Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Trigemina » Di 19. Nov 2013, 21:51

Ernst hat geschrieben:Da sind keine zwei "Ereignisse", sondern da ist ein Schappschuß zum Zeitpunkt t.


Sehe ich und die Allgemeinheit der PhysikerInnen anders. Start und Zieleinlauf sind verschiedene Ereignisse an unterschiedlichen Orten und zu unterschiedlichen Zeiten. Zwei Ereignisse (Schnappschüsse in Form von 2 Koordinatenpaaren [Ort, Zeit]).

Mich nähme nach wie vor wunder, wie du den Symmetriebruch v≠v' erklärst, wenn dein Szenario mit einem einzigen Schnappschuss zum Zeitpunkt t auskommt. Wie er mathematisch zustande kommt, habe ich nachvollzogen.
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Ernst » Di 19. Nov 2013, 21:56

Trigemina hat geschrieben: Wie er mathematisch zustande kommt, habe ich nachvollzogen.

:)
Mich nähme nach wie vor wunder, wie du den Symmetriebruch v≠v' erklärst, wenn dein Szenario mit einem einzigen Schnappschuss zum Zeitpunkt t auskommt.

Mathematisch ;)
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Kurt » Di 19. Nov 2013, 23:32

Chief hat geschrieben:
Hartmut Pohl hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:Es geht um die Frage: Welches Myon lebt länger nach SRT?
Ist mir längst klar...
Aber ein Myon lebt nicht wegen irgendeiner Theorie länger. Aus dem Myonen-Experiment geht nicht mehr hervor, als dass ein bewegtes Myon länger lebt, als ein (vermeindlich) ruhendes. Bleibt nur noch die Frage zu klären, warum...

Richtig, und es steht ebenfalls fest, dass die SRT mit dem Experiment widerlegt ist weil die Erde ein bevorzugtes Bezugssystem darstellt (relativ zu welchem die Myonen bewegt werden müssen damit sie langsamer zerfallen).


Richtig, und wenn man das weiterbedenkt, nicht nur die Erde als das bevorzugte Bezugssystem ansieht, sondern jeden Ort, dann ergibt sich dass nur die Bewegtheit des Myons übrigbleibt.
Und die Bewegtheit geht halt letztendlich nur gegen den Träger.
Wobei die locale Materie diesen Bezug beeinflusst, so wie es beim Licht auch der Fall ist.

Wobei gesagt werden muss dass anscheinend zwei Bezüge existieren, einer fürs Lichtlaufen, einer für Materiebewegung.
(Sagnacinterferometer, Focaulsches Pendel)

(Zum "Pendel", also zum Bezug für Materiebewegung, gehört auch der Laserkreises, das MMI gehört nicht dazu, das fällt zu Sagnac)
(Darum kann auch mit einem Sagnacinterferometer, ala M+G, die Erdrotation nicht gemessen werden (und wurde auch nicht gemessen)).


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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Jondalar » Mi 20. Nov 2013, 11:14

HD116657 hat geschrieben:schwarze Loch passiert wenn Fluchtgeschwindigkeit größer Lichtgeschwindigkeit wird



Nein, schwarze Loch passiert gar nicht. Muss ich jetzt wieder mit meinen drei Fragen ankommen?

Herzliche Grüße
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon All » Mi 20. Nov 2013, 11:21

Jondalar hat geschrieben:
HD116657 hat geschrieben:schwarze Loch passiert wenn Fluchtgeschwindigkeit größer Lichtgeschwindigkeit wird



Nein, schwarze Loch passiert gar nicht. Muss ich jetzt wieder mit meinen drei Fragen ankommen?

Herzliche Grüße


Ja, mach mal.
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Jondalar » Mi 20. Nov 2013, 11:30

All hat geschrieben:
Ja, mach mal.


Ich glaube kaum, dass da irgendein Relativist jemals antworten wird - die wissen ja, was sie antworten müssten, daher schweigen sie sich lieber hartnäckig aus :)

Herzliche Grüße
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon HD116657 » Mi 20. Nov 2013, 11:53

Jondalar hat geschrieben:
All hat geschrieben:
Ja, mach mal.


