Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Mordred » Do 5. Aug 2010, 21:54

Hallo, Agave,
Agave hat geschrieben:Reicht diese von Dir als hinreichend dargestellte Bedingung aber wirklich hin? Nö! Deiner Definition gemäß würde jede schnöde trigonale Bipyramide ebenfalls "Würfel" genannt werden.
Ebend, und deshalb kann ich ein Paradebeispiel eines Würfel vorzeigen !
DAS ist ein Würfel !
Und eben nicht eine trigonale Bipyramide!
Wenn ich Dir also einen Würfel beschreibe, und du zeichnest dann eine trigonale Bipyramide, dann muss ich Dir nur den Würfel zeigen.

Agave hat geschrieben:Deine Definition müßte um die Auflistung weiterer Symmetrieelemente ergänzt werden, um den Körper "Würfel" eindeutig zu beschreiben.
Aber eben das ist es doch, ich muss den Würfel nicht beschreiben, ..ich kann ihn zeigen !
Guckst Du, ..das ist ein Würfel!

Agave hat geschrieben:Also leider nix mit "Vermutung" => "Erkenntnis" => "Fakt".
Nun, dies war ein einfaches Beispiel.
Man kann natürlich ein Akt daraus zimmern, ...ist Dir daran gelegen ?

Agave hat geschrieben:Übrigens hatte ich zuerst angenommen, Du bezeichnest mit "Würfel" das Gerät, welches zum Ausknobeln von Zufallswerten bei Spielen verwendet wird. Du meintest aber offensichtlich einen abstrahierten Körper.
Was ich meine, und Du an nimmst, ist irrelevant. Was der Würfel zeigt ist hingegen relevant ! Denn er zeigt das was er ist. Ein Würfel. Mit oder ohne Augen, Farbe, Größe, ... spielt alles keine Rolle.

Agave hat geschrieben:Ohne Deine in Deinem letzten Posting gegebene "Beschreibung", was für Dich "Würfel" bedeutet, hätte ich es nicht verstehen können.

Nun, ein wenig mitdenken setze ich schon vorraus.
Und wenn ich drei Seiten lang erklären muss, was ein Würfel ist, und wie er auszusehen hat, dann frag ich mich, wie derjenige dann die Sache mit der unausgewogenen Gravitation verstehen will.
Zumal man einfach nur mal bei google "Würfel" eingeben muss, und dann auf Bilder klickt.
Da steht dann unter einem Bildchen nur , ...“würfel“ den nimmst als Anschauungsobjekt.
http://www.google.de/images?q=w%C3%BCrfel&oe=utf-8&rls=org.mozilla:de:official&client=firefox-a&um=1&ie=UTF-8&source=univ&ei=JBJbTOijPNDvOei-rZ8P&sa=X&oi=image_result_group&ct=title&resnum=1&ved=0CcsQsAQwAA.
Und nun, finde das Wesen des Würfels. Was haben alle Abbildungen gemein ?
Also, bitte stell Dich nicht dümmer als Du bist, damit beleidigst Du meine Intelligenz, ...auch wenn diese relativ zu sehen wäre.

Agave hat geschrieben:Ohne Deine in Deinem letzten Posting gegebene "Beschreibung", was für Dich "Würfel" bedeutet, hätte ich es nicht verstehen können.
Man kann auch nicht verstehen wollen!
Willst Du nicht verstehen ?

Agave hat geschrieben:Gratuliere! Stimmt soweit fast alles. Nur der Transport mittels "DM-Teilchen" ist an irgendeiner Stelle durch das Raster Deiner Beweisführung gefallen.


Nun, ganz ehrlich, ..ich glaube das habe ich innerhalb dieses Forums schon etliche Male gepostet.
Ich habe es deshalb nicht aufgeführt, weil es, willst Du es verstehen, nicht in 2 Worte fassbar ist. Und da meine Posts eh schon meißt recht lange sind, habe ich es bei Seite gelassen.

Wenn Du es wünschst kann ich es aber gerne für Dich ausformulieren.

