Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Sebastian Hauk » So 23. Mai 2010, 14:46

Hallo fb557ec2107eb1d6,

Sobald der Zylinder ein bisschen schneller oder ein bisschen langsamer ist als die Quelle (Jupiter), gibt es aufgrund der Relativbewegung zwischen Zylinder und Quelle (Jupiter) natürlich eine Aberration.


außerdem könnte der Jupiter sogar explodieren, nachdem er die Bursts zur Erde abgeschickt hat. Der Jupiter spielt danach für das Licht keine Rolle mehr, weil die Explosion des Jupiters keine Auswirkung mehr hat auf das ausgesendete Licht. :!:

Das ist auch bei der normalen Aberration so. Die Sterne brauchen gar nicht mehr zu existieren. Bei der normalen Aberration kommt das Licht senkrecht von oben. Es wird nur das Teleskop betrachtet. Das Teleskop hat eine senkrechte Bewegung zu dem Licht (wikipedia: Die Erde bewegt sich jedoch auf ihrem Jahresweg um die Sonne mit einer Geschwindigkeit von immerhin 29,3 bis 30,3 km pro Sekunde). Die Photonen würden dann gegen das Teleskop knallen. Aus diesem Grund wird das Teleskop dann schräg gehalten. Das Licht braucht halt etwas Zeit das Teleskop zu durchlaufen.

Den Jupiter kannst Du also aus der Animation, nachdem die Photonen losgeschickt werden, entfernen.

Sobald der Zylinder ein bisschen schneller oder ein bisschen langsamer ist als die Quelle (Jupiter),


Aus diesem Grund ist diese Aussage Unsinn. Bei Deiner Animation. Du kannst mir gerne das Gegenteil beweisen.
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Sebastian Hauk » So 23. Mai 2010, 15:13

Hallo,

bei Anwesenheit eines Lichtäthers muss sich fast immer eine Aberration ergeben, wenn sich das Zielobjekt in Bezug auf den Lichtäther bewegt. Es ist jetzt egal, ob die Lichtquelle sich bewegt oder nicht. Das Licht hat bei einem Lichtäther bei Aussendung immer die gleiche Geschwindigkeit in Bezug auf den Lichtäther. Die Sterne könnten sich also genauso schnell wie die Erde bewegen, es würde sich eine Aberration ergeben.

Weil die Photonen bei einem Lichtäther nicht die Geschwindigkeit der Sterne, wenn die Sterne genauso schnell sind wie Erde, mitmachen. Der Jupiter könnte also die Photonen senkrecht nach unten schicken. Dann würden die Photonen die Erde nicht treffen, weil sich die Erde bewegt. Der Jupiter müsste sich also viele Kilomter vor der Erde befinden, damit die Photonen die Erde treffen könnten. Eine Aberration würde sich dann hier im Teleskop ergeben. Auch dann wenn sich der Jupiter sich genauo schnell wie die Erde bewegt.

Die Photonen machen die Geschwindigkeit des Jupiters nicht mit, sondern richten sich nach dem Lichtäther.

Wenn nun der Jupiter sich nicht viele Kilometer vor der Erde befindet, dann müsssen die Photonen schräg vom Jupiter starten, um das Teleskop zu treffen. Und es würde sich dann hier nur in einem bestimmten Ausnahmefall keine Aberration ergeben.

Das Teleskop müsste sich dafür mit der gleichen Geschwindigkeit nach rechts oder links bewegen, wie das Licht. Und nur dann ergibt sich keine Aberration. :!: Und genau dieser Fall liegt bei fb557ec2107eb1d6 vor.

Gruß

Sebastian
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Sebastian Hauk » So 23. Mai 2010, 15:58

Hallo,

aus diesem Grund müssen wir hier glaube ich mal ganz langsam vorgehen. Wichtig wäre es m.E. als Erstes zu klären, ob die Geschwindigkeit des Jupiters bei Anwesenheit eines Lichtäthers, Auswirkungen hat auf die Lichtgeschwindigkeit der Photonen vom Jupiter.

Wer ist hier für eine Auswirkung und wer ist hier gegen eine Auswirkung? :?:

Nur um mal so abschätzen zu können wie der Stand der Dinge ist. :!:

Gruß

Sebastian
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Harald Maurer » So 23. Mai 2010, 16:01

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Die Geschwindigkeit des Zylinders ist die gleiche wie die der Quelle (des Jupiters). Damit ist gar nichts "passend" gemacht von mir.

Doch. Du hast der Ausbreitung der Wellenfronten, also der Lichtgeschwindigkeit, dieselbe Geschwindigkeit wie dem System Jupiter-Erde gegeben!
Trigemina hat geschrieben:Die Teilstücke der Wellenfronten fallen somit wie leicht von der parallelen Anordnung zum Erdboden gekippte Ziegelsteine geradlinig von oben nach unten,

Nein, die fallen nicht nach unten, denn Wellenfronten-Teilstücke gibt es nicht, wenn die sie erzeugenden Photonen von der Wand des Teleskops abgehalten werden.
wellenfrontschnipsel.JPG
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Schauerlich, was da verzapft wird. :evil:

Grüße
Harald Maurer
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » So 23. Mai 2010, 16:40

Harald Maurer hat geschrieben:Doch. Du hast der Ausbreitung der Wellenfronten, also der Lichtgeschwindigkeit, dieselbe Geschwindigkeit wie dem System Jupiter-Erde gegeben!

