Roland und Invarianz von Licht

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Roland und Invarianz von Licht

Beitragvon Hannes » Mo 6. Jun 2011, 08:07

Hallo Kurt !
Die LG wird in jedem BS mit c gemessen.

Sie haben geschrieben dass das hundertemal bestätigt ist, wo steht das, wo sind die Bestätigungsprotokolle oder Messwerte oder klare Hinweise?

Da brauchst du keine Bestätigungsprotokolle . Das stimmt schon !
Kannst du dir das nicht vorstellen ?
Innerhalb seines BS mißt der relativ zum BS unbewegte Beobachter c !
Das Problem entsteht erst, wenn sich der Beobachter innerhalb des BS zu bewegen beginnt.(siehe fahrendes Polizeiauto), denn die LG ist immer zum BS kostant.Sie kann nicht gleichzeitig zum bewegten Beobachter und zum BS konstant sein.
Hannes
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Re: Roland und Invarianz von Licht

Beitragvon M.S » Mo 6. Jun 2011, 08:41

Hannes hat geschrieben:Hallo Kurt !
Die LG wird in jedem BS mit c gemessen.

Sie haben geschrieben dass das hundertemal bestätigt ist, wo steht das, wo sind die Bestätigungsprotokolle oder Messwerte oder klare Hinweise?

Da brauchst du keine Bestätigungsprotokolle . Das stimmt schon !
Kannst du dir das nicht vorstellen ?
Innerhalb seines BS mißt der relativ zum BS unbewegte Beobachter c !
Das Problem entsteht erst, wenn sich der Beobachter innerhalb des BS zu bewegen beginnt.(siehe fahrendes Polizeiauto), denn die LG ist immer zum BS kostant.Sie kann nicht gleichzeitig zum bewegten Beobachter und zum BS konstant sein.
Hannes


Ich nehme an, der bewegte Beobachter ist in diesem Fall das (fahrende) Polizeiauto (bzw. das Messgerät darin).
Dir ist aber schon klar, dass das Polizeiauto ein eigenes BS ist.
Entweder, man verwendet die Bezugssysteme konsequent - oder man lässt sie komplett weg.
M.S
 
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Re: Roland und Invarianz von Licht

Beitragvon Hannes » Mo 6. Jun 2011, 10:57

Hallo M.S.!
Ich nehme an, der bewegte Beobachter ist in diesem Fall das (fahrende) Polizeiauto (bzw. das Messgerät darin).
Dir ist aber schon klar, dass das Polizeiauto ein eigenes BS ist.
Entweder, man verwendet die Bezugssysteme konsequent - oder man lässt sie komplett weg.

Weglassen geht nicht. Da kann man keine Geschwindigkeitsübertretung nachweisen.
Da wir ja die Geschwindigkeit des vorbeifahrenden Austos messen wollen, ist als BS die Straße besser geeignet. Wenn wir einmal ein BS gewählt haben, müssen wir konsequent dabei bleiben, sonst können wir dem Verkehrssünder nichts nachweisen.
Wenn wir vom fahrenden Plozeiauto aus messen, müssen wir die Tachoanzeige des Polizeiautos mitrechnen .
Die LG kann logischerweise nicht zu zwei BS gleichzeitig c haben.Wie sollte das gehen ?
Hannes
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Re: Roland und Invarianz von Licht

Beitragvon M.S » Mo 6. Jun 2011, 11:12

Hannes hat geschrieben:Hallo M.S.!
Ich nehme an, der bewegte Beobachter ist in diesem Fall das (fahrende) Polizeiauto (bzw. das Messgerät darin).
Dir ist aber schon klar, dass das Polizeiauto ein eigenes BS ist.
Entweder, man verwendet die Bezugssysteme konsequent - oder man lässt sie komplett weg.

Weglassen geht nicht. Da kann ich keine Geschwindigkeitsübertretung nachweisen.
Da wir ja die Geschwindigkeit des vorbeifahrenden Austos messen wollen, ist als BS die Straße besser geeignet. Wenn wir einmal ein BS gewählt haben, müssen wir konsequent dabei bleiben,
sonst können wir dem Verkehrssünder nichts nachweisen.
Wenn wir vom fahrenden Plozeiauto aus messen, müssen wir die Tachoanzeige des Polizeiautos
mitrechnen .
Die LG kann logischerweise nicht zu zwei BS gleichzeitig c haben.Wie sollte das gehen ?
Hannes


Warum nicht?
Die Zeit die das Licht für Strecken gleicher Länge benötigt ist gleich.
Wenn die Streckenlängen unterschiedlich sind, ergeben sich natürlich unterschiedlich Signallaufzeiten.

Ich verstehe das Problem nicht.
Wenn die Lg einmal sagen wir eine Geschwindigkeit von 300000kmh/sec und ein andermal nur 10000kmh/sec haben würde,könnte das ganze ja gar nicht funktionieren.
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Re: Roland und Invarianz von Licht

Beitragvon Hannes » Mo 6. Jun 2011, 11:34

Die LG kann logischerweise nicht zu zwei BS gleichzeitig c haben.Wie sollte das gehen ?
Hannes

Warum nicht?
Die Zeit die das Licht für Strecken gleicher Länge benötigt ist gleich.
Wenn die Streckenlängen unterschiedlich sind, ergeben sich natürlich unterschiedlich Signallaufzeiten.