Agave hat geschrieben:
Mordred hat geschrieben:Eben nicht ! Denn wenn es eindeutige Ergebnisse schon gegeben hätte, dann bräuchten wir hier nicht darüber zu diskutieren, ..Es wäre ein Würfel, ..keine Tasse !

Doch, diskutieren müssen wir!
Ja, weil es eben nicht Faktisch belegt ist. Ich sage mit Träger, Du sagst ohne Träger, ...aber was es nun letztlich tatsächlich ist, ist halt noch offen ! Nix also bewiesen.

Agave hat geschrieben:Für mich ist eine Theorie eine Theorie.
Auch für mich !

Agave hat geschrieben:Die Theorie macht eine Beschreibung und daraus abgeleitete Vorhersagen
Ja aber was unterscheidet denn die eine Theorie von der Anderen ?
Ich beschreibe auch, und meine abgeleitete Vorhersage trifft genau so zu wie Deine.
Nur der Weg, das „Wie“, ist ein Anderes.

Agave hat geschrieben:
Mordred hat geschrieben:Wenn also das was Du als c meinst, meine Aufnahmegeschwindigkeit bedeuten würde, dann ist diese absolut invariant! Es gibt also keine Abweichung von c, wenn Du so willst. Jedoch die Lichtreisedauer von A nach B wäre, je nach Umgebungsdichte, nun wieder Variant.

Findet eigentlich auch eine Kompression der dunklen Materie vor der in dieselbe sich bewegende Erde und im Lee der Erde eine entsprechende Verdünnung mit Auswirkungen auf die Reisegeschwindigkeit der Photonen statt?
Da sich der Äther mitbewegt, und zwar gleich der Erdrotation wird die DM weder in Rotationsrichtung komprimiert, noch im Lee etwas verdünnt.
Die Photonen haben in diesem Modell übrigens keine „Reisegeschwindigkeit“ !
Ein Photon setzt sich aus dem DM-Teilchen, und der energetischen Masse welche das Teilchen aufgenommen hat, zusammen.
Wenn man so will, dann hätte die eM (energetische Masse) eine Reisegeschwindigkeit.
Nun zu dieser Reisegeschwindigkeit der eM.
Einmal ostwärts, einmal westwärts.
Die Erde dreht sich von West nach Ost.
Schicke ich nun ein Licht Richtung Osten, also in Rotationsrichtung, so läuft das Licht mit dem Äther. Von A nach B ostwärts wären nun sagen wir mal 100.000.000 Teilchen in den Transport involviert.
Nun schicken wir Licht nach Westen. Dieses Läuft gegen den Äther.
Von A nach B westwärts sind nun also mehr Teilchen involviert, ..sie kommen ja entgegen.
Bis zum Punkt B West sind also mehr Teilchen involviert. Mehr Teilchen heißt, öfter übergeben. Das wiederum braucht, wenn auch sehr geringfügig aber dennoch, mehr Zeit. Soviel mehr Zeit, dass wir
Ergo, braucht die eM für die selbe Strecke nach Westen ein klein wenig länger.
Nun hat man das spitz bekommen, dass das Licht nach Westen länger braucht, ..
Und mit was kommen sie, ..??
Riiiiichtig, Zeitdilatatiooon, ..Längenkontaktion, .Gravitation....etc....
Dann beziehen sie den ganzen Müll in ihre Berechnungen mit ein, und was kommt am Ende raus, ...??
Ostflug Westflug
( - 59 ± 10 ) ns ( 273 ± 7 ) ns
Zeitdifferenz Ost/West beweißt eine reale Dilatation der Zeit.
Aber so wie ich es beschrieben habe könnte es eh nicht sein, ..das wäre viel zu kompliziert.....ancheinend.....

Gruß Mordred
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Britta » Do 5. Aug 2010, 22:55

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Britta hat geschrieben:Dass du dann aber dann gleich dem Bildungssystem und dem Albert Einstein Institut die Schuld daran geben willst, das ein einzelner Journalist die Zeitdilatation in einem einzigen Artikel falsch darstellt, ist ganz schön weit hergeholt. Wo willst du das rauslesen? Das steht da nicht.

