Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Jocelyne Lopez » Fr 6. Aug 2010, 14:53

Mirko hat geschrieben:
Deine herablassende Art kannst du dir an den Hut stecken. Du hast einen Ton am Leib, bei dem es nicht verwunderlich ist, dass eine Menge Leute nicht mehr mit dir "diskutieren" wollen. Es wäre deinem Anliegen extrem förderlich, wenn du andere nicht wie Idioten behandeln würdest. Umso peinlicher ist so etwas, wenn man wie du gerade mal wieder so völlig daneben liegt.

Dein Ton mit mir solltest Du Dir schon seit Anfang unseres Dialogs überlegen, Mirko. Ich habe die ganze Zeit nichts gesagt, weil es schon hier im Forum Schlimmeres gab und gibt an persönliche Angriffe und Herabsetzungen von Stalkern, aber überleg Dir bitte Deinen Umgangton mit mir und hör bitte selbst auf, mich wie eine Idiotin zu behandeln. Okay? Und mit Dir hat sowieso kaum jemand hier Lust sich auszutauschen, ich bin praktisch Deine einzige Gesprächspartnerin, und es ist höflich genug von mir dass ich auf Deine herabsetzenden Ansprachen antworte angesichts des Umgangs, den Du mit mir seit Anfang hier pflegt. Also macht einen Punkt, okay?

Mirko hat geschrieben:
Im Text von Ehlers werden die bewegten mit den ruhenden Uhren verglichen, sonst nichts! :
Tatsächlich gehen bewegte Uhren zwar, verkürzt gesagt, gegenüber ruhenden Uhren nach;


Soso... es werden bewegten mit ruhenden Uhren verglichen, sonst nichts? Soso...

Prof. Ehlers: "aber für den Herzschlag oder die Lesegeschwindigkeit eines Reisenden gilt genau dieselbe Dehnung der Zeit, so daß sich für den Reisenden an der Lesedauer nichts ändert".

Können Uhren eine Lesegeschwindigkeit und einen Herzschlag haben? Überlege Dir es bitte noch einmal. :roll:
Und können Uhren die zueinander nach- bzw. vorgehen "die gleiche Zeitdehnung" haben? Überlege Dir es bitte noch einmal. :roll:

Du könntest ruhig zugeben, dass Du Dich hier mit dem Verständnis der Aussage von Prof. Ehlers völlig vergaloppiert hast. Du könntest zum Beispiel erzählen, anstatt Dich reinzusteigern, dass Deine Antworte als Witz gedacht waren, und fein bist Du raus. :)

Jocelyne Lopez
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Mirko » Fr 6. Aug 2010, 15:35

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Dein Ton mit mir solltest Du Dir schon seit Anfang unseres Dialogs überlegen, Mirko. Ich habe die ganze Zeit nichts gesagt, weil es schon hier im Forum Schlimmeres gab und gibt an persönliche Angriffe und Herabsetzungen von Stalkern, aber überleg Dir bitte Deinen Umgangton mit mir und hör bitte selbst auf, mich wie eine Idiotin zu behandeln. Okay? Und mit Dir hat sowieso kaum jemand hier Lust sich auszutauschen, ich bin praktisch Deine einzige Gesprächspartnerin, und es ist höflich genug von mir dass ich auf Deine herabsetzenden Ansprachen antworte angesichts des Umgangs, den Du mit mir seit Anfang hier pflegt. Also macht einen Punkt, okay?


q.e.d

Allerdings wäre ich für Beispiele meines ach so rüden Umgangstons doch sehr verbunden.




Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Mirko hat geschrieben:
Im Text von Ehlers werden die bewegten mit den ruhenden Uhren verglichen, sonst nichts! :
Tatsächlich gehen bewegte Uhren zwar, verkürzt gesagt, gegenüber ruhenden Uhren nach;


Soso... es werden bewegten mit ruhenden Uhren verglichen, sonst nichts? Soso...


Das steht da, ja.

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Prof. Ehlers: "aber für den Herzschlag oder die Lesegeschwindigkeit eines Reisenden gilt genau dieselbe Dehnung der Zeit, so daß sich für den Reisenden an der Lesedauer nichts ändert".

