Ernst hat geschrieben:
Highway hat geschrieben:
Der Wahrheitsgehalt in der SRT muss sogar logischerweise deutlich niedriger sein wie das Modell zueinander in einem Winkel stehender Geschwindigkeiten v und c, weil letzteres ohne Postulate auskommt
Zum wiederholten male: Das ist eine mathematische Analogie. In der SRT gelten die Regeln der LT für parallele v und c

Deine Regel dagegen gilt für eine
ganz andere Situation; für einen Winkel zwischen c und v. Du mußt dann schon auch die Situation bei c parallel v berechnen. Dann kommt Galilei heraus.
ich empfehle Dir nachdrücklich, die Herleitung der LT nachzuvollziehen.
zur Info: Ich erläutere hier die SRT. Ich bewerte sie nicht!
Auch z.B. G.O. Mueller sowie Galeczki und Marquardt erläutern die SRT, jedoch bewerten dabei ihre Widersprüche oder ihre Undeutlichkeit oder Vieldeutigkeit, was nun mal der Sinn der Sache ist, wenn man eine Theorie hinterfragt bzw. kritisiert, sonst ist es sinnlos, irrelevant und nicht weiterbringend, man kann sich jegliche "Erläuterung" sparen

:
Zitat:
Zitat G.O. Mueller:
http://www.ekkehard-friebe.de/buch.pdfE: Bewegung / Fehler Nr. 10
Die Ableitungen der SRT sind beschränkt auf relative Bewegungen, die parallel zueinander verlaufenIn allen Deduktionen aus sogenannten Gedankenexperimenten beschreibt Albert Einstein Anordnungen aus parallel zueinander bewegten Körpern oder Koordinatensystemen. In der wirklichen Welt sind dies sehr seltene Fälle, aus denen keine Erkenntnisse über die gesamte Wirklichkeit gewonnen werden können.
Eine Analyse der Problematik zeigt, daß bei Bewegungen von Körpern in beliebigen Richtungen die relativen Bewegungen sich in allen Winkelbildungen kreuzen und, wenn sie in derselben Ebene liegen, schneiden. Damit stellt sich die Frage, was mit den behaupteten Effekten der SRT bei nicht-parallelen Bewegungen geschieht: Verschwinden die Effekte schlagartig beim Abweichen von der Parallelität? Oder verringern sich die Effekte in Abhängigkeit von der Winkelbildung? Verschwinden die Effekte bei einem Winkel von 90°, d.h. bei senkrecht aufeinanderstehenden Bewegungsrichtungen? Welche physikalischen Ursachen sollten bei Behauptung einer graduellen Veränderung der relativistischen Effekte anzunehmen sein?
Bevor die Relativisten nicht in der Lage sind, diese Vielfalt der Wirklichkeit zu erfassen und zu beschreiben, entbehren alle Behauptungen über die Universalität ihrer Effekte der Grundlage.
Für die Kritik, die die Haltlosigkeit der behaupteten Effekte bereits in der beschränkten Geltung der parallelen Bewegungen erwiesen hat, stellen sich diese Fragen nicht. – Auch Relativistik-Autoren haben schon zugeben müssen, daß die Lorentz-Transformationen, aus denen die Relativisten ihre Effekte herleiten, einen entscheidenden Mangel haben: zwei aufeinanderfolgende Transformationen für Bewegungen in derselben Richtung sind äquivalent einer Transformation; bei Bewegungen in verschiedenen Richtungen im Raum gilt dies nicht mehr; "
Als Physiker erwarte ich jedoch von meiner Transformation, daß sie anstandslos auch in (3+1) Dimensionen gilt." (Galeczki / Marquardt, S. 92). Die Lorentz-Transformation gilt nur in einer Raum-Dimension: deshalb arbeitet Albert Einstein nur mit parallelen Bewegungen, und deshalb können daraus keine allgemein gültigen Aussagen über Vorgänge in allen Richtungen (allen Dimensionen) des Raumes gewonnen werden.
Galeczki / Marquardt 1997 (S. 84-96).
Viele Grüße
Jocelyne Lopez