Prof. Dr. Ehlers sagt nicht das aus, was du behauptest. Du sinnentstellst seine Worte genauso wie die von Dr. Pössel.


Soso... 8-)

Jaja 8-)

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Zitat Prof. Dr. Jürgen Ehlers:

Tatsächlich gehen bewegte Uhren zwar, verkürzt gesagt, gegenüber ruhenden Uhren nach; aber für den Herzschlag oder die Lesegeschwindigkeit eines Reisenden gilt genau dieselbe Dehnung der Zeit [Hervorhebung durch Lopez]

Und? Was willst du jetzt damit aussagen? Du verstehst es doch immer noch nicht.

Ich erkläre dir das mal:

Uhr und Reisender befinden sich im selben Zug. Logisch dass für beide dieselbe Zeitdehnung gilt.

Jetzt hast du dich aber ganz schön selbst blamiert. :lol:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Britta hat geschrieben:Es wäre nett, wenn du das endlich verstehen und unterlassen würdest. Mir tun jedesmal die Augen weh, wenn ich diese Behauptung von dir lese. Ist ausserdem auch schlecht für den Blutdruck.


Ein tipp: Schone Deine Augen und Deinen Blutdruck und klicke meine Beiträge und meinen Blog nicht.
Einfach, oder? :D

Ich schaue normal nicht in deinen Blog. Ich habe mir nur die Links zu den 2 Artikeln von Dr. Pössel da rausgeholt. ;)
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Britta » Fr 6. Aug 2010, 08:18

Chief hat geschrieben:Kann der dann schneller oder langsamer lesen? :mrgreen: :mrgreen:

Gruß

Liest du immer gleich schnell oder passt du deine Lesegeschwindigkeit der des Zuges an?
Britta
 
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Britta » Fr 6. Aug 2010, 08:27

Artie hat geschrieben:Wenn man es negativer interpretieren möchte, dann könnte man sagen, das sie dich auffordert das du aufhörst sie zu kritisieren.
;)

Das würde ja bedeuten, sie fordert mich auf meine Meinung nicht mehr zu äussern. :mrgreen:

Wenn es was zu kritisieren gibt und mich was richtig nervt, dann kritisiere ich. Wenn es was zu loben gibt, kann ich auch Lob verteilen.

Wenn sie aufhört Aussagen zu verdrehen und sich um Textverständnis bemüht, kann ich auch aufhören sie zu kritisieren.

Artie hat geschrieben:Möglicherweise ist seine Lesegeschwindigkeit "invariant"
:mrgreen:


Was für ein böses Wort. :mrgreen:
Britta
 
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Jocelyne Lopez » Fr 6. Aug 2010, 08:53

Britta hat geschrieben:
Zitat Prof. Dr. Jürgen Ehlers:

Tatsächlich gehen bewegte Uhren zwar, verkürzt gesagt, gegenüber ruhenden Uhren nach; aber für den Herzschlag oder die Lesegeschwindigkeit eines Reisenden gilt genau dieselbe Dehnung der Zeit [Hervorhebung durch Lopez]

Und? Was willst du jetzt damit aussagen? Du verstehst es doch immer noch nicht.

Ich erkläre dir das mal:

Uhr und Reisender befinden sich im selben Zug. Logisch dass für beide dieselbe Zeitdehnung gilt.

Jetzt hast du dich aber ganz schön selbst blamiert. :lol:

Nun mal langsam…

Was will uns Prof. Dr. Jürgen Ehlers sagen, wenn er so ein Vergleich anstellt: „für den Herzschlag eines Reisenden gilt genau dieselbe Zeitdehnung“, da Du angeblich so gut im Textverständnis bist?

Ich erkläre Dir erst einmal etwas:

Wenn man einen Vergleich anstellt, tut man es zwangsläufig zwischen zwei verschiedenen Sachen, sonst hat es überhaupt keine Bedeutung, ein Vergleich ist eine Relation, eine Beziehung. Du kannst zum Beispiel nicht sagen: „Dieser Apfel ist größer“. Das ist ja sinnfrei.

