Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Jocelyne Lopez » Fr 3. Jun 2011, 18:25

Veritatibus hat geschrieben:
Hannes hat geschrieben:
Hallo Herr Veripoeticus !

Ich habe hier nun mehrfach erklärt, dass ich nicht Herr Kanenberg bin. Dass nun auch Sie noch damit anfangen meinen Nicknamen zu veralbern finde ich wirklich ausgesprochen enttäuschend, ich hätte das nun nicht von ihnen erwartet. So kann man sich eben in den Menschen täuschen. Soviel mal zum "sachlich" bleiben. Viel Freude noch im Dialog mit Frau Lopez, das Niveau scheint da doch besser zu harmonieren, als ich gedacht habe. Ich bin wirklich traurig. Ich kenne Herrn Kanenberg nicht, und ich finde diese ganzen Spekulationen wirklich unangemessen. Es scheint hier offensichtlich Methode zu sein, Menschen die sich nicht kritisch zur SRT äußern, persönlich anzugreifen und über sie zu spekulieren und Anstelle von Argumenten dann Unterstellungen zu liefern. Ich hoffe Sie haben Verständnis dass ich ihnen auf ihren Beitrag nicht mehr antworte. Ich habe dieses nun doch noch in den Thread geschrieben (neben der PN), da ich wirklich verärgert bin.


Roland


Wie Du uns, so wir Dich. 8-)
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Arthur Schmitt » Fr 3. Jun 2011, 20:52

Hallo Hannes,
Hannes hat geschrieben:Hallo Herr Veritatibus !
Was wird denn sonst gemacht ?
Maßeinheiten dürfen nicht verändert werden.

Mit Gruß
Hannes


Das Maßeinheiten nicht verändert werden dürfen ist so nicht richtig. In der langen Geschichte des Zählens, Messen und Wiegens sind die Maßeinheiten ständig verändert worden. In anderen Ländern und in der Vergangenheit gab und gibt es unzählige Maßeinheiten. In Deutschland sind Zoll, Braunschweiger Elle, Fuß etc. seit Anfang des letzten Jahrhunderts durch die Arbeit des Normenausschuss der deutschen Industrie verschwunden und es ist hier von den Längenmaßen nur noch der Meter übrig geblieben.
Das hatte für die Industriebetriebe in Deutschland erhebliche Vorteile. Die Festlegung auf das Meter und die Einführung von Normen erspart der Industrie erhebliche Kosten und gibt Sicherheit in der Produktion. Man kann sich bei der Konstruktion, Planung und Lieferung eben darauf verlassen, dass der Norm entsprechende Gegenstände z.B. Schrauben , egal von welchem Lieferanten man sie bezieht, immer den gestellten Anforderungen entsprechen.
Ziel einer Messung nach der DIN Norm 1319 ist es, ein Messergebnis als verlässliche Aussage zu erhalten über eine unbekannte Größe eines Objekts. „Die Tätigkeiten des Messens sind überwiegend praktischer (experimenteller) Art, schließen jedoch theoretische Überlegungen und Berechnungen ein.
Die Längeneinheit Meter ist per Definition festgelegt worden. Ebenso hätte man die Längeneinheit Meter als Kaffeesatz, Lütje Lage ( 1 Meter Bier mit Schnaps) oder sonst wie nennen können. Am Ziel und an der Durchführung von Messungen ändert sich dadurch gar nichts. Das Kind hätte nur einen anderen Namen bekommen.
Auch wenn „Länge“ des Meters die jetzt genau einen Meter beträgt, nur 50 cm betragen würde, würde am Prinzip der Messung nichts ändern und alle Gegenstände, die jetzt die Länge von 1m haben, hätten dann eben die Länge 2 m und der Äquatorumfang der jetzt 40.000 km beträgt, betrüge dann 80.000 km ohne das sich der tatsächliche Umfang auch nur ein Stückchen geändert hätte.
Wichtig ist nur, wenn man von Maßeinheiten spricht, das beide Seiten von den gleichen Voraussetzungen ausgehen, z.B. der DIN-Norm 1319.
Für Juristen gilt, ein Blick ins Gesetz ist aufschlussreicher als in das Dekolleté einer schönen Frau. Für Ingenieure gilt, das gleich für einen Blick in die DiN-Normen.
Mit freundlichen Grüßen
Arthur Schmitt
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Highway » Fr 3. Jun 2011, 21:36

Arthur Schmitt hat geschrieben:Hallo Hannes,
Hannes hat geschrieben:Hallo Herr Veritatibus !
Was wird denn sonst gemacht ?
Maßeinheiten dürfen nicht verändert werden.

