Highway hat geschrieben:
Langsam wird es penetrant. Was willst du denn nicht verstehen? Was wie nach irgend einer Regel ablaufen soll ist so lange Quark, bis man es beweisen kann. Dem stehen aber die Postulate gegenüber. Capito!
Falsch. Keine physikalische Theorie ist "bewiesen" (im mathematischen Sinne). Es gibt, zum Beispiel, keinerlei formalen Grund, dass in Newtons Bewegungsgleichungen nur die Beschleunigung auftaucht und nicht die dritte, vierte oder fünfte Ableitung des Ortes nach der Zeit. Der hat einfach gesagt: Zack, so sieht es aus. Genauso wenig gibt es einen Grund, dass im Newtonschen Gravitationsgesetz die Kraft umgekehrt proportional zum Abstand quadrat ist, und nicht zum Abstand hoch 3,14... Da hat der Newton auch sich einfach hingestellt und gesagt: So Mädels, das isses. Keinerlei Begründung! - Das besondere an den beide Gleichungen ist aber, dass sie korrekte Vorhersagen machen. Kombiniert man sie zB. dann kommt man zu der Vorhersage, dass die Planeten sich auf Ellipsen um die Sonne bewegen. Und genau das tun sie auch. Und genau das ist der Maßstab einer physikalischen Theorie. Sie muss Experimente korrekt vorhersagen. Postulieren kann man so gut wie alles (die Postulate sollten sich nicht widersprechen..). Und man kann auch irgendwelche Gleichungen aufschreiben, die einem so in den Sinn kommen. Um eine sinnvolle physkalische Theorie zu bilden, müssen sie allerdings dem Vergleich mit experimentellen Daten standhalten.