Relativität der Gleichzeitigkeit

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon Sebastian Hauk » Do 18. Mär 2010, 20:52

Hallo Kurt,

hört sich auf jeden Fall schon mal kompliziert an.

In der relativistischen Quantenfeldtheorie versteht man unter dem Higgs-Mechanismus meist die Erzeugung der Massen der Wechselwirkungsteilchen in Theorien mit Eichsymmetrie durch die Technik der spontanen Brechung dieser Symmetrie. Higgs und die anderen Entwickler dieses Mechanismus untersuchten dabei, wie bei der schwachen Wechselwirkung, vor allem den Fall nicht-abelscher Symmetriegruppen. Der Higgsmechanismus würde in diesem Fall erstmalig die Massen der wichtigen Eichbosonen Z0, W + und W − erklären. Mathematische Grundlage ist die Yang-Mills-Theorie, die allgemeine Theorie der zunächst masselosen Eichbosonen.


Man verwendet das Prinzip der so genannten spontanen Symmetriebrechung, um einerseits das Kraftgesetz zu erhalten und andererseits den Eichbosonen Masse zu geben. Dazu führt man ein zusätzliches Feld ein, nämlich das sogenannte Higgs-Feld. Dieses Feld wechselwirkt mit allen anderen Feldern und mit sich selbst, und zwar so, dass dadurch die Eichbosonen Masse erhalten.


Higgs-Potential (mit Veranschaulichung) [Bearbeiten]
Die Lagrange-Dichte des Higgs-Feldes Φ, mit der (direkt sichtbaren) Selbstwechselwirkung und der (nur indirekt sichtbaren, weil nur in den bzw. enthaltenen) Kopplung an Eichfelder A, die teilweise durch die Wechselwirkung mit dem Higgs-Feld zu massiven Austauschteilchen werden, lautet:


Dabei sind μ und λ positive reelle Zahlen und die sog. eichkovariante Ableitung, wobei die die Generatoren der Eichgruppe sind und die komplexen Funktionen die Eichfelder.


Higgs-Potential . Für feste Werte von μ und λ ist diese Größe über dem Real- und Imaginärteil von Φ aufgetragen. Man beachte das Sektflaschen-Profil am Boden des Potentials.An dieser Lagrange-Dichte ist noch nicht erkennbar, wie die Massen der Eichfelder zustande kommen. Dazu ist eine gesonderte Betrachtung des Potentials des Higgs-Feldes, , hilfreich:


Die Austauschteilchen der Gravitation sollen dann in der Lage sein das Higgsgitter zu verbiegen und so Gravitation zu erzeugen. Das befindet sich jetzt aber nicht in diesem Link.

http://de.wikipedia.org/wiki/Higgs-Mechanismus

Gruß

Sebastian
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Re: Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon Gerhard Kemme » Fr 19. Mär 2010, 14:38

nocheinPoet hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:Also, die Physiker nennen es Äther. :mrgreen:

So, so tun sie das? Na dann gebe er doch mal ein paar Namen an, denn die Physik geht eben nicht von einem Äther aus, das sind mehr die Kritiker, ...

Namen kannst du haben:
Philipp Lenard (Nobelpreisträger):
http://books.google.de/books?id=E6hefOMbGpIC&q=%C3%A4ther+und+ur%C3%A4ther&dq=%C3%A4ther+und+ur%C3%A4ther&cd=1
Wer sind denn eigentlich DIE Kritiker? Solche Kritiker waren und sind lange genug an der Uni gewesen und haben dort an Übungen, Praktika, Seminaren, Vorlesungen teilgenommen und ihnen ist im wahrsten Sinne des Wortes "bescheinigt" worden, dass sie auf dem Stand der Wissenschaft sind. Danach ging das dann weiter mit Klausuren, Hausarbeiten, Diplomarbeiten und Dissertationen. Insofern ist deine Trennung zwischen "Physikern" und "Kritikern" ziemlich unsinnig. Insbesondere gehört der Güte- oder Qualitätsprüfer mit zum selben Betrieb. Wenn du deinen neuen Laptop kaufst, dann wirst du bei einigen Bauteilen z.B. den Aufkleber "passed" mit einer Nummer entdecken oder ähnlich - so etwas machen die Kontrolleure, um die Produktqualität zu sichern. Also - Kritiker, die auf der anderen Seite eigene Theorien publizieren und vertreten - gehören zum Wissenschaftsbetrieb im weitesten Sinne. Eventuell hast du bereits einmal die Begriffe "Verifikation" und "Falsifikation" gehört - die kritische Beurteilung einer Theorie muss - auch wenn Widerspruch unangenehm ist - von anderen Leuten, hier den RT-Kritikern, durchgeführt werden.
nocheinPoet hat geschrieben:Dein Äther ist nicht greifbar, es gibt keine Belege, hatten wir doch alles schon.

Ach - jetzt kommen die Erklärungen des Herrn nocheinPoet, wie denn das Sonnenlicht zu ihm kommt - das sind dann alles kleine Photonengeschosse die in ballistischen Kurven dann die Rezeptoren der Netzhaut treffen - oder was? Sag' uns einmal deine Vorstellungen.

mfg
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Re: Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon Hannes » Fr 19. Mär 2010, 17:47

Hallo Manuel !

    "Ich bin in einigen Punkten der Idee von Harald nahe, ich sehe jedenfalls nicht einen stofflichen Äther. Ein Elektron kann auch durch das Universum reisen, ganz ohne Äther warum sollte das für Licht anders sein müssen?"

Du solltest dich ein wenig mit Astronomie beschäftigen .
Da kann man sehr wohl zwischen Materieströmen und elektromagnetischen Potentialänderungen (=Licht) unterscheiden.

Ein Jet eines Quasars oder eines jungen Sternes wird nach absehbarer Zeit abgebremst
und bildet Blasen aus.

Die Potentialänderung des Lichtes wird nur durch Absorption aufgehalten und
ist daher gut unterscheidbar.

Die Materiestrahlung kann im Laufe ihres Weges nur LANGSAMER werden,wenn sie nicht Energie zugeführt bekommt,eine elektromagnetische Potentialänderung wird je nach optischer Dichte schneller oder langsamer, ohne zusätzliche Energie zu verbrauchen.

Hannes
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Re: Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon Mordred » Fr 19. Mär 2010, 18:37

Poet hat geschrieben:Ein Elektron kann auch durch das Universum reisen, ganz ohne Äther warum sollte das für Licht anders sein müssen?
Dann bist Du Dir also ganz sicher dass das Universum kein Äther sei ?

Poet hat geschrieben:Ich sehe das sehr geometrisch, Licht oder in dem Sinne Energie ist nichts anders als um 90Grad in der Raumzeit verdrehte Masse oder andersrum. Aber das wirst Du nicht begreifen, selbst wenn Du es könntest, würdest Du es nicht wollen.
Begriffen oder nicht, aber das ist genauso spekulativ wie meine MX10Quanten.

Würde ich es Dir erklären, wäre Dein Intresse daran nicht etwas zu verstehen, sondern nur etwas zu finden um gegen mich agieren zu können.
Hast Du doch bei der MX10QT auch versucht, wenn auch mit eher mäßigem Erfolg... :mrgreen:
Und .....
Poet hat geschrieben:Das Du nun schon schreibst, ohne MX10Q könnte man die Luft nicht mehr atmen ist doch der Hammer.

Mordred hat geschrieben:Atmen kannst Du, fragt sich nur wie lange.....
Leider hast Du darauf keine Antwort gegeben.
Also wie lange Du in einem quantenfreien, CO² gefüllten Raum überlebe würdest.....

Du kannst zwar ein atembares Gemisch aus Gasen reproduzieren, aber auf Dauer fehlen halt die Quanten, ..und darum wird es mit der Zeit toxisch im Blut und du beißt ins Gras....

Vielleicht findest Du ja noch die Zeit auf den letzten Post zu Antworten.^^

Gruß
Mordred
 
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Re: Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon Gerhard Kemme » Fr 19. Mär 2010, 19:02

nocheinPoet hat geschrieben:
Davon abgesehen muss man nicht immer gleich sagen können, wie es ist, man kann auch erstmal alles ausschließen was es nicht ist. Longitudinalwellen sind es zum Beispiel nicht, das ist mehrfach falsifiziert worden.

Die Gelehrten streiten sich, ob man pure Kritik machen könne. Wer sich in ein Automobil setzt, wird sicherlich den einen oder anderen Mangel feststellen - z.B. warum es nicht energiesparend mit 1 Liter Kraftstoff aus kommt. Wenn drei Parkbuchten weiter kein solches 1-L-Energiespar-Auto steht, dann ist es müßig, als Kritikpunkt und Mangel einen "über 1 L liegenden Benzinverbrauch" anzugeben.
Damit sind wir dann bei deiner Falsifikation der Longitudinalwellen-Eigenschaft von Licht. Eine solche Diskussion über die Eigenschaften von Lichtwellen ist ein weites Feld und ich bin absolut nicht sicher, dass aus der Transversalwellen-Eigenschaft eine fehlende Longitudinalwellen-Eigenschaft folgt. Dazu muss man erstmal vom Phänomen Lichtwellen überhaupt einen Schimmer haben.
nocheinPoet hat geschrieben:
Ich bin in einigen Punkten der Idee von Harald nahe, ich sehe jedenfalls nicht einen stofflichen Äther. Ein Elektron kann auch durch das Universum reisen, ganz ohne Äther warum sollte das für Licht anders sein müssen?

Ach so - da düsen - wie gesagt - all die kleinen Licht-Photonen durch den Raum - und treffen und durchdringen sich und bilden ein richtig dichtes Licht-Photonen-Material. Einzig wirklich überzeugend ist bisher die Äthertheorie hergeleitet worden:
viewtopic.php?f=4&t=13&start=0#p121
http://tinyurl.com/yl4vlo5
http://gerhardkemme.blogspot.com/2009/0 ... ragen.html
Bild
nocheinPoet hat geschrieben:
Im Ernst Gerhard, an einem sachlichen Dialog mit mir hast Du nun wirklich kein Interesse.

Der Begriff "sachlicher Dialog" und der Benutzername "nocheinPoet" bei Mahag, sind einander ausschließende Vokabeln. Es geht hier nicht um Dialoge, sondern um Diskussionen zwischen vielen Teilnehmern und noch mehr Lesern - im Mittelpunkt steht der zu erörternde physikalische Sachverhalt.
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Re: Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon Mordred » Sa 20. Mär 2010, 14:55

Poet hat geschrieben:Und so langsam müssest Du doch mal erkannt haben, das sich kein Schwein groß für Deine MX10QT interessiert. Selbst die Jungs hier haben dazu schon einiges nicht wirklich positives geäußert.


147 Antworten 2229 Hits
So desinteressant ist die MX10QT !
Das ist ein Antwort /Hit Rekord !
Nur zur Info....

Gruß
Mordred
 
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Re: Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon Sebastian Hauk » Sa 20. Mär 2010, 19:57

Hallo nocheinPoet,

Nur zur Info, die Hits hast hat der Thread nicht wegen der MX10QT sondern wegen meinen Beiträgen an Dich und dazu, sei sicher. :mrgreen:

Betrachte dazu mal andere Threads von mir. Und trotz der ganzen Hits hat sich dort keiner dazu auf eine Diskussion mit Dir eingelassen, auch Hannes ist ganz schnell verschwunden. Aber träume mal ruhig weiter.


und ich schreibe hier auch nur wegen Dir und das Forum gibt es auch nur wegen Dir.
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Re: Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon Jocelyne Lopez » So 21. Mär 2010, 08:41

Harald Maurer hat geschrieben:
Ich habe den Standpunkt der SRT geschildert und nicht etwas, was ich sehe. Es ist wirklich unglaublich, wie man missverstanden werden kann, bloß weil jemand offenbar davon ausgeht, man könne nichts anderes wiedergeben als seine eigene Sicht der Dinge.


Nicht die Kritiker missverstehen sich untereinander, auch missverstehen sie nicht die Relativisten, sondern es ist die Theorie selbst, die missverständlich, widersprüchlich und vieldeutig aufgebaut ist, so daß Diskussionen nie zu Konsensen führen können, auch nie zu Teilkonsensen. Das ist die "Genialität" bzw. die Perversität der Theorie, die deswegen nie argumentativ ausdiskutiert werden kann - weshalb sie vorsichtshalber von den Relativisten selbst auch nicht ausdiskutiert wird. Die Forenrelativisten plappern nur die Variante nach, die sich rein administrativ im Bildungssystem durchgesetzt hat. Diese besondere Struktur der Theorie, die keine argumentative Klärung zulässt, hat G.O. Mueller öfter herausgearbeitet, siehe zum Beispiel: Die Autoren der Relativistik widersprechen sich untereinander in wesentlichen Punkten, unterlassen jedoch sorgsam eine sonst übliche Diskussion zur Klärung:

Zitat G.O. Mueller:

Die wesentlichen Punkte, in denen sich die Autoren der Relativistik widersprechen, werden auch in mehreren Fehlern thematisiert; vgl. z.B. Fehler E 3 (starre oder nicht-starre Körper), P 4 (Anschein oder Realität der Effekte), N 1 (Thermodynamik). – Hier geht es um die thematische Breite der Widersprüche zwischen den Darstellungen verschiedener Autoren und um den ganz ungewöhnlichen Umgang der Relativisten mit dieser ihrer eigenen Angelegenheit: sie übergehen sie nämlich, in absoluter Verschwiegenheit, als ob Widersprüche nicht vorhanden wären. Es ist derselbe Umgang wie mit der Kritik, nach dem Grundsatz: worüber nicht gesprochen wird, das existiert nicht.

Normalerweise würde wie z. B. im Falle des Fehlers E 3 (nach Albert Einstein 1905 stützt sich die SRT auf starre Körper, nach Max v. Laue ist die Annahme von starren Körpern mit der SRT unverträglich, und dieser Widerspruch datiert erst seit v. Laues 2. Auflage 1913), der schließlich keine Kleinigkeit betrifft, in Zeitschriftenbeiträgen und selbständigen Abhandlungen die Frage des starren Körpers aufgegriffen. Die verschiedenen Autoren würden sich für einen der beiden Standpunkte erklären, jede Seite würde die Konsequenzen der anderen Auffassung erörtern und zu widerlegen versuchen, so daß sich am Ende wenigsten eine klare Mehrheitsmeinung und eine Minderheitsmeinung oder sogar, im Idealfalle, ein neuer Konsens herausbilden könnte.

Im Beispielfall ist seit 1913 nichts dergleichen geschehen. Die Autoren der Relativistik scheinen diesen grundlegenden Widerspruch (was wäre eine SRT ohne starren Körper? Und wie sollte sie ohne ihn konstruiert werden?) nicht zu kennen oder wollen ihn nicht zur Kenntnisnehmen; er fehlt einfach in ihren Darstellungen, damit kennt ihn das breite Fachpublikum nicht, und die Kleinmeister und das fachferne Publikum haben wegen fehlender Detailkenntnis ohnehin keine Chance. Folglich können sie auch nicht wissen, warum v. Laue als ein getreuer Gefolgsmann Albert Einsteins der ersten Stunde einen so erstaunlich krassen Widerspruch in seine Monographie hineinschreibt: v. Laue argumentiert mehrfach mit der Elastizität der Körper, u. a. um die Längenkontraktion zu erklären, was für einen als starr angenommenen Körper nicht gelten könnte. Wer also diesen Grundwiderspruch zwischen Albert Einstein und Max v. Laue erörtern wollte, käme nicht umhin, zugleich die Frage nach der Ursache der Effekte zu diskutieren. Er befände sich mitten im Problemzentrum der Theorie, wäre mit den Widersprüchen konfrontiert und müßte dazu Stellung nehmen.