Können Uhren eine Lesegeschwindigkeit und einen Herzschlag haben? Überlege Dir es bitte noch einmal. :roll:
Und können Uhren die zueinander nach- bzw. vorgehen "die gleiche Zeitdehnung" haben? Überlege Dir es bitte noch einmal. :roll:


Wen willst du hier eigentlich auf den Arm nehmen?

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Du könntest ruhig zugeben, dass Du Dich hier mit dem Verständnis der Aussage von Prof. Ehlers völlig vergaloppiert hast. Du könntest zum Beispiel erzählen, anstatt Dich reinzusteigern, dass Deine Antworte als Witz gedacht waren, und fein bist Du raus. :)

Jocelyne Lopez



Aha. Na gut. Hoffnungslos.
Zuletzt geändert von Mirko am Fr 6. Aug 2010, 15:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Mirko » Fr 6. Aug 2010, 15:36

Chief hat geschrieben:
Mirko hat geschrieben:
Genau - es ist nur eine Frage des Standpunktes.


Meine Uhr geht langsamer als Deine und Deine Uhr geht langsamer als meine...

==> Beide Uhren gehen langsamer! :lol: :lol: :lol:

Gruß



Du hast es erfasst.
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Britta » Fr 6. Aug 2010, 16:47

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Nun mal langsam…

Ja ich weiß, was das Begreifen angeht bist du nicht die Schnellste, darauf nehme ich dann doch gerne Rücksicht.

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Was will uns Prof. Dr. Jürgen Ehlers sagen, wenn er so ein Vergleich anstellt: „für den Herzschlag eines Reisenden gilt genau dieselbe Zeitdehnung“, da du angeblich so gut im Textverständnis bist?

Wie 'uns'? Meinst du wirklich der meint 'uns' Beide? :mrgreen:

Nun gut, wie auch immer, ich kann schon verstehen was er sagt. Es ist ja auch ganz einfach: jeder ruht in seinem eigenen Bezugssystem. :!:

Hast du dir inzwischen das T-Shirt gekauft? Dennis und der Poet haben sich da richtig Mühe gegeben, extra für dich.

Bild

Dass bedeutet übrigens, das keiner in seinem eigenen Bezugssystem feststellen kann, das er verkürzt ist oder seine Zeit langsamer läuft. Ist doch ganz einfach.

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Ich erkläre Dir erst einmal etwas:

Reiz mich nicht doch bitte nicht zum Lachen. :mrgreen:

Bild

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Wenn man einen Vergleich anstellt, tut man es zwangsläufig zwischen zwei verschiedenen Sachen, sonst hat es überhaupt keine Bedeutung, ein Vergleich ist eine Relation, eine Beziehung. Du kannst zum Beispiel nicht sagen: „Dieser Apfel ist größer“. Das ist ja sinnfrei.

Prof. Ehlers hat also den Herzschlag „eines Reisenden“ im Zug oder im Flugzeug mit dem Herzschlag von jemandem anderen verglichen. Mit wem hat Deiner Meinung nach Prof. Ehlers den Herzschlag eines Reisenden verglichen und ihn „gleich“ gefunden?

Prof. Ehlers hat geschrieben:Tatsächlich gehen bewegte Uhren zwar (verkürzt gesagt) gegenüber ruhenden Uhren nach, aber für den Herzschlag oder die Lesegeschwindigkeit eines Reisenden gilt genau dieselbe Dehnung der Zeit, so dass sich für den Reisenden an der Lesedauer nichts ändert.

Was meinst Du? Mit dem Herzschlag von welcher anderen Person vergleicht hier Prof. Ehlers den Herzschlag „eines Reisenden“ und erklärt ihn als gleich schnell?

Da interpretierst du wieder was hinein, wie du es eben auch bei den Texte von Herrn Dr. Pössel machst. Wo ist da eine zweite Person mit Herzschlag zum Vergleichen? Die ist unnötig und auch nicht vorhanden.

Ehlers vergleicht nichts. Er sagt, dass die Uhr welche die Zeit im Zug misst und mit der er den Puls messen würde, genauso langsamer geht, wie der Puls und sich deswegen an der Lebensdauer des Reisenden nichts ändert. Soll ich dir das noch mal noch langsamer erklären?