Prof. Ehlers hat also den Herzschlag „eines Reisenden“ im Zug oder im Flugzeug mit dem Herzschlag von jemandem anderen verglichen. Mit wem hat Deiner Meinung nach Prof. Ehlers den Herzschlag eines Reisenden verglichen und ihn „gleich“ gefunden? Hier noch einmal die komplette Aussage von Ehlers darüber: http://wissenschaftliche-physik.com/201 ... senschaft/

Zitat Prof. Dr. Jürgen Ehlers:

Es heißt dort, in einem Zug oder Flugzeug sei man mit einer Lektüre schneller fertig, weil die Zeit bei schneller Bewegung langsamer vergehe. Tatsächlich gehen bewegte Uhren zwar, verkürzt gesagt, gegenüber ruhenden Uhren nach; aber für den Herzschlag oder die Lesegeschwindigkeit eines Reisenden gilt genau dieselbe Dehnung der Zeit, so daß sich für den Reisenden an der Lesedauer nichts ändert./

Was meinst Du? Mit dem Herzschlag von welcher anderen Person vergleicht hier Prof. Ehlers den Herzschlag „eines Reisenden“ und erklärt ihn als gleich schnell?

Wenn Du es richtig beantwortet hast, dann sehen wir weiter. :)

Da Du aber offensichtlich Schwierigkeiten beim Grundverständnis von Relationen hast, empfehle ich Dir einen Beitrag vom Kritiker Helmut Hille, der meiner Meinung nach gut zu der hier untersuchten Problematik passt: Paul Watzlawick: Wir müssen umdenken lernen:

Zitat Helmut Hille:

1. Der Faktor “Beziehung“

Anläßlich zweier Vorträge über die Relativität von Wirklichkeit im Rahmen der “Wiener Vorlesungen” im Rathaus von Wien, “einem internationalem Forum für bedeutende Persönlichkeiten“, hat der bekannte Philosoph und Psychologe Paul Watzlawick “zur Erweiterung unserer Sichtweise durch den Faktor ‘Beziehung’” auf folgendes hingewiesen.

“Wir müssen umdenken lernen. Wie das aussehen kann, dafür bietet uns Bertrand Russell einen sehr wichtigen und brauchbaren Hinweis. Er verweist darauf, daß ein häufiger Fehler in der Wissenschaft darin liege, zwei Sprachen zu vermengen, die streng voneinander getrennt sein müßten. Nämlich die Sprache, die sich auf die Objekte bezieht, und die, die sich auf Beziehungen bezieht. Ein Beispiel: wenn ich sage, dieser Apfel ist rot, dann habe ich in der Objektsprache eine Eigenschaft dieses Objektes Apfel bezeichnet. Sage ich dagegen, dieser Apfel ist größer als jener, dann habe ich eine Aussage über die Beziehung gemacht, die sich nicht mehr auf den einen oder den anderen Apfel zurückführen läßt. Die Eigenschaft des Größerseins kann nur in Bezug auf die Beziehung verstanden werden. Das ist so schwer zu begreifen. Unser beginnendes Verständnis der Eigenschaften von Beziehungen ist noch ein sehr rudimentäres und gibt uns bisher eigentlich mehr Rätsel auf als Erklärungen”.

(Paul Watzlawick, Vom Unsinn des Sinns oder vom Sinn des Unsinns, Picus Wien 1993, S.30)


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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Jocelyne Lopez » Fr 6. Aug 2010, 09:19

Artie hat geschrieben:
EDIT Moment hoppla, das ist ja noch viel abstruser...
:?

ja ja, nicht so schnell, Artie, mit dem Textverständnis..

Natürlich vergleicht Prof. Ehlers den Herzschlag einer reisenden Person mit dem Herzschlag einer ruhenden Person, warum hast Du Deine Anmerkung so schnell gelöscht, Du lagst schon damit ganz richtig. :)

Prof. Ehlers meint also, dass der Herzschlag einer reisenden Person im Vergleich zu dem Herzschlag einer ruhenden Person gleich schnell läuft.

