Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Hafele & Keating

Beitragvon scharo » Fr 13. Feb 2009, 16:03

Ich seh schon. Du kehrst zur alten Qualität deiner Beiträge zurück.

Wieso zu den "alten"? Ich habe mich immer bemüht die Tatsachen bei Namen zu nennen. :o

Gruß
Ljudmil
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Re: Hafele & Keating

Beitragvon Britta » Fr 13. Feb 2009, 16:56

Oddie hat geschrieben:Haben die WIRKLICH 20 Jahre gebraucht, um zu erkennen dass H&K ganz und gar NICHTS mit dem Geltungsbereich der SRT zu tun hat ??? :o :shock:
Weisst schon, GRADLINIG gleichförmig, eben kräftefrei.

Das kann nicht wahr sein, oder?

:?:


Man hat sehr lange gebraucht um bei Atomuhren zu begreifen, dass Bewegung einen Einfluß auf die Partikel innerhalb eines Atomes hat. Nur ticken die Atomuhren jetzt relativ zum Zentrum der Erdrotation oder verlangsamt sich die Rate des radioaktiven Zerfalls je schneller die Uhren bewegt werden?

Aber H&K war 1972. Da war man halt noch nicht soweit und glaubte noch, die perfekte Zeitmessmaschine gefunden zu haben.
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Beobachter » Fr 13. Feb 2009, 17:55

"Die elektrische Kraft zwischen zwei geladenen Elementarteilchen ist etwa 10 hoch 40 mal größer als die Gravitation
zwischen ihnen. Niemand weiß, was dieser Faktor bedeutet." H.Vogel "Physik" Springerverlag 1977
Eine mögliche Antwort:
Die Milchstraße soll 160 Milliarden Sonnenmassen haben, die Sonne eine Masse von 10 hoch 30. Das ergibt 10 hoch 41.
Danach wäre die Milchstraße ein riesiger elektrisches Feld. Die Verlangsamung des Flusses im Sonnensystem ist gleichsam
ein Widerstand, der den Magnetismus ergibt. Die Schwierigkeit, diese Energieströme zu messen und dadurch zu erkennen ergibt sich daraus, dass die vermutlich hochfrequente Energie pulsiert erscheint. Quasare sind vermutlich bloß deshalb
bekannt, weil sie besonders stark pulsieren.

Ich möchte darauf hinweisen, dass ich Geisteswissenschaftler bin und kein Physiker (außer als Hobby).
Und mein immer wieder erneutes Staunen zum Ausdruck bringen darüber, in welchem heillosen Chaos von Benennungen sich die Physik befindet. Kraft ist Kraft, wurschtegal wie sie entsteht und wann. Man muß den Mut haben wieder wie ein kleines Kind die simplen Fragen zu fragen, um die wirklichen Dinge nicht mit zugedröhnten Behauptungen zu verstellen.
Nachdenken, probieren und Fehler zulassen ist erfolgreicher als Riesenröhren zu bauen - da kommt nichts dabei raus, außer
der Behauptung eines neuen Teilchens. Würden die Herrschaften ganz schlicht erkennen, dass das Viereckige nicht ins Runde
paßt (und die herrschende Thorie ist "viereckig": von einer angeblich rationalen Logik getragen. Jeder Denkende weiß: denken kann man Alles (man muß dazu nur mal die Narren in den Anstalten befragen) - wenn man aber nach 80 Jahren immer noch keine Praxis dafür hat, dann benimmt man sich - als Physiker ! - wie die Päpste im Mittelalter: keine Ahnung aber Recht behalten.
Vielleicht sollte man einmal das Sammelsurium der Begriffe und Einheiten (SI !) ordnen, um wieder Überblick zu bekommen.
Ich halte es für nicht zufällig sondern gezielt veranstaltet seit Einsteins Relativismus, der seit 80 Jahren den Fortschritt in der Physik verhindert.
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Re: Schein oder Sein

Beitragvon Jocelyne Lopez » Fr 13. Feb 2009, 18:14

scharo hat geschrieben:
Hallo Joachim,

„Guter Witz.“

Nö, es kein Witz. In dem Zusammenhang bedeutet schon „scheinbar“ gleich „falsch“.
Es geht um Werte. Auf der einen Seite steht „tatsächlichen“ Wert, auf der anderen „scheinbaren“ Wert. Und wenn ich das Wort „scheinbar“ in Mund nehme, bedeutet, dass er nicht dem tatsächlichen entspricht, er scheint nur so. Und wenn er dem tatsächlichen nicht entspricht, drei mal darfst Du raten, wie man ihn auch nennen kann. :lol:
Aber wir wollen doch nicht jetzt rhetorische Kriege hier führen?