Für Chief: An der Lesegeschwindigkeit des Reisenden ändert sich auch nichts. ;)

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Wenn Du es richtig beantwortet hast, dann sehen wir weiter.

Ich habe das schon lange verstanden. Wie immer bist du es, die nicht versteht. Wir müssen da auch nicht weiter sehen. Und sicher bist du nicht die Instanz die erkennen kann, was richtig beantwortet ist. Denn dafür müsstet du es ja selber erstmal begriffen und verstanden haben. Kannst du aber nicht, wie du wiedrholt schon gezeigt hast.

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Da Du aber offensichtlich Schwierigkeiten beim Grundverständnis von Relationen hast, empfehle ich Dir einen Beitrag vom Kritiker Helmut Hille, der meiner Meinung nach gut zu der hier untersuchten Problematik passt: „blablabla blabla bla chatblablachat...“

Weißt Du, offensichtliche Schwierigkeiten beim Grundverständnis hast du, nicht ich. Mal ein Beispiel:

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Die Annahme der Unabhängigkeit der LG von der Geschwindigkeit der Quelle hat absolut nichts zu tun mit der Annahme der Unabhängigkeit der LG von der Geschwindigkeit des Beobachters. Es sind zwei verschiedene Annahmen. Wenn man so etwas Grundsätzliches die ganze Zeit nicht einmal verstanden hat, sollte man sich nicht einbilden, man habe die RT verstanden. Man sollte erst einmal still nachdenken und versuchen zu verstehen, woraus der Unterschied besteht. Die Kritiker sind geteilter Meinung was die Unabhängigkeit der LG zur Quelle angeht, sie sind aber einig, und zwar seit Anfang an, dass die Unabhängigkeit der LG zur Geschwindigkeit des Beobachters auf gar keinen Fall gültig sein kann!

Du sollest Dir mal das Relativitätsprinzip der klassischen Mechanik ansehen.
Isaac Newton folgend wurde in der klassischen Mechanik die Existenz eines absoluten Raums vorausgesetzt. Das in dieser Mechanik implizit enthaltene Relativitätsprinzip (explizit wurde es erst im 20. Jahrhundert ausgesprochen) besagte nun, dass in gleichförmig bewegten Inertialsystemen die gleichen Gesetze (Kovarianz) der Mechanik gelten, wie im absoluten Raum selbst, und es nicht mehr möglich sei zu bestimmen, welches System nun tatsächlich ruhe oder bewegt sei. Das heißt, die Formeln der klassischen Mechanik behalten ihre Gültigkeit, wenn man einem relativ zum absoluten Raum bewegten System der sogenannten Galilei-Transformation unterzieht. Newton schrieb: „Die Bewegungen von Körpern in einem gegebenen Raum sind untereinander die gleichen, ob sich der Raum in Ruhe befindet oder ob er sich konstant auf einer geraden Linie bewegt.“

Quelle: Relativitätsprinzip

So und das bedeutet eben, dass du gar nicht unterscheiden kannst, ob sich nun die Quelle auf den Beobachter oder der Beobachter auf die Quelle zubewegt. Wenn du also nun sagst:

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Die Annahme der Unabhängigkeit der LG von der Geschwindigkeit der Quelle hat absolut nichts zu tun mit der Annahme der Unabhängigkeit der LG von der Geschwindigkeit des Beobachters. Es sind zwei verschiedene Annahmen.

Dann widersprichst du nicht der SRT sondern der klassischen Mechanik. Da kann man sehen, wie langsam du die Dinge verstehst, denn das wird dir schon seit Jahren gesagt und erklärt und es ist dir immer noch nicht aufgefallen, dass du da einen groben Fehler machst.

Ich frage mich ob du dann demnächst auch den 'Einzug der Kritik an der klassischen Mechanik' an den Universitäten fordern wirst? :shock: :mrgreen: :lol:

So und nun, 'wenn du es richtig begriffen hast, dann sehen wir weiter. ;)

Im Gegensatz zu dir beschäftige ich mich mit den Dingen wirlich, begreife und versuche dazu zulernen. Solltest du auch mal versuchen, nach all den Jahren könnte es dir nicht schaden.
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Amenutep » Fr 6. Aug 2010, 17:26

Britta hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Nun mal langsam…

Ja ich weiß, was das Begreifen angeht bist du nicht die Schnellste, darauf nehme ich dann doch gerne Rücksicht.