Das ist eben nicht konform mit der weit verbreiteten Auslegung des Zwillingsparadons, dass die biologischen Lebensfunktionen des reisenden Bruders langsamer verlaufen, siehe Ansprache an das Bundesministerium für Bildung und Forschung, wo ein Autor im Gegenteil davon überzeugt ist und es lehrt, dass die Zwilling biologisch verschiendentlich altern:

„Über das Zwillingsparadoxon (es wird auch Uhrenparadoxon genannt) ist lange debattiert worden. Heutzutage akzeptieren fast alle Physiker die hier gegebene Interpretation. Lediglich einige Philosophen, Mathematiker und sogar ein oder zwei Physiker behaupten immer noch, daß beide Zwillinge auf dasselbe physikalische Alter kommen müssen. Der Autor dieses Buches ist so überzeugt von der Verlangsamung des Alterns bei Raumfahrern, wie er von irgend etwas in der Physik überzeugt ist.”
Jay Orear: “Physik”. München. Carl Hanser 1982/1985. S. 162.

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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Mirko » Fr 6. Aug 2010, 09:37

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Was will uns Prof. Dr. Jürgen Ehlers sagen, wenn er so ein Vergleich anstellt: „für den Herzschlag eines Reisenden gilt genau dieselbe Zeitdehnung“, da Du angeblich so gut im Textverständnis bist?

Ich erkläre Dir erst einmal etwas:

Wenn man einen Vergleich anstellt, tut man es zwangsläufig zwischen zwei verschiedenen Sachen, sonst hat es überhaupt keine Bedeutung, ein Vergleich ist eine Relation, eine Beziehung. Du kannst zum Beispiel nicht sagen: „Dieser Apfel ist größer“. Das ist ja sinnfrei.

Prof. Ehlers hat also den Herzschlag „eines Reisenden“ im Zug oder im Flugzeug mit dem Herzschlag von jemandem anderen verglichen. Mit wem hat Deiner Meinung nach Prof. Ehlers den Herzschlag eines Reisenden verglichen und ihn „gleich“ gefunden? Hier noch einmal die komplette Aussage von Ehlers darüber: http://wissenschaftliche-physik.com/201 ... senschaft/

Zitat Prof. Dr. Jürgen Ehlers:

Es heißt dort, in einem Zug oder Flugzeug sei man mit einer Lektüre schneller fertig, weil die Zeit bei schneller Bewegung langsamer vergehe. Tatsächlich gehen bewegte Uhren zwar, verkürzt gesagt, gegenüber ruhenden Uhren nach; aber für den Herzschlag oder die Lesegeschwindigkeit eines Reisenden gilt genau dieselbe Dehnung der Zeit, so daß sich für den Reisenden an der Lesedauer nichts ändert./

Was meinst Du? Mit dem Herzschlag von welcher anderen Person vergleicht hier Prof. Ehlers den Herzschlag „eines Reisenden“ und erklärt ihn als gleich schnell?

Wenn Du es richtig beantwortet hast, dann sehen wir weiter. :)




"Die gleiche Zeitdehnung" des Reisenden bezieht sich auf die bewegte Uhr, nicht auf einen dazu ruhenden Beobachter. Für den Reisenden fühlt sich die Zeit genauso schnell an wie immer, sie ist nur von außen betrachtet verlangsamt.
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Mordred » Fr 6. Aug 2010, 10:17

@Arti
Mordred hat geschrieben:Ja, was haben alle Würfel gemein?

Arti hat geschrieben:Schau mal auf den Haufen Würfer der Firma Lieberknecht gleich auf der ersten Ergebnissseite deiner eigenen Suche.
Da sieht man mal wieder, wie man aus einer einfachen Sache wie einem Würfel einen Elefanten machen kann.

Es ging um die/eine Beschreibung!
Und eben darum, dass ich etwas reales, wie den Würfel, nicht beschreiben muss!
Ich kann ihn zeigen. Er ist, ..FAKT ! Und darum muss ich ihn auch nicht beschreiben!
Wenn Dich dein 4 jähriger Sohn fragt, ...Papa, was ist ein Würfel, ...beschreibst Du ihm den dann (aber pass auf, er könnte unter deiner Beschreibung ein Oktaeder, Dodekaeder oder Ikosaeder und nicht zu vergessen, auch eine trigonale Pyramide verstehen) , oder würdest Du die Kiste mit der Spielesammlung rauskramen, nen Würfel rausnehmen, ihn Deinem Sohn zeigen, und sagen, ..schau, Junge, das ist ein Würfel ?
Ich bin gespannt !

