Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Kurt » Fr 20. Mai 2011, 20:00

Kurt hat geschrieben:
Mirko hat geschrieben:Ihr seid zum Schießen.

Nur leider habt ihr es nicht so mit dem Treffen ins Schwarze.


Ciao, bis zu meinem nächsten Anfall von Langeweile.


Das kann bleibende Schäden hinterlassen.
Ich hätte da eine kleine Frage.
Eine Lichtquelle im Raum,
Drei "Lichtempfangende"

- einer steht
- einer rennt auf die Quelle zu
- einer von ihr weg.

Sie unerhalten sich dann bei einer Halben und stellen fest:

- es kam mit c auf mich zu
- es kam mit c + meinem v auf mich zu
- es kam mit c - meinem v auf mich zu

-mein v- ist ihre Renngeschwindigkeit gegenüber dem Fussboden.

Stimmt ihre Aussage?


Hallo Mirko,

hab ich deine Antwort nicht gesehen, ist sie verloren gegangen, oder bist du noch am Überlegen oder beim Probieren?
Oder hast du ev. gar keine.


Gruss Kurt
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Jocelyne Lopez » Sa 21. Mai 2011, 06:16

Mirko hat geschrieben:
Alle Erklärungen des Messprinzips, die ich dir gegeben habe, beruhen auf einer konstanten Lichtgeschwindigkeit. Du bist diejenige, die behauptet, dass sich die Lichtgeschwindigkeit während des Messens verändert, nicht ich.


Du behauptest, dass Messungen mit Laserpistolen nur funktionieren können, wenn c konstant ist. Dr. Pössel, andere Teilnehmer und ich behaupten, dass Laserpistolen auch funktionieren, wenn c +/- v gilt und dass sie es auch anzeigen.

Im Computer der Laserpistolen wurde der Wert c=299 792 458 m/s als Maßstab für Längenmessungen einprogrammiert. Wenn dieser Wert aufgrund der Lichtlaufzeiten bei einer konkreten Messung unterschritten oder überschritten wird, dann rechnet der Computer mit einer Überschreitung oder einer Unterschreitung, kein Problem, er weiß nicht, dass dieser Wert nicht überschritten oder unterschritten werden darf, für ihn ist die Zahl 299 792 458 eine Zahl wie alle anderen Zahlen auch, man kann was dazu addieren oder was davon abziehen, das tut er auch, er addiert oder zieht v von c ab, er behandelt nicht v als v=0 wenn v>0 ist, wie die Relativisten es immer krampfhaft wollen (siehe die Farce mit dem Selbstblitzen... ), er ist mathematisch frei. Nur wir Menschen haben „gelernt“, dass diese Zahl nie unterschritten oder überschritten werden kann, sonst würde uns ganz bestimmt das ganze Universum auf den Kopf fallen, und das wäre eine Tragödie.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Sa 21. Mai 2011, 06:41

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Du behauptest, dass Messungen mit Laserpistolen nur funktionieren können, wenn c konstant ist. Dr. Pössel, andere Teilnehmer und ich behaupten, dass Laserpistolen auch funktionieren, wenn c +/- v gilt und dass sie es auch anzeigen.

Wo behauptet Dr. Pössel das?

Ich behaupte, dass Laserpistolen nicht funktionieren, wenn c +/- v gilt.

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Im Computer der Laserpistolen wurde der Wert c=299 792 458 m/s als Maßstab für Längenmessungen einprogrammiert. Wenn dieser Wert aufgrund der Lichtlaufzeiten bei einer konkreten Messung unterschritten oder überschritten wird, dann rechnet der Computer mit einer Überschreitung oder einer Unterschreitung, kein Problem, er weiß nicht, dass dieser Wert nicht überschritten oder unterschritten werden darf, für ihn ist die Zahl 299 792 458 eine Zahl wie alle anderen Zahlen auch, man kann was dazu addieren oder was davon abziehen, das tut er auch, er addiert oder zieht v von c ab, er behandelt nicht v als v=0 wenn v>0 ist, wie die Relativisten es immer krampfhaft wollen (siehe die Farce mit dem Selbstblitzen... ), er ist mathematisch frei. Nur wir Menschen haben „gelernt“, dass diese Zahl nie unterschritten oder überschritten werden kann, sonst würde uns ganz bestimmt das ganze Universum auf den Kopf fallen, und das wäre eine Tragödie.

Das ist alles falsch. In dem Absatz ist keine einzige richtige Aussage.
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Hannes » Sa 21. Mai 2011, 07:19

Hallo Fb !
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Im Computer der Laserpistolen wurde der Wert c=299 792 458 m/s als Maßstab für Längenmessungen einprogrammiert. Wenn dieser Wert aufgrund der Lichtlaufzeiten bei einer konkreten Messung unterschritten oder überschritten wird, dann rechnet der Computer mit einer Überschreitung oder einer Unterschreitung, kein Problem, er weiß nicht, dass dieser Wert nicht überschritten oder unterschritten werden darf, für ihn ist die Zahl 299 792 458 eine Zahl wie alle anderen Zahlen auch, man kann was dazu addieren oder was davon abziehen, das tut er auch, er addiert oder zieht v von c ab, er behandelt nicht v als v=0 wenn v>0 ist, wie die Relativisten es immer krampfhaft wollen (siehe die Farce mit dem Selbstblitzen... ), er ist mathematisch frei. Nur wir Menschen haben „gelernt“, dass diese Zahl nie unterschritten oder überschritten werden kann, sonst würde uns ganz bestimmt das ganze Universum auf den Kopf fallen, und das wäre eine Tragödie.
Das ist alles falsch. In dem Absatz ist keine einzige richtige Aussage.

Du sagst mit keinem einzelnen Satz, WARUM das alles falsch sein soll.

Hannes
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon M.S » Sa 21. Mai 2011, 07:55

Hannes hat geschrieben:Hallo Fb !
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Im Computer der Laserpistolen wurde der Wert c=299 792 458 m/s als Maßstab für Längenmessungen einprogrammiert. Wenn dieser Wert aufgrund der Lichtlaufzeiten bei einer konkreten Messung unterschritten oder überschritten wird, dann rechnet der Computer mit einer Überschreitung oder einer Unterschreitung, kein Problem, er weiß nicht, dass dieser Wert nicht überschritten oder unterschritten werden darf, für ihn ist die Zahl 299 792 458 eine Zahl wie alle anderen Zahlen auch, man kann was dazu addieren oder was davon abziehen, das tut er auch, er addiert oder zieht v von c ab, er behandelt nicht v als v=0 wenn v>0 ist, wie die Relativisten es immer krampfhaft wollen (siehe die Farce mit dem Selbstblitzen... ), er ist mathematisch frei. Nur wir Menschen haben „gelernt“, dass diese Zahl nie unterschritten oder überschritten werden kann, sonst würde uns ganz bestimmt das ganze Universum auf den Kopf fallen, und das wäre eine Tragödie.
Das ist alles falsch. In dem Absatz ist keine einzige richtige Aussage.

Du sagst mit keinem einzelnen Satz, WARUM das alles falsch sein soll.

Hannes


Das wurde seitenlang erklärt. Willst du J.L toppen?
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Mirko » Sa 21. Mai 2011, 08:03

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Mirko hat geschrieben:
Alle Erklärungen des Messprinzips, die ich dir gegeben habe, beruhen auf einer konstanten Lichtgeschwindigkeit. Du bist diejenige, die behauptet, dass sich die Lichtgeschwindigkeit während des Messens verändert, nicht ich.


Du behauptest, dass Messungen mit Laserpistolen nur funktionieren können, wenn c konstant ist. Dr. Pössel, andere Teilnehmer und ich behaupten, dass Laserpistolen auch funktionieren, wenn c +/- v gilt und dass sie es auch anzeigen.


DAS behauptet Herr Pössel nun wirklich nicht.

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Im Computer der Laserpistolen wurde der Wert c=299 792 458 m/s als Maßstab für Längenmessungen einprogrammiert. Wenn dieser Wert aufgrund der Lichtlaufzeiten bei einer konkreten Messung unterschritten oder überschritten wird, dann rechnet der Computer mit einer Überschreitung oder einer Unterschreitung, kein Problem, er weiß nicht, dass dieser Wert nicht überschritten oder unterschritten werden darf, für ihn ist die Zahl 299 792 458 eine Zahl wie alle anderen Zahlen auch, man kann was dazu addieren oder was davon abziehen, das tut er auch, er addiert oder zieht v von c ab, er behandelt nicht v als v=0 wenn v>0 ist, wie die Relativisten es immer krampfhaft wollen (siehe die Farce mit dem Selbstblitzen... ), er ist mathematisch frei. Nur wir Menschen haben „gelernt“, dass diese Zahl nie unterschritten oder überschritten werden kann, sonst würde uns ganz bestimmt das ganze Universum auf den Kopf fallen, und das wäre eine Tragödie.



Du hast das Messprinzip nicht verstanden.

Eine Laufzeit ist nur dann verwertbar, wenn man entweder die GESCHWINDIGKEIT kennt, mit der das Signal unterwegs ist, oder aber die STRECKE.
Die Strecke ist bei Lasermessungen aber unbekannt! Also MUSS die Geschwindigkeit bekannt sein. Und diese Geschwindigkeit ist c ohne eine Abweichung plus oder minus irgendetwas.
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon M.S » Sa 21. Mai 2011, 08:57

Chief hat geschrieben:
M.S hat geschrieben:
Hannes hat geschrieben:Hallo Fb !

Du sagst mit keinem einzelnen Satz, WARUM das alles falsch sein soll.

Hannes


Das wurde seitenlang erklärt...


Wo?


Kann ich aus deiner Frage schliessen, dass du diesen Unsinn glaubst ?
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Mirko » Sa 21. Mai 2011, 09:45

Chief hat geschrieben:
Mirko hat geschrieben:...
Eine Laufzeit ist nur dann verwertbar, wenn man entweder die GESCHWINDIGKEIT kennt, mit der das Signal unterwegs ist, oder aber die STRECKE.
...


Du kannst also eine Gleichung mit zwei Unbekannten einfach so lösen. Sehr interessant.

Gruß


Ich nicht, aber du, wenn du wie Jocelyne glaubst, man könne nur anhand der Laufzeit ein + oder - v zu c berechnen.


Die Forentechnik hier nervt gewaltig.
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Jocelyne Lopez » Sa 21. Mai 2011, 10:54

Mirko hat geschrieben:Du hast das Messprinzip nicht verstanden.

Eine Laufzeit ist nur dann verwertbar, wenn man entweder die GESCHWINDIGKEIT kennt, mit der das Signal unterwegs ist, oder aber die STRECKE.
Die Strecke ist bei Lasermessungen aber unbekannt! Also MUSS die Geschwindigkeit bekannt sein. Und diese Geschwindigkeit ist c ohne eine Abweichung plus oder minus irgendetwas.

Möglicherweise hast Du das Prinzip einer Maßeinheit nicht verstanden – wobei die Festlegung der Maßeinheit „Meter“ 1983 durch eine Geschwindigkeit zum ersten Mal in der Geschichte der Festlegung der Maßeinheit Meter, in der Tat erst einmal ein bisschen verwirrend ist:

Eine Maßeinheit wird mit einem bestimmten Wert per Konvention festgelegt, damit man diese bekannte Größe mit einer unbekannten Größe vergleichen und dadurch diese unbekannte Größe quantifizieren kann.

Die Länge eines Meters stellt die Maßeinheit für Längenmessungen, und zwar seit 1983 parallel realisiert durch einen materiellen Urmaßstab und durch eine Geschwindigkeit.

Selbstverständlich kann diese Maßeinheit 1 Meter bei materiellen Maßstäben auch durch Unterteilungen (= weniger als 1 Meter) oder durch das Vielfache (= mehr als 1 Meter) genutzt werden. Das wäre ja absurd zu denken, die Maßeinheit sei 1 Meter, also kann es keine Objekte geben, die kleiner als 1 Meter oder größer als ein Meter sein können, oder?

Das ist genau dasselbe Prinzip mit der Maßeinheit „Lichtgeschwindigkeit 299 792 458 m/s“: man kann sie auch benutzen durch Unterteilungen (weniger als 1 Meter) oder durch Vielfache (= mehr als 1 Meter). Das wäre absurd zu denken bei der Festlegung einer Geschwindigkeit als Maßeinheit der Längenmessung, dass es keine Objekte gibt, die langsamer oder schneller als diese Geschwindigkeit sein können: Das würde ja im Endeffekt bedeutet, dass es keine Objekte geben kann, die kleiner als 1 Meter oder größer als ein Meter sein können (siehe oben).

Man könnte also keine Geschwindigkeit als Längenmaßeinheit benutzen, wenn man sie weder unterteilen noch vielfachen dürfte. Nirgendwo haben auch die Institutionen, die die Maßeinheit „Meter“ international mit 299 792 458 m/s festgesetzt haben gesagt, dass diese Geschwindigkeit weder unterschritten noch überschritten werden darf, sprich dass sie absolut konstant sei. Es wäre ja stupide. Nirgend wann wird auch im Computer einer Laserpistole diese Geschwindigkeit programmiert und mit einem Programm versehen, dass diese Geschwindigkeit weder unterschritten noch überschritten werden darf. Das wäre ja stupide, die Laserpistole würde dann immer nur dieselbe Geschwindigkeit anzeigen, egal auf welches bewegtes Objekte man sie richten würden, und zwar immer nur c. Eine Messung mit dem Licht wäre nicht möglich, es wäre genauso unmöglich und stupide, als wenn man vorschreiben würde, das materielle Maßstab "1 Meter" darf werden unterteilt noch vielfachen werden.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon galactic32 » Sa 21. Mai 2011, 11:19

Den Unterschied von Einweg-Geschwindigkeiten, und wie die Aussage: "LG sei immer mit c₀ gemessen", aufzufassen wäre, hätte jemand hier mal deutlicher andeuten dürfen.

Hatte Highway ja schon (fast) ganz treffend zur MMX-Diskussion angesprochen:
Highway » Do 19. Mai 2011, 20:36 hat geschrieben:Variiere v, zu Null, größer oder kleiner - du wirst immer L/(t1-t0) = c erhalten. Genau das was auch immer gemessen wird.
Die Cirkel-Logik, wie denn "c" meßtechnisch gewonnen wird :?
fb557ec2107eb1d6 » Sa 21. Mai 2011, 07:41 hat geschrieben:Ich behaupte, dass Laserpistolen nicht funktionieren, wenn c +/- v gilt.
Hm..., contraire !
Aber was jetzt für wen wissenschaftlich allgemeingültig "c +/- v" zu bedeuten haben hat, ... ?

Gruß
galactic32
 
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