Die ganze thematische Breite der Widersprüche enthüllt sich jedem Leser, der auch nur mehr als zwei Darstellungen der Theorie zur Hand nimmt. Die Widersprüche ergeben sich auch in den Passagen der Darstellungen, wo die Autoren nur Albert Einsteins Erlebnisse mit Eisenbahnzügen nacherzählen. Ursache sind teils die Unfähigkeit zu korrekter Wiedergabe, teils aber auch das Bemühen, in den Eisenbahngeschichten entdeckte Mängel oder Fehler zu berichtigen und damit die Theorie zu verbessern. Auf diese Weise entsteht als maßgebliche Fachliteratur ein Fleckenteppich von Varianten und Versionen, und – Wunder über Wunder – noch nie will ein Relativist diesen Fleckenteppich bemerkt haben, von den Wissenschaftshistorikern ganz zu schweigen, weil die sich ohnehin keinerlei unfromme Gedanken erlauben dürfen, wenn sie auch künftighin zu Einstein-Archiven, Symposien und Relativitäts-Kongressen eingeladen werden wollen (was andernfalls für sie einem Berufsverbot auf dem Felde der theoretischen Physik gleichkäme); auch der investigative, so kritische Wissenschaftsjournalismus ist noch nie fündig geworden, sondern berichtet lieber von vertraulichen Kamingesprächen mit den Groß-Koryphäen und den großartigen Ausblicken auf die Zukunft.
Die Unterlassung auch der notwendigen internen Diskussion der Klärung bedeutet eine Behinderung der Forschung, die schon seit Jahrzehnten zur Unerkennbarkeit und Sterilität der Theorie geführt hat.

Natürlich wissen die Relativisten, daß jede Diskussion der gegenseitigen widersprüchlichen Behauptungen jederzeit zu einer allgemeinen Kritik der Theorie führen könnte, so daß sie sie aus Selbsterhaltungstrieb unbedingt vermeiden müssen. Die begründete Furcht vor jeglicher Kritik führt auf diese Weise zu einer Verhinderung auch der theorieinternen Klärung. So kommt zu der Unterdrückung nach draußen (gegen die Kritiker) eine selbst auferlegte, subtil wirkende Zensur auch nach innen (gegen die eigenen Theorieanhänger).


Es ist also unsinnig und sinnlos, sich gegenseitig vorzuwerfen, man habe die Theorie nicht verstanden… Kein Mensch kann im Grunde genommen die Theorie wie ein anderer Mensch verstehen, und es ist ganz normal, weil alle Varianten und alle Interpretationen in der Theorie enthalten sind. Genial… :P

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon Jocelyne Lopez » So 21. Mär 2010, 11:27

Harald Maurer hat geschrieben: viewtopic.php?f=6&t=249&start=400#p11771

Weder ZD noch LK sind materielle Prozesse - aber physikalische Realität sind sie insofern schon, weil sie auf Messungen beruhen!


Ich würde sagen, das ist hier ganz genau die Aussage von Dr. Markus Pössel, der die strittige und offene Frage der Realität der Effekte 2008 auf Veranlassung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung eindeutig geklärt hat:

Zitat Dr. Markus Pössel:

Die Laengenkontraktion geht nicht mit materiellen Veraenderungen des Koerpers einher; [...] Die gemessenen Laengenwerte sind selbstverstaendlich real – so real wie die Messungen von Relativgeschwindigkeiten. Es handelt sich nicht um optische Taeuschungen oder dergleichen, sondern um die Ergebnisse konkreter Messungen.


Was jedoch Dr. Markus Pössel gar nicht geklärt hat, ist, um welche „konkrete Messungen“ es sich dabei handelt… Und es wäre wesentlich und ganz entscheidend, diese "konkreten Messungen" zu nennen.

Ich kenne aber keine „konkreten Messungen“ der Längenkontraktion… Das ist auch normal, weil es nämlich keine gibt. :?

Ich kenne auch keine „konkreten Messungen“ der Zeitdilatation.
Man kann hier wohl nicht die wilden Gedankenexperimente als „konkrete Messungen“ bezeichnen, die daraus bestehen, der Gang einer Uhr im Labor auf der Erdoberfläche mit dem Gang einer Uhr im Mittelpunkt der Erde, im Mittelpunkt der Sonne oder im Mittelpunkt der Galaxie zu vergleichen, oder? Solche Berechnungen sind keine konkreten Messungen, sorry, sondern nichts Anderes als wilde Spekulationen, das wird wohl jeder erkennen können.