Der gleiche Lichtstrahl ergibt dieselbe Geschwindigkeit zum stehenden und zum fahrenden Auto? Glaubst du, dass das die Zulassungsbehörde genehmigt ?
Hannes
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Re: Roland und Invarianz von Licht

Beitragvon M.S » Mo 6. Jun 2011, 11:39

Hannes hat geschrieben:
Die LG kann logischerweise nicht zu zwei BS gleichzeitig c haben.Wie sollte das gehen ?
Hannes

Warum nicht?
Die Zeit die das Licht für Strecken gleicher Länge benötigt ist gleich.
Wenn die Streckenlängen unterschiedlich sind, ergeben sich natürlich unterschiedlich Signallaufzeiten.

Der gleiche Lichtstrahl ergibt dieselbe Geschwindigkeit zum stehenden und zum fahrenden Auto? Glaubst du, dass das die Zulassungsbehörde genehmigt ?
Hannes


Ist es wirklich so schwer zwischen der Geschwindigkeit des Lichts pro sekunde und der Zeit, die das Licht braucht eine gewisse Strecke zu durchqueren zu unterscheiden?
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Re: Roland und Invarianz von Licht

Beitragvon Hannes » Mo 6. Jun 2011, 11:52

Ist es wirklich so schwer zwischen der Geschwindigkeit des Lichts pro sekunde und der Zeit, die das Licht braucht eine gewisse Strecke zu durchqueren zu unterscheiden?

Aber nicht bei zwei verschiedenen Strecken !
Wenn ein Gerät zur Geschwindigkeitsmessung verwendet wird, muss es auch genehmigt werden.
Die Autofahrer würden sich schön beschweren, wenn sie eine unberechtigte Strafe bekommen.
Hannes
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Re: Roland und Invarianz von Licht

Beitragvon M.S » Mo 6. Jun 2011, 12:05

Hannes hat geschrieben:
Ist es wirklich so schwer zwischen der Geschwindigkeit des Lichts pro sekunde und der Zeit, die das Licht braucht eine gewisse Strecke zu durchqueren zu unterscheiden?

Aber nicht bei zwei verschiedenen Strecken !
Wenn ein Gerät zur Geschwindigkeitsmessung verwendet wird, muss es auch genehmigt werden.
Die Autofahrer würden sich schön beschweren, wenn sie eine unberechtigte Strafe bekommen.
Hannes


Die Aussage des fett hervorgehobenen Satzes verstehe ich nicht.
Natürlich kommen bei verschiedenen Strecken unterschiedliche Signallaufzeiten raus.
Trotzdem ist die LG konstant, sonst könnte diese Art von Messung ja nicht funktionieren..
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Re: Roland und Invarianz von Licht

Beitragvon Hannes » Mo 6. Jun 2011, 12:41

Für Jemand der an der Straße steht, errechnet sich für die Geschwindigkeit/Abstandsänderung des Lichts zum ruhenden Auto c + 0m/s und für das bewegte Auto eben c + v_auto. Für denselben Lichtstrahl. Die SRT sagt nicht, das ein Beobachter am Straßenrand hier immer nur c bekommt, egal ob sich das Auto bewegt oder ruht.

Diese Aussage höre ich von seitens der SRT heute zum erstenmal.
Das ist das, worüber schon jahrelang diskutiert wird :c +-v-
Und das ist auch logisch.
Hannes
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Re: Roland und Invarianz von Licht

Beitragvon Jingle » Mo 6. Jun 2011, 12:53

Hallo Hannes,

Hannes hat geschrieben:Diese Aussage höre ich von seitens der SRT heute zum erstenmal.
Das ist das, worüber schon jahrelang diskutiert wird :c +-v-
Und das ist auch logisch.


Verzeihen Sie, aber da kann ich mir folgenden Kommentar nicht verkneifen:

Vielleicht hätten Sie gleich jemand fragen sollen, der sich damit auskennt. :P

Spass beiseite, ich kann die Darstellung von Roland bestätigen:
Die SRT hat nicht im geringsten was dagegen, dass z.B. ein Beobachter am Strassenrand den Abstand zwischen Licht und Auto Nr. 1 sich mit c+v verringern sieht und den Abstand zwischen Licht und Auto Nr. 2 mit c. Für ein und denselben Lichtstrahl. Schon in Einsteins Originalarbeit steht z.B. ab Seite 899, ganz unten: "Nun bewegt sich aber der Lichtstrahl relativ zum Anfangspunkt von k im ruhenden System gemessen mit der Geschwindigkeit V-v [...]".

Wer abweichendes in die SRT hinein interpretiert, hat die Theorie einfach nicht richtig verstanden. Kein Wunder, dass es dabei zu Widersprüchen kommen muss.

Zutreffend ist hingegen: sowohl ein Experimentator im Auto, der sich selbst genausogut als ruhend betrachten kann, als auch ein Experimentator am Strassenrand, messen laut SRT, 2. Postulat, die Geschwindigkeit c - für ein und denselben Lichtstrahl.

viele Grüsse
Tina
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