Japanische Widerlegung Einsteins!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Dramatische Zerlegung Ernsts!

Beitragvon Yukterez » Do 25. Jun 2015, 14:54

Ernst hat geschrieben:Ich hatte einen Vorzeichendreher.

Sehr lustig wenn man sich erinnