Längenkontrahierter Zug

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Längenkontrahierter Zug

Beitragvon Hannes » Fr 12. Nov 2010, 14:15

Hallo Britta !

Der Text kommt von der Uni Bremen, klingt doch kritisch, da wird doch die SRT infrage gestellt, auch die Lorentz Invarianz und einiges mehr.


Das, was ich kritisiere, ist die Lorentzinvarianz.

Die LG ist keine Eigengeschwindigkeit des Lichtsignals, sondern eine
vom jeweiligen durchqerten Medium abhängige Weiterleitungsgeschwindigkeit.
Deshalb wird die Emissionsgeschwindigkeit nicht weitergegeben, wie in deinem
Beitrag ganz klar zum Ausdruck kommt.

Da das Licht nur weitergereicht wird, ist es ganz logisch, dass es weder
Unter-noch Überlichtgeschwindigkeiten für die Lichtsignale geben kann.
Es gibt nur die Medienspezifische LG .

Eine Höchstgeschwindigkeit der elektromagnetischen Anschubkraft
ist dagegen sehr wohl verständlich und logisch.

Langsam kommt das Umdenken in Schwung :
Entweder man bemüht sich um eine Weiterentwicklung der SRT (wobei natürlich
falsche Komponenten herausgenommen werden müssen)
oder man braucht eine ganz neue Theorie.

Für die Relativisten wäre die erste Variante sicherlich die beste.

Mit Gruß
Hannes
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Re: Längenkontrahierter Zug

Beitragvon Ernst » Fr 12. Nov 2010, 16:52

Britta hat geschrieben: Irgendwie erinnert mich das Agieren und Argumentieren vieler Kritiker zur SRT sehr an Mordred und seine Weigerung das mit dem Druck zu begreifen.

Den laß mal außen vor. Er hat von jeglicher Physik nicht den Schimmer einer Ahnung und noch dazu keinerlei physikalische Auffassungsgabe. Es ist ein singulärer Ausnahmefall, der daher nicht berechtigt, sein Unvermögen auf andere zu projizieren.

Ich möchte mal was zum Panzer sagen. Die 'Schlucht' ist doch im Grunde nichts anders, wie eine bestimmte Strecke, die in einer bestimmten Zeit überwunden werden muss. Aus dem Panzersystem betrachtet, wird diese Strecke abhängig von der Geschwindigkeit kürzer.

Richtig. Und deshalb überquert er den Graben.

Ich möchte dann mal was zur Schlucht sagen. Umgekehrt ist ja aus dem Schluchtensystem der Panzer nichts anderes als eine bestimmte Länge und daher wird aus dem Schluchtensystem die Panzerlänge abhängig von der Geschwindigkeit kürzer.
Richtig? Und deshalb fällt er in den Graben. (Fällt er in den Graben, fressen ihn die Raben ;) )

Also dann erkläre Du mal, was bisher noch niemand hier nachhaltig schaffte. Wieso wird der Panzerfahrer gleichzeitig von den Raben gefressen und nicht gefressen?

Gruß
Ernst
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Re: Längenkontrahierter Zug

Beitragvon Britta » Fr 12. Nov 2010, 17:49

Hannes hat geschrieben:
Das, was ich kritisiere, ist die Lorentzinvarianz. Die LG ist keine Eigengeschwindigkeit des Lichtsignals, sondern eine vom jeweiligen durchquerten Medium abhängige Weiterleitungsgeschwindigkeit. Deshalb wird die Emissionsgeschwindigkeit nicht weitergegeben, wie in deinem Beitrag ganz klar zum Ausdruck kommt.

Das liest du da wohl so raus. Ich sehe da nichts von deiner Weiterleitungsgeschwindigkeit. Joachim, Ernst und der Poet haben dir das auch schon mal versucht zu erklären und da du in dem Punkt genauso verbockt bist, wie Mordred mit dem Druck haben sie es dann auch aufgegeben.