Unsinn, wäre das so, dann könnten die Radiowellen des Jupiters die Erde nie erreichen, weil schon der Jupiter genau auf der Wellenfront "reitet". Bei mir hat das System Erde/Jupiter 3/5 der Lichtgeschwindigkeit.
Harald Maurer hat geschrieben:Schauerlich, was da verzapft wird. :evil:

Das ist wahr.
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Sebastian Hauk » So 23. Mai 2010, 16:51

Hallo fb557ec2107eb1d6,

hat die Geschwindigkeit des Jupiters bei Anwesenheit eines Lichtäthers Auswirkungen auf die Geschwindigkeit der Photonen vom Jupiter?

Bist Du für eine Auswirkung oder bist Du gegen eine Auswirkung?

Bei mir hat das System Erde/Jupiter 3/5 der Lichtgeschwindigkeit.


5/5 wäre ja auch verkehrt, weil das Licht auch eine Geschwindigkeitskomponente nach unten hat. Aus diesem Grund perfekt abgestimmt. Wichtig ist nämlich nur die Geschwindigkeit des Lichts nach rechts, damit es passend ist.
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Sebastian Hauk » So 23. Mai 2010, 18:36

Hallo,

als 2. Punkt würde ich vorschlagen, dass wir erst einmal die normale Aberration bei Anwesenheit eines Lichtäthers besprechen:

Bei diesem Fall bewegt sich die Erde in Bezug auf den Lichtäther und der Jupiter befindet sich viele Kilomter vor der Erde. Die Photonen können dann genau senkrecht vom Jupiter starten und treffen dann auf die Erde, die sich Richtung der Photonen, die senkrecht nach unten fliegen, bewegt.

Durch die Bewegung der Erde in Bezug auf die Photonen muss das Teleskop nun schräg gehalten werden. Hat das hier jeder verstanden?

Danach sollte dann besprochen werden, ob es einen Unterschied macht, ob sich jetzt der Jupiter bewegt oder nicht. Das könnte dann noch einmal spannend werden, weil es auf die Position des Jupiters dann doch eine Auswirkung hat.

Gruß

Sebastian
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Sebastian Hauk » So 23. Mai 2010, 18:47

Hallo nocheinPoet,

hat die Geschwindigkeit des Jupiters bei Anwesenheit eines Lichtäthers Auswirkungen auf die Geschwindigkeit der Photonen vom Jupiter?

Bist Du für eine Auswirkung oder bist Du gegen eine Auswirkung?
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Trigemina » So 23. Mai 2010, 20:37

Sebastian Hauk hat geschrieben:Durch die Bewegung der Erde in Bezug auf die Photonen muss das Teleskop nun schräg gehalten werden. Hat das hier jeder verstanden?


Das ist eine sinnfreie Aussage, da nicht klar ist was mit der Aussage ’Bewegung der Erde in Bezug auf die Photonen’ überhaupt gemeint ist. Wenn schon bewegen sich Erde und Jupiter gemeinsam durch den Äther hindurch, sind also zueinander (näherungsweise) ruhend.

Im Bezugssystem Erde/Jupiter ruhen diese beiden Himmelskörper, während der Verschiebungspunkt sich mit v*t von Jupiter wegen der Ätherdrift entfernt. Daraus ergeben sich zeitabhängig die Wellenfronten, welche unter dem Aberrationswinkel verdreht durchs Teleskop hindurch gelangen.

Nochmals:

Sichtachse: Verbindungslinie Jupiter-Erde
Wellennormale: Verbindungslinie Verschiebungspunkt – Erde

Das totgeschwiegene Beispiel mit den leicht gekippten (Winkel zwischen Verbindungslinie V-E und J-E), jedoch von oben herabfallenden Ziegelsteinen (Verbindungslinie J-E), deren westliche Ränder vor den östlichen den Boden erreichen, trug offensichtlich nicht besonders zur nennenswerten Berücksichtigung bei. Wenn es schon einen Äther geben soll, dann ist nicht einzusehen weshalb er keine Wirkung haben sollte!

Aber im Messkanal soll er wie aus Geisterhand plötzlich wieder wirksam erscheinen (Rücken- und Gegenwind), während er zwischen Jupiter und Erde anscheinend keinen Einfluss auf die Wellenfront haben soll, obwohl ein Seitenwind herrscht.

Gruss
Zuletzt geändert von Trigemina am So 23. Mai 2010, 20:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » So 23. Mai 2010, 20:46

Sebastian Hauk hat geschrieben:Hallo fb557ec2107eb1d6,

hat die Geschwindigkeit des Jupiters bei Anwesenheit eines Lichtäthers Auswirkungen auf die Geschwindigkeit der Photonen vom Jupiter?

Bist Du für eine Auswirkung oder bist Du gegen eine Auswirkung?


Weißt du nicht einmal, was der Lichtäther ist?

Nachhilfestunde: Im Äther, auch Lichtäther genannt, genauer im (absoluten) Bezugssystem des Äthers, ist die Geschwindigkeit von Photonen und damit auch von elektromagnetischen Wellen, im Vakuum immer c (299.792.458 m/s). Die Bewegung der Quelle im Äther (also relativ zum Bezugssystem des Äthers) ist also unerheblich.
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