Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon contravariant » Fr 23. Apr 2010, 22:04

Chief hat geschrieben:Ja klar c*t=x und t=x/c... Per Definition...

Warum???
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon contravariant » Fr 23. Apr 2010, 22:10

Chief hat geschrieben:Per Definition by Big Al.

Referenz?
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon contravariant » Fr 23. Apr 2010, 22:14

Chief hat geschrieben:Arbeiten von Big Al.

Na los, du wirst doch wohl ein anständiges Literaturzitat zu stande bringen.
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon contravariant » Fr 23. Apr 2010, 22:18

Chief hat geschrieben:Ich nehme mir Big Al als Vorbild, siehe ZEBK... Gar keine Referenz. :mrgreen: :lol: :mrgreen: :lol:

Mal wieder heiße Luft, ich bin tief beeindruckt. Achja, dein Gefasel ist übrigens Bullshit.
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Ernst » Sa 24. Apr 2010, 06:05

contravariant hat geschrieben:
Ein Ereignis, das am Raumzeitpunkt x0 = (3ls, 2s) stattgefunden hat, hat vom System S' ausgehen an x0'=(2.3333Ls,-0.6667s) stattgefunden. Das heißt nicht, dass sich da irgendetwas bewegt hat.

Du bist ja gut. Nichts bewegt sich und dennoch wird transformiert? Völlig daneben. Der relativistische Effekt resultiert allein aus der Relativbewegung, was ja die Transformationsgleichungen ausdrücken.
Und im allgemeinen Transformationsfall liegen die Ursprünge beider Koordinatensysteme bei t=t`=0 übereinander x =x'=0. Und ab diesen Zeitpunkt bewegen sich beide Ursprünge mit v voneinander weg. Zeigt dann irgendwann die Uhr in x' eine negative Zeit, dann ist sie rückwärts gelaufen.
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon contravariant » Sa 24. Apr 2010, 10:04

Ernst hat geschrieben:Du bist ja gut. Nichts bewegt sich und dennoch wird transformiert? Völlig daneben..

Wenn ich eine Koordinatentrafo durchführe, dann hat sich meine Perspektive, mein Blickwinkel, geändert, aber bewegt hat sich erstmal nichts.
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon scharo » Sa 24. Apr 2010, 10:08

Hallo contravariant,

„Offensichtlich ist allerdings S' = S und damit (t',x',y',z') = (t,x,y,z). Damit gilt
a(-v)*a(v)*beta(v)^2 = 1 => a(-v)*a(v) = 1/beta(v)^2 (1)
Weiterhin, folgend der Betrachtung auf Seite 902 oben:
l/(a(v)*beta(v)) = l/(a(-v)*beta(v)) => a(v) = a(-v) und mit (1) a(v) = 1/beta(v). Substituiert man das nun in die Transformationsgeleichungen, dann erhält man (oh Wunder):
tau = beta(v)*(t - v/c^2*x)
xi = beta(v)*(x - v*t)“


höre bitte mit dem Unsinn auf! :x

Seite 902: und wenn Du f(v) als a(v) bezeichnest:
a(v)*a(-v) = 1
l/a(v) = l/a(v); a(v) = a(-v) = 1
Du schreibst: a(v)*a(-v) = 1/ß² oder 1 = 1/ß² ??? Somit ist ß² = 1 :shock:
Und wenn Du in l/a(v) ß von oben einmischst, muss l/a(v)*ß² nehmen.
Wenn Du „l/(a(v)*beta(v)) = l/(a(-v)*beta(v)) => a(v) = a(-v)” nimmst, dann kommt heraus,
dass ß = ß, und bei a(v) = a(-v) = 1, dass ß = 1. :o
Und dann bekommt man, egal auch was Du nimmst und richtig einsetzt (oh Wunder):
tau = 1*(t - v/c^2*x) = (t – x*v/c²)
xi = 1*(x - v*t) = (x – v*t)
und landest bei Highway - LT ohne Gamma. :lol:

Zum totlachen mit Deiner Mathekunst, von physikalischer Begründung nicht zu sprechen.

