen Beweises.

Britta hat geschrieben:..alle Experimente die einen solchen feststellen wollten sind gescheitert und haben keinen gefunden.

Auch der Äther ist nicht bewiesen, er hat aber den Vorteil dass er immerhin nicht unlogisch ist.

Britta hat geschrieben:Oder machst du es wie für einen guten Kritker eben üblich, und leugnest einfach die Ergebnisse zur ZD bei Myonen in CERN?

Also ich kenne überhaupt keinen Kritiker der das Ergebnis des Myonen Experiments an sich bestreitet, warum auch. Aber die Myonen sind bei diesen Experiment sehr hohen Beschleunigungen ausgesetzt, was die Ursache ihrer längeren Lebensdauer sein kann. Und selbst wenn die Ursache der der längeren Lebensdauer die Geschwindigkeit selbst sein sollte, so hieße das ganz einfach das sich eben ihre Lebensdauer an sich ändert, nichts sonst. Dazu braucht keine Zeit anders zu vergehen.
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Re: Längenkontrahierter Zug

Beitragvon Hannes » So 14. Nov 2010, 18:53

Hallo Chief, Hallo Britta !
Britta hat geschrieben:...
Die LG beträgt zu jedem Objekt immer c...


Chief:
Das ist die schwachsinnigste Behauptung überhaupt, die ich je gehört habe (siehe z.B. Sagnac).


Chief hat dein falsches Argument sofort erkannt und mit seiner knappen Ausdrucksweise umgehend widerlegt.
Chief schreibt:
Was ist damit? Hast du etwas von der Massenzunahme gehört (Lorentzäther)? Könnte es sein, dass Myonen einfach schnelle Elektronen sind (mit fast c werden Elektronen ganz schön "gewichtig"...wegen Äthereinfluss )?


Auch sein Argument betreffend Myonen ist einleuchtend.

Britta hat geschrieben:...Darum ist auch die Aussage von Jocelyne ja auch einfach Unsinn, dass es ein Unterschied sei ob sich ein Beobachter auf eine Quelle, oder die Quelle auf den Beobachter zu bewegt...


Ein Unterschied, ob sich ein Beobachter auf die Quelle oder umgekehrt die Quelle auf den Beobachter zubewegt, kann nur mit einem dritten Bezugssystem konstruiert werden.
Und dieses dritte Bezugssystem ist stillschwigend der fast unbewegliche Weltraumaether !
Sonst müsste es heißen: Die beiden Objekte bewegen sich zueinander……….(Relativitätsprinzip)

Jocelyne schreibt:
Die Kreuz ist dabei nur, dass die Relativisten keinen Unterschied zwischen Kinematik und Dynamik erkennen können, da ist nichts zu machen, sie haben sich wohl eine unüberwindbare Denkblockade eingefangen.


……was ich nur bestätigen kann !

Meine Auffassung zur Invarianz ist daher folgende Überlegung:
Die LG ist variabel, aber auf zwei verschiedene Arten:

1.Kinematische Variabilität
Die kinematische Variabilität der LG ist die Variabilität bei Durchgang durch
verschieden dichte Medien, wie Glas, Wasser etc, wobei diese Medien gegeneinander nicht bewegt sind. (= Lichtbrechung )
2, Dynamische Variabilität:
Diese entsteht, wenn sich optische Systeme gegeneinander bewegen.
z.B.Sternatmosphäre-Weltraum.
Bei diesem Vorgang wird die Differnzgeschwindigkeit v in eine Wellenlängenänderung umgewandelt. (=Dopplereffekt)

Von Invarianz weit und breit nichts zu sehen.

Mit Gruß
Hannes
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Re: Längenkontrahierter Zug

Beitragvon Gerhard Kemme » So 14. Nov 2010, 19:23

Britta hat geschrieben:Ich halte diese Experimente für wahr, da wurde nichts gefälscht. Dass ganz schnell bewegte Myonen eine längere Lebensdauer haben, ist einfach ein Fakt. Kann man wie die Sonne bestreiten, ändert aber nichts. Und zu diesem Verhalten bietet die SRT eine einfache und sehr genaue Erklärung.

Es ist wie ich es mir dachte, und wie es der Poet vorhergesagt hat, Kritiker bestreiten an konkreten Punkten zur Not einfach die Fakten. Zeige ein klares Experiment für die ZD, wenn der Kritiker nicht mehr weiter kommt, wird dann eben das Experiment als Fälschung verkauft. Finde ich schon schade.

Und alle Teilchen die nach einer Kollision in CERN entstehen haben eine verlängerte Halbwertszeit, und das genau so, wie es die SRT vorhersagt. Sicher auch alles eine Lüge.


Fakt ist, dass ein schnell im Äther des Vakuums bewegtes Teilchen im Ringbeschleuniger einen höheren Widerstand durch das Medium erfährt. Dieses Prinzip wirst du auch beim Eintritt von "Sternschnuppen" beobachten können - man wird hier auch nicht rumbehaupten, dass sich bei Verlangsamung die Lebensdauer verkürzt und "Sternschnuppen" bei hoher Geschwindigkeit im freien Space weit von der Erde entfernt dann wiederum länger leben. Zum anderen wird durchaus von einem Effekt gesprochen, wonach durch Energiezufuhr Materie entsteht.
Es fehlt bei der SRT eine Theorie, wie ein zu beobachtendes Phänomen durch irgendetwas zustande kommt.
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