Alleine dass du den Begriff 'Eigengeschwindigkeit' nutzt zeigt, dass du nicht zuhörst und mitdenkst. Wie oft wurde hier schon geschrieben, dass es keine Eigengeschwindigkeit gibt? Und mit Sicherheit schon gar nicht in der SRT. Der Begriff kommt wohl von Jocelyne.

Kein Objekt kann eine Eigengeschwindigkeit haben und du tust nun so, als ob die SRT so etwas behaupten würde und das wäre falsch. Ich glaube du verstehst das ganze Konzept der SRT nicht. Tut mir leid, wirkt aber weithin so. Es gibt nur Geschwindigkeit und die in Bezug zu etwas. Und es gibt keinen der sich nun 'wirklich' bewegt in der SRT.

Darum ist auch die Aussage von Jocelyne ja auch einfach Unsinn, dass es ein Unterschied sei ob sich ein Beobachter auf eine Quelle, oder die Quelle auf den Beobachter zu bewegt. Es ist eben wirklich so wie Trigemina es immer sagt, ihr interpretiert da einfach irgendeinen Unfug in die SRT, etwas das die SRT nie sagt und kommt dann an und sagt, die SRT sagt so einen Unfug. Nein, der Unfug kommt von euch.


Hannes hat geschrieben:
Da das Licht nur weitergereicht wird, ist es ganz logisch, dass es weder Unter- noch Überlichtgeschwindigkeiten für die Lichtsignale geben kann. Es gibt nur die medienspezifische LG. Eine Höchstgeschwindigkeit der elektromagnetischen Anschubkraft ist dagegen sehr wohl verständlich und logisch.

Joachim hat dir ganz deutlich erklärt, dass die paar Atome im All nicht das Medium sein kann, was das Licht weitergibt. Auch Ernst hat dir das erklärt. Du willst da aber unbedingt deinen Äther haben. Was soll ich da mit dir groß diskutieren? Du willst einfach nur dass glauben, was du für richtig hältst.


Hannes hat geschrieben:
Langsam kommt das Umdenken in Schwung: Entweder man bemüht sich um eine Weiterentwicklung der SRT (wobei natürlich falsche Komponenten herausgenommen werden müssen) oder man braucht eine ganz neue Theorie. Für die Relativisten wäre die erste Variante sicherlich die beste.

Da kommt kein Schwung mehr rein, oder weniger, es ist wie immer. Eine Theorie wird immer infrage gestellt. Man sucht sich die Punkte, wo es klemmt, und schraubt da eben weiter. Und es gibt auch nicht die 'falschen' Komponenten. Aber bleibe einfach in deinem Bild, du willst dich da eh nicht bewegen.
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Re: Längenkontrahierter Zug

Beitragvon Hannes » Fr 12. Nov 2010, 18:43

Hallo Britta !

Joachim hat dir ganz deutlich erklärt, dass die paar Atome im All nicht das Medium sein kann, was das Licht weitergibt. Auch Ernst hat dir das erklärt. Du willst da aber unbedingt deinen Äther haben. Was soll ich da mit dir groß diskutieren? Du willst einfach nur dass glauben, was du für richtig hältst.


Die "paar Atome" im All dürften sich als der überwiegende Anteil Materie herausstellen, wenn du die Berichte aus dem LHC verfolgst, in denen von dunkler ( nicht detektierbarer ) Materie gesprochen wird.
Ich will nicht das glauben, was ich persönlich für richtig halte, sondern was die professionellen Experimentatoren berichten.

Die Existenz eines lichtleitenden Mediums ( Aether ) im Weltraum wird doch
Eindeutig durch die Beobachtungen an Doppelsternen nachgewiesen.
Eine Unabhängigkeit der LG von der Quelle ist nur mit dem Vorhandensein eines
Aethers erklärbar.

Mit Gruß
Hannes
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Re: Längenkontrahierter Zug

Beitragvon Britta » Sa 13. Nov 2010, 13:25

Ernst hat geschrieben:
Britta hat geschrieben:
Irgendwie erinnert mich das Agieren und Argumentieren vieler Kritiker zur SRT sehr an Mordred und seine Weigerung das mit dem Druck zu begreifen.

