Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Hannes » Mi 22. Sep 2010, 22:08

Hallo Britta !

Hast du nicht gelesen, was ich Jocelyne vor einigen Tagen geschrieben habe?

Es kommt darauf an,was du messen willst und unter welchen Umständen.
Aber optische Messungen sind im Allgemeinen sehr genau ,wenn sie fachgerecht durchgeführt werden.
Nur darfst du nicht die Meßvorschriften der SRT anwenden !

Hannes


Dass sich Jocelyne lieber auf ihren Tastsinn verlässt, ist nicht so verwunderlich
nach allen Diskussionen um Messungen a la SRT !

Hannes
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Re: Bitte um Klärung

Beitragvon galactic32 » Mi 22. Sep 2010, 22:16

Britta hat geschrieben:Jocelyne meinte, weil es Raumzeit heißt, müsste es Meter*Meter*Meter*Sekunde sein - und das ist falsch. Richtig ist Längeneinheit * Längeneinheit * Längeneinheit * Längeneinheit.

Du nix deutsch Britta?
Richtig ist Längeneinheit * Längeneinheit * Längeneinheit * Längeneinheit müsste es sein, wenn es RaumRaum heißt!
RaumRaum wie 3D-Raum1D-Raum .

Savoir vivre ↔ wissen zu Leben
Savoir ↔ wissen (im Sinne von Können)
voir ↔ sehen
Vous ne comprend pas ?

Britta hat geschrieben:
galactic32 hat geschrieben:XYZ...


Mir ist deine Schreibe zu schwer verständlich und Sinnvolles kann ich da nicht draus lesen. Wenn du Wert auf eine Diskussion mit mir legst, schreibe vernünftig, dann bekommst du auch eine vernünftige Antwort.

Wann wo schrieb's aus meiner „Feder“:XYZ... ?
Meintest DU:““ PRINT_PUNKT_X_Y_Z ( x y z -- ) . . . ; \ druckt auf terminal z y x aus ““
Das ist sicherlich InseiderCram, wenn man's so salopp sagen möchte.


Jocelyne um 11:57 hat geschrieben:Die These, dass die Zahl 0 keine reelle Zahl sei vertrat zum Beispiel ein anderer ausgebildeter Mathematiker im Forum von Ekkehard Friebe im Thread „Mathematische Betrachtungen“, wobei ich als Laie durch andere Gedankengänge auf dieselbe Folgerung selbst gekommen war:


Aber das ist hier off-topic.

Ganz im Gegenteil voll in topic.
Die Logik spielt hier die entscheidende Rolle.
Zur Frage an Herrn Dr. Dr. fällt die Unlogik, das Analytische UnVerstehen, der RT'ler auf.
Ein konsequenter klarer Gedanken-Austausch ist mit den Leuten der RT-Anhänger gar nicht möglich.
Und es kommt nicht von ungefähr, daß diese Personen auch äußerst schwach in elementarer MatheMatik in wissenschaftlicher Mathematik sind!(Also die Fähigkeiten dieser Personen!)

Jocelyne um 19:03 hat geschrieben:Nun, ich muss feststellen, dass bis jetzt mir leider noch keiner nachvollziehbar erklären konnte was eine Verformung der Raumzeit sein soll, was sich in einem leeren und kräftefreien Raum krümmen mag, wie sich Räume vierdimensional in einem leeren und kräftefreien Raum aufstapeln können und wieso die Längenkontraktion in der SRT eine „Folge der ineinander verwobenen Raumzeit“ darstellen sollte:

Wie können sich 3-DRäume in einem 4-D-Raum „stapeln“ ?
Das andere sind falsche Fragen!würde ich sagen!
Die Frage nach der Stapelung ist eigentlich technisch geklärt (ideel vom computermodell)!

Das Nachvollziehbare erklären ist Sache eines jeden selbst, zunächst!


Gerhard Kemme Mi 22. Sep 2010, 02:04 hat geschrieben:
Die Division 0/0 mit 0 € IR ist einfach Konvention. Im Prinzip gibt es allerdings die Zahl 0 bei den Reellen Zahlen nicht, d.h. man hätte in diesem Bereich einen schwankenden Zahlenwert, so dass es wichtig ist - wenn man es korrekt machen wollte - hier zu sagen, daß 0/0 Nicht definiertsei. Selbstverständlich wären auch 0²/0 oder 0/0² Nicht definiert.

