Mal Klartext: SRT

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Mal Klartext: SRT

Beitragvon galactic32 » Do 23. Jun 2011, 21:50

Veritatibus hat geschrieben:
galactic32 hat geschrieben:Zweitsemestler sind in der Lage den Lehr-Beauftragten hinsichtlich des inneren Widerspruchs der SRT zurechtzuweisen.
Welchen Widerspruch?
Z.B. den zur ART nach 1924?
Wie es Chief andeutete → http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=6&t=370&start=770#p28847
≫Zweifel an der selbständigen Realität des Undulationsfeldes≪ ←⚡→ ≫Die elektromagnetischen Felder sind nicht Zustände eines Mediums, sondern selbständige, Realitäten≪

Gruß
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Re: Mal Klartext: SRT

Beitragvon galactic32 » Fr 24. Jun 2011, 07:18

Was genau gibt es nicht zu verstehen?
Innen?
Der SRT inneseiend?

Das Ziel eines Modell's liegt darin die Natur zu beschreiben.
Das SRT-Modell führt zu Widersprüchlichkeiten, die solchem Ziel widersprechen.
Zwillinge altern widersprüchlicherweise gegenseitig schneller als der andere.
Drillinge bewegen sich gegenseitig mit nicht mehr eindeutigen Geschwindigkeiten.
Jedes IS wird quasi wie ein Eigenuniversum betrachtet, welches auf uneindeutige Weise, mit undefiniert also widersprüchlich schnell reisendem Licht zwischen den IS funktionieren soll.

Diese postulatorisch verklausulierte Widersprüchlichkeit ist in der SR"T" zu finden, also als innerer Widerspruch (nach meinem Sprachgebrauch).
Veritatibus hat geschrieben:... von ART war nicht die Rede. Das kann man später machen.
Die ART mit den Raumeigenschaften quasi also ein Licht -Äther,-Leiter,-Träger u.dgl. bot sich an, als logischer Widerspruch zum Postulat(en) dieser Übervereinfachung der Licht-Ausbreitung.
Chief hat geschrieben:1924 schreibt er etwas anderes:
Einstein hat geschrieben:...Die wichtige Tatsache, dass nach der Bohrschen Theorie die Frequenz der emittierten Strahlung nicht bestimmt wird durch elektrische Massen, die periodische Vorgänge von derselben Frequenz durchlaufen, kann uns nur bestärken in diesem Zweifel an der selbständigen Realität des Undulationsfeldes.
Die Bohrsche Theorie kann zwar kaum für eine Tatsache gehalten werden, doch die Selbstständigkeit der Wechselfelder wird immerhin selbstkritisch dargestellt.
Aber selbst wenn diese Möglichkeiten zu wirklichen Theorien heranreifen, werden wir des Äthers, d. h. des mit physikalischen Eigenschaften ausgestatteten Kontinuums, in der theoretischen Physik nicht entbehren können; denn die allgemeine Relativitätstheorie, an deren grundsätzlichen Gesichtspunkten die Physiker wohl stets festhalten werden, schliesst eine unvermittelte Fernwirkung aus; jede Nahewirkungs-Theorie aber setzt kontinuierliche Felder voraus, also auch die Existenz eines „Äthers“.
Nun an diesem grundsätzlichen Gesichtspunkt der AR"T" werden Physiker wohl kaum festhalten wollen.
Grade die heute geläufigeren instantanen Wechselwirkungen wären wohl naturidentisch mit unvermittelteren Fernwirkungen.

Gruß
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Annahmen

Beitragvon rmw » Fr 24. Jun 2011, 08:31

Veritatibus hat geschrieben:Es gibt unglaublich viele Dinge, welche man in der Natur beobachten kann, die sich mit der SRT beschreiben lassen. Also Ziel erfüllt.

Bloß dass man dazu auch unglaubliche Annahmen ("Postulate") treffen muß, die durch nichts bestätigt sind.
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Relativitätsprinzip

Beitragvon rmw » Fr 24. Jun 2011, 11:43

Veritatibus hat geschrieben:..das erste ist fast 380 Jahre alt und Grundlage der Physik, das Relativitätsprinzip.

Das klassische Relativitätprinzip besagt dass man zwischen einem ruhenden System und einem konstant bewegten System (bisher) nicht zu unterscheiden vermag. Es gibt keinen zwingenden Grund für die Annahme dass man das früher oder später nicht doch kann. Korrekterweise müßte das RP die Formulierung "nach bisherigen Wissenstand" enthalten.
Das klasische RP wurde übrigens hier lang und breit diskutiert: viewtopic.php?f=7&t=332&start=0

Veritatibus hat geschrieben:Das Postulat der Invarianz? Wurde in allen Experimenten bisher bestätigt

Die Invarianz der LG ist, wie gesagt, im besten Falle eine hypothetische Erklärung etwa für dem Michelson-Versuch. Eine direkte Bestätigung für diese Invarianz gibt es bis heute nirgendwo.
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Re: Mal Klartext: SRT

Beitragvon HeinStein » Fr 24. Jun 2011, 14:26

Die Mitführung des Äthers kommt aufs gleiche raus wie ein Stillstand des Äthers relativ zur Erde. wenn er jedoch zur Erde stillsteht bzw die Erde diesen mitführt, müsste man verschiedene Lichtgeschwindigkeiten auf anderen himmelskörpern messen, weil diese dann ja definitiv nicht rel. zum Äther stillstehen können.



Und warum nicht?

Ganz einfach, wenn der Äther und die Erde die rel. Geschwindigkeit v=0 und sich ein Beobachter relativ zur Erde bewegt, kann er auch nicht zum Äther stillstehen
v(Erde)= v(Äther)
v(Mars)> v(Erde)= v(Äther)

@Veritatibus
Genau der gleichen Meinung bin ich auch. Irgentwie kann man natürlich jede Theorie rechtfertigen und so modifizieren, dass sie zu den Experimenten passt. Die Frage ist eigentlich nie in der Wissenschaft " Was ist wahr?", da es Wahrheit im (wissenschaftlichen) Sinne garnicht gibt, sondern nur Modelle und Theorien, die die Welt in der wir Leben, immer genauer und elementarer beschreiben. Die Frage ist, welche Theorie kommt mit den wenigsten (unbeweisbaren, jedoch empirisch falsifizierbaren bzw. verifizierbaren)Postulaten aus und beschreibt die Natur am genausten. Das ist eben das Problem der Äthertheorie: Sie postuliert einen Äther, der an sich schon sehr weit hergeholt ist und muss mit diversen anderen willkürlichen Annahmen gerettet werden, um den Experimenten zu entsprechen. Die SRT dagegen leitet sämtliche andere Vorraussagen(zb. Längenkontraktion) aus zwei Postulaten ab, nämlich dem aus den Newtonschen Bewegungssätzen folgendem Relativitätsprinzip und der konstanten LG( was im Prinzip zwar ebenfalls recht weit hergeholt erscheint, jedoch im Gegensatz zur Äthertheorie den Experimentellen Daten entspricht).
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Re: Mal Klartext: SRT

Beitragvon HeinStein » Fr 24. Jun 2011, 15:10

Wer sagt, dass der Äther "fest" sein muss?

Wer sagt, dass die Banane krumm ist?
Die Behauptung, der Äther würde bis zu einem bestimmten Abstand mitgeführt, ist sehr, sehr willkürlich. desweiteren müssten deine virtuellen Teilchen( bei dir der Äther) ja selbst eine Gravitationskraft auswirken, wodurch sie sich jedoch nicht gleichmäßig im Raum verteilen würden, wie von man von einem Äther annehmen dürfte sondern sich zu großen Anhäufungen zusammen ziehen, wie Materie es ebenfalls tut. Aus dem Äther würde dann schnell eine kugelförmige Anhäufung von virtuellen Teilchen, die wir bemerken würden, da sie eine große Gravitationskraft auswirken würde.
Die Frage ist eigentlich nie in der Wissenschaft " Was ist wahr?", da es Wahrheit im (wissenschaftlichen) Sinne garnicht gibt...



Es ist genau umgekehrt!