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Was will uns Prof. Dr. Jürgen Ehlers sagen, wenn er so ein Vergleich anstellt: „für den Herzschlag eines Reisenden gilt genau dieselbe Zeitdehnung“, da du angeblich so gut im Textverständnis bist?

Wie 'uns'? Meinst du wirklich der meint 'uns' Beide? :mrgreen:

Nun gut, wie auch immer, ich kann schon verstehen was er sagt. Es ist ja auch ganz einfach: jeder ruht in seinem eigenen Bezugssystem. :!:

Hast du dir inzwischen das T-Shirt gekauft? Dennis und der Poet haben sich da richtig Mühe gegeben, extra für dich.

Bild

Dass bedeutet übrigens, das keiner in seinem eigenen Bezugssystem feststellen kann, das er verkürzt ist oder seine Zeit langsamer läuft. Ist doch ganz einfach.

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Ich erkläre Dir erst einmal etwas:

Reiz mich nicht doch bitte nicht zum Lachen. :mrgreen:

Bild

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Wenn man einen Vergleich anstellt, tut man es zwangsläufig zwischen zwei verschiedenen Sachen, sonst hat es überhaupt keine Bedeutung, ein Vergleich ist eine Relation, eine Beziehung. Du kannst zum Beispiel nicht sagen: „Dieser Apfel ist größer“. Das ist ja sinnfrei.

Prof. Ehlers hat also den Herzschlag „eines Reisenden“ im Zug oder im Flugzeug mit dem Herzschlag von jemandem anderen verglichen. Mit wem hat Deiner Meinung nach Prof. Ehlers den Herzschlag eines Reisenden verglichen und ihn „gleich“ gefunden?

Prof. Ehlers hat geschrieben:Tatsächlich gehen bewegte Uhren zwar (verkürzt gesagt) gegenüber ruhenden Uhren nach, aber für den Herzschlag oder die Lesegeschwindigkeit eines Reisenden gilt genau dieselbe Dehnung der Zeit, so dass sich für den Reisenden an der Lesedauer nichts ändert.

Was meinst Du? Mit dem Herzschlag von welcher anderen Person vergleicht hier Prof. Ehlers den Herzschlag „eines Reisenden“ und erklärt ihn als gleich schnell?

Da interpretierst du wieder was hinein, wie du es eben auch bei den Texte von Herrn Dr. Pössel machst. Wo ist da eine zweite Person mit Herzschlag zum Vergleichen? Die ist unnötig und auch nicht vorhanden.

Ehlers vergleicht nichts. Er sagt, dass die Uhr welche die Zeit im Zug misst und mit der er den Puls messen würde, genauso langsamer geht, wie der Puls und sich deswegen an der Lebensdauer des Reisenden nichts ändert. Soll ich dir das noch mal noch langsamer erklären?

Für Chief: An der Lesegeschwindigkeit des Reisenden ändert sich auch nichts. ;)

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Wenn Du es richtig beantwortet hast, dann sehen wir weiter.

Ich habe das schon lange verstanden. Wie immer bist du es, die nicht versteht. Wir müssen da auch nicht weiter sehen. Und sicher bist du nicht die Instanz die erkennen kann, was richtig beantwortet ist. Denn dafür müsstet du es ja selber erstmal begriffen und verstanden haben. Kannst du aber nicht, wie du wiedrholt schon gezeigt hast.

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Da Du aber offensichtlich Schwierigkeiten beim Grundverständnis von Relationen hast, empfehle ich Dir einen Beitrag vom Kritiker Helmut Hille, der meiner Meinung nach gut zu der hier untersuchten Problematik passt: „blablabla blabla bla chatblablachat...“

Weißt Du, offensichtliche Schwierigkeiten beim Grundverständnis hast du, nicht ich. Mal ein Beispiel:

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Die Annahme der Unabhängigkeit der LG von der Geschwindigkeit der Quelle hat absolut nichts zu tun mit der Annahme der Unabhängigkeit der LG von der Geschwindigkeit des Beobachters. Es sind zwei verschiedene Annahmen. Wenn man so etwas Grundsätzliches die ganze Zeit nicht einmal verstanden hat, sollte man sich nicht einbilden, man habe die RT verstanden. Man sollte erst einmal still nachdenken und versuchen zu verstehen, woraus der Unterschied besteht. Die Kritiker sind geteilter Meinung was die Unabhängigkeit der LG zur Quelle angeht, sie sind aber einig, und zwar seit Anfang an, dass die Unabhängigkeit der LG zur Geschwindigkeit des Beobachters auf gar keinen Fall gültig sein kann!