War wohl schon etwas früh amMorgen,
definier doch mal die Null, bitte!
So was alles nicht definiert und was alles nicht ist, ist doch vorbeigerede!
Eine ziemlich deutliche Portion zielgerichteter fokussierter Diskutieren, würde ich vorziehen!

de.wikipedia.org/wiki/Null-->

Die Null (0) ist die einzige reelle Zahl, die weder positiv noch negativ ist. Bezüglich der Addition ist sie das neutrale Element. Weil die Zahl Null die Mächtigkeit der leeren Menge ist, wird sie je nach Definition auch zu den natürlichen Zahlen gezählt. Als ganze Zahl ist null Nachfolger von minus Eins und Vorgänger von eins. Null ist gerade.
(* Das ist kein Definement der Null !!! *)

...
+∞ + +∞ = +∞ und −∞ + −∞ = −∞. (* grob ok *)
Für x > +0 gilt:
x / +0 = +∞,
x / −0 = −∞,
Für x < −0 gilt:
x / +0 = −∞,
x / −0 = +∞. (* warum auch nich ! *)
Es gibt aber auch kompliziertere Spezialfälle, die sich nicht so einfach regeln lassen, z. B.
+∞ − +∞, (* tja 0 ist zu einfach *)
+∞ + −∞.
Ebenso die Divisionen
0/0, (* tja 1 ist einfach zu einfach *)
∞/∞ (* wäre 1 ; und ? Aber? *)



de.wikipedia.org/wiki/0 -->
Null steht für:
die Zahl Null als neutrales Element der Addition oder als Anzahl der Elemente der leeren Menge
/wiki/Neutrales_Element-->
In den reellen Zahlen ist 0 (Null) das neutrale Element der Addition und 1 (Eins) das neutrale Element der Multiplikation, denn 0 + x = x + 0 = x und1*x=x*1=x für jede reelle Zahl x.
wiki/Absorbierendes_Element-->
Es sei A die Trägermenge einer algebraischer Struktur mit einer zweistelligen Verknüpfung * . Ein Element ol ∈ A heißt linksabsorbierend und ein Element or ∈ A heißt rechtsabsorbierend (bezüglich * ), wenn für alle a ∈ A gilt:
ol * a = ol bzw.
a * or = or.
Ein Element, das links- und rechtsabsorbierend ist (bezüglich * ), nennt man absorbierend (bezüglich * ). Zur zweistelligen Verknüpfung * gibt es höchstens ein absorbierendes Element 0 ∈ A, denn für absorbierende Elemente o,o' ∈ A gilt:
o' = o' * o = o.

Hm?
Kein vernünftige Definition der Null.
Typisch für dies Civilisation zu diesem Planeten!



Also zur Definition oder Herleitiung der Null:

Als ganze Zahl ist null Nachfolger von minus Eins

klänge für mich transgalaktisch nach universellerer Mathematik !!

wiki/Minus_Eins -->
Minus Eins

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie


−1
−1 ist in der Mathematik die additive Inverse der 1, das heißt wenn es zu 1 addiert wird, erhält man das neutrale Element der Addition 0. Es ist eine negative ganze Zahl, die größer als die negative Zwei (−2) und kleiner als Null.
Die Negative Eins hat einige ähnliche aber zu der positiven Eins leicht verschiedene Eigenschaften.[1]
−1 steht mit der Eulersche Identität in Beziehung, da eiπ=−1.
In der Informatik ist −1 ein verbreiteter Initialwert für ganze Zahlen und wird dabei oft verwendet, um anzuzeigen, dass der Wert keine sinnvolle Information enthält.
keine sinnvolle Information ? ? ?
Nö.
Wieder mal voll verknüddelt.
Der Wert -1 enthält dann in der That durchaus eine völlig sinnvolle Information.
Es wäre der SET-Zustand im gegensatz zum RESET-Zustand!
In manchen Programmiersprachen, der LOGISCHE WERT WAHR,
in anderen der LOGISCHE WERT FALSCH!
ALSO:
−1 ist in der Mathematik und der Informatik ein Initialwert für ( ganze ) Zahlen.
1 ist in der Mathematik die additive Inverse der -1,
das heißt wenn es zu -1 addiert wird, erhält man das neutrale Element der Addition 0.
DAMIT WÄRE -1 DEFINIERT: -1 als UrElement als INITIALWERT
DAMIT WEITER WÄRE NULL DEFINIRT :: 0 := -1 - -1
ABER AUCH verstanden?


