Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Ernst » Mi 1. Jun 2011, 17:39

Jocelyne Lopez hat geschrieben: je nachdem was für einen Wert für c definiert wird.

Zum allerletzten:
c kann man nicht definieren. c ist eine Naturkonstante mit einem einzigen festen Wert :!: :!: :!:
.
Gruß
Ernst
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Hannes » Mi 1. Jun 2011, 18:15

Hallo Arthur Schmitt !
In jedem Buchhandel.
Die "für Dummies" Reihe ist international beliebt und überall auch in mehreren Sprachen zu haben. Ich lese und habe schon welche gelesen und ich finde sie auch gut.

Ich werde versuchen, das Buch aufzutreiben.
Ich rechne mich selbst nämlich wirklich zu den "Dummies", wohl nicht zu den jüngsten, aber doch zu denen, die von sich sagen: Ich weiß, dass ich nichts weiß.

Mit Gruß
Hannes
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon galactic32 » Mi 1. Jun 2011, 18:24

Ernst hat geschrieben:
galactic32 hat geschrieben: Das stimmt so doch auch nicht.

Doch das stimmt so.
Tja in Deinem Modell einer Tertium-NON-Datur-Mathematik.
Was Dein drittes System oder die Zwillinge damit zu tun haben sollen, naja. Werd mal wieder klar.
Naa, frag mal Chief wer wie klarkommt mit Paradoxen gegenseitig jeweils schneller gealterten Zwillingen.

Chief hat geschrieben:gute Literatur für Nichtphysiker ist mir nicht bekannt.
Kann unzufällig noch jemand behaupten.

Zu fortschrittliche Werke über Physik für Physiker sind wohl auch nicht für die Öffentlichkeit bestimmt.

Gruß
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon galactic32 » Mi 1. Jun 2011, 18:29

Chief hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben: je nachdem was für einen Wert für c definiert wird.

Zum allerletzten:
c kann man nicht definieren. c ist eine Naturkonstante mit einem einzigen festen Wert :!: :!: :!:
.
Ich weiß nicht ob das so ganz stimmt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Lichtgeschwindigkeit#Wert_der_Lichtgeschwindigkeit
"Definieren" klingt sicher zu sehr nach Mathematik, allerdings die Parameter, die den Zeitfluß und Wellenwiderstand etc.bestimmen, lassen auf unterschiedliche "LG's" schließen.

Wie sollte auch sonst Überlichtgeschwindigkeits-Technik funktionieren können?

Gruß
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mi 1. Jun 2011, 18:53

Ernst hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben: je nachdem was für einen Wert für c definiert wird.

Zum allerletzten:
c kann man nicht definieren. c ist eine Naturkonstante mit einem einzigen festen Wert :!: :!: :!:

Noch einmal: c hat man 1983 mit dem Wert 299 792 458 m/s definiert.

Dies ist eine Konvention und keine reale exakte Geschwindigkeit des Lichts. Die reale und exakte Geschwindigkeit des Lichts interessiert bei der Festsetzung einer Maßeinheit absolut nicht. Man entscheidet nur rein administrativ, dass die LG immer diesen konstanten Wert hat, es muß nicht in der Realität stimmen, das ist nur ein administrativer Beschluß.

Maxwell hat zum Beispiel 1865 die physikalischen Eigenschaften des Vakuums berechnet, indem er angenommen hat, dass sich die LG konstant im Ruhesystem eines Beobachters so ausbreitet:

MM. WEBER und KOHLRAUSCH: v = 310.740.000 m/s
M. FIZEAU: V = 314.858.000 m/s
M. FOUCAULT: V = 298.000.000 m/s
Abgeleitet vom Koeffizienten der Aberration: V = 308.000.000 m/s

Das Licht muss nicht in der Realität den 1983 als konstant festgesetzten Wert haben: Die Festsetzung dieses Werts per Beschluß stellt keinen Beweis dar, dass die LG immer diesen Wert hat und soll auch keinen Beweis darstellen.

Wenn man also in der Realität durch konkrete Messungen der Laufzeiten des Lichts feststellt, dass das Licht relativ zu verschiedenen Bezugssystemen einen anderen Wert ausweist, soll man nicht stur darauf bestehen, dass es nicht möglich sei, weil Einstein es so postuliert hat.

Und man stellt eben sowohl bei Gedankenexperimenten als auch bei konkreten Messungen mit Laserpistolen fest, dass die LG variable zu unendlich vielen Beobachtern ist, zum Beispiel in meinem Strandgedankenexperiment:

Die Relativgeschwindigkeit zwischen Welle 70 km/h und Beobachter 10 km/ = fast 80 km/h
Die Relativgeschwindigkeit zwischen Welle 70 km/h und Beobachter 20 km/h = fast 90 km/h
Die Relativgeschwindigkeit zwischen Welle 70 km/h und Beobachter 100 km/h = fast 170 km/h.

Ist 70 km/h = fast 80 km/h = fast 90 km/h = fast 170 km/h ?