Du sollest Dir mal das Relativitätsprinzip der klassischen Mechanik ansehen.
Isaac Newton folgend wurde in der klassischen Mechanik die Existenz eines absoluten Raums vorausgesetzt. Das in dieser Mechanik implizit enthaltene Relativitätsprinzip (explizit wurde es erst im 20. Jahrhundert ausgesprochen) besagte nun, dass in gleichförmig bewegten Inertialsystemen die gleichen Gesetze (Kovarianz) der Mechanik gelten, wie im absoluten Raum selbst, und es nicht mehr möglich sei zu bestimmen, welches System nun tatsächlich ruhe oder bewegt sei. Das heißt, die Formeln der klassischen Mechanik behalten ihre Gültigkeit, wenn man einem relativ zum absoluten Raum bewegten System der sogenannten Galilei-Transformation unterzieht. Newton schrieb: „Die Bewegungen von Körpern in einem gegebenen Raum sind untereinander die gleichen, ob sich der Raum in Ruhe befindet oder ob er sich konstant auf einer geraden Linie bewegt.“

Quelle: Relativitätsprinzip

So und das bedeutet eben, dass du gar nicht unterscheiden kannst, ob sich nun die Quelle auf den Beobachter oder der Beobachter auf die Quelle zubewegt. Wenn du also nun sagst:

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Die Annahme der Unabhängigkeit der LG von der Geschwindigkeit der Quelle hat absolut nichts zu tun mit der Annahme der Unabhängigkeit der LG von der Geschwindigkeit des Beobachters. Es sind zwei verschiedene Annahmen.

Dann widersprichst du nicht der SRT sondern der klassischen Mechanik. Da kann man sehen, wie langsam du die Dinge verstehst, denn das wird dir schon seit Jahren gesagt und erklärt und es ist dir immer noch nicht aufgefallen, dass du da einen groben Fehler machst.

Ich frage mich ob du dann demnächst auch den 'Einzug der Kritik an der klassischen Mechanik' an den Universitäten fordern wirst? :shock: :mrgreen: :lol:

So und nun, 'wenn du es richtig begriffen hast, dann sehen wir weiter. ;)

Im Gegensatz zu dir beschäftige ich mich mit den Dingen wirlich, begreife und versuche dazu zulernen. Solltest du auch mal versuchen, nach all den Jahren könnte es dir nicht schaden.



eins hast du anscheinend nicht begriffen .wer will das andere sachlich bleiben sollte nicht dauernd rumstänkern
du kannst dich an agumenten auslassen aber behalte meinungen über personen für dich!
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Jocelyne Lopez » Fr 6. Aug 2010, 17:48

Chief hat geschrieben:
Mirko hat geschrieben:
Genau - es ist nur eine Frage des Standpunktes.


Meine Uhr geht langsamer als Deine und Deine Uhr geht langsamer als meine...

==> Beide Uhren gehen langsamer! :lol: :lol: :lol:

Gruß


Und so lange wird der Zug immer kürzer... Ein Drama. :cry: :cry: :cry:

Oder wird der Zug immer länger, wenn die Uhren immer langsamer gehen? hmm... irgendwas ist da schwierig zu verstehen, oder? Sogar für Einstein selbst: "Seit die Mathematiker über die Relativitätstheorie hergefallen sind, verstehe ich sie selbst nicht mehr." :cry:
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Jocelyne Lopez » Fr 6. Aug 2010, 18:35

Britta hat geschrieben:
Ehlers vergleicht nichts. Er sagt, dass die Uhr welche die Zeit im Zug misst und mit der er den Puls messen würde, genauso langsamer geht, wie der Puls und sich deswegen an der Lebensdauer des Reisenden nichts ändert.