Den laß mal außen vor. Er hat von jeglicher Physik nicht den Schimmer einer Ahnung und noch dazu keinerlei physikalische Auffassungsgabe. Es ist ein singulärer Ausnahmefall, der daher nicht berechtigt, sein Unvermögen auf andere zu projizieren.

Du hast sicher recht, er ist ein absolutes Extrem. Aber ich erinnere mich noch gut an die Diskussion zwischen dir, Poet, Joachim und Hannes. Hannes wollte das Vakuum oder das Gas im Weltraum als Medium betrachtet wissen. Wenn Licht dann von einem Stern in ins Vakuum tritt, wird es gebrochen und nimmt die Mediumsgeschwindigkeit an. So entsteht dann die Rotverschiebung schon direkt beim Eintritt. Was hast du dir Mühe gegeben und erklärt und geschrieben und die anderen auch und es ist einfach an Hannes abgeprallt. Er fing immer wieder damit an, und tut es eben noch immer. Ich sehe da einfach keinen Lernerfolg. Da gibt es ein festes eigenes Bild und das will und wird er nicht ändern. Ebenso ist es bei Jocelyne. Was habt ihr der schon alles erklärt und auch du hast dir da viel Mühe gegeben. Ebenso für die Katz.

Und das meine ich eben. Ich war früher dank Jocelyne auch überzeugt, das die SRT eine Lüge ist, das es da eine Unterdrückung gibt. Und als Poet dann im PSW aufgetaucht ist und sich mit Jocelyne 'unterhalten' hat, dachte ich auch erst, die Relativisten sind böse, arrogante Jungs. Mit der Zeit habe ich aber bemerkt, dass die Physiker in der Regel sehr sachlich sind, und die Dinge auch freundlich erklären. Persönliche Anfeindungen gingen fast immer erst von der Kritikerseite aus. Da werden die zu Idioten erklärt, man macht sich über sie lustig, es sind Lügner und Betrüger. Sie wollen was verstecken und vieles mehr. Jocelyne ist da dann das Extrembeispiel. Von den Kritikern die ich kenne bist du da eine seltene Ausnahme und Harald ist auch immer recht sachlich, wenn er sich auch manchmal um Antworten drückt. Man kann doch anderer Meinung sein, aber man muss den anderen deswegen nicht immer angreifen oder versuchen ihn lächerlich zu machen.

Ist auch nicht lange her, da hat Chief wieder ganz klar genau das gegenüber Trigemina und Artie vorgeführt. Ausnahmsweise wurde er dafür auch endlich mal von Harald gemaßregelt.

Die ganze Hetzkampagne die Jocelyne nun gegen Dr. Markus Pössel fährt, das ist doch nur noch schäbig. Ständig beschimpft sie ihn in ihrem Blog und auch hier vergeht keine Woche in der sie nicht über ihn lästert und herzieht. Er war immer nett zu ihr, er hat sie nie so angegriffen oder sie schlecht gemacht. Er hat nach einer Weile erkannt, dass sie unfair spielt, das sie ohne Anstand und Respekt nur ihre Ziele verfolgt und dabei über Leichen geht, das menschliche Moralvorstellungen dabei einfach egal sind. Und jetzt wundert sie sich, dass sich keiner mehr mit ihr abgeben will. Da kann sie noch so viele Briefe schreiben - die Leute sind ja nicht blöde.


Ernst hat geschrieben:
Britta hat geschrieben:
Ich möchte mal was zum Panzer sagen. Die 'Schlucht' ist doch im Grunde nichts anders, wie eine bestimmte Strecke, die in einer bestimmten Zeit überwunden werden muss. Aus dem Panzersystem betrachtet, wird diese Strecke abhängig von der Geschwindigkeit kürzer.

Richtig. Und deshalb überquert er den Graben. Ich möchte dann mal was zur Schlucht sagen. Umgekehrt ist ja aus dem Schluchtensystem der Panzer nichts anderes als eine bestimmte Länge und daher wird aus dem Schluchtensystem die Panzerlänge abhängig von der Geschwindigkeit kürzer. Richtig? Und deshalb fällt er in den Graben. Also dann erkläre Du mal, was bisher noch niemand hier nachhaltig schaffte. Wieso wird der Panzerfahrer gleichzeitig von den Raben gefressen und nicht gefressen?

