Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Mirko » Mo 23. Mai 2011, 08:31

Ihre Formulierungen bei der Beantwortung von Kernfragen sind in vielen Fällen unverständlich, missverständlich, ausweichend, undeutlich, zweideutig, verklausuliert oder sie basieren auf Wortklaubereien. Das ist eine Kritik an Ihre Ausdruckweisen und an Ihre didaktische Kommunikation und keine Beleidigung gegen Ihre Person. Vertragen Sie keine Kritik, Herr Dr. Pössel?


Jocelyne, nur weil du etwas falsch verstehst, heißt das nicht, dass es allen anderen auch so geht. Das ist eher selten der Fall.
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Harald » Mo 23. Mai 2011, 09:19

Frau Lopez,

ich staune, dass Herr Pössel überhaupt noch mit Ihnen kommuniziert.

Sie benutzen häufig das Wort "Stalker", mit dem Sie andere Diskussionspartner betiteln. Die größte Stalkerin sind allerdings Sie persönlich. Beweis: eine Suche mit G***e nach "Markus Pössel" führt Ihren Blog als zweites Ergebnis.

Und noch eine Bitte: schalten Sie doch Ihren eigenen Blog für Kommentatoren frei. Es stehen dort einige sachlich falsche Dinge über das Ohmsche Gesetz, da wären korrigierende Kommentare sinnvoll.


Viele Grüße
Harald (nicht der Foren-Admin)
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Mirko » Mo 23. Mai 2011, 14:21

Ach, Jocelyne, ich habe gerade in deinem Blog gelesen, wie nett du mich zitiert hast. Bekommst du da eigentlich viel Fanpost?


Eine kleine Frage habe ich noch an dich:
Wie genau rechnet der Computer eigentlich bei dir das v von c + oder -v aus? So ganz allein aus der Laufzeit? Ich will kein konkretes Beispiel, nur so ganz allgemein die Rechenvorschrift... was muss da gerechnet werden, um auf das v zu kommen? Also nur die Formel, in die man dann die Laufzeit einsetzt und dann v herausbekommt. Aber schon mit Einheiten und so.
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Harald » Mo 23. Mai 2011, 16:40

Frau Lopez,

Ich würde ja gern dort kommentieren, aber Sie haben Ihren eigenen Blog gesperrt. Also tue ich es hier.

ein Zitat aus Ihrem Blog vom 14. Mai 2011 zur Gültigkeit des Ohmschen Gesetzes
Jocelyne Lopez hat geschrieben:Gilt das auch bei Wechselspannung?
Dann natürlich nicht wegen der Selbstinduktivität des Leiters!


Selbstverständlich gilt das Ohmsche Gesetz auch bei Wechselspannung! Die Gleichspannung ist nur ein Sonderfall, da man dort die imaginären Anteile des Widerstandes nicht berücksichtigen muss.

Ist es Ihnen eigentlich gleichgültig, wenn Ihr Blog grob falsche Tatsachen behauptet? Oder warum korrigieren Sie das nicht?

Viele Grüße
Harald
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mo 23. Mai 2011, 16:53

Mirko hat geschrieben:
Eine kleine Frage habe ich noch an dich:
Wie genau rechnet der Computer eigentlich bei dir das v von c + oder -v aus? So ganz allein aus der Laufzeit? Ich will kein konkretes Beispiel, nur so ganz allgemein die Rechenvorschrift... was muss da gerechnet werden, um auf das v zu kommen? Also nur die Formel, in die man dann die Laufzeit einsetzt und dann v herausbekommt. Aber schon mit Einheiten und so.


Das hast Du doch selbst beschrieben, hier: viewtopic.php?f=6&t=296&start=2080#p26653
Zitat von Mirko:

Das Auto, dessen Geschwindigkeit festgestellt werden soll, bewegt sich während des Messvorgangs vom Messgerät weg. D.h. Signal 1 legt eine kürzere Strecke zurück als Signal 2, dieses wiederum eine kürzere als Signal 3 usw. das wiederum ist gleichbedeutend mit: Signal 1 braucht für die Strecke Messgerät-Auto/Auto-Messgerät weniger Zeit als Signal 2. Aus der Differenz in den Zeiten kann man berechnen, wie weit sich das Auto in der Zeit zwischen den Signalen fortbewegt hat und daraus wiederum wird die Geschwindigkeit des Autos errechnet.