Ach so? Ehlers sagt, dass der Puls eines Reisenden in einem Zug nicht schneller läuft als die Uhr, die den Puls misst und dass sich nichts an der Lebensdauer ändert, wenn man seinen Puls in einem Zug misst?

hmm... Bist Du ganz sicher, dass Du Ehlers richtig verstanden hast? :|

Zitat Prof. Dr. Jürgen Ehlers:

Tatsächlich gehen bewegte Uhren zwar (verkürzt gesagt) gegenüber ruhenden Uhren nach, aber für den Herzschlag oder die Lesegeschwindigkeit eines Reisenden gilt genau dieselbe Dehnung der Zeit, so dass sich für den Reisenden an der Lesedauer nichts ändert.


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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Jocelyne Lopez » Fr 6. Aug 2010, 20:09

Hier der komplette Artikel von Prof. Dr. Jürgen Ehlers, für diejenige, die Schwierigkeiten beim Textverständnis haben:

Zitat Prof. Dr. Jürgen Ehlers:

Aus: „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) vom 27. 7. 2005

Steuergeld für fröhliche Wissenschaft?

Unter dem Titel „Unser Beitrag zum Einsteinjahr: Einstein" hat die Landesregierung von Baden-Württemberg in der Zeitschrift „Spektrum der Wissenschaft" zwei Anzeigen veröffentlicht. In der ersten wird die Spezielle Relativitätstheorie, deren hundertjähriges Jubiläum allseits gefeiert wird, am Beispiel der Geschwindigkeits-Zeitdehnung erläutert - bedauerlicherweise falsch. Es heißt dort, in einem Zug oder Flugzeug sei man mit einer Lektüre schneller fertig, weil die Zeit bei schneller Bewegung langsamer vergehe. Tatsächlich gehen bewegte Uhren zwar, verkürzt gesagt, gegenüber ruhenden Uhren nach; aber für den Herzschlag oder die Lesegeschwindigkeit eines Reisenden gilt genau dieselbe Dehnung der Zeit, so daß sich für den Reisenden an der Lesedauer nichts ändert. Aus der Sicht des ruhenden Lesers braucht der Reisende zum Lesen eines Textes sogar mehr Zeit.

Von Wissenschaftlern auf den Fehler aufmerksam gemacht, ließ die Landesregierung eine zweite Anzeige folgen. Darin stand nicht etwa eine Berichtigung des früheren Textes, sondern ein neuer Versuch der Erklärung der Relativitätstheorie: „Je höher Sie sich befinden, desto schneller vergeht die Zeit.“ Wer sich langweile, möge also auf den Feldberg steigen. Das ist wiederum falsch. Ein Höhenwanderer empfindet die Zeitspanne von einer Minute, gemessen von seiner mitgeführten Uhr, als ebenso lang, wie wenn er mitsamt seiner Uhr zu Hause säße. Übersehen wird auch, daß es sich hierbei gar nicht um einen Effekt der Speziellen Relativitätstheorie handelt, die Einstein vor hundert Jahren vorgestellt hat, sondern um einen erst später vermuteten und noch viel später nachgewiesenen Effekt der Allgemeinen Relativitätstheorie. Sogar die Höhe des Feldbergs wird falsch angegeben. Unter dem Landeswappen steht in der Anzeige: „Wir können alles. Außer Hochdeutsch.“ Das müßte künftig wohl ergänzt werden um „Relativitätstheorie, Wissenschaftsgeschichte und Geographie“.

Normalerweise lohnte es sich gar nicht, auf solche Lappalien hinzuweisen; denn wer erwartet von einer Landesregierung schon wissenschaftliche Informationen? Ärgerlich ist es trotzdem, wenn durch falsche Erklärungen, die nicht richtiggestellt werden, Professoren ins Handwerk gepfuscht wird, die sich (meist ohne Honorar) bemühen, wissenschaftliche Sachverhalte der Öffentlichkeit zu erklären. Steuerzahler haben wohl wenig Verständnis dafür, daß die Landesregierung für eine Anzeige dieser Qualität etwa 27 000 Euro an ihre PR-Agentur bezahlt hat. Physikdoktoranden hätten es, und zwar richtig, gern für weniger als ein Prozent dieses Betrages gemacht. Mit Befremden dürften viele in den „Stuttgarter Nachrichten“ vom 29. Juni gelesen haben, der zuständige Ministerpräsident habe anläßlich des Einstein-Streits den Wunsch geäußert, „daß unsere Professoren ihre Hauptaufgabe in der Lehre sehen“. Forschung Nebensache, Kritik unerwünscht?

Der Autor ist emeritierter Direktor des Max-Planck-lnstituts für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut)


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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Jocelyne Lopez » Sa 7. Aug 2010, 08:41

Artie hat geschrieben:Ich finde es wirklich frech, wen GOM alles in die Liste aufgenommen hat.
Paul Ehrenfest, bekannt durch das nach ihm benannte scheinbare Ehrenfestparadoxon.

Wikipedia hat geschrieben:Zusammen mit Hendrik Antoon Lorentz war Ehrenfest auch einer der wenigen, die Einstein bei seinen Bemühungen zur allgemeinen Relativitätstheorie unterstützten.

Hmm, das klingt ja nicht so, als ob Ehrenfest oder Lorentz kapitale Fehler in der RT entdeckt, oder massiv Kritik geübt hatten, ganz im Gegenteil.

Noch einmal: Du sollst Dich nicht damit beschäftigen, wie die Kritik der Speziellen Relativitätstheorie bei der linientreuen Wikipedia „klingt“, sondern Du sollst Dich mit den Arbeiten und den Argumenten der Autoren beschäftigen, die Kritik an der Relativitätstheorie geübt hat und die in der Dokumentation von G.O. Mueller vorgestellt werden. Ich fürchte, Du hast nicht verstanden was es bedeutet, sich mit der Kritik einer Theorie auseinanderzusetzen. :(


Artie hat geschrieben:
GOM ist nicht objektiv und nicht glaubwürdig.
Ehrenfest und Lorentz sind anscheinend der Einstein und der RT so nicht kritisch gegenüber wie von GOM behauptet.

Zu dem von Dir als inkompetent für eine Kritik der Relativitätstheorie erklärten Paul Ehrenfest siehe hier Aussagen von seinem Freund Albert Einstein selbst, siehe: Paul Ehrenfest: Musste er nicht glücklich sein?:

Zitat von Albert Einstein:

Brief von 1912 an Paul Ehrenfest:

Ich gratuliere Ihnen herzlich zu Lorentz’ Nachricht. Außer Ihnen würde sich niemand mehr freuen wie ich, wenn Sie nach Holland berufen würden. Sie sind einer der wenigen Theoretiker, denen die Mathematik-Seuche nicht den natürlichen Verstand geraubt hat. („The collected papers of Albert Einstein“, Band 5, Brief vom 30. Juni 1912).


„Aus meinen späten Jahren“, S. 205, „In memoriam Paul Ehrenfest“, 1934

Er war ja nicht nur der beste Lehrer unseres Faches, den ich kennen gelernt habe; er war auch leidenschaftlich erfüllt von dem Interesse für Entwicklung und Schicksal der Menschen, insbesondere aber seiner Studenten. … Die Studenten und Kollegen in Leiden liebten und schätzten ihn, sie kannten seine aufopfernde Hingabe, sein nur auf Dienen und Helfen eingestelltes Wesen. Musste er nicht glücklich sein?

In Wahrheit fühlte er sich jedoch unglücklicher als alle anderen, die mir näher getreten sind. Dies kam daher, dass er sich der hohen ihm gestellten Aufgabe nicht gewachsen fühlte. … Zu lernen und zu lehren, was man nicht in vollem Maße innerlich bejaht, ist an sich eine schwere Sache, doppelt schwer für einen fanatisch ehrlichen Geist, dem Klarheit alles bedeutet.


Artie hat geschrieben:Ehrenfest und Lorentz sind anscheinend der Einstein und der RT so nicht kritisch gegenüber wie von GOM behauptet.


