Unterdrückt die Wissenschaft eine Kritik an der SRT?

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Unterdrückt die Wissenschaft eine Kritik an der SRT?

Beitragvon Mike » Fr 5. Feb 2010, 16:22

Warum sollten sie das tun? Ich habe selbst bereits Experimente durchgeführt, die mich nicht an der SRT zweifeln lassen. Das macht man sogar nur als "Nebeneffekt". Und zwar in der Optik. Da behandelt man unter anderem das Michelson-Interferrometer, baut es selber auf und arbeitet damit. Man nutzt es, für optische Interferenzexperimente. Ganz unabhängig von der SRT. Man kann damit aber genausogut die SRT überprüfen.

Ich war auch schon an zwei Teilchenbeschleunigern. Und ich habe die Leute dort auch gefragt, ob man die Berechnung variieren kann, um sie mit dem Messergebnis und die Abweichung sehen kann. Und ja, es geht ganz einfach. Die Messergebnisse haben nur gestimmt, wenn wir mit den SRT-Formeln gerechnet haben.

Ich sehe hier also keinen Grund, warum mir meine Professoren andere Theorien vorstellen sollten, wenn die SRT doch brauchbare Ergebnisse liefert.

Nachtrag: Achso, im übrigen wird an den Unis tatsächlich auch die Äthertheorie vorgestellt. Ich habe diese gelernt. Warum sollte man dann aber aufhören, weiter zu forschen und zu entwickeln? Jeder Student lernt die Äthertheorie und dann auch ihre Mängel, die schließlich in die SRT geführt haben.

Auch Einstein wollte eine Äthertheorie, er ist sogar davon ausgegangen, aber seine Überlegungen haben dann nunmal zur SRT geführt. Dafür konnte er eigentlich auch nicht. ;) Genauso war es mit Planck und der Quantenmechanik. Der wollte das auch nicht, aber um bekannte Probleme zu lösen, musste man das halt annehmen.
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Re: Unterdrückt die Wissenschaft eine Kritik an der SRT?

Beitragvon Chief » Fr 5. Feb 2010, 16:34

Mike hat geschrieben:Ich verstehe die Frage nicht. Was ist daran kritisch?

...

Darauf musst Du schon selber kommen. :mrgreen:

Mike hat geschrieben:Warum sollten sie das tun? Ich habe selbst bereits Experimente durchgeführt, die mich nicht an der SRT zweifeln lassen. Das macht man sogar nur als "Nebeneffekt". Und zwar in der Optik. Da behandelt man unter anderem das Michelson-Interferrometer, baut es selber auf und arbeitet damit. Man nutzt es, für optische Interferenzexperimente. Ganz unabhängig von der SRT. Man kann damit aber genausogut die SRT überprüfen...


Wie kann man damit die SRT überprüfen? Hat schon jemand ein Experiment mit einem fliegenden (bewegten) Interferometer durchgeführt?

Gruß
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Re: Unterdrückt die Wissenschaft eine Kritik an der SRT?

Beitragvon Mike » Fr 5. Feb 2010, 16:56

Wieso soll das fliegen? Der Sinn des usprünglichen Experiments war doch, die Flugeschwindigkeit der Erde durch den Äther auszunutzen und das Gerät einfach zu drehen. Aber das Experiment ist ihnen ja sicherlich bekannt. Darum gehts hier aber gerade nicht, sondern meine Frage war:

Warum sollte irgendwer die anderen Theorien unterdrücken wollen? Mit welcher Absicht? Mit welcher Begründung?

Und Frage nummero zwei:
Angeblich unterdrücken ja alle Wissenschaftler andere Theorien. Angenommen alle Kritiker studieren jetzt Physik und werden selbst zu den Wissenschaftlern, würden die dann die SRT unterdrücken oder ebenfalls die anderen Theorien?

Wie wird man eigentlich ein Verschwörer? In meinem Bekanntenkreis sind tatsächlich zwei Jungprofessoren, deren ENtwicklung ich mitverfolgen konnte. Nein, die haben sich nicht bewusst verschworen.

Gibt es denn Namen der Verschwörer?
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Re: Unterdrückt die Wissenschaft eine Kritik an der SRT?

Beitragvon Chief » Fr 5. Feb 2010, 17:10

Mike hat geschrieben:Wieso soll das fliegen? Der Sinn des usprünglichen Experiments war doch, die Flugeschwindigkeit der Erde durch den Äther auszunutzen und das Gerät einfach zu drehen.

Und was wenn die Erde durch den Äther gar nicht fliegt? Was kann man mit dem Versuch messen wenn der Äther mitgezogen wird?


Aber das Experiment ist ihnen ja sicherlich bekannt. Darum gehts hier aber gerade nicht, sondern meine Frage war:

Warum sollte irgendwer die anderen Theorien unterdrücken wollen? Mit welcher Absicht? Mit welcher Begründung?


Darüber möchte ich nicht spekulieren.

Und Frage nummero zwei:
Angeblich unterdrücken ja alle Wissenschaftler andere Theorien. Angenommen alle Kritiker studieren jetzt Physik und werden selbst zu den Wissenschaftlern, würden die dann die SRT unterdrücken oder ebenfalls die anderen Theorien?

Wie wird man eigentlich ein Verschwörer? In meinem Bekanntenkreis sind tatsächlich zwei Jungprofessoren, deren Entwicklung ich mitverfolgen konnte. Nein, die haben sich nicht bewusst verschworen.

Gibt es denn Namen der Verschwörer?

Das alles können Sie selbst ausprobieren.

PS: Wie heißen die Jungprofessoren und was haben sie so entwickelt?

Gruß
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Re: Unterdrückt die Wissenschaft eine Kritik an der SRT?

Beitragvon Mike » Fr 5. Feb 2010, 17:14

Die Aussage ist also, man kann den Äther nicht nachweisen? Das ist unwissenschaftlich. Wenn ich mir über nicht überprüfbare Dinge Gedanken mache, dann brauch ich nicht Physik zu studieren. Dann studier ich Theologie oder Philosophie.

Ich werde hier keine Klarnamen nennen, damit keine unbeteiligte Menschen mit solchen unphysikalischen Themen belästigt werden.
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Re: Unterdrückt die Wissenschaft eine Kritik an der SRT?

Beitragvon Chief » Fr 5. Feb 2010, 17:18

Mike hat geschrieben:Die Aussage ist also, man kann den Äther nicht nachweisen? Das ist unwissenschaftlich. Wenn ich mir über nicht überprüfbare Dinge Gedanken mache, dann brauch ich nicht Physik zu studieren. Dann studier ich Theologie oder Philosophie.

Ich werde hier keine Klarnamen nennen, damit keine unbeteiligte Menschen mit solchen unphysikalischen Themen belästigt werden.

Also Sagnac-Experiment, Michelson-Gale-Experiment, Fizeau-Experiment usw. haben alle einen Äther nachgewiesen.

Die Aussage ist somit: Ein Äther wurde gefunden, man muss nur noch untersuchen aus was ist dieser gemacht.

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Re: Unterdrückt die Wissenschaft eine Kritik an der SRT?

Beitragvon Jocelyne Lopez » Fr 5. Feb 2010, 17:22

Mike hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Gibt es in Deiner Uni Professoren oder Dozenten,

1) die Dich informiert haben, dass die Relativitätstheorie seit 100 Jahren weltweit umstritten ist und stark kritisiert wurde?
2) wurden Dir Autoren und ihre Arbeite genannt, die die RT kritisiert haben? Wenn ja, welche?
3) stehen Arbeiten von Kritikern in Deiner Uni-Bibliothek zur Verfügung? Wenn ja, welche?
4) Wurden Dir die wichtigsten Einwände der Kritiker vorsgestellt? Wenn ja, welche?
5) Wurden Dir die wichtigsten Experimente der Kritiker vorgestellt? Wenn ja, welche?
6) Hast Du Dich im Unterricht mit den wichtigsten Ansätzen und Argumenten der Kritiker auseinandergesetzt? Wenn ja, welche?
7) Steht in Deiner Uni-Bibliothek die Dokumentation von G.O. Mueller mit Arbeiten von ca. 1300 Kritiker über 95 Jahren zur Verfügung?
8) Hat Dir ein Professor oder ein Dozent auf diese Dokumentation aufmerksam gemacht? Wenn ja, welcher Professor oder Dozent?