Strenge Dich lieber an, um die minus Zeit bei Deiner LT-Rechnung zu erklären! Soll ich Dir helfen?

Gruß
Ljudmil
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon contravariant » Sa 24. Apr 2010, 10:17

scharo hat geschrieben:l/a(v) = l/a(v); a(v) = a(-v) = 1

Moment mal, also ganz langsam, nur für dich:
l/(beta(v)*a(v)) = l/(beta(v)*a(-v)) // Division durch l (nach Konstruktion l>0
=> 1/(beta(v)*a(v)) = 1/(beta(v)*a(-v)) // Multiplikation mit beta(v)
=> 1/a(v) = 1/a(-v) // Multiplikation mit a(-v)
=> a(-v)/a(v) = 1 // Multiplikation mi a(v)
=> a(-v) = a(v)
Meine Schlussfolgerung ist also korrekt.

EDIT: Achja, aus a(-v) = a(v) folgt *nicht*, dass a(v) = 1, wie man sich einfach mit f(x) = x^2 klarmachen kann.

scharo hat geschrieben:Zum totlachen mit Deiner Mathekunst, von physikalischer Begründung nicht zu sprechen.

Für jemanden, der nichtmal das einfachste Gleichungssystem lösen kann, hängst du dich ziemlich weit aus dem Fenster.
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon Jocelyne Lopez » Sa 24. Apr 2010, 14:09

Highway hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:ja aber diese "konstante Geschwindigkeit" ist v-abhängig wie z.B. deine Gl. G_3 zeigt. Auf der rechten Seite der Gleichung steht :

c*(1-v²/c²)

und das ist nicht gleich c.


Doch ist ist, wenn es sich um eine Zweiweg-Messung handelt. Wie in dem Boots-Beispiel. Dann wird mathematisch die Geschwindigkeit (Fließgeschwindigkeit) eliminiert und übrig bleibt die Durchschnittsgeschwindigkeit (Eigengeschwindigkeit) des Bootes. Ist mit Licht nicht anders. In dem Fall wird v = v-v = 0. Das ist je gerade Grund warum sich die Durchschnittsgeschwindigkeit universell als Bezugsgeschwindigkeit eignet.


Wenn Du die Fließgeschwindigkeit mit v definiert behandelst Du in diesem Beispiel per Analogie die Geschwindigkeit des Lichts relativ zu einem Medium (implizit relativ zum Äther) und Du misst sie mit einer Zweiweg-Messung folglich als invariant (gemittelte Geschwindigkeit hin und zurück). Nur eine Einwegmessung könnte in der Tat die Konstanz der LG relativ zum Äther eindeutig klären. Das ist aber ein anderes Paar Schuhe.

Das Problem, das in der SRT mathematisch behandelt wird ist nämlich nicht die Geschwindigkeit des Lichts relativ zum Äther (es gibt ja in der SRT keinen Äther), sondern die Geschwindigkeit des Lichts zu einem Beobachter. Dein Beispiel ist also für diese Untersuchung nicht geeignet. Die Geschwindigkeit v steht in der SRT nicht für den Äther, sondern für die Eigengeschwindigkeit eines Beobachters relativ zum Lichtstrahl, durch Einwegmessung Strecke / Zeit. Die Konstellation, die hier zu untersuchen ist, wäre also nicht ein Boot, das gegen oder mit dem Strom auf einem Fluß fährt, sondern zum Beispiel die Relativgeschwindigkeit zwischen zwei Booten, die auf dem Fluß sich entgegen fahren. Der Strom spielt hier gar keine Rolle.

In der SRT ist also c die Geschwindigkeit eines Lichtstrahls und v die Geschwindigkeit eines Beobachters, der diesen Lichtstrahl misst.