Zu Hendrix Lorentz:

Zitat von G.O. Mueller:

Kapitel 1 – Einleitung – Seite 34

Als schönstes Beispiel ist auf die massive Kritik von H. A. Lorentz hinzuweisen, den die Relativisten gern als einen der Väter der Speziellen Relativitätstheorie reklamieren wollen, was ihnen angesichts der Ahnungslosigkeit der Fachleute wie der Öffentlichkeit auch gelingt, ohne Widerspruch zu ernten. Lorentz hat bereits in seinen Göttinger Vorträgen von 1910 und noch entschiedener in seinen Vorlesungen in Teylers Stiftung in Haarlem, die 1914 in deutscher Sprache erschienen sind, eine massive Kritik an den Grundlagen der Speziellen Relativitätstheorie vorgetragen: sie ist von den Relativisten nur mit Schweigen quittiert worden, ihrem Erfolgsrezept.

Lorentz weist in seinen Vorlesungen nach, daß die zum Relativitätsprinzip gehörende Reziprozität zu unauflösbaren Widersprüchen führt und ein Kernpunkt der Speziellen Relativitätstheorie, die angebliche Relativierung der Gleichzeitigkeit, aufgegeben werden muß, da eine absolute Gleichzeitigkeit existiert, unabhängig von Meßprozeduren.

Dieser zentrale Kritikpunkt ist die schlüssige Widerlegung der Theorie. Die Theorie scheitert an der Reziprozität, die zum Inhalt des Relativitätsprinzips gehört, und zwar in zweierlei Hinsicht: entweder die Theorie beachtet konsequent die Reziprozität, dann ist sie mit widersprüchlichen Aussagen konfrontiert, die sie nicht entscheiden kann; oder sie verletzt die Reziprozität und behauptet einseitige reale Effekte, dann kann sie nicht begründen, warum überhaupt und in welchem von zwei Systemen ein realer Effekt auftreten soll. Beobachtete Effekte, die erklärt werden müßten, liegen ohnehin nicht vor.

Du sollst Dich also mit den Arbeiten und mit den Argumenten der von GOM aufgeführten Autoren beschäftigen, nicht mit der linientreuen Wikipedia, die den ganzen Umfang der Kritik ignoriert und leugnet, sowie die gesamte Kritikergemeinde verleumdet.

Jocelyne Lopez
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Mordred » Sa 7. Aug 2010, 10:52

@Amenutep
Mordred hat geschrieben:
Arti hat geschrieben:Wenn du das behauptest, dann hast du nicht verstanden worauf ich hinaus will.
Obwohl zwei Personen *wissen* was ein Würfel ist, gibt es keine 100%ige Eindeutigkeit.

Wenn ich Dir also einen Würfel hinlege, nicht beschreibe, dann ist dieser nicht eindeutig von zwei Personen als Würfel zu erkennen ?
Ok....
Arti hat geschrieben:Gewisse Dinge sind nicht so selbstverständlich, wie du sie hinstellst.
Wenn ich dir also einen Würfel hinstelle, dann ist Dieser also nicht gleich und selbstverständlich ein Würfel.

Verstehe....
Gruß


Ich glauge Arti meint........

Welche Schwierigkeit kann ein Würfel der vor einem liegen mag, den ich in die Hand nehmen kann, ..in den Mund wenn’s sein muss, ..bereiten, um diesen dann 100%tig als Würfel zu identifizieren ??
Zumal es dem Würfel doch egal ist, was Arti, Du oder ich, oder sonstwer meinen.
Ändert sich dadurch etwas am Würfel ?

Ich glauge Arti meint die perspektive.wenn man auf die fläche eines würfels siet (aus grörerer entfernung) siet man ein quadrat. das kann nun ein brett ein würfel oder rechteck oder eine pyramide von unten.... sein.kann also aus der perspektive nicht eindeutig erkannt werden.
Was hat nun die Entfernung zum Würfel damit zu tun ?
Ist ein Würfel kein Würfel mehr, wenn er etwas weiter weg liegt und ich ihn aus einer anderen Perspektive beobachte ?
Wenn ich ihn von unten anschaue, und nur ein Quadrat sehe, ist er dann kein Würfel mehr, nur weil ich ein Quadrat sehe ??

Was wollt ihr noch alles unternehmen um aufzuzeigen, was man in einem Würfel alles sehen kann ? Verändert er sich dadurch etwa ?

Oder bleibt er letztlich was er ist, ..egal von wo aus Du ihn betrachtest ?
Ein Würfel eben ?

Echt geil, was ein einfacher Würfel auslößt, wo er selbst doch am besten "weiß" was er ist.

Und nun zum Licht....


Gruß Mordred
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