Die Myonen schaffen es nun ja auch in beiden Systemen oder? Du weißt dass ich in Physik nicht so firm bin wie du. Vieles hat mir der Poet erklärt, oder habe ich in Links von ihm gelesen. Soweit ich es verstanden habe, hängt das mit der ZD zusammen.

Aber da du ja recht gut dein Bild zu den Dingen hast, erkläre du doch mal das Verhalten der Myonen, und das mal besser und einfacher als es mit der SRT geht. Bisher sind die Erklärungen der Kritiker die ich dazu bekommen habe keine Erklärung sondern eine Leugnung der Tatsachen. Da wird dann eben bezweifelt das die Myonen wirklich diese Strecke so zurücklegen, da wird dann nur an den Fakten geschraubt. Bestreitest du denn auch, dass die Myonen sich so verhalten? Oder siehst du es als Fakt an, dass die eine längere Lebenszeit haben, wenn die ganz schnell auf die Erde fliegen? Uhren in ein Flugzeug zu machen ist da was anderes. Ich sehe es einfach als Tatsache an, das Myonen länger leben, wenn die ganz schnell auf uns zufliegen. Und auch die Teilchen die in CERN entstehen haben, wenn sie ganz schnell sind, eine längere Lebensdauer. Und diese Dauer kann man eben ganz einfach und ganz genau mit der SRT ausrechnen.

Wenn die SRT total falsch wäre, und zu nichts nutze, ein Märchen wie Jocelyne immer schreibt, warum passt das dann so verdammt gut? Und wo wäre dann die bessere Theorie, die das alles ebenso gut und genau vorhersagt? Kannst du das anders berechnen, als mit der SRT? Kennst du da einfachere Formeln für? Bestreitest du, dass die Teilchen länger leben, wenn sie sich im Beschleuniger ganz schnell bewegen, oder erkennst du das als Tatsache an?

Weißt Du, wenn ein Kritiker mal ankommen würde und sagen, ich kann diese Dinge viel einfacher und besser und schneller oder mindestens genauso gut wie die SRT erklären und beschreiben, aber eben ohne SRT, dann wäre das doch mal was. Ich kenne aber nur immer Aussagen wie: 'das ist alles gelogen, das ist doch Betrug'.

Ich bin mir sicher, würde nur ein Kritiker mal mit einer solchen Formel und Erklärung rüber kommen, dann wäre das viel mehr wert, als noch 1000 langweilige, immer gleiche Beiträge von Jocelyne mit Zitaten von GOM die Herr Friebe geschrieben hat. Ich sehe wirklich von den Kritikern immer nur Anschuldigungen und Unterstellungen, aber bisher habe ich nicht eine einzige alternative Erklärung gesehen, die wirklich in der Lage wäre, die Dinge die ich angesprochen habe zu erklären. Seit Ewigkeiten werden immer nur die gleichen angeblichen Widersprüche der SRT runtergebetet. Die muss ja falsch sein, weil das ja unlogisch ist und so weiter. Die SRT kann aber eben die Dinge wie die Lebensdauer der Teilchen beschreiben und berechnen und das einfach unheimlich gut und einfach. Wenn die Kritiker mal wirklich was bewegen wollen, dann wohl mit einer vernünftigen Alternative zur SRT welche wirklich was erklären kann. Die gibt es aber von den Kritikern einfach nicht. Und so wird eben Jocelyne weiter gegen Dr. Markus Pössel und alle Physiker hetzen, und Zitate aus dem Märchenbuch GOM oder dieser Schmähschrift monoton wiederholen.
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Re: Längenkontrahierter Zug

Beitragvon Britta » Sa 13. Nov 2010, 13:34

Hannes hat geschrieben:
Die "paar Atome" im All dürften sich als der überwiegende Anteil Materie herausstellen, wenn du die Berichte aus dem LHC verfolgst, in denen von dunkler (nicht detektierbarer) Materie gesprochen wird.