Es geht aber darum bei unserer Angelegenheit zwei Messungen mit dem Licht zu vergleichen, und nicht eine einzige Messung mit dem Licht zu beschreiben.

Nehmen wir als 1. Messung den Fall, wo ein stehender Polizist am Straßenrand ein Zielobjekt, das ihm entgegen kommt, auf einer bestimmten Meßstrecke misst: Relativgeschwindigkeit des ankommenden Zielfahrzeugs zur Straße 100 km/h, Relativgeschwindigkeit des Beobachters zur Straße 0 km/h, einverstanden?

Du sollst Dir jetzt die 2. Messung vorstellen, für den Fall, wo ein fahrender Polizist mit eigenen 100 km/h relativ zur Straße dem Zielfahrzeug entgegen fährt. Das Zielfahrzeug wird also auf derselben Meßstrecke dem Beobachter schneller entgegen kommen als im 1. Fall, und zwar mit doppelter Relativgeschwindigkeit 200 km/h, einverstanden? Dies kann nur darauf zurückzuführen sein, dass die Lichtsignale zwischen Beobachter und Zielfahrzeug doppelt so schnell wie im ersten Fall dieselbe Strecke zurückgelegt haben (das ist c + v), wobei die Lichtlaufzeiten sich auf dieser Strecke im Vergleich zum ersten Fall entsprechend halbiert haben.

Übrigens auch in der Formel der relativistischen Geschwindigkeitsaddition zwischen Licht und Beobachter ist schon rein optisch ohne etwas zu berechnen zu erkennen, dass während dem Rechenvorgang der Relativgeschwindigkeit mit c + v gearbeitet wird:

c = (c+v)/(1+c*v/c²)

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Kurt » Mo 23. Mai 2011, 17:45

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Du sollst Dir jetzt die 2. Messung vorstellen, für den Fall, wo ein fahrender Polizist mit eigenen 100 km/h relativ zur Straße dem Zielfahrzeug entgegen fährt. Das Zielfahrzeug wird also auf derselben Meßstrecke dem Beobachter schneller entgegen kommen als im 1. Fall, und zwar mit doppelter Relativgeschwindigkeit 200 km/h, einverstanden? Dies kann nur darauf zurückzuführen sein, dass die Lichtsignale zwischen Beobachter und Zielfahrzeug doppelt so schnell wie im ersten Fall dieselbe Strecke zurückgelegt haben (das ist c + v), wobei die Lichtlaufzeiten sich auf dieser Strecke im Vergleich zum ersten Fall entsprechend halbiert haben.


Also bei dieser wundersamen Geschindigkeitsverdopplung gehts schon sehr seltsam zu, oder meinst du nicht?


Gruss Kurt
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon galactic32 » Mo 23. Mai 2011, 17:56

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Übrigens auch in der Formel der relativistischen Geschwindigkeitsaddition zwischen Licht und Beobachter ist schon rein optisch ohne etwas zu berechnen zu erkennen, dass während dem Rechenvorgang der Relativgeschwindigkeit mit c + v gearbeitet wird:

c = (c+v)/(1+c*v/c²)
Och Jocelyne, das wirkt jetzt aber unglaubwürdig.
Wenn Du uns etwas von jemand anderem vorhältst, dann vielleicht etwas ehrlicher, oder wolltest Du ernsthaft diese Mathematik und Physik diskutieren?
Oder sollte jemand hinterherfragen wollen, was Dir da wohl dazu tatsächlich in den Sinn kam?
Und seit wann oder wie intressiert Dich denn jetzt die Formel-Sprache wirklich?

Gruß
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um Klärung

Beitragvon galactic32 » Mo 23. Mai 2011, 18:12

Harald hat geschrieben:Selbstverständlich gilt das Ohmsche Gesetz auch bei Wechselspannung! Die Gleichspannung ist nur ein Sonderfall, da man dort die imaginären Anteile des Widerstandes nicht berücksichtigen muss.
Imaginäre was des Widerstandes ? :roll:
Sollte tatsächlich kein "ohmscher" sondern allgemein ein "Whatever"-Widerstand "korrigiert" werden?
Ist es Ihnen eigentlich gleichgültig, wenn Ihr Blog grob falsche Tatsachen behauptet? Oder warum korrigieren Sie das nicht?
Das wird so doch grob wirklich nicht unfalscher :ugeek:

Gruß
[Seit wann wird sich um grob richtige Forschung/Wissenschaft auf diesem Planeten bemüht ?]
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Mirko » Mo 23. Mai 2011, 18:14

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Mirko hat geschrieben:
Eine kleine Frage habe ich noch an dich:
Wie genau rechnet der Computer eigentlich bei dir das v von c + oder -v aus? So ganz allein aus der Laufzeit? Ich will kein konkretes Beispiel, nur so ganz allgemein die Rechenvorschrift... was muss da gerechnet werden, um auf das v zu kommen? Also nur die Formel, in die man dann die Laufzeit einsetzt und dann v herausbekommt. Aber schon mit Einheiten und so.