Und man kann auch nicht den Betrugsfall Hafele/Keating als „Ergebnis konkreter Messungen“ bezeichnen. :shock:

Die Frage an Dr. Markus Pössel bleibt also offen und immer noch unbeantwortet: Wo bleiben „die konkreten Messungen“ der relativististischen Effekte?

Mal sehen, wie lange Dr. Markus Pössel oder Nachfolger sich vor Beantwortung dieser wesentlichen Frage drücken wird, genauso wie der gute Dr. Peter Genath von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft, der diese Effekte in „tausenden von Hochpräzisions-Experimenten“ nachgewiesen sieht, siehe Der gute Herr Dr. Peter Genath von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft verkauft uns für dumm:

Zitat Dr. Peter Genath:

Die Spezielle und Allgemeine Relativitätstheorie ist in tausenden von Hochpräzisions-Experimenten immer besser bestätigt worden. Viele Technologien des täglichen Lebens funktionieren nur, weil die Spezielle und Allgemeine Relativitätstheorie richtig berücksichtigt wurde


Diese Frage werden sich die Verantwortliche und Entscheidungsträger im öffentlichen Bildungs- und Forschungssystem gefallen lassen solange sie die nicht eindeutig beantwortet haben. Das geht nicht in Ordnung, das Gehalt aus dem Geld der Steuerzahler immer wegzuschleppen, aber Rechenschaft und Verantwortung liegen zu lassen. :?

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon Mordred » So 21. Mär 2010, 12:54

Poet hat geschrieben:Wenn Du wissen willst das Du mit Deiner MX10QT allein reißen kannst, dann schaue mal hier: Der kleine Mathematiker: 8 Beiträge, 254 Aufrufe
Wenn man bedenkt dass ich „den kleinen Mathematiker" nur für Dich geschrieben habe find ich das gar nicht so schlech. Zumal der kleine Mathematiker ja nicht als Diskusionsgrundlage zu sehen war. Somit also auch keine großartigen Antworten zu erwarten waren.

Poet hat geschrieben:Nur zur Info, die Hits hast hat der Thread nicht wegen der MX10QT sondern wegen meinen Beiträgen an Dich und dazu, sei sicher.
Reicht wenn Du Dir in Deinem Hochmut darüber sicher bist....

Bei der MX10QT stehen 15 Hits pro Antwort!
Das toppt der kleine Mathematiker trotzdem locker mit 31! Hits pro Antwort.
Und das bei nur Einem Thread den ich eröffnet habe.
Finde nun Du mal einen Deiner 10 eröffneten Threads mit mehr Hits pro Antwort.
Wenn Du im Durchschnitt auf 15 Hits kommst kannst Du von Glück reden.
Nun aber zu denken, dass sei Dein Verdienst, lässt tief blicken welches Selbstverständnis Du hast.

Dann glaubst Du tatsächlich Du hättest Die MX10QT faslsifiziert. Dabei scheint es eher so, dass Dir die Argumente ausgegangen sind.
Denn auf all Deine Ballonversuche, Quantenleere Räume, faradeyscher Käfig, ..etc,etc,etc, führten allesamt ins Leere.
Das einzige was Du letztlich denkst in der Hand zu haben ist Dein Energiehaltungssatz.
Von wegen da bleibt nix übrig und so.
Ich hab es Dir ja schon mal gesagt, dass Du mich bislang mit Deinen Argumenten nichtmal in Verlegenheit gebracht hast.
Aber ok, ...gegen eine Ruhemasse die sich in der Raumzeit um 90 Grad drehen kann, können meine Quanten natürlich abstinken.
Und ob Du das nun hin oder her berechnen kannst, sag nicht das geringste darüber aus, ob es sich auch tatsächlich so verhält.
Auch das habe ich Dir schon geschrieben.
Ein guter Mathematiker kann Dir so ziemlich alles berechnen.
Wenn Du das nun also als Argument eines Vorteiles werten willst, kannst Du das gerne so sehen.
Das wars dann aber auch.

Gruß
Mordred
 
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