Warum nicht sollte -1 eine natürliche Zahl sein? -1 ∈ ℕ !?

Gruß
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Re: Bitte um Klärung

Beitragvon contravariant » Mi 22. Sep 2010, 23:05

galactic32 hat geschrieben:Warum nicht sollte -1 eine natürliche Zahl sein? -1 ∈ ℕ !?

Weil die Existenz der natürlichen Zahlen mithilfe der Mächtigkeit von Mengen bewiesen wird und die ist größer gleich Null.
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Re: Bitte um Klärung

Beitragvon galactic32 » Mi 22. Sep 2010, 23:49

contravariant hat geschrieben:
Warum nicht sollte -1 eine natürliche Zahl sein? -1 ∈ ℕ !?


Weil die Existenz der natürlichen Zahlen mithilfe der Mächtigkeit von Mengen bewiesen wird und die ist größer gleich Null.

wiki/Natürliche_Zahl hat geschrieben:Peano-Axiome [Bearbeiten]
Richard Dedekind definierte 1888 erstmals die natürlichen Zahlen implizit durch Axiome.[4] Unabhängig von ihm stellte Giuseppe Peano 1889 ein einfacheres und zugleich formal präzises Axiomensystem auf.[2][5] Diese sogenannten Peano-Axiome haben sich durchgesetzt. Er betrachtete hier 1 als kleinste natürliche Zahl. In seiner späteren Version der Axiome, die im folgenden modern notiert sind, ersetzte er 1 durch 0:[6]
1. 0 ∈ ℕ
2. n ∈ ℕ ⇒ n' ∈ ℕ
3. n ∈ ℕ ⇒ n' ≠ 0
4. m, n ∈ ℕ ⇒ ( m' = n' ⇒ m=n )
5. ∈ X ⋀ ∀n ∈ ℕ: ( n ∈ X ⇒ n' ∈ X ) ⇒ ℕ ⊆ X
Diese Axiome lassen sich folgendermaßen verbalisieren, wobei der Operator n' als »Nachfolger von n« gelesen wird:
1.0 ist eine natürliche Zahl.
2.Jede natürliche Zahl n hat eine natürliche Zahl n' als Nachfolger.
3.0 ist kein Nachfolger einer natürlichen Zahl.
4.Natürliche Zahlen mit gleichem Nachfolger sind gleich.
5.Enthält X die 0 und mit jeder natürlichen Zahl n auch deren Nachfolger n', so bilden die natürlichen Zahlen eine Teilmenge von X.
Das letzte Axiom heißt Induktionsaxiom, da auf ihm die Beweismethode der vollständigen Induktion beruht. Es garantiert auch, dass Peanos rekursive Definitionen der Addition und Multiplikation auf ℕ wohldefiniert sind:[7]
n + 0 ≔ n
n + m' ≔ (n + m)'
n * 0 ≔ n
n * m' ≔ (n * m) + n
Die Eins definierte Peano als Nachfolger der Null:[8]
1≔ 0'
Aus dieser Definition folgt mit der Additionsdefinition für den Nachfolger n' = n+1 .
Peano setzte als Rahmen eine Klassenlogik voraus.[2] Sein Axiomensystem ist auch in der Mengenlehre interpretierbar oder auch in der Prädikatenlogik zweiter Stufe, da neben Zahlenvariablen im Induktionsaxiom auch die Mengenvariable X vorkommt.
...

Hm, da sind's Axiome!
ExistenzBeweis der natürlichen Zahlen, klingt seltsam!
Alles rückführen auf Mengen?
Die zahl der Elemente einer Menge....
Das wird Circeln , damit haben wir die MatheMatik noch nicht stimmig „gebootet“, tipp ich!

Gruß
galactic32
 
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Britta » Do 23. Sep 2010, 08:16

Hannes hat geschrieben:Hast du nicht gelesen, was ich Jocelyne vor einigen Tagen geschrieben habe?
Es kommt darauf an,was du messen willst und unter welchen Umständen.
Aber optische Messungen sind im Allgemeinen sehr genau ,wenn sie fachgerecht durchgeführt werden.
Nur darfst du nicht die Messvorschriften der SRT anwenden !