Wenn ich Dir also sage, das ist ein Auto, ..suchst Du dann auch nen Katalog mit verschiedenen Fahrzeugen, vom Trecker bis zum F1 Rennwagen raus, deutest auf jeden unterschied und sagst, ..aber das ist kein Auto ?

Schade dass dabei das Eigentliche zum Nebensächlichen verkommt!


Ein Ei ist ein Ei, ist ein Ei ist ein Ei....da brauche ich nichts zu beschreiben, ..ich kann es, ..zeigen! Und wenn Du dann immer noch nicht verstanden hast, was ein Ei ist, und was Dieses ausmacht.. und mit nem Ball ankommst, ..was soll ich dann noch sagen ?
Hundertmal, das ist kein Ei ?
Ne, dann zweifle ich nämlich langsam ich an der Intelligenz meines Gegenübers.
Und frage mich, welchen Sinn es weiter macht, ihm zu erklären was ein Ei ist, ..
Zumal er es anscheinend, nichtmal wenn er es sieht, kapiert.

Eine Beschreibung dient nur dann, wenn ich etwas nicht zeigen kann. Darum muss ich es dann auch beschreiben.
So einfach ist das !
Mit anderen Worten, wenn ich nicht genau weiß, also zeigen kann, wie Licht übertragen wird, dann muss ich diesen Vorgang beschreiben.
Manche Beschreibungen sind treffend, Andere nur gut, und wieder Andere gehen komplett an der Wirklichkeit vorbei.
Jedoch erst wenn ich es genau weiß, und es dann auch nachweisen (zeigen) kann, wird aus einer Beschreibung ein/der „Würfel“ den ich zeigen kann.

Also entschuldige bitte, wenn ich der Beschreibung des Lichts aufgrund mathematischer Berechnungen der SR"Theorie" nicht vertraue.
Denn meiner Meinung nach, ist die Beschreibung der SRT zum Tema Licht nicht mal gut, sondern geht komplett an der Wirklichkeit vorbei !
Ich stelle also diese theoretische Beschreibung des Lichts, so wie es die SRT postuliert, in Frage!

Würdet ihr mit gleicher Intension Fehler in der Beschreibung des Lichts in der SRT suchen, wie ihr den Würfel zerlegt habt,ihr wärt die besten Kritiker !
Aber wozu, hier gefällt euch die Beschreibung anscheinend so gut, dass ihr sie, obwohl ihr kaum Ahnung davon habt und nur zu Teilen versteht, diese mit Hand und Fuß verteidigt.
Den " Würfel" aber, der sogar vorzeigbar ist, zerlegt ihr bis ins kleinste Detail und sucht sogar hier noch, nach Fehlern in der Beschreibung und das, obwohl ich euch den Würfel sogar zeigte, ihr den Würfel mit eigenen Augen vor euch habt liegen sehen könnt.
Eigentlich solltet ihr dabei nun erkannt haben, was eine Beschreibung taugt ihr habt wunderbar deren defizite aufgezeig.
Aber ob ihr das nun erkannt habt, ...

Mehr gibt es dazu nicht zu sagen !


Gruß Mordred
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Jocelyne Lopez » Fr 6. Aug 2010, 10:32

Mordred hat geschrieben:http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=6&t=296&start=830#p16871

[...] Und darum wird man weder eine ZD, noch eine LK, geschweige denn sonstiges je objektiv Real messen können. Es gibt sie nämlich real nicht !