Warum sollten sie das tun?


Weil sie das müssen.
Aus wissenschaftlichen, pädagogischen, moralischen und rechtlichen Gründen.
Sie dürfen sich den Studenten gegenüber mit keiner Theorie identifizieren und das Gebot der meinungsneutralen Wissenschaftspflege respektieren. Das steht so in unserer Verfassung. Das wird also schon seine Richtigkeit haben, da haben sich schon ein paar kluge Köpfe Gedanken darüber gemacht, meinst Du nicht? Siehe Für die Umsetzung des Grundgesetzes

Und wenn Du es als Student (noch) nicht verstehst, verstehen es die Menschen, die für das Wissenstransfers, den Erkenntnisfortschritt und die Ausbildung der jungen Generationen die höchste Verantwortung übernehmen müssen. Das verstehen die Menschen, die diese Verpflichtungen im Interesse der Allgemeinheit in der Verfassung verankert haben.

Man kann auch nicht von jedem Studenten erwarten, dass er das Rad neu erfindet. Man muß schon die Studenten darüber informieren, was vor ihnen alles war, welche Einwände, welche Argumente, welche Kritikpunkte von Wissenschaftlern an die vorhandenen Theorien vorgebracht wurden, man darf sie nicht verschweigen und auslassen. Die hinterhältigste Lüge ist die Auslassung. Wie Karl Popper es lehrte ist die Kritik das Wesentliche in der Wissenschaft. Und jeder Kritiker war vorher auch ein blind ausgebildeter Relativist und musste sich alleine, privat und isoliert sein Wissen über die Unhaltbarkeit der Theorie selbst erwerben. Das muß nicht sein. Warum müsste jeder Student von sich selbst auf die Einwände, Argumente, Arbeiten oder Experimente kommen, die qualifizierte Fachleute schon vor ihm vorgebracht haben? Die Studenten haben ein Recht darauf zu erfahren, was für Überlegungen, kritische Gedanken und Experimente über eine Theorie schon existieren. Und wir als Bürger außerhalb der Unis haben ein Recht darauf, dass die Studenten es erfahren dürfen, wir zahlen auch dafür. Und das wird auch schon seine Berechtigung haben, oder?

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Unterdrückt die Wissenschaft eine Kritik an der SRT?

Beitragvon Jocelyne Lopez » Fr 5. Feb 2010, 17:29

Mike hat geschrieben:
Gibt es denn Namen der Verschwörer?


Nanu? Nach nocheinPoet und Britta kommt etwa der dritte Verschwörungstheoretiker im Bunde? :P
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Re: Unterdrückt die Wissenschaft eine Kritik an der SRT?

Beitragvon Mike » Fr 5. Feb 2010, 17:37

Ich dachte sie glauben an eine Verschwörung der Wissenschaftler? Also ich glaube nicht daran. Klären sie mich bitte auf, woran sie glauben.

DIe drei genannten Experimente haben keinen Äther nachgewiesen. Diese Experimente funktionieren sowohl mit der Äthertheorie als auch mit der SRT. Damit ist also noch nichts bewiesen.
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Re: Unterdrückt die Wissenschaft eine Kritik an der SRT?

Beitragvon Chief » Fr 5. Feb 2010, 17:40

Mike hat geschrieben:DIe drei genannten Experimente haben keinen Äther nachgewiesen. Diese Experimente funktionieren sowohl mit der Äthertheorie als auch mit der SRT. Damit ist also noch nichts bewiesen.

Sie sagen die SRT ist bewiesen. :mrgreen:

Wie meinen Sie, dass es mit der SRT auch funktioniert?

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