Mit Gruß
Hannes


Das Maßeinheiten nicht verändert werden dürfen ist so nicht richtig. In der langen Geschichte des Zählens, Messen und Wiegens sind die Maßeinheiten ständig verändert worden. In anderen Ländern und in der Vergangenheit gab und gibt es unzählige Maßeinheiten. In Deutschland sind Zoll, Braunschweiger Elle, Fuß etc. seit Anfang des letzten Jahrhunderts durch die Arbeit des Normenausschuss der deutschen Industrie verschwunden und es ist hier von den Längenmaßen nur noch der Meter übrig geblieben.
Das hatte für die Industriebetriebe in Deutschland erhebliche Vorteile. Die Festlegung auf das Meter und die Einführung von Normen erspart der Industrie erhebliche Kosten und gibt Sicherheit in der Produktion. Man kann sich bei der Konstruktion, Planung und Lieferung eben darauf verlassen, dass der Norm entsprechende Gegenstände z.B. Schrauben , egal von welchem Lieferanten man sie bezieht, immer den gestellten Anforderungen entsprechen.
Ziel einer Messung nach der DIN Norm 1319 ist es, ein Messergebnis als verlässliche Aussage zu erhalten über eine unbekannte Größe eines Objekts. „Die Tätigkeiten des Messens sind überwiegend praktischer (experimenteller) Art, schließen jedoch theoretische Überlegungen und Berechnungen ein.
Die Längeneinheit Meter ist per Definition festgelegt worden. Ebenso hätte man die Längeneinheit Meter als Kaffeesatz, Lütje Lage ( 1 Meter Bier mit Schnaps) oder sonst wie nennen können. Am Ziel und an der Durchführung von Messungen ändert sich dadurch gar nichts. Das Kind hätte nur einen anderen Namen bekommen.
Auch wenn „Länge“ des Meters die jetzt genau einen Meter beträgt, nur 50 cm betragen würde, würde am Prinzip der Messung nichts ändern und alle Gegenstände, die jetzt die Länge von 1m haben, hätten dann eben die Länge 2 m und der Äquatorumfang der jetzt 40.000 km beträgt, betrüge dann 80.000 km ohne das sich der tatsächliche Umfang auch nur ein Stückchen geändert hätte.
Wichtig ist nur, wenn man von Maßeinheiten spricht, das beide Seiten von den gleichen Voraussetzungen ausgehen, z.B. der DIN-Norm 1319.
Für Juristen gilt, ein Blick ins Gesetz ist aufschlussreicher als in das Dekolleté einer schönen Frau. Für Ingenieure gilt, das gleich für einen Blick in die DiN-Normen.
Mit freundlichen Grüßen
Arthur Schmitt


Geht's noch?

Was meint das wohl? Während der Messung - nicht innerhalb von Jahrzehnten oder Jarhunderten. :roll:

Grüße,

Highway
Zuletzt geändert von Highway am Sa 4. Jun 2011, 07:07, insgesamt 1-mal geändert.
Highway
 

Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Highway » Fr 3. Jun 2011, 21:37

Duplicate
Zuletzt geändert von Highway am Sa 4. Jun 2011, 07:06, insgesamt 1-mal geändert.
Highway
 

Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Hannes » Fr 3. Jun 2011, 21:46

Hallo Arthur Schmitt !
Für Juristen gilt, ein Blick ins Gesetz ist aufschlussreicher als in das Dekolleté einer schönen Frau. Für Ingenieure gilt, das gleich für einen Blick in die DiN-Normen.

Ich habe gesagt, Maßeinheiten sind das Ergebnis von Übereinkünften und dürfen wieder nur durch Übereinkünfte verändert werden- nicht durch einseitige Maßnahmen.Das, was du in deinem Beitrag beschrieben hast, sind lauter Übereinkünfte.
Einseitige Änderungen sind unstatthaft. Besonders Ingenieure müssen sich auf verlässliche Maßeinheiten verlassen können.
Ausserdem ist es total unzulässig, Maßeinheiten, die auf einer Übereinkunft beruhen, willkürlich zu verändern. Bei Gericht sagt man Betrug dazu.

Das ist meine Aussage !

Du kennst vielleicht die Geschichte vom Teppichhändler ?
Der ist mit seiner Ware in einen Regen gekommen und als er auspackte, fehlte ihm ein Stück des Teppichs.Ich hab doch 10 Ellen eingepackt, müssen es auch wieder 10 Ellen sein. Da hat er seinen Maßstock ein klein wenig abgeschnipselt und schon hat es wieder gepasst. Wie sagt man zu einem solchen Vorgang?