Diese Überlegung halte ich für sehr wichtig, sogar für fundamental beim Verständnis der Messung einer materiell nicht existierenden Verkürzung eines Objektes beim Vergleich zwischen Zustand der Ruhe und Zustand der Bewegung: Man kann in der Tat grundsätzlich die materielle Verkürzung eines Objektes nicht experimentell feststellen, wenn dieses Objekt sich nicht verkürzt! Logisch. Würde man also bei einer konkreten Messung eine Verkürzung feststellen, ist sie zwangsläufig als falsch zu erklären, Punkt fertig aus. Das hat also im Rahmen der SRT gar keinen Sinn konkrete Messungen von bewegten Objekten durchführen zu wollen. Wozu denn? Man setzt doch ausgerechnet voraus, dass sich zwischen Ruhelänge und bewegter Länge nichts ändert! Jegliches Ergebnis der Längen eines bewegten Objektes, das von seiner Ruhelänge abweichen würde, wäre ja falsch. Deshalb würden alle Experimente die SRT widerlegen, die eine Verkürzung von bewegten Objekten als richtiges Ergebnis erklären.

Deshalb habe ich auch oft behauptet, die SRT sei nicht falsifizierbar: Es gibt unter Voraussetzung der Annahme einer nicht materiellen Verkürzung kein Experiment, das eine Verkürzung richtig messen könnte: Alle Experimente liefern ja ein falsches Ergebnis, wenn sie eine andere Länge als die Ruhelänge bestimmen.

Der Kritiker Helmut Hille hat auch irgendwo sinngemäß ausgesagt, dass man auch grundsätzlich keine materielle Längenkontraktion von bewegten Objekten feststellen könnte, weil der bewegte Maßstab sich entsprechend der Verkürzung des bewegten Objekten während der Messung materiell verkürzen würde, so daß man nicht merken würden, dass sowohl Objekt als auch Maßstab kürzer geworden sind.

Nehmen wir als Gedankenexperiment die konkrete Messung eines bewegten Objektes durch Fixieren von Uhren an beiden Ende des Objektes: Messen wir die Ruhelänge mit einem ruhenden Maßstab eines auf einem Gleis ruhenden Eisenbahnwagons, fixieren wir zwei Uhren an beiden Enden des Wagons und lassen wir ihn fahren.

Egal wie die Uhren während der Fahrt sich verhalten, ob sie synchron bleiben oder asynchron werden, und egal welcher Beobachter die Uhren abliest, das spielt für die Zielsetzung unserer Messung keine Rolle: Der Zeigerstand der Uhren liefert ja keine Information darüber, ob sich die materielle Länge des Wagons während der Fahrt verkürzt hat oder nicht, oder ob andere Ursachen für den Zeigerstand der Uhren verantwortlich sind. Wir wollen nämlich nicht das Verhalten von bewegten Uhren testen und nicht die Längen von bewegten Uhren messen, wir wollen das Verhalten des Wagons testen und seine bewegte Länge messen. Ob die Uhren dabei langsam oder schnell oder gleich laufen gibt ja keine Auskunft darüber, ob der Wagon materiell kürzer geworden ist oder nicht, logisch. Man soll nicht messenden Instrumente mit den zu messenden Objekten verwechseln. :|

Um eine eventuelle materielle Verkürzung des Wagons in Fahrtrichtung nachzuprüfen muss man also zwangsläufig die Länge des Wagons im Ruhezustand und die Länge des Wagons im Bewegungszustand vergleichen. Warum macht man so etwas nicht? Na ja, weil man eben weiß, dass während der Fahrt ein Wagon kein bisschen kürzer wird. ;) Lieber glauben und verbreiten die Relativisten, dass zum Beispiel ein Myon sich in Fahrtrichtung verkürzt und setzen dabei die Ruhelänge eines Myons völlig aus der Luft gegriffen länger als seine bewegte Längen voraus (Zeitdilation geht nicht ohne Längenkontraktion)... Naja, schön wenn man fiktive Messungen durchführen kann, man kann alle mögliche Ergebnisse sich ausdenken. ;)

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Mirko » Fr 6. Aug 2010, 10:47

Chief hat geschrieben:
Mirko hat geschrieben:... Für den Reisenden fühlt sich die Zeit genauso schnell an wie immer, sie ist nur von außen betrachtet verlangsamt.


Und wie kann man "Zeit" von außen betrachten?

Gruß


Na - wenn man kein starres Zeitkonzept hat sondern Zeit als etwas relatives begreift, dann kann man das.
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