Doch doch, einzig und allein um Rhetorik und um sprachliche Vernebelung geht es hier bei den Relativisten, die ganze Zeit. Ich habe es bei dieser Frage mit den Leuten von Alpha Centauri in Foren nicht anders erlebt, seitenlang, Joachim Schulz vorne weg. Das war natürlich auch nicht anders bei deren Guru Dr. Markus Pössel in der zur Diskussion gestellten Korrespondenz: Zwischen zwei verschiedenen Messergebnissen von ein und dasselbe Gegenstand bei ganz konkreten Beispielen könnte er nicht über die Tastatur bringen, dass ein von den beiden „falsch“ sei. Er schlug auch „relativ“ vor, anstatt „falsch".

Na ja, in Anlehnung an die Namen der zwei „Aufklärungswebseiten“ über die Relativitätstheorie „relativ einfach“ von Markus Pössel und „relativ kritisch“ von Joachim Schulz könnten wir uns vielleicht hier auf „relativ falsch“ einigen, oder? :lol:

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Sebastian Hauk » Fr 13. Feb 2009, 18:38

"Die elektrische Kraft zwischen zwei geladenen Elementarteilchen ist etwa 10 hoch 40 mal größer als die Gravitation
zwischen ihnen. Niemand weiß, was dieser Faktor bedeutet." H.Vogel "Physik" Springerverlag 1977


Hallo Beoabachter,

habe mal gelesen, dass die Higgstheorie darauf einen Antwort hat.

Gruß

Sebastian
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Gerhard Kemme » Fr 13. Feb 2009, 19:49

Kondensat74 hat geschrieben:im wahren leben hätteste jetzt schon längst ein veilchen.....

troll dich


Soll das eine subtile Morddrohung für die Allgemeinheit sein, oder auf wen beziehst du dich? :mrgreen:
Du kennst das wahre Leben kaum, befürchte ich. Erstmal musst du irgendwo die Macht erkämpft haben, bevor du mit Prügelstrafen Diskussionen gestalten kannst. Ansonsten kannst du dich immer drauf verlassen, dass dein Gewaltdelikt in der JVA endet, wobei die dich festnehmenden Ordnungshüter für dich einen Schutz bedeuten, weil ohne sie der Konter für dich schrecklich würde. Eventuell wäre etwas mehr sachliche Erörterung angemessen.

mfg
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Gerhard Kemme » Fr 13. Feb 2009, 20:06

Kondensat74 hat geschrieben:für den jeweiligen beobachter ist die LK völlig real. es ist das, was ER beim ANDEREN sieht! wenn er von dem vorbeifliegenden ein foto macht, und MISST(!) die länge seines raumschiffs, stellt er eben die genannten effekte fest! umgekehrt genauso! wo ist das problem? das wort relativ beschreibt doch nur, dass es vom beobachter abhängt, WAS er WIE sieht und misst!


Die Deutung der Längenkontraktion bei den Anhängern der RT pendelt je nach Entgegnungen der Kritiker von einem Extrem zum anderen:
    Die Längenkontraktion ist eine physikalische materielle Realität.
    Die Längenkontraktion ist nur mathematisch vorhanden.
    Die Längenkontraktion ergibt sich optisch visuell durch einen Beobachter im anderen BS - auf diese Version beziehst du dich.
    Die Längenkontraktion ist eine Stauchung von Feststoffen bei Bewegung.
    Die Längenkontraktion ergibt sich aus den Darstellungen im Minkowski-Raum.

Und nun kommt die korrekte Aussage bezüglich der Längenkontraktion: Es gibt keine Längenkontraktion, die im Zusammenhang mit den fehlerhaften Darstellungen von Albert Einstein steht. Die einsteinsche Längenkontraktion ist an der Fehlannahme einer Konstanz der Lichtgeschwindigkeit gescheitert, d.h. in dem einen BS hat der vorbeihuschende Lichtstrahl eine Geschwindigkeit von 1/4*c und in einem anderen eine Geschwindigkeit von 1,5*c, insofern ist auch die Lorentztransformation ausschließlich ein mathematisches Konstrukt, welches allerdings physikalische Größen verwendet und deshalb auch mathematisch skeptisch betrachtet werden sollte.

mfg
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Sebastian Hauk » Fr 13. Feb 2009, 20:21

Hallo Herr Kemme,

Die Längenkontraktion ist eine Stauchung von Feststoffen bei Bewegung.


jetzt verwechseln Sie RT-Anhänger mit Lorentz-Äther Anhängern.

