Endgültige Widerlegung der SRT

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Hannes » Di 21. Dez 2010, 16:50

Hallo Mordred !
Die Zeit vergeht aber trotzdem mit gleicher Geschwindigkeit.Ich bekomme nur in der gleichen Zeit "die dopelte Anzahl Bildchen"
Komme ich nun endlich an, und schaue nun zurück, so kommen die Bilder wieder in „Echtzeit“
Und ich sehe die Erde zum Zeitpunkt meiner Abreise.
Ich sehe also die Erde wie sie vor 10 LichtJahren aussah.

Genau diese Denkweise ist bei den Astronomen Selbstverständlichkeit.
In den Anfängen der SRT war das eine Sensation.

Mit Gruß
Hannes
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Ernst » Di 21. Dez 2010, 16:53

Faber hat geschrieben: Falsch, Ernst. Das gestrichene System zeigt jeweils die Positionen der Photen zu gleichen Zeitpunkten t'. Wenn man mittendrin auf Stop drückt, dann sieht man die Positionen der Photen zu einem einzigen festen Zeitpunkt t'.

Falsch. Das ist der Irrtum der vernachlässigten RdG.
Es gibt nicht den Zeitpunkt t' im System S'. An jeder x-Position in S' herrscht ein unterschiedliches t'. Auch wenn Du die Animation stoppst. Was da links im Bild gleichzeitig abläuft, läuft im rechten Bild an jeder x-Position ungleichzeitig ab. Die einzelnen Bildelemente, die da im rechten Bild gleichzeitig animiert werden, laufen in Wirklichkeit (nach SRT) nacheinander ab.

Nimmt man die Zeit als Koordinate in Richtung aus dem Bild auf den Betrachter hin an, so kann man sich einen Großkreis der Sphäre vorstellen, der in der Betrachtungsebene gekippt erscheint. Macht man die Zeitkoordinaten dann zu Null, dreht sich die Sphäre zurück und es wird wieder ein Kreis. Die RdG ist eben nicht so einfach darstellbar.

Deshalb sind auch alle diskreten Rechnungen anfällig gegen die nicht richtige Anwendung der RdG. Fakt ist, daß die Geschichte mit den Gleichungen (2) und (3) als allgemein geschlossene Lösung der Frage zugunsten der SRT ausgeht.

Gruß
Ernst
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Ernst » Di 21. Dez 2010, 17:03

Chief hat geschrieben: Wir setzen zwei Variablen gleich Null dann muss die dritte eine 1 ergeben. Wenn nicht dann ist es keine Kugel. Bei Einstein gilt x'=x/k und deshalb beschreibt obige Gleichung keine Kugel.

Ich weiß nicht, was das soll.

x'²/c²t'² + y'²/c²t'² + z'²/c²t'² = 1

Das ist bereits das Ergebnis der Transformation. Da mußt Du nicht noch herumdoktoren. Na setz das doch mal zwei Variablen 0. Da hast Du immer Deine 1, bzw den Radius ct'.
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Mordred » Di 21. Dez 2010, 17:08

Hannes hat geschrieben:In den Anfängen der SRT war das eine Sensation.
Nur dass die Zeit für mich, nur weil ich zurück schaue, eben nicht auch stehen bleibt. und wenn ich nach vorne schau, dann altere ich auch nicht doppelt so schnell.
Und da ich mich im System des Schiffes befinde, hat die Geschwindigkeit des Schiffes auch keinen Einfluss auf mein altern. Wenn also durch die Geschwindigkeit etwas langsamer altern sollte, dann das Schiff at him self.
Mag sein, dass ich tatsächlich different altere, das liegt dann aber an der Gravitation, der Schwerkraft. Und wenn ich nun die gleiche Schwerkraft wie auf der Erde auch im Schiff shaffe, dann altere ich auch genauso wie mein Bruder auf der Erde.

Da die Geschwindigkeit also im Schiff nicht auf mich wirkt, ändert sie auch nicht meinen Alterungsprozess.

Gruß Mordred!
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Hannes » Di 21. Dez 2010, 17:23

Hallo Mordred !
Mag sein, dass ich tatsächlich different altere, das liegt dann aber an der Gravitation, der Schwerkraft. Und wenn ich nun die gleiche Schwerkraft wie auf der Erde auch im Schiff shaffe, dann altere ich auch genauso wie mein Bruder auf der Erde.

