Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Jocelyne Lopez » So 29. Mai 2011, 20:07

Veritatibus hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Plagieren ist unschön - das ist nicht unschön es historisch zu belegen, sondern es zu tun.

Nach Guttenberg bin ich da sehr hellhörig geworden, von dem öffentlichen Auftreten des Herrn war ich maßlos enttäuscht. Das Einstein nun auch ein Plagiator sein soll, ist neu für mich.[...] Haben Sie da noch mehr Links zu, was das Plakatieren betrifft?

Hier ein paar Links (mit historischen Quellenangaben), was das Plagiat durch Einstein von David Hilbert, Eli Cartan und Henri Poincaré angeht:

Einstein der große Plagiator - Teil I

Einstein der große Plagiator - Teil 2

Einstein der große Plagiator - Teil 3

Albert Einstein, un extraordinaire paradoxe

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Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon galactic32 » So 29. Mai 2011, 20:18

Veritatibus hat geschrieben: Wir können uns dennoch aber ein drittes Objekt (ruhend zum CMB) in der Mitte vorstellen, und von diesem aus die 250.000km/s einmal zum Raumschiff und einmal zum Asteroiden messen. Und dann ist die Frage, was würde nun eine Laserpistole anzeigen, wenn wir vom Asteroiden das Raumschiff messen. Ich sage auch hier, sie würde keine 500.000km/s anzeigen. Aber wie kann man das einfach erklären?
Tja, einfach erklären, ohne zu verwirren , hm ...

Aber wir sind schon beim 3-Körper- beim Drillings-Paradoxon.

Aus meiner Sicht argumentieren Sie mit 3 Universen, in denen jeweils eine eigene Lichtgeschwindigkeit, ein eigenes Maßstabsgefüge (Raum & Zeit ) herrscht.

Da Sie gemäß der SRT-Hypothese einen gemeinsamen Äther abgeschafft haben, müßte nach noch völlig undefinierter Weise eine Wechselwirkung dieser drei Systeme untereinander als wissenschaftlich relevant erkannt werden.

Oder läßt sich darauf nicht bauen?

Gruß
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Jocelyne Lopez » So 29. Mai 2011, 20:37

Veritatibus hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Für Einstein gilt: (c+v=c) und (c–v=c)

Für Lorentz gilt: (c+v) = maximal fast c

Es ist also absolut falsch, die Lorentztransformation zur Berechnung der relativistischen Geschwindigkeitsaddition Einsteins zwischen Laserpistole und Zielfahrzeug anzuwenden, denn dadurch wendet man die Vorstellung von Lorentz (c+v= maximal fast c) an, die total in Widerspruch mit der Vorstellung Einsteins (c+v=minimal c und maximal c) steht. Lorentz und Einstein sind inkompatibel in ihren jeweiligen Vorstellungen, sie widersprechen sich radikal gegenseitig!

Die Berechnung von Veritatibus der Relativgeschwindigkeit zwischen Laserpistole und Zielfahrzeug, wenn sie sich mit je 100 km/h entgegen fahren, mit dem Ergebnis der Geschwindigkeitsaddition von Lorentz 199,9999 widerspricht also glatt Einstein, weil sie eben der Vorstellung von Lorentz entspricht: (c+v=fast c), sprich 199,9999 km/h = fast 200 km/h.

Gemäß Einsteinvorstellung kann nicht 199,9999 km/h rauskommen, weil c+v=c und sonst gar nichts.