Mit Gruß
Hannes
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Hannes » Sa 4. Jun 2011, 06:50

Hallo Veritatibus !
Ich hoffe Sie haben Verständnis dass ich ihnen auf ihren Beitrag nicht mehr antworte. Ich habe dieses nun doch noch in den Thread geschrieben (neben der PN), da ich wirklich verärgert bin.

Ist auch besser so. Mit Strenggläubigen sollte man nicht diskutieren. Das bringt nichts ausser Ärger.Die verstehen weder Argument noch Spaß.

Hannes
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Arthur Schmitt » Sa 4. Jun 2011, 08:59

Highway hat geschrieben:
Geht's noch?

Was meint das wohl? Während der Messung - nicht innerhalb von Jahrzehnten oder Jarhunderten. :roll:

Grüße,

Highway


Schau in die DIN 1319, vielleicht merkst Du dann was für einen Unfug Du verzapft.

Arthur Schmitt
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Kurt » Sa 4. Jun 2011, 10:06

Veritatibus hat geschrieben:Die SRT macht die Aussage, wie sich die Tonhöhe einer Sirene verändert, wenn sich diese in Bezug zum Beobachter bewegt, ändert sich auch die gemessene Länge einer Strecke, wenn ein Objekt zu einem bewegt ist. Die SRT sagt nicht, der Zollstock wird verändert, die Maßeinheiten werden verändert, und auch nicht, das Objekt wird verändert.


Das sagt also aus dass sich das Gemessene aus der Ferne gemessen anders darstellt als wie wenn man es direkt am Objekt misst.


Gruss Kurt
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Hannes » Sa 4. Jun 2011, 12:36

Hallo Herr Veritatibus !
Und dazu kommt ja noch, dass wenn man es ganz sachlich und freundlich versucht zu erklären, die Zweifler oft aus Mangel an Argumenten ins Persönliche gehen und sich dem Dialog entziehen wollen.

sie haben gesagt:

Das Vacuum ist kein Medium. Punktum ! Warum nicht ? Das müssen Sie erklären.

1.Sagen Sie zuerst, wo das Gas aufhört, Gas zu sein und wo das
Vacuum beginnt.Gibt es da Richtlinien ?

2.Sagen Sie, welche Eigenschaft des Vacuums die gemessene LG 299792 km /sec
garantiert .Der leere Raum hat keine Eigenschaften.Und sollte er doch
Eigenschaften haben, ist er nicht leer, sondern wird von diesen Eigenschaften erfüllt.

Jetzt können Sie ganz freundlich und sachlich zwei Seiten lang erklären.
Und auch einen Spaß daruntermischen.

Dass ich die Invarianz nicht verstehen würde, ist ein Irrtum.Und mit der SRT befasse ich mich bereits so lange, dass ich sie auch verstehe.Doch gerade, weil ich sie verstehe, verlange ich zumindest eine Korrektur.Weiterentwicklung !
Hannes
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Kurt » Sa 4. Jun 2011, 13:28

Veritatibus hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Das sagt also aus dass sich das Gemessene aus der Ferne gemessen anders darstellt als wie wenn man es direkt am Objekt misst.

Ich frage mal konkret, was verändert sich, wenn ich die Sirene in Ruhe zu mir mit 10.000Hz höre/messe und wenn sie sich auf mich zu bewegt mit 12.000Hz. Was hast sich hier verändert, hast die Sirene die Abstände ihrer Atome verändert, hat sie sich materiell verändert und darum höre/messe ich nun einen anderen Ton? Oder hat sich die Maßeinheit in meinem Messgerät verändert und sich auch meine Ohren, so das mit der Ton nun höher vorkommt?


Hallo Roland, ich glaube nicht dass jemand der hier schreibt Probleme damit hat.
Sie fragen was sich ändert.
Eigentlich nichts, es wird eine Frequenz von 12.000 Hz gemessen.
Die Aussage zur gemesenen Frequenz steht erst einmal.
Und dabei wird stillschweigend angenommen dass sich der Messende dabei in Ruhe zum Schallträgermedium befunden hat, er eine Referenz verwendet hat welche auf einer SI-Einheit beruht.

Veritatibus hat geschrieben:Es gibt also hier zwei Dinge, welche zu unterscheiden sind, erstmal begreift man überhaupt was sich verändert und dann warum es sich verändert.


Wie sie es schreiben ist es ganz eindeutig.
Es verändert sich nicht das was beobachtet wird, sondern die Beobachtung ergibt ein anderes Resultat.
Das ist auch bei der -Verkürzung- bewegter Objekte immer so.
Egal wie sie sich bewegen.

Wie ist das nun mit der behaupteten Invarianz von Licht.
Ist das auch nur ein Messeffekt oder verhält sich die Natur wirklich so seltsam?

Gruss Kurt
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