Das ganze Zwillingsparadoxon ist doch ein erfundenes Märchen und man
muss es nehmen, wie es ist: unterhaltsam,aber unwahr.
Hannes
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Ernst » Di 21. Dez 2010, 18:12

Chief hat geschrieben:Nein weil y'=y, z'=z aber x'≠x. Mathematisch darf ich doch die variablen austauschen.

Dieser Unterschied ist doch bei der Herleitung von (3) aus (2) bereits berücksichtigt. Da kannst du nicht nochmal draufsatteln.
Rechne doch, wenn Du Lust hast die Transformation von (2) auf (3), indem du x,y,z,t in (2) ersetzt durch die transformierten Werte (dabei wird doch schon die unterschiedliche Trafo von x berücksichtigt). Und nach einiger umständlichen Rechnerei erhältst Du (3).
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Gruß
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Re: Keine Widerlegung der SRT

Beitragvon scharo » Di 21. Dez 2010, 18:50

Lieber Ernst,

„Deshalb sind auch alle diskreten Rechnungen anfällig gegen die nicht richtige Anwendung der RdG“

Früher, als die Relativisten nicht weiter wussten, versuchten sie sich in die RdG zu flüchten und mit doppelt gemoppelt irgendwie etwas zu recht zu biegen.
Dann fing Dietmar mit der RdG zu kokettieren und gegen die Argumenten der Gegner (auch gegen Harald) zu „punkten“.
Dann kam Harald mit der Wunderwaffe RdG, um zu „zeigen“, dass die Kritiker die SRT nicht verstünden.
Jetzt bist Du an der Reihe und glaubst die Eier des lieben Gott in Händen zu halten.

Fakt ist: Eine RdG als selbständigen Effekt, besonders in quantitativer Hinsicht existiert nicht. RdG ist nur eine Folge aus ZD und LK. Ist also in einer Rechnung ZD und LK (LT) bereits enthalten, dann ist dort kein Platz für noch eine RdG. Eine RdG ist nur im fremden IS zu beobachten. Faber betrachtet in seiner „Widerlegung“ jedoch die Koordinaten im „bewegten“ IS. D.h. nicht aus Sicht des „ruhenden“ IS. Laut SRT-Aussage müssten alle diesen Punkte auf einer Kugelsphäre um den „bewegten“ Zentrum liegen – sonst ist die LG in diesem IS nicht = c.
Embachers (ist er wirklich Professor geworden?) Animation ist richtig, zeigt aber was anderes – und das ist nichts anderes als MM in einem Äther (Lorentz), was auch der SRT entspricht – das ist der Einsteins Stab mit den Spiegeln, wobei der (die) Lichtstrahl vom Zentrum ausgesandt wird.
Die Zeit, wie auch Uhren in jedem IS, egal auch wie weit zueinander entfernt, laufen definitionsgemäß synchron. Richtig ist, wenn ich Dich zu verstehen versuche, dass bei der Bestimmung der Koordinaten eines jeden Punktereignisses, immer x´ und t´ zu ermitteln sind – das ist aber bereits in der LT enthalten, das ist schon RdG, aber nochmals eine zusätzliche RdG hinzu zu addieren, ist Unfug.

Fabers Aussagen (nicht die „Widerlegung“), Fragestellung und erste Berechnung sind schon richtig, der Hund ist aber, wie schon gesagt, wo anders begraben. Würde sich ein Relativist trauen? Oder haben sie doch Angst sich zu blamieren?

Liebe Grüße und frohe Weihnachten
Ljudmil
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Trigemina » Di 21. Dez 2010, 19:17

Es wundert nicht, dass die professionellen „Wir-wissen-sowieso-alles-besser-Diskutanten“ dieses "Mysterium" zwar erkennen, es jedoch nicht erklären können.

Und damit keine falschen Hoffnungen aufkeimen: Ich bin nicht bereit, mit euch darüber zu diskutieren! Die Arroganz ist beiderseitig.


Da es für sich ausbreitende Lichtwellen kein Inertialsystem gibt, ist die Konstanz und Invarianz von c für jedes denkbare Inertialsystem im Vakuum ohne Verletzung des Relativitätsprinzips möglich (kovariante Form der Naturgesetze) und wird mit der Lorentz-Transformation beschrieben.


