Hallo Joselyne,
Jocelyne Lopez hat geschrieben:Kurt hat geschrieben:
Schaue ich auf eine Lichtquelle, kommt das Licht mit c ± v_meine Geschwindigkeit zum Lichtleitbezug auf mich zu.
Die Geschwindigkeit der Quelle spielt keine Rolle.
Auch nicht ob ich mich von der Quelle wegbewege oder nicht.
So sehe ich das auch, die Geschwindigkeit der Quelle spielt keine Rolle: Zum Zeitpunkt der Emission
löst sich der Lichtstrahl von der Quelle aus und fliegt
allein mit c im Raum. Seine Geschwindigkeit nach der Emission hat also absolut nichts mit der Quelle zu tun
(zum Zeitpunkt der Emission vielleicht?) und seine Relativgeschwindigkeit zum Beobachter hat nichts mit der Quelle zu tun.
darauf wollen wir mal aufbauen.
Überlegungen A:
Wir haben zwei Raketen die sich bewegen, sie bewegen sich gleichmässig in die gleiche Richtung.
Ihre Geschwindigkeit postulieren wir zu 250.000 KM/sec.
Wir können sie notfalls auch messen.
Zwischen den beiden ist eine Beobachterstation, ein SAT, vorhanden.
Dieser wurde vorher so eingepegelt das er zur Hintergrundstrahlung ruht.
Er hat uns auch eine Messung mit einer Laserpistole übermittelt die die 250' (250.000 Km/sec) bestätigen.
Die Lichtgeschwindigkeit sei 300.000 Km/sec
Hier ein Vorgriff auf Schiefs Animation.
.....R1----------------------B---------------------R2
...>>>>.........................................>>>>
Beobachter (
B) ruht zur HS
R1 und R2, die Raketen, bewegen sich nach rechts.
Die Lasersignale laufen so wie es der locale Lichtlaufbezug vorgibt.
Das bedeutet dass aus Sicht des
B Licht in jede Richtung gleich schnell läuft.
Nun versucht R1 mit seiner Laserpistole die Geschwindigkeit von R2 zu messen.
Er kann die Laufdauer des Lasersignals auswerten.
Er kann auch mehrmals nacheinander messen.
Er bewegt sich mit 250' nach rechts, sein gesendetes Signal läuft mit 300' in Richtung B und R2
Es kommt am B vorbei, dieser kann das registrieren.
Das Signal läuft bis zum(r) R2, dieser hat sich inzwischen etwas entfernt.
.........R1---------------B------------------------R2
........>>>>.......................................>>>>
R2 spiegelt das Signal und dieses läuft nun zurück zu R1.
Es läuft wiederum mit 300' an B vorbei.
Da Licht von der Geschwindigkleit des Senders und des Empfängers
unabhängig ist ist es die ganze Zeit mit 300' gelaufen.
Es hat sich somit erst von R1 (aus seiner Sicht) mit 50' entfernt und ist mit 300 an B vorbei, mit 550' (aus Sicht von R2) auf R2 zugekommen.
Nach der Spiegelung sind die Zahlen vertauscht.
Der Vergleich von zwei Messungen ergibt das sich die Differenzgeschwindigkeit der beiden Rs zu Null ergeben.
Auch als R2 gemessen hat ist das Ergebnis wiederum Null Differenzgeschwindigkeit.
Um eine Aussage zur Geschwindigkeit des "Gegners" zu machen ist also eine dritte notwendig.
Und zwar diejenige der (hier) gegen den Lichtlaufbezug ruht.
Bei Überlegung B
kommt die Differenzbewegung der beiden Rs hinzu.
Das Prinzip ist identisch, nur das sich ein Messwert ungleich Null ergibt.
Und es ergeben sich dann richtige und echte Messwerte.
Gruss Kurt