Und hier hat Chief Recht: Die Konstanz von c ist nur für den Fall gegeben, wo die Geschwindigkeit des Beobachters v = 0 (also wo der Beobachter ruht relativ zum Lichtstrahl), für alle andere Werte als 0 ist c nicht konstant.

Zitat Chief:

du siehst z.B. in deiner Gl. G_4, dass v=0 sein muss damit c invariant gilt. Also c=const kannst du gleich vergessen.


Dass v=0 sein muss ist sowieso in der SRT per Definition festgesetzt: Einstein postuliert ja die Konstanz der LG einzig zu einem ruhenden Beobachter, und nicht zu einem bewegten Beobachter!!!

Zitat Albert Einstein:

Jeder Lichtstrahl bewegt sich im “ruhenden” Koordinatensystem mit der bestimmten Geschwindigkeit V


Das Postulat Einstein wird einzig mit einem zum Lichtstrahl ruhenden Beobachter bestätigt (und ist dabei eine Binsenweisheit). Zu einem bewegten Beobachter ist das Postulat stets widerlegt, sowohl physikalisch als auch mathematisch.

Deshalb versuchen die Relativisten krampfhaft, alle bewegten Beobachter als ruhende Beobachter zu verkaufen, um den haarsträubenden Fehler der Invarianz von c zu allen Beobachtern zu vertuschen.

So erzählte mir ein Relativist ganz klar wie die "Lösung" aussieht: alle Beobachter, die einen Lichtstrahl messen, bekommen mathematisch und fiktiv die Geschwindigkeit v=0 automatisch verpasst, egal wie schnell sie sich in der Natur in Wirklichkeit bewegen, das interessiert keinen Relativisten, nur damit das Postulat der Invarianz von c mathematisch gültig bleibt:

Zitat von Dingle:

Die Lösung besteht ganz einfach darin, dass dasjenige Bezugsobjekt, auf welches Du die Geschwindigkeiten der anderen beziehst, eben automatisch die Geschwindigkeit Null erhält. Oder, falls Dir das besser gefällt, der Beobachter, der die Messungen vornimmt, wird sich selbst immer die Geschwindigkeit 0 zumessen.


Nichts Anderes will uns offensichtlich der Guru Dr. Markus Pössel in meinem Gedankenexperiment verkaufen, wenn Beobachter am Strand sich relativ zu einer Welle bewegen: Sie sitzen alle im „Nullpunkt“ (sprich Strecke 0, Zeit 0, Geschwindigkeit 0) ihres eigenes, zum Strand bewegten Koordinatensystems... :roll: Sie ruhen also wohl zu sich selbst, indem sie sich zur Welle bewegen:

Zitat Dr. Markus Pössel:

Die “gestrichenen Werte” x2′, x3′, x4′ und x5′ beziehen sich auf die Bezugssysteme der Beobachter A, B, C und D. Jeder dieser Beobachter sitzt im Nullpunkt seines eigenen, relativ zum Strand bewegten, Koordinatensystems.


Ich sage Euch, die Mathematik ist sehr anfällig zu Missbräuchen bzw. die intensive Beschäftigung mit der Mathematik macht dumm. :( Es wäre zu hoffen, dass aufgeschlossene und aufrichtige Mathematiker die Ehre ihrer Zunft retten und das intellektuelle Desaster, das von ein paar ihrer Kollegen mit der Mathematik der SRT verusacht wurde, offen berichtigen. Es muss doch welche geben, oder? Sonst wäre die Mathematik für die Tonne, wenn man an solche haarsträubende Unsinn festhalten will.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Rechenfehler v. Albert in ZEbK???

Beitragvon contravariant » Sa 24. Apr 2010, 15:39

Chief hat geschrieben:Ah so.... Und wie hast du Beta gefunden?

Und noch, warum bewegt sich ein ruhendes System mit -v? :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Ich würde es mal mit verstehendem Lesen versuchen. Kann aber sein, dass dein Spatzenhirn damit überfordert ist.
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