Das heißt eben gerade deswegen dunkel Materie, weil diese nicht mit Licht wechselwirkt. Wenn also was nicht der Äther ist, dann wohl die dunkle Materie.


Hannes hat geschrieben:
Ich will nicht das glauben, was ich persönlich für richtig halte, sondern was die professionellen Experimentatoren berichten.

Doch Hannes, du glaubst nur das was du für richtig hältst, dass hat man in dem Dialog mit dir und Joachim, Ernst und dem Poeten nun wirklich ganz klar erkennen können. Nicht ein Stück hast du dich bewegt. Du hast dein festes Bild, es ist die Rückbrechung wie du immer sagst. Und alles was das infrage stellt, ignorierst du einfach.


Hannes hat geschrieben:
Die Existenz eines lichtleitenden Mediums (Aether) im Weltraum wird doch Eindeutig durch die Beobachtungen an Doppelsternen nachgewiesen. Eine Unabhängigkeit der LG von der Quelle ist nur mit dem Vorhandensein eines Aethers erklärbar.

Du kannst glauben was du willst. Ich erlaube mir das anders zu sehen, und sei mir nicht böse, ich sehe keinen Sinn darin, wenn du das nun mit mir 'diskutieren' willst. Das kenne ich schon, du willst mir nur dein Bild verkaufen. Vielen Dank, das kannst du behalten, ich habe da schon eines. Und das kann ich auch infrage stellen. Du deines aber bisher nicht.
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Re: Längenkontrahierter Zug

Beitragvon Hannes » Sa 13. Nov 2010, 14:33

Hallo Britta !

Das heißt eben gerade deswegen dunkel Materie, weil diese nicht mit Licht wechselwirkt. Wenn also was nicht der Äther ist, dann wohl die dunkle Materie.


An sich wäre diese Feststellung ein ganz gutes Argument.

Aber es ist im Prinzip zweitrangig, wodurch der Aether gebildet wird.
Erstrangig ist, dass die LG im Weltraum ein Bezugssystem braucht, um sich mit
c ausbreiten zu können. Ohne Bezugssystem könnte die LG beliebig hoch werden.

Doch Hannes, du glaubst nur das was du für richtig hältst, dass hat man in dem Dialog mit dir und Joachim, Ernst und dem Poeten nun wirklich ganz klar erkennen können. Nicht ein Stück hast du dich bewegt. Du hast dein festes Bild, es ist die Rückbrechung wie du immer sagst. Und alles was das infrage stellt, ignorierst du einfach.


In dem Punkt sind wir uns gleichwertig.Auch du kämpfst verbissen um deine SRT
und gibst kein Stück nach.
Das wäre noch kein Grund, dass wir böse aufeinander sind.

Ich bin sicher kein so bockiger, böser Junge, wie du gemeint hast, auch kein unerfahrener Student, der die SRT lernen MUSS, ich habe schon etwas mehr
Überblick über die laufende Entwicklung.Dazu bin ich zu lange schon bei den
Diskussionen.Da wird man etwas abgeklärter.

Ich habe genug Forenfreunde im AC, wozu ich auch Poet,Joachim und
Zeitgenosse, vielleicht auch Karl Hilpolt rechne.

Wir werden beide nicht imstande sein, die Entwicklung aufzuhalten oder zu
beschleunigen.Ich versuche nur einen Ausweg aus der Sackgasse aufzuzeigen.

Meine Warnung ist nur: Wenn keine Weiterentwicklung stattfindet,hat die
SRT wenig Überlebenschancen. Schade.

Mit bestem Gruß
Hannes
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Re: Längenkontrahierter Zug

Beitragvon Ernst » Sa 13. Nov 2010, 21:27

Britta hat geschrieben: Da wird dann eben bezweifelt das die Myonen wirklich diese Strecke so zurücklegen, da wird dann nur an den Fakten geschraubt. Bestreitest du denn auch, dass die Myonen sich so verhalten?