Schau mal bei Wikipedia unter " Theorie" nach...
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Re: Mal Klartext: SRT

Beitragvon galactic32 » Fr 24. Jun 2011, 15:34

HeinStein hat geschrieben:Das ist eben das Problem der Äthertheorie: Sie postuliert einen Äther, der an sich schon sehr weit hergeholt ist
Ebenst im Gegenteil :!:
Aus der Wellenmechanik , Akustik, Hydro-Physik ergibt sich gradzu zwangsläufig zu begründen, wieso denn nicht ein Medium?

Besonders die Mathematik erfordert ein All-Umfassendes Koordinatensystem, Orientierungs-System, oder finden wir Objekte nicht wieder, werden diese nicht "gespeichert", wie in der mathematischen Informationswissenschaft?

Genau daß ist der Streß, mit dem Schwachsinn der SRT-Jünger, der wer-am-meisten-schreit-hat-Recht-Mentalität, also naiver unreifer zu leicht manipulierbarer Zeitgenosen.Es wird die klare Vernunft in Abrede geredet.

Einem Lichtpuls muß auch und kann logisch in einem IS sein.
Und der Austausch von Beobachtern Beobachtetem Wechselwirk-Vermittlungen (Licht) findet im gemeinsamen (Super)-System statt.

Dieses zerteilen in zwei unter IS-Systeme, ohne Licht vernünftig zu händeln, müßte als unwissenschaftlich erkannt werden.

Gruß
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Re: Mal Klartext: SRT

Beitragvon galactic32 » Fr 24. Jun 2011, 15:53

Chief hat geschrieben:
HeinStein hat geschrieben:desweiteren müssten deine virtuellen Teilchen( bei dir der Äther) ja selbst eine Gravitationskraft auswirken, wodurch sie sich jedoch nicht gleichmäßig im Raum verteilen würden, wie von man von einem Äther annehmen dürfte sondern sich zu großen Anhäufungen zusammen ziehen, wie Materie es ebenfalls tut. Aus dem Äther würde dann schnell eine kugelförmige Anhäufung von virtuellen Teilchen, die wir bemerken würden, da sie eine große Gravitationskraft auswirken würde.
Was ist das für eine Argumentation?
Tjo, so völlig ohne Antigravitation ...
Chief hat geschrieben:
HeinStein hat geschrieben: Die Frage ist eigentlich nie in der Wissenschaft " Was ist wahr?", da es Wahrheit im (wissenschaftlichen) Sinne garnicht gibt...

Es ist genau umgekehrt!
Schau mal bei Wikipedia unter " Theorie" nach...
Was ist Wikipedia?
Typisches Unselbstbewußtsein :roll:
Jetzt sind andere Schuld ...
wiki/Mathematik→ hat geschrieben:Die Mathematik (altgriechisch μαθηματική τέχνη mathēmatikē téchnē: „die Kunst des Lernens, zum Lernen gehörig“; umgangssprachlich Mathe) ist die Wissenschaft,
Na ja eine Boolsche Logik, mit eindeutigstem FALSCH [ (FALSCH≡(0<0)) ] und Negat () ( ⌐ FALSCH ) , gehört weniger zur Kunst der Wissenschaft ? :geek: :ugeek:

Gruß
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Re: Mal Klartext: SRT

Beitragvon galactic32 » Fr 24. Jun 2011, 15:56

Chief hat geschrieben:
Die Behauptung, der Äther würde bis zu einem bestimmten Abstand mitgeführt, ist sehr, sehr willkürlich.
Das ist keine "Behauptung", sondern experimentelle Tatsache (Michelson-Morley).
Was ist experimentelle Tatsache?
Das Postulat, daß materielle Länge eines MM-Arm's ätherübergreifend constant bleibt?

Gruß
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Re: Mal Klartext: SRT

Beitragvon galactic32 » Fr 24. Jun 2011, 16:12

Der Versuch sieht mir identisch mit den "LG"-Messungen von und im bewegtem (strömendem) Wasser aus.

Gruß
P.S.
Die Vorrausetzung constanter Armlänge & mitgeführtem Äther ist ⌐ äquivalent zu ruhendem Äther & mitgeführter, d.h. veränderter Armlänge ?
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