Eine im Ruhesystem S der Lichtquelle abgestrahlte Kugelwelle hat auf ihrer Kugelsphäre folgende dreidimensionale Form:

x^2+y^2+z^2=(c*t)^2

Sie kann in ihre einzelnen Komponenten zerlegt werden. Die Lorentz-Transformation der Kugelsphäre zum Zeitpunkt t in ein bezüglich der x-Achse mit v relativ bewegtes Inertialsystem S' ergibt

x'=gamma*(x-v*t)
y'=y=sqrt((c*t)^2-x^2-z^2)
z'=z=sqrt((c*t)^2-x^2-y^2)

und führt im dazu bewegten Koordinatensystem S' zu einem Ellipsoid der im Ruhesystem S der Lichtquelle abgestrahlten Kugelwelle.

Die Anwendung des Linienelementes wie von Faber vorgeschlagen führt zum selben Ergebnis, wenn zuvor die Zeittransformierte t' berechnet und darin eingesetzt wird:

ds^2=ds'^2=(c*t)^2-dx^2-dy^2-dz^2=(c*t')^2-dx'^2-dy'^2-dz'^2



Wer damit ein Problem hat, kann sich wahlweise beim Universum beschweren oder sich in Trollhausen darüber ausheulen.

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!
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Gültigere Widerlegungen

Beitragvon galactic32 » Di 21. Dez 2010, 19:55

Ernst 17:53 hat geschrieben:Es gibt nicht den Zeitpunkt t' im System S'. An jeder x-Position in S' herrscht ein unterschiedliches t'. Auch wenn Du die Animation stoppst.
Nun in der Animation ist schief, daß t und t' synchron laufen!
Da ist auf jeden Fall noch Programierspielraum für ein Schalter der das corrigiert.
Ich dachte :t'=gamma*t wäre als Zeitraffer-Effect (t-Dilatation) noch einzubauen.

Allerdings Sich Systeme mit verzerrten t' -s graohischn zu veranschaulichen,...
na wenn das mal nicht eine Fopperei gewisser Intelektueller war!

Übrigens ist es Software-technsich nicht schwer mal eben ein System S' zur Zeit t', für alle x,y,z-Koordinaten synchron zu construiren!

Ernst hat geschrieben:Rechne doch, wenn Du Lust hast die Transformation von (2) auf (3), indem du x,y,z,t in (2) ersetzt durch die transformierten Werte (dabei wird doch schon die unterschiedliche Trafo von x berücksichtigt). Und nach einiger umständlichen Rechnerei erhältst Du (3).
Bekomm ich nicht gebacken.
Gibt's da die (angebliche) Lösung?


Gruß
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Tria kontra Einstein

Beitragvon Ernst » Di 21. Dez 2010, 20:04

Trigemina hat geschrieben: Die Lorentz-Transformation der Kugelsphäre zum Zeitpunkt t in ein bezüglich der x-Achse mit v relativ bewegtes Inertialsystem S' ergibt
x'=gamma*(x-v*t)
y'=y=sqrt((c*t)^2-x^2-z^2)
z'=z=sqrt((c*t)^2-x^2-y^2)
und führt im dazu bewegten Koordinatensystem S' zu einem Ellipsoid der im Ruhesystem S der Lichtquelle abgestrahlten Kugelwelle.

Einstein in ZEDBK hat geschrieben:Zur Zeit t = τ = 0 werde von dem zu dieser Zeit gemeinsamen Koordinatenursprung beider Systeme aus eine Kugelwelle ausgesandt, welche sich im System K mit der Geschwindigkeit c ausbreitet. Ist (x, y, z) ein eben von dieser Welle ergriffener Punkt, so ist also
x^2 + y^2 + z^2 = c^2 t^2.
Diese Gleichung transformieren wir mit Hilfe unserer Transformationsgleichungen und erhalten nach einfacher Rechnung:
ξ^2 + η^2 + ζ^2 = c^2 τ^2.
Die betrachtete Welle ist also auch im bewegten System betrachtet eine Kugelwelle von der Ausbreitungsgeschwindigkeit c. Hiermit ist gezeigt, daß unsere beiden Grundprinzipien miteinander vereinbar sind.

Da lehnst Du Dich ja weit zum Fenster raus. Nicht nur, daß Du dem Meister widersprichst, sondern daß Du damit das Relativitätsprinzip beerdigst und damit auch die SRT.

Frohe Weihnachten
Ernst
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