Die Myonengeschichte wird meines Erachtens üblicherweise falsch interpretiert. Das Myon, welches in 10 km Höhe (Geburtsort gemessen im Ruhesystem der Erde) geboren wird, scheint bei Betrachtung von der Erdoberfläche gemäß SRT in einer viel geringeren Höhe geboren zu sein. Warum dieser Widerspruch? Nehmen wir an, das Myon führt einen Stab der Länge l (gemessen zum Zeitpunkt der Geburt im Ruhesystem des Myons) mit sich, den es in Richtung Erde hält und der bis zur Erdoberfläche reicht. Dieser Stab wird auf der Erde verkürzt gesehen. D.h. der Abstand des Myons bei seiner Geburt wird auf der Erde kleiner gesehen, als er wirklich ist. Um ein konstantes c einzuhalten, muß das Myon die verkürzte Strecke in weniger Zeit durchqueren. Das wars schon. Das untermauert erstens den virtuellen Charakter der LK (der im Panzerparadoxon ohnehin nachgewiesen ist) sowie folglich auch die Virtualität einer ZD.

Prinzipiell gleicht die Myonengeschichte dem ZP. Erde und Myon sind die beiden Zwillinge. Wie auch der Panzer und die Erde die beiden Zwillinge vertreten. Wer will schon die Gleichberechtigung all dieser Parts und damit das Relativitätsprinzip bestreiten. Und deshalb beinhalten auch Aussagen zur Realisierung der der LK und der ZD eine Fronstellung gegen dieses Relativitätsprinzip. Für die ZD ist das von einigen schwer nachzuvollziehen. Das einfache Panzerbeispiel zeigt aber klar die Virtualität der LK. Da sie eine Folge der ZD ist, muß logisch auch diese virtuell sein. Damit ist die SRT nicht gestorben. Einzig die von manchen vertretene Realität der Effekte ist als Meßeffekt umzudeuten, welcher mittels LT in die Realität übertragen werden muß. Alles unter der Bedingung des Beibehaltens der Postulate.

Gruß
Ernst
Zuletzt geändert von Ernst am So 14. Nov 2010, 09:11, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Längenkontrahierter Zug

Beitragvon Britta » Sa 13. Nov 2010, 21:38

Hannes hat geschrieben:
Britta hat geschrieben:
Das heißt eben gerade deswegen dunkel Materie, weil diese nicht mit Licht wechselwirkt. Wenn also was nicht der Äther ist, dann wohl die dunkle Materie.

An sich wäre diese Feststellung ein ganz gutes Argument.


Nicht nur an sich Hannes. ;)


Hannes hat geschrieben:
Aber es ist im Prinzip zweitrangig, wodurch der Äther gebildet wird. Erstrangig ist, dass die LG im Weltraum ein Bezugssystem braucht, um sich mit c ausbreiten zu können. Ohne Bezugssystem könnte die LG beliebig hoch werden.

Die LG beträgt zu jedem Objekt immer c. Du kommst da einfach nicht weiter. Du hättest mal wirklich versuchen sollen, dass was Ernst dir erklärt hat zu begreifen. Jede Äthertheorie führt zu immer größeren Widersprüchen.

Du glaubst in der SRT Widersprüche zu entdecken und willst diese dann mit deinem Bild und deiner Erklärung beseitigen, welche nun aber eben eine Äthertheorie ist und somit führt deine 'Verbesserung' zu viel mehr Widersprüchen. Du kannst die Äthertheorie vergessen. Wurde viele Jahrzehnte lang versucht. Die Phänomene des Lichts kannst du so einfach nicht vernünftig erklären und beschreiben.

Und damit fällt nun deine Weiterleitungsgeschwindigkeit im Medium. Und wirst du das jemals einsehen? Oder wirst du einfach weiter darauf beharren? Ich bin mir sicher, dass du auch in zwei Jahren, genau den selben Kram wie heute dazu schreiben wirst.