Ich glaube kaum, dass da irgendein Relativist jemals antworten wird - die wissen ja, was sie antworten müssten, daher schweigen sie sich lieber hartnäckig aus :)

Herzliche Grüße

dann setz mal Link.... - vielleicht wurden schon beantwortet?
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon julian apostata » Mi 20. Nov 2013, 12:14

Ernst hat sich inzwischen an das Niveau seiner Spezln angeglichen und jetzt schaun‘mer mal, wie lange er seine alberne Endlosschleife noch fortführen will.

Ernst hat geschrieben:x1'=g(x1-vt)=-gvt
x2'=g(x2-vt)=0
Δx'=x2'-x1'=gvt


Das wäre dann das da.

Bild

Die RdG will nach wie vor hartnäckig unterschlagen.

Bild

Dabei müsste es sogar einem Antirelativisten einleuchten:

Wenn ich die Länge eines vorbei fahrenden Zuges messen will, so mache ich am Gleis zwei Markierungen für Anfang und Ende und so kann ich auch nachträglich die Entfernung zwischen den Markierungen ermitteln.

Ernst will die Markierungen aber unbedingt ungleichzeitig setzen.

Mein Gott, wie kann man nur so stur und kindisch sein!
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon julian apostata » Mi 20. Nov 2013, 12:46

Hartmut Pohl hat geschrieben:@julian: Ich wollte die Zerfallszeiten nicht bei relativistischen Geschwindigkeiten gemessen haben, sondern ganz konkret bei nahezu "absoluter" Ruhe. Sag blos das geht nicht?


Das weiß ich nicht ob das geht. Das ist aber auch völlig unwichtig.

Die Halbwertszeit kürzt sich nämlich raus, wenn man die Laufstrecke der Myonen bei 2 relativistischen Geschwindigkeiten vergleicht.

Bild

Angenommen v=0,9995*c und w=0,99*c

Die relativistische Rechnung ergibt:

Bei v=0,9995*c überstehen die Hälfte der Myonen eine ca. 4,5 mal so lange Reisestrecke als wie bei w=0,99*c.

Sollte man einen Wert von 3 oder 7 oder 10 oder sonst was feststellen, dann wäre die RT klar falsifiziert.

Diese Messungen kann man für verschiedene Geschwindigkeiten v und w wiederholen.

Und selbst dann, wenn man keine Messung an ruhenden Myonen durchführen könnte, so wäre das völlig belanglos, weil man diesen Wert dann ganz leicht rechnerisch ermitteln könnte.
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Jondalar » Mi 20. Nov 2013, 12:58

HD116657 hat geschrieben:
Jondalar hat geschrieben:
All hat geschrieben:
Ja, mach mal.


Ich glaube kaum, dass da irgendein Relativist jemals antworten wird - die wissen ja, was sie antworten müssten, daher schweigen sie sich lieber hartnäckig aus :)

Herzliche Grüße

dann setz mal Link.... - vielleicht wurden schon beantwortet?


Die kann ich Dir auswendig wiederholen, ist nicht so schwer:

1. Was passiert mit Materie aus unserer Sicht, wenn am EH des SL die Zeit stehen bleibt? Ein SL kann keine Singularität sein, sondern eine Zwiebel mit Materieschalen, jedesmal wenn wieder neue Materie reinfällt. Wo sind also die Mrd Sonnenmassen "verschwunden" ?

2. Wir haben eine RS und zwei Satelliten. Wir schicken einen links und einen rechts von uns mit 0,5c los. Irgendwann kehren sie um und kommen wieder zu uns. Welche Uhr RS, S1, S2 zeigt was an. Brauchst nicht rechnen, nur welche vor und welche nachgeht reicht.

3. Der Urknall ist auch aus so einer dubiosen Singularität entstanden und erst dadurch entstanden Raum und Zeit. Worin war nun diese Singularität enthalten wenn noch kein Raum vorhanden war und wie kann ein Urknall ablaufen, wenn es noch gar keine Zeit gibt?

Viel Spass beim Beantworten und herzliche Grüße
Jondalar
 
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