Stimmen hier Deine Aussagen:

Zitat von Ernst:

In diesem Fall könntest Du noch so schnell gegen die Welle laufen, sie käme Dir immer nur mit 70km/h entgegen. Aber das gilt nicht, weil die höchste Geschwindigkeit die Lichtgeschwindigkeit ist. Aber bei Licht trifft das zu. Du kannst dem Licht noch so schnell entgegenlaufen; Du begenest ihm immer mit c.


Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Ernst » Mi 1. Jun 2011, 19:23

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Die Relativgeschwindigkeit zwischen Welle 70 km/h und Beobachter 10 km/ = fast 80 km/h
Die Relativgeschwindigkeit zwischen Welle 70 km/h und Beobachter 20 km/h = fast 90 km/h
Die Relativgeschwindigkeit zwischen Welle 70 km/h und Beobachter 100 km/h = fast 170 km/h.

Stimmen hier Deine Aussagen:
Zitat von Ernst:
In diesem Fall könntest Du noch so schnell gegen die Welle laufen, sie käme Dir immer nur mit 70km/h entgegen. Aber das gilt nicht, weil die höchste Geschwindigkeit die Lichtgeschwindigkeit ist. Aber bei Licht trifft das zu. Du kannst dem Licht noch so schnell entgegenlaufen; Du begenest ihm immer mit c.

Du wirst es niemals begreifen. Jedenfalls solange Du Dich nicht mit physikalischen Grundlagen vertraut machst.
Es gelten sowohl die obigen Aussagen als auch meine Aussage.

Die relativistische Geschwindigkeitsaddition exakt ausgedrückt lautet:

u = (u' + v)/(1+u'v/c²)

darin ist c eine Konstante von rund 300000km/s.
Mit dieser Gleichung kannst Du Deine Wellenbader berechnen und auch die Gegenlichtgeschwindigkeitlaufenden berechnen. Im letzten Fall ist v=c.
So, nun brüte darüber nach, rechne ein wenig und verzapfe nicht weiter laufenden Nonsense.

Gruß
Ernst
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Arthur Schmitt » Mi 1. Jun 2011, 19:35

Hannes hat geschrieben:Hallo Arthur Schmitt !
In jedem Buchhandel.
Die "für Dummies" Reihe ist international beliebt und überall auch in mehreren Sprachen zu haben. Ich lese und habe schon welche gelesen und ich finde sie auch gut.

Ich werde versuchen, das Buch aufzutreiben.
Ich rechne mich selbst nämlich wirklich zu den "Dummies", wohl nicht zu den jüngsten, aber doch zu denen, die von sich sagen: Ich weiß, dass ich nichts weiß.

Mit Gruß
Hannes


Hallo Hannes,
ich finde es gut, das Du dir das Buch beschaffen willst. Das Artie die Serie auch als gut empfindet freut micht sehr.

Kein "Mann" in diesem Forum ist allwissend, und "Mann" lernt sein Leben lang dazu. "Mann" muß nur dazu bereit sein. Das erwarte ich auch von meinen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen. In einer Firma, die technische Produkte entwickelt ist lebenlanges Lernen überlebensnotwendig. Dabei erwarte ich von meinen Angestellten aber, das sie sich auf dem Boden des allgemein annerkannten Wissens bewegen und neben guten physikalischen und naturwissenschaftlichen Kenntnissen auch gute mathematische Kenntnisse mitbringen.

Die Universitätsabsolventen die wir einstellen dürfen durchaus ihr Tun kritisch hinterfragen. Sie müssen aber Ihre Meinung stets ausführlich begründen Ihre Ausführungen experimentell nachweisen. Verschwörungstheorien lassen wir nicht gelten.

Mit freundlichen Grüßen

Arthur Schmitt
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon galactic32 » Mi 1. Jun 2011, 19:47

Arthur Schmitt hat geschrieben: Verschwörungstheorien lassen wir nicht gelten.
Das ist allerdings überaus naiv. :roll:

Extrem freundlich formuliert. :ugeek:

Gruß
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mi 1. Jun 2011, 20:25

Ernst hat geschrieben:
c kann man nicht definieren. c ist eine Naturkonstante mit einem einzigen festen Wert :!: :!: :!:

Eine Naturkonstante gilt nicht überall in der Natur, wie ihr Name es vielleicht suggerieren könnte, sondern sie unterliegt einer gewissen Willkür und wurde vor allem aus der Empirie als Erfahrungswert festgesetzt, siehe Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Physikalische_Konstante

Naturkonstanten sind sinnvoll und nützlich für die Wissenschaftler, vor allem für die Ingenieure und Techniker, weil sie bei technologischen Anwendungen brauchbare und zuverlässige Berechnungen innerhalb eines bestimmten Gültigkeitsbereiches ermöglichen. Das bedeutet aber keinesfalls, dass man sie unendlich extrapolieren darf, dass ihre Gültigkeit universell sei und dass sie außerhalb des Anwendungsbereiches gelten müssen.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon galactic32 » Mi 1. Jun 2011, 20:50

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Das bedeutet aber keinesfalls, dass man sie unendlich extrapolieren darf, dass ihre Gültigkeit universell sei und dass sie außerhalb des Anwendungsbereiches gelten müssen.
Sehr gut formuliert.

Und damit läßt es sich sehr natürlich zu einer Hyper-Raum-Physik erweitern.

Gruß
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