Hannes hat geschrieben:
Britta hat geschrieben:
Doch Hannes, du glaubst nur das was du für richtig hältst, dass hat man in dem Dialog mit dir und Joachim, Ernst und dem Poeten nun wirklich ganz klar erkennen können. Nicht ein Stück hast du dich bewegt. Du hast dein festes Bild, es ist die Rückbrechung wie du immer sagst. Und alles was das infrage stellt, ignorierst du einfach.

In dem Punkt sind wir uns gleichwertig. Auch du kämpfst verbissen um deine SRT und gibst kein Stück nach. Das wäre noch kein Grund, dass wir böse aufeinander sind.

Das ist nicht meine Theorie und ich kämpfe nicht für die SRT. Wenn ich wirklich kämpfe dann gegen den Unsinn und die Form wie Kritiker der SRT diesen verbreiten. Mir geht zum Beispiel auch einfach diese billige niveaulose Hetze gegen bestimmte Personen gegen den Strich, nur weil es wer nicht ertragen kann, das jemand keine Interesse mehr hat, sich weiter mit ihr abzugeben. Und ich komme auch gut ohne SRT klar, wie auch die Physiker. Es geht immer weiter und es gibt so viel neues. Ich sehe da einfach Dinge, wie eben das mit den Teilchen, die eindeutig länger leben, wenn sie sich schnell bewegen, und das sagt die SRT eben super vorher. So falsch kann sie da nicht sein. Hast Du was Besseres? Nein? Dachte ich mir.


Hannes hat geschrieben:
Ich habe genug Forenfreunde im AC, wozu ich auch Poet, Joachim und Zeitgenosse rechne. Wir werden beide nicht imstande sein, die Entwicklung aufzuhalten oder zu beschleunigen. Meine Warnung ist nur: Wenn keine Weiterentwicklung stattfindet, hat die SRT wenig Überlebenschancen. Schade.

Hannes, da will niemand eine Entwicklung aufhalten. Die Physiker forschen ständig weiter und suchen nach neuen Theorien, auch nach einer, die über der SRT steht und diese ablösen kann und ihr debattiert endlos darüber - welche Zeitverschwendung. So wie heute noch bei kleinen Geschwindigkeiten mit Newton und Galilei gerechnet wird und nicht mit der SRT, wird es wohl dann auch in Zukunft wenn es eine neue Theorie gibt weiter Bereiche geben, wo man nach der SRT rechnet weil es eben gut geht, richtige Ergebnisse gibt und einfach ist.

Die Kritiker konstruieren einfach etwas, was es nicht gibt. Welchen Einblick hast du selber in die Arbeit der Physiker? Und wie heute Theorien entwickelt werden? Liest du denn entsprechende Zeitschriften? Woher willst du wissen, das da keine Weiterentwicklung statt findet?
Britta
 
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Beitragvon Jocelyne Lopez » So 14. Nov 2010, 10:23

Chief hat geschrieben:
Britta hat geschrieben:...Darum ist auch die Aussage von Jocelyne ja auch einfach Unsinn, dass es ein Unterschied sei ob sich ein Beobachter auf eine Quelle, oder die Quelle auf den Beobachter zu bewegt...

Die Aussage von JL ist richtig außer im Fall wenn sich beide mit der gleichen Geschwindigkeit relativ zum Äther bewegen.

Moment mal, Chief...
Mit dem Äther hat die ganze Chose der SRT nichts zu tun, das sage ich auch seit Jahren in allen Variationen.

Und ich habe übrigens auch nie gesagt, dass es einen Unterschied gibt, ob sich ein Beobachtger auf eine Quelle bewegt oder die Quelle auf den Beobachter... Die Stalkerin Britta ist wieder am Werk, die kann es nicht lassen mir hinterher zu hecheln und alles zu verdrehen was ich sage, das ist wohl ihr Lebensinhalt geworden, das arme Ding. :mrgreen:

Ich habe nämlich nie und nirgendwo gesagt, dass es einen Unterschied gibt, ob sich ein Beobachter auf eine Quelle bewegt oder eine Quelle auf einen Beobachter... :roll: Das ist eine reine Erfindung von Britta. Es handelt sich nämlich dabei um einen ganz klaren Fall von Symmetrie, es gibt überhaupt keinen Unterschied, kein bisschen, es gibt ja nur eine einzige Relativgeschwindigkeit zwischen zwei zueinander bewegten Objekten. Das ist das Relativitätsprinzip von Galilei, übernommen von Newton und Einstein. Kinematik pur, eigentlich ganz was Banales, die bestens erforschte und bestens bewährte klassische Physik. Die Kreuz ist dabei nur, dass die Relativisten keinen Unterschied zwischen Kinematik und Dynamik erkennen können, da ist nichts zu machen, sie haben sich wohl eine unüberwindbare Denkblockade eingefangen.