Das stimmt so alles einfach nicht. Die Formel für die Geschwindigkeitsaddition in der SRT ist nun mal:

v = (v1 + v2) / (1 + v1v2/c²)

Das hat doch auch Herr Maurer hier bestätigt, und das kommt auch genauso hier auf der Seite raus: http://mahag.com/srt/effekte.php?e

Nicht meine Berechnung widerspricht Einstein, sondern Sie haben die ganze Zeit etwas falsch verstanden gehabt. Das wolle ich ihnen ja zeigen. Meinen Sie denn, auch Herr Maurer habe hier falsch gerechnet? Ich weiß auch nicht, wie Sie auf das Ganze hier mit Lorentz kommen, die Formeln sind dieselben, da kann doch auch nur dasselbe rauskommen. Und wie kommen sie nur auf c + v = c? In der SRT habe ich das nie gelesen. Immer wenn ich mir denke, nun sind Sie einen Schritt weiter, schreiben Sie wieder etwas, das mich zweifeln lässt.

Ich habe nichts falsch verstanden, sondern es ist nun mal so, dass die Formel von Lorentz und Einstein genau gleich sind, jedoch anders gerechnet werden, damit sie den jeweiligen, inkompatiblen Vorstellungen von Lorentz und Einstein entsprechen. Das wurde schon weit und breit bei MAHAG im Rahmen meines Strand-Gedankenexperiments und meiner Korrespondenz mit Dr. Pössel 2008 behandelt. Siehe zum Beispiel eine Rechnung von Ernst für die Addition der Geschwindigkeiten von einer Wasserwelle mit 70 km/h und einem Beobachter mit 10 km/h, die sich direkt frontal entgegen laufen:

20.01.11 – Zitat von Ernst:

Du bewegst Dich relativ zum stehenden Wasser mit 10km/h und die Welle bewegt sich auf dem stehenden Wasser mit 70km/h. Physikalisch gesehen ruhst Du im System S. Das System des ruhenden Wassers S’ bewegt sich relativ zu Dir (System S) mit v (10km/h). Im System Wasser S’ bewegt sich die Welle mit u’ (70km/h). Transformation aus S’ nach S ergibt

u = (u’ +v) / (1 + u’v/c²)
u = (70 + 10)/ (1 + 70*10/c²[km²/h²]) km/h
u = gaaaanz dicht unter 80km/h

Wäre die maximal mögliche Geschwindigkeit c=70km/h, so ergäbe sich:
u = (70 + 10)/ (1 + 70*10/70²) km/h = 70 km/h [Hervorhebung durch Lopez]


Auch bei diesem Beispiel stellt man fest, dass heutzutagen in der Physik 3 verschiedenen Geschwindigkeitsadditionen existieren, die sich gegenseitig ausschließen, jedoch alle 3 als richtig gehalten werden:

Galilei: 70 km/h + 10 km/h = 80 km/h
Lorentz: 70 km/h + 10 km/h = ganz dicht unter 80 km/h
Einstein: 70 km/h + 10 km/h = 70 km/h.

Dieselbe widersprüchlichen und sich gegenseitig ausschließenden Ergebnisse für ein und dieselbe Relativgeschwidigkeit zwischen zwei zueinander bewegten Objekten existieren auch in unseren Beispielen mit der Laserpistole:

Galilei: 100 km/h + 100 km/h =200 km/h (messbar)
Lorentz: 100 km/h + 100 km/h = ganz dicht unter 200 km/h (nicht messbar)
Einstein: 100 km/h + 100 km/h = 100 km/h (nicht messbar)

Es ist aus meiner Sicht völlig unhaltbar, ein Ding der Unmöglichkeit, dass in der Physik 3 verschiedenen Geschwindigkeitsadditionen existieren, die sich gegenseitig ausschließen jedoch alle 3 als richtig gehalten werden. :?

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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Jocelyne Lopez » So 29. Mai 2011, 21:03

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Veritatibus hat geschrieben:
Nach Guttenberg bin ich da sehr hellhörig geworden, von dem öffentlichen Auftreten des Herrn war ich maßlos enttäuscht. Das Einstein nun auch ein Plagiator sein soll, ist neu für mich.[...] Haben Sie da noch mehr Links zu, was das Plakatieren betrifft?

Hier ein paar Links (mit historischen Quellenangaben), was das Plagiat durch Einstein von David Hilbert, Eli Cartan und Henri Poincaré angeht:

Einstein der große Plagiator - Teil I

Einstein der große Plagiator - Teil 2

Einstein der große Plagiator - Teil 3

Albert Einstein, un extraordinaire paradoxe

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Außerdem stammt die Mathematik der SRT nicht von Einstein, sondern von Hermann Minkowski und die Mathematik der ART von Marcel Großmann.

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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon galactic32 » So 29. Mai 2011, 21:21

Highway hat geschrieben:
galactic32 hat geschrieben:
Highway hat geschrieben: Wovon quatscht dieser
Geht's auch freundlicher, zumindest sachlicher?
Natürlich: Von welchem Unfug fabuliert dieses, nach eigenem Dafürhalten mit überdurchschnittlichem physikalischen Verständnis ausgestattete Individuum, wenn es von Differentialen in Strecke und Zeit in träumerischer Sinnverlorenheit gedanklich Lustwandelt? Irgend eine Ahnung?
Als abgebrühte Wissenschaftlerin "geht's" mir mit dieser Formulierung, eher in den neutralen Bereich.
Aus Deinem Unwirrwarr deutel ich den Wunsch nach Klarheit über ein gemeinsames Streckenverständnis heraus.
Wie man "Zeit" sinnvoll definiert, anwendet, mißt.
Wie man zu überdurchschnittlichem physikalischem Verständniß gelangt.

Ein Objekt ist aber immer Teil mindestens eines Bezugsystemes, zur Not dem eigenen Bezugsystem. Insofern ist deine Frage wohl eher eine retorische und stellt sich eher nicht - jedenfalls nicht für normal denkende Mitmenschen.
Zunächst: den Normal Sterbenden Menschen interessiert Wissenschaft nicht.
Nein, eine Beziehung sehe ich mehr zwischen zwei Objekten, die dann abstract ein System, ein eigenes mathematisches ideelles Universum ausmachen.
Diese 2 Objekte im Nichts bedürfen allerdings schon einer dritten Information, die irgendwie im Universum (als Eigenschaft des Raum's) vorhanden sind, oder ?
Also sobald wir sagen, der "Abstand" sei eine Einheit .
... etc. ....

Das sind so mehr meine Hintergrundgedanken zu dem ganzen Geschwindigkeits-schlammassel.
Irgendwie so ähnlich werden Raumphysikerinnen solche Grundvorrausetzungen noch einmal Hinterfragen, anzunehmenderweise .
Insbesondere würde ich gerne für mein persönliches Fortkommen den Sinn der vier verschiedenen Geschwindigkeiten und deren Beziehung untereinander in Erfahrung bringen.
So weit mir ein Sinn mit dem Begriff Geschwindigkeit vorhanden ist, hab ich (m)ein Andenkansatz wiedergegeben.
Wie ist denn Dein momentaner Status zur Geschwindigkeit ?
Also sind die beiden Objekte Teil eines gemeinsamen Bezugsystems oder eben halt Teil eines jeweils individuellen Bezugsystems. Mehr aber nicht.
Da muß doch mehr sein.Wir haben zumindest in unserer Natur sogar einen physikalischen Austausch, wir können Objekte gegenseitig vermessend (also gemessend)) wahrnehmen.

Gruß
galactic32
 
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Ernst » So 29. Mai 2011, 21:27

Highway hat geschrieben: mal eine Frage in die Runde. Wovon quatscht dieser Ventilatus, wenn er von:
v = (v1 + v2) / (1 + v1v2/c²) redet?


Zur Übersicht:
a) Fall Laserpistole: Ein Polizeiauto, ein Raser
IS: Polizeiauto incl Laser
Im IS breitet sich daß Meßlicht mit c aus.
Dazu hatte ich den Algorithmus angegeben. Er entspricht der klassischen Physik, weil auch da die LG relativ zum Laser konstant c ist.

b) Fall stationäre Laserpistole: ein Raser v1 und ein Entgegenraser v2
v1 und v2 werden wie im Fall a) ermittelt.
Im System Laserpistole werden gesondert v1 und v2 gemessen. Im System Laser ist die Relativgeschwindigkeit v1+v2.

Für den Autofahrer erscheint klassisch dieselbe Relativgeschwindigkeit v1+v2.
Nach SRT sieht der Autofahrer aber eine andere Relativgeschwindigkeit:
In seinem IS bewegt sich der Laser mit v1 auf ihn zu und der Entgegenkommende bewegt sich in diesem Lasersystem mit v2
Ergebnis daher nach SRT: Relativgeschwindigkeit vr = (v1 + v2) / (1 + v1v2/c²)

Für bezüglich Straße mit je 250000km/s entgegenfahrende Raser:
Klassisch: 500000km/s
Relativistisch: 295081,967213... km/s

Gruß
Ernst
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Ernst » So 29. Mai 2011, 21:42

@Highway,

bitte erst meine Angaben durchdenken, dazu etwas SRT Grundlagen büffeln und erst dann meckern. Ich habe doch v1 und v2 und die relativistische Addition benannt.

v = (v1 + v2) / (1 + v1v2/c²)

Und die Beziehung habe ich auch hingeschrieben. Es ist die allseits bekannte relativistische Geschwindigkeitsaddition. Bewegt sich in einem IS ein Objekt mit v1 und relativ zu diesem Objekt ein weiteres Objekt mit v2, so erscheint die Bewegung des zweiten Objektes im IS nicht wie klassisch mit vr=v1+v2 sondern mit vr = (v1 + v2) / (1 + v1v2/c²).

Im Fall b) erscheint diese relativistische Bestimmung der Relativgeschwindigkeit aus den beiden Einzelmessungen v1 und v2.
.
.
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Kurt » So 29. Mai 2011, 21:57

Ernst hat geschrieben:Zur Übersicht:
a) Fall Laserpistole: Ein Polizeiauto, ein Raser
IS: Polizeiauto incl Laser
Im IS breitet sich daß Meßlicht mit c aus.
Dazu hatte ich den Algorithmus angegeben. Er entspricht der klassischen Physik, weil auch da die LG relativ zum Laser konstant c ist.


Hallo Ernst, das ist nicht korrekt.
Darüber ist Roland auch gestolpert.

Der Laser ist incl. Polizeiauto bewegt.
Bewegt gegen c, also gegen die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Lasersignals.
Und das muss berücksichtigt werden sonnst stimmt das Ergebnis nicht.
Hier muss mit mehreren Geschwindigkeiten gerechnet werden.

Es sei denn das Fahrzeug bewegt sich nicht, ruht gegen die Strasse und damit gegen c.
So scheint es aber nicht gemeint zu sein, oder?


Gruss Kurt
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Jocelyne Lopez » So 29. Mai 2011, 22:09

Ernst hat geschrieben:
Zur Übersicht:
a) Fall Laserpistole: Ein Polizeiauto, ein Raser
IS: Polizeiauto incl Laser
Im IS breitet sich daß Meßlicht mit c aus.
Dazu hatte ich den Algorithmus angegeben. Er entspricht der klassischen Physik, weil auch da die LG relativ zum Laser konstant c ist.

b) Fall stationäre Laserpistole: ein Raser v1 und ein Entgegenraser v2
v1 und v2 werden wie im Fall a) ermittelt.
Im System Laserpistole werden gesondert v1 und v2 gemessen. Im System Laser ist die Relativgeschwindigkeit v1+v2.

Für den Autofahrer erscheint klassisch dieselbe Relativgeschwindigkeit v1+v2.
Nach SRT sieht der Autofahrer aber eine andere Relativgeschwindigkeit:
In seinem IS bewegt sich der Laser mit v1 auf ihn zu und der Entgegenkommende bewegt sich in diesem Lasersystem mit v2
Ergebnis daher nach SRT: Relativgeschwindigkeit vr = (v1 + v2) / (1 + v1v2/c²)

Dass man für die Messung einer Relativgeschwindigkeit mit einer Laserpistole zwischen zwei zueinander bewegten Objekten keinen mathematischen Bezugssystem-Schnickschnack à la SRT und keine solche "Übersicht" braucht, hat Harald heute Morgen Veritatibus erklärt, und dieser Erklärung ist aus meiner Sicht nichts hinzuzufügen, so einleuchtend ist sie für jeden Mensch, der sich sein eigenes Denken bewahren konnte bzw. von dem Unsinn der SRT im Laufen der Ausbildung verschont wurde:

Zitat von Harald Maurer:

Für 2 Objekte, die eine Relativgeschwindigkeit zueinander haben, braucht man aber kein drittes Bezugssystem - und die Geschwindigkeiten selbst kann (und muss) man auch nicht kennen, denn es ist ja die Relativgeschwindigkeit, die gemessen werden soll. Diese Relativgeschwindigkeit kann auf einer Straße ebenso auftreten wie im Weltraum oder sonstwo. Sie bezieht sich ja nur auf die Objekte selbst.
[…]
Die Relativgeschwindigkeit zweier Objekte zueinander hat mit einer Straße gar nichts zu tun. Die ist mit oder ohne Straße vorhanden. Es wird ja die Geschwindigkeit der Objekte selbst gar nicht gemessen, sondern lediglich die Relativgeschwindigkeit - und die kann aus unterschiedlichen Geschwindigkeiten in gleicher Größe resultieren. Dass der Polizist diese Relativgeschwindigkeit - und nur diese erhält er mit seiner Laserpistole - letztlich auf die Straße bezieht, hat mit dem Messprinzip der Laserpistole nichts zu schaffen. Die weiß nichts von einer Straße...
[…]
Und dass die Bezugssystem-Zaubereien der SRT nur mathematischer Schnickschnack sind, kann man (zumindest als Gedankenexperiment) mit einer Laserpistolen-Messung demonstrieren, die eine relativistische Geschwindigkeitsaddition niemals bestätigen wird, sondern stets nur das klassische Ergebnis zeigen kann!


Viele Grüße
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Ernst » So 29. Mai 2011, 22:14

Highway hat geschrieben: Du hast es doch selbst geschrieben: Zwischen zwei Objekten gibt's nur eine einzige relative Geschwindigkeit, nicht zwei, nicht drei und schon gar keine vier.

Es gibt nur eine einzige Relativgeschwindigkeit zwischen zwei Objekten.
In diesem konfusen Thread, der sich ursprünglich auf einen Polizeilaser und einen Raser bezog, wurde nun aber zur Verwirrung ein Straßensystem eingebracht, auf welchem sich zwei Autos entgegenfahren; macht drei Systeme; Straße, Auto1 und Auto 2. Angegeben wurden die Autogeschwindigkeit v1 auf der Straße und die Autogeschwindigkeit v2 auf der Straße..
Der stationäre Laser auf der Straße mißt unabhängig von allen Theorien diese beiden Relativgeschwindigkeiten Auto/Straße v1 und v2.

Klassisch und logisch ergibt sich daraus die Relativgeschwindigkeit Auto1/Auto2 zu v1+v1.

Relativistisch ergibt sich eine andere Relativgeschwindigkeit Auto1/Auto2.
Im System Auto1 nähert sich der Laser mit v1 und im entgegenkommenden Lasersystem nähert sich Auto2 mit v2.
Auto1 sieht also den Laser mit v1 kommen und zusätzlich Auto2 im entgegenkommenden Lasersystem mit v2 kommen. Da überlagern sich zwei Geschwindigkeiten v1 und v2. Die Berechnung der Relativgeschwindigkeit v2/Auto1 muß relativistisch daher nach der relativistischen Geschwindigkeitsaddition erfolgen und die ist in der Gleichung ausgedrückt.

Gute Nacht
Ernst
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