Dass sich Jocelyne lieber auf ihren Tastsinn verlässt, ist nicht so verwunderlich
nach allen Diskussionen um Messungen a la SRT !

Äh,... was habe ich in dem Beitrag über dem deinen von dir zitiert? Schau da noch mal nach oder meisnt du, ich habe das nicht gelesen?

Nochmal: ich habe nicht gesagt, dass man bei Längenmessungen mit Laser die SRT braucht oder nutzt. Das wäre auch Unsinn, und das behautet auch keiner der solche Geräte baut oder nutzt.

Das geht so: http://de.wikipedia.org/wiki/Lasertrian ... angulation oder so:

Moderne Tachymeter sind optional mit Laserentfernungsmessern ausgestattet, die reflektorlos auf nahezu jeder Oberfläche messen können. Reichweite und Genauigkeit dieser sog. DR-Messungen (direct reflex) sind jedoch etwas geringer als jene der o.g. Infrarot-Messung auf Tripelspiegel, weshalb beide Methoden nebeneinander genutzt werden. Ausschlaggebend für Reichweite und Genauigkeit ist hauptsächlich die Beschaffenheit der angezielten Oberfläche hinsichtlich ihrer Reflexions-Eigenschaften (so eignen sich helle Flächen weit besser als dunkle). Die verschiedenen Tachymeter-Baureihen der diversen Hersteller bieten je nach Geräte-Klasse Reichweiten von 15 bis knapp über 2000 m.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Tachymeter ... tionsweise

Oder hier noch besser: http://de.wikipedia.org/wiki/Abstandsme ... optisch%29

Es kann die Entfernung über die Laufzeit oder Messung der Phasenlage, oder der Lasertriangulation gemessen werden und in keinem der Fälle kommt die SRT zur Anwendung. Also noch mal zu:

Hannes hat geschrieben:Du tust so, als ob eine Lasermessung nach den Messvorschriften der SRT vor sich ginge. Frag doch einmal! Keine Spur von SRT ! Da hätten die Brückenbauer schöne Kalamitäten, wenn sie mit der SRT messen müssten.

Wo bitte habe ich so getan?

Wirklich, das ist schon frech. :?

Und da du Jocelyne ansprichst: wie viele Leute haben hier schon versucht ihr zu erklären, dass eine Laserpistole zur Geschwindigkeitsmessung auch nichts mit der SRT zu tun hat, sondern ganz einfach nur zwei Abstandsmessungen macht, dann den Unterschied ausrechnet und dann mit der Zeitdauer die Geschwindigkeit des Autos. Hat es was genutzt? Nein, Sie hat die ganze Zeit weiter darauf bestanden, dass das was mit der Geschwindigkeit des Lichts zu tun haben müsste, die gemessen wird und die sich ja ändern müsste, wenn sich jemand auf die Pistole zu bewegt.

Hannes, bitte unterstelle mir nichts was ich nicht gesagt habe.


Nun nochmal meine Frage: bist du auch der Meinung wie Jocelyne:

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Wegen unserem Tastsinn sind auch Messungen wo ein physischer, materieller Kontakt mit dem zu messenden Objekt stattfindet (zum Beispiel Anlegen eines Maßstabes) genauer als rein optische Messungen.

Also, bist du der Meinung man könnte die Länge der Akashi-Kaikyō-Brücke (fast 2km) mit dem Tastsinn und dem Anlegen eines Maßstabes genauer messen, als mit einer rein optischen Messung mit dem Laser? Oder hast du keine Meinung?

Und wie wäre denn die Messvorschrift der SRT für Abstandsmessungen mit Laser und wo braucht man die? Erkläre mal.
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Britta » Do 23. Sep 2010, 08:18

galactic32 hat geschrieben:
Du nix deutsch Britta?

Das fragt mich Miss Schoftware? Bild

Also schauen wir mal auf dein Werk der letzten Tage:

galactic32 hat geschrieben:
Definirst, thatsächlich, Construct, Constanz, correct, exacte, wennse, Ausage, steganographisch, broblems, Lerserlicher, Definirst,

Und wirklich genial ist:
galactic32 hat geschrieben:verwäxselst

So und nun solltest du dir eine Anmeldung für einen Deutschkurs besorgen, lernen und keine dummen Fragen zu diesem Thema an mich richten.

Und zur Info: Den Rest von deinem 'Text' habe ich nicht gelesen. Ich habe dir gesagt, schreibe vernünftig, und ich sehe einfach, dass du weiter Mist schreibst. Kann ja sein, dass die anderen hier es lesen - ich jedenfalls nicht!
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Re: Bitte um Klärung

Beitragvon Gerhard Kemme » Do 23. Sep 2010, 08:21

galactic32 hat geschrieben:
Gerhard Kemme Mi 22. Sep 2010, 02:04 hat geschrieben:
Die Division 0/0 mit 0 € IR ist einfach Konvention. Im Prinzip gibt es allerdings die Zahl 0 bei den Reellen Zahlen nicht, d.h. man hätte in diesem Bereich einen schwankenden Zahlenwert, so dass es wichtig ist - wenn man es korrekt machen wollte - hier zu sagen, daß 0/0 Nicht definiertsei. Selbstverständlich wären auch 0²/0 oder 0/0² Nicht definiert.

War wohl schon etwas früh amMorgen,
definier doch mal die Null, bitte!
So was alles nicht definiert und was alles nicht ist, ist doch vorbeigerede!
Eine ziemlich deutliche Portion zielgerichteter fokussierter Diskutieren, würde ich vorziehen!

de.wikipedia.org/wiki/Null-->

Die Null (0) ist die einzige reelle Zahl, die weder positiv noch negativ ist. Bezüglich der Addition ist sie das neutrale Element. Weil die Zahl Null die Mächtigkeit der leeren Menge ist, wird sie je nach Definition auch zu den natürlichen Zahlen gezählt. Als ganze Zahl ist null Nachfolger von minus Eins und Vorgänger von eins. Null ist gerade.
(* Das ist kein Definement der Null !!! *)


Wir sind beim Thema "Reelle Zahlen". Fragt mich da jemand, wie denn die 0 bei den Reellen Zahlen definiert sei, dann mache ich Gegenfrage, wie denn die nächste positive Zahl, die nicht mehr 0 wäre, definiert ist - und dann geht es los: Die 0 ist eine Dezimalzahl 0,000... deren Stellenzahl das ganze existierende Universum mit Nullen füllt, wobei jede einzelne Stelle oder Ziffer - hier die Null - ein Volumen von am³, d.h. ein Kubikattometer, 10^(-18)m, hätte. Nimmt man dann die nächstgrößere Zahl - die nicht mehr Null wäre, dann gäbe es dort am Ende der universumfüllenden Zahlenschlange eine 1 - und das wäre die nächstgrößere Zahl bezüglich 0. Das ganze kann auch mit Hilfe von Aleph beschrieben werden, wodurch eine unendliche Mächtigkeit ausgedrückt wird, wobei die unendliche Mächtigkeit der Reellen Zahlen (Aleph) größer ist als die unendliche Mächtigkeit der Natürlichen Zahlen (Aleph_0), d.h. es gilt Aleph > Aleph_0. Wir befinden uns also bei dem Themenbereich Unendlichkeiten, den wir bereits bezüglich der Vierten Dimension etwas vorbereitet hatten.

Bei all diesen Fragen bezüglich unendlicher Zahlenmengen stellt sich die Frage, welche Unendlichkeit unsere Seinsumgebung eigentlich kann - diese Frage sollte naheliegend sein, denn wir sind heutzutage daran gewöhnt zu bedenken, welche Stellenzahl unser TR-Diplay anzeigen kann - z.B. liegt vor mir ein Taschenrechner mit der Stellenzahl 10, der wird für die unterschiedlichsten Rechenaufgaben zu den gleichen Resultaten kommen, obwohl der "Taschenrechner" als Windows-Programm mit seiner höheren (32 Stellen) Stellenzahl unterschiedliche Zahlen in ihren Endziffern anzeigt. Nehmen wir also an, dass unsere Seinsumgebung prinzipiell nur Zahlen mit endlicher Stellenzahl realisieren kann, was bezüglich aller Erfahrung nur natürlich wäre, dann gäbe es sehr viele Zahlen, die bis zur Zahldarstellungsgrenze der Seinsumgebung nur aus Nullen beständen. Wobei bei allen Betrachtungen bezüglich irgendwelcher Grenzleistungen - z.B. bis zu welcher Zahl können Menschen durchgehend zählen - man berücksichtigen muss, dass es zu Schwankungen käme.

Langer Rede, kurzer Sinn, wenn es mit Unendlichkeiten los geht, dann ist die Mathematik da irgendwo stehen geblieben. Im Prinzip könnte man nur sagen, dass die Reelle Zahl 0 nur der kleinste Betrag einer Reellen Zahl wäre, oder man sagt einfach, dass die 0 eine sehr kleine positive Zahl ist - aber das ist so momentan nicht eingeführt.
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Hannes » Do 23. Sep 2010, 08:35

Hallo Forenfreunde !

Britta schreibt an Jocelyne:
Und wie groß ist dein Interesse an einer Erklärung für die Raumkrümmung wirklich?


Das Wort "Raumkrümmung" muß wohl eine sehr verunglückte Wortschöpfung sein,
dass sich zwei intelligente und liebenswürdige Forumsteilehmerinnen derart
in die Haare kriegen. Das Wort Raumkrümmung ist aber wirklich geeignet, Mißverständnisse hervorzurufen.
Was soll es eigentlich bedeuten ?
Ich bin der Meinung, Einstein wollte zum Ausdruck bringen, dass rund um einen
Himmelskörper ein Gravitationspotenzial besteht, das sich gleichzeitig mit der
Entstehung dieser Masseansammlung bildet und daher instantan wirkt.

Die Vorstellung eines "Gravitationstrichters", wie man sie sehr oft in grafischen Darstellungen sieht ist leider genauso unglücklich.

Das Gravitationspotenzial ist kugelschalenförmig um den Himmelskörper aufgebaut und nimmt mit der Annäherung an den Himmelskörper zu.

Wodurch Gravitation hervorgerufen wird konnte auch der große Albert mit seiner
Wortschöpfung "Raumkrümmung" nicht erklären, denn Raumkrümmung braucht genauso eine Ursache.
Die dreidimensionale Vorstellungskraft vieler Menschen lässt leider sehr oft zu wünschen übrig.

Ich finde daher euren Streit als einen "Streit um des Kaisers Bart". der zu nichts führt.

Mit Gruß
Hannes
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Jocelyne Lopez » Do 23. Sep 2010, 08:39

Hannes hat geschrieben:Hallo Britta !

@Hannes, Ernst, Chief und so weiter, stimmt ihr Jocelyne hier zu? Also, ihrer Aussage, dass eine Messung durch 'Tastsinn' immer genauer ist, wie eine optische Messung, z.B. mit dem Laser?

Du tust so, als ob eine Lasermessung nach den Meßvorschriften der SRT vor sich ginge.
Frag doch einmal ! Keine Spur von SRT ! Da hätten die Brückenbauer schöne Kalamitäten, wenn sie mit der SRT messen müssten.

In der Tat. ;)

Außerdem ist eine Messung mit Laser für mich nicht wirklich eine optische Messung, das ist sozusagen eine Messung nach dem Prinzip des Tastsinns: Das Lichtsignal hat einen materiellen Kontakt mit der Oberfläche des zumessenden Objekts und mit der Oberfläche des Detektors (Reflexion).

Auf jeden Fall meinte ich in meinem Beitrag mit dem Begriff "optische Messung" lediglich Messinstrumente wie Teleskopen, Mikroskopen (oder auch Kameras), wo kein materieller Kontakt des Messinstruments mit der Oberfläche des zu messenden Objekts stattfindet und deren Genauigkeit lediglich von der Auslösung des Instruments abhängt (also nicht absolut "exakt" sein können), und wobei sie von der relativen Bewegung mit dem zu messenden Objekt stark beeinträchtigt ist - bei einer Messung mit Tastsinn befinden sich dagegen zwangsläufig Messender und Objekt relativ zueinander in Ruhe sobald der materielle Kontakt hergestellt ist, das ist der große Vorteil bei dieser Messmethode:

Zitat Jocelyne Lopez:

Eine Messung durch Tastsinn (sprich mit materiellem Kontakt mit dem zu messenden Objekt) ist insofern immer genauer, weil dabei sowohl Messender als auch Metermaß relativ zum Objekt ruhen, und das ist eigentlich der springende Punkt für die Genauigkeit einer Messung: Beim Ruhezustand zwischen Objekt und Maßstab ist eine Messung am genauesten - deshalb ist eine Messung mit Tastsinn am genauesten, weil man dabei zwangsläufig zum Objekt ruht.
[...]
Bei vielen Längenmessungen ist jedoch eine Messung mit Tastsinn nicht möglich, entweder weil das Objekt sich eben relativ zum Maßstab bewegt und/oder weil das Objekt weit entfernt ist (z.B. Astronomie). Hier sind nur optische Messungen möglich, wobei deren Genauigkeit ausschließlich von der Auflösung des optischen Messgeräts abhängt und kein Anspruch auf eine extreme Labor-Genauigkeit erhoben werden kann, die relativistische Effekte nachweisen könnte, weit verfehlt, zumal man die Relativgeschwindigkeit zwischen den Körpern nicht kennt: Ich kann mir nicht vorstellen, dass man zum Beispiel den Abstand zwischen zwei entfernten Sternen auch mit den leistungsfähigsten Teleskopen in cm oder meter bestimmen kann, eher in Kilometer- oder 100Km- oder 1000 km-Bereich. Oder?

Es war also überhaupt nicht die Rede von Laser-Messungen in der Technologie und der Empirie.
Über Lasermessungen habe ich übrigens schon erfahren, dass sie in unserer Dimension und sogar im selben Medium auch nicht ganz genau sind (ist ja normal, die LG ist ja nicht konstant, weder absolut noch zum Beobachter ;) ), jedoch ist diese Ungenauigkeit in unserer Dimension irrelevant: für unsere Zwecke in der Alltagsphysik und in der Empirie ist es eine geniale Anwendung:

29.08.10 – Zitat Jocelyne Lopez:

Das war zum Beispiel durchaus sinnvoll - das war sogar geradezu eine geniale Idee - dass man in der Technologie für praktische Zwecke Entfernungsmeßgeräte mit Anwendung der Lichtgeschwindigkeit entwickelt hat. Dagegen ist gar nichts einzuwenden, ganz im Gegenteil, ich finde diese Meßmethode für die exakteste Bestimmung von Entfernungen und Längen in unserer Alltagsdimension grandios. Der Jahrhundertirrtum besteht darin, die Lichtgeschwindigkeit als Maßstab festgesetzt zu haben, eine völlig abstruse Schnappsidee, die auch für technologische Anwendungen überhaupt nicht notwendig gewesen wäre: Man hätte sinnvoll die Lasermessgeräte in der Praxis benutzen können, ohne diese falsche und esoterische Annahme einer konstanten Lichtgeschwindigkeit als SRT-konforme Erklärung der Welt offiziell, autoritär und dogmatisch zu erheben. Insofern gebe ich Hannes Recht, dass diese Annahme, die wie gesagt nur pragmatisch für Vermessungstechniker und in der Technologie zu rechfertigen ist, die theoretische Physik blockiert:

Außer einer unsinnigen Konvention ist also in der Tat bei Laser-Messungen keine Spur von SRT zu entdecken. ;)

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
Zuletzt geändert von Jocelyne Lopez am Do 23. Sep 2010, 08:51, insgesamt 1-mal geändert.
Jocelyne Lopez
 
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Gerhard Kemme » Do 23. Sep 2010, 08:51

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Nun, ich muss feststellen, dass bis jetzt mir leider noch keiner nachvollziehbar erklären konnte ... wie sich Räume vierdimensional in einem leeren und kräftefreien Raum aufstapeln können : :cry:


Wie bereits etlich Male erwähnt, geht es um den zivilisatorischen geistigen Überbau des Menschen und nicht um die unmittelbare Wahrnehmung von Tier oder Neugeborenem. Genauso könntest du die Frage stellen, wo es Punkte gäbe, d.h. wäre der weit entfernte Fixstern (1000xgrößer als die Sonne), den wir als Punkt am Nachthimmel sehen, nun real ein 0-D-Punkt oder doch ein 3-D-Raum. Es geht um ein theoretisches, geistiges Instrumentarium, mit dessen Hilfe Menschen in der Lage sind, ihre natürliche Umgebung verfügbar und berechenbar zu machen. Einen vierdimensionalen Raum könnte man - mit etwas Mühe - aus bunten Pappen zusammenleimen und sich auf den Tisch stellen. Das Konzept des vierdimensionalen Raumes könnte man sinnvoll eventuell auf die Handhabung von Lichtstrahlen oder Gravitation im Space anwenden - dort hätte man dann die "Aufstapelung" von einzelnen Photonen, die in ihrer Gesamtheit einen Lichtstrahl von der Sonne zur Erde ergeben.
Gerhard Kemme
 
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