Gruß

Sebastian
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Beobachter » Fr 13. Feb 2009, 22:45

Relativ und Relativismus ist nur für Nicht - Geistige ein Widerspruch.
Ich bleibe dabei: die moderne Physik hebelt sich selbst aus, wenn sie sich selber relativiert.
Ein vollkommen logischer innerer Widerspruch.
Falls ein Geistiger, das heißt denkender (= ein unabhängiger, vorurteilsfreier) Geist sich mal der geistigen Mühen unterzieht, wird er die Divergenz zwischen wissenschaftsimmanenter Wahrheit und deren Fehlerquellen verstehen;
Physik benötigt unabhängige Geisteskraft.
Das vorurteilsgeschwängerte, beweislose Geschwafel bringt nichts. Also : Argumente beifügen !
Bloß zu schreiben: Du verblödeter Geisteswissenschaftler ist kaum ein Argument.
Falls doch: dann ist die Physik tot.
Dann können wir eine neue Religion einführen: Wir Ahnungslose wissen Dank unseres Daseins als Physiker Alles..
Erbärmlich.
Falls das die Fallhöhe des Geistes der gelebten Physik sein sollte, verabschiede ich mich aus dem Forum.
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Faber » Sa 14. Feb 2009, 04:54

Kondensat74 hat geschrieben:für den jeweiligen beobachter ist die LK völlig real. es ist das, was ER beim ANDEREN sieht! wenn er von dem vorbeifliegenden ein foto macht, und MISST(!) die länge seines raumschiffs, stellt er eben die genannten effekte fest! umgekehrt genauso! wo ist das problem? das wort relativ beschreibt doch nur, dass es vom beobachter abhängt, WAS er WIE sieht und misst!


Die Phrase für den jeweiligen beobachter ist die LK völlig real ist kein sinnvoller Satz. (Auch) Einstein meinte, ein jeder Naturwissenschaftler muss voraussetzen, dass es da draußen die eine objektive Wirklichkeit gibt, die er beschreiben will. Multiple Realitäten sind ausgeschlossen, solange wir von Wahrheit im Sinne der von Aristoteles bis Tarski gepflegten Korrespondenztheorie der Wahrheit ausgehen, wie sie von den Naturwissenschaftlern seit den alten Griechen vorausgesetzt wird.

Meine Tastatur hier hat eine bestimmte Breite, die völlig unabhängig davon ist, ob jemand hier quer vorbeirauscht und dabei versucht, sie zu ermitteln. Wenn hier gleich 5 Leute ankommen und 5 verschiedene Meßwerte präsentieren, und mit diesen behaupten, vorhin, als sie vorbeirauschten, habe die Tastatur real eine andere Breite gehabt als jetzt, wo sie neben mir stehen, dann wird man annehmen müssen, dass sie seinerzeit vom Wickeltisch gefallen sind. Warum? Weil eine Tastatur zu einem Zeitpunkt genau eine Breite hat.

Der SRT-Adept behauptet nun, es sei nicht entscheidbar, welcher Meßwert der objektiv richtige sei. Dann mag er sich anstelle der Tastatur eine Drehbank vorstellen, an der gerade eine Welle hergestellt wird. Alle Beteiligten begeben sich in verschiedene Inertialsysteme und messen Höhe und Breite des Querschnitts der Welle. Ein jeder kann sofort erkennen, dass er Mist mißt, wenn Höhe und Breite nicht übereinstimmen. Er kann den Unterschied zwischen Schein und Sein eindeutig erkennen.

Nur ein Ignorant kann behaupten, der Mensch sei verdammt, Schein und Sein nicht unterscheiden zu können. Der SRT-Adept hat eine Vorliebe für Gedankenexperimente, in denen die Unterscheidung schwierig oder unmöglich ist. Das aber ist eine schlechte Angewohnheit. Er verbaut sich seine Wahrheitsfähigkeit. Die Wahrheitsfähigkeit für die Galileo Galilei mit der Kurie stritt.

Gruß
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