Ich habe also nie und nirgendwo gesagt, wie die Stalkerin Britta es hier behauptet, dass es einen Unterschied gibt, ob eine Quelle sich auf einen Beobachter bewegt oder ein Beobachter auf eine Quelle, aber das arme Ding und sein Hintergrundsheld machen aus was ich sage ganz was Anderes, das ist wohl deren gemeinsames Lebensinhalt geworden. :mrgreen: Ich habe dagegen gesagt und bleibe dabei, dass es einen Unterschied gibt ob ein Lichtstrahl sich relativ zu einer Quelle oder zu einem Beobachter bewegt. Ganz was Anderes. Das ist hier ein ganz anderer Fall, nicht ein Fall mit nur zwei Bezugssystemen wie von Britta dargestellt (Quelle und Beobachter = 2), sondern ein Fall mit drei Bezugssystemen (Lichtstrahl, Quelle, Beobachter = 3), die man bekanntlich nur paarweise in Relation jeweils setzen darf: Relativgeschwindigkeit Lichtstrahl/Quelle und Relativgeschwindigkeit Lichtstrahl/Beobachter.

Hier gilt natürlich das Relativitätsprinzip jeweils nur zwischen den symmetrischen paarweise Beziehungen, langweilig:
Lichtstrahl/Quelle ist identisch mit Quelle/Lichtstrahl
Lichtstrahl/Beobachter ist identisch mit Beobachter/Lichtstrahl
aber
Lichtstrahl/Quelle muss nicht identisch mit Lichtstrahl/Beobachter sein... Hier gilt das Relativitätsprinzip natürlich nicht. Wo wäre hier die notwendige Symmetrie?

Die Relativisten haben jedoch Schwierigkeiten, die symmetrischen Beziehungen in einer gegebenen physikalischen Konstellation zu erkennen und richtig zuzuordnen (das haben wir auch mit Trigemina erlebt, die unbewußt oder stillschweigend immer schnell ein 3. Bezugssystem einführt, wenn es brenzlig wird), obwohl das kinderleicht ist, man muss nur bis 2 zählen können: Das Relativitätsprinzip gilt ja nur streng symmetrisch zwischen zwei zueinander bewegten Objekten, und nicht bei einem Dreieck-Vergleich: Lichtstrahl, Quelle und Beobachter sind ja 3 Objekte. Das Relativitätsprinzip kann aber nur jeweils zwischen 2 Objekten gelten, ohne dass man zu messen braucht, sonst muss man eben getrennt messen, da hilft nichts. Deshalb muss man auch Lichtstrahl/Quelle und Lichtstrahl/Beobachter getrennt messen: Siehe zum Beispiel die Aussagen vom Albert Einstein Institut über diese getrennnten Messungen. Lichtstrahl/Quelle wurde durch Doppelpulsare gemessen, Lichtstrahl/Beoachter wurde durch MM gemessen. Sogar das Albert Einstein Institut weiß, o Wunder, dass man durch das Relativitätsprinzip nicht automatich sagen darf, dass Lichtstrahl/Quelle und Lichtstrahl/Beobachter identisch sind...
Aber das ganze mit 2 oder 3 Bezugssystemen ist wohl ein bisschen zu kompliziert für das Staalker-Pärchen Britta und ihren Hintergrundsheld nocheinpoet... :mrgreen:

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
Zuletzt geändert von Jocelyne Lopez am So 14. Nov 2010, 10:29, insgesamt 2-mal geändert.
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