Das hast Du doch selbst beschrieben, hier: viewtopic.php?f=6&t=296&start=2080#p26653


Das wüsste ich, wenn ich das beschrieben hätte.

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Zitat von Mirko:

Das Auto, dessen Geschwindigkeit festgestellt werden soll, bewegt sich während des Messvorgangs vom Messgerät weg. D.h. Signal 1 legt eine kürzere Strecke zurück als Signal 2, dieses wiederum eine kürzere als Signal 3 usw. das wiederum ist gleichbedeutend mit: Signal 1 braucht für die Strecke Messgerät-Auto/Auto-Messgerät weniger Zeit als Signal 2. Aus der Differenz in den Zeiten kann man berechnen, wie weit sich das Auto in der Zeit zwischen den Signalen fortbewegt hat und daraus wiederum wird die Geschwindigkeit des Autos errechnet.

Es geht aber darum bei unserer Angelegenheit zwei Messungen mit dem Licht zu vergleichen, und nicht eine einzige Messung mit dem Licht zu beschreiben.


Nö. Es geht darum, die Geschwindigkeit eines Autos zu ermitteln.

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Nehmen wir als 1. Messung den Fall, wo ein stehender Polizist am Straßenrand ein Zielobjekt, das ihm entgegen kommt, auf einer bestimmten Meßstrecke misst: Relativgeschwindigkeit des ankommenden Zielfahrzeugs zur Straße 100 km/h, Relativgeschwindigkeit des Beobachters zur Straße 0 km/h, einverstanden?


Und Relativgeschwindigkeit Lasermessgerät und fahrendes Auto?


Jocelyne Lopez hat geschrieben:Du sollst Dir jetzt die 2. Messung vorstellen, für den Fall, wo ein fahrender Polizist mit eigenen 100 km/h relativ zur Straße dem Zielfahrzeug entgegen fährt. Das Zielfahrzeug wird also auf derselben Meßstrecke dem Beobachter schneller entgegen kommen als im 1. Fall, und zwar mit doppelter Relativgeschwindigkeit 200 km/h, einverstanden?


Erstens fährt der Polizeiwagen hinterher, aber egal.
Zweitens -- welcher Beobachter denn nu auf einmal???
Wer soll da plötzlich 200 km/h zu wem haben??

Jocelyne Lopez hat geschrieben: Dies kann nur darauf zurückzuführen sein, dass die Lichtsignale zwischen Beobachter und Zielfahrzeug doppelt so schnell wie im ersten Fall dieselbe Strecke zurückgelegt haben (das ist c + v), wobei die Lichtlaufzeiten sich auf dieser Strecke im Vergleich zum ersten Fall entsprechend halbiert haben.


Weißt du eigentlich, was eine Laufzeit ist, was die aussagt?

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Übrigens auch in der Formel der relativistischen Geschwindigkeitsaddition zwischen Licht und Beobachter ist schon rein optisch ohne etwas zu berechnen zu erkennen, dass während dem Rechenvorgang der Relativgeschwindigkeit mit c + v gearbeitet wird:

c = (c+v)/(1+c*v/c²)


Es werden nur dummerweise keine Geschwindigkeiten addiert, hab ich schon mehrfach erklärt. Und du bleibst mir nach wie vor die Antwort schuldig, wie man hier überhaupt Geschwindigkeiten addieren sollte.

Mach doch mal - du hast eine Zeit, von mir aus 0,0003 sec und c plus einen unbekannten Wert, behauptest du jedenfalls. Dann verrate mir doch mal, was du rechnen musst, um da dein unbekanntes v herauszubekommen.
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Re: um Klärung

Beitragvon Harald » Mo 23. Mai 2011, 18:25

galactic32 hat geschrieben:...
Sollte tatsächlich kein "ohmscher" sondern allgemein ein "Whatever"-Widerstand "korrigiert" werden?



http://de.wikipedia.org/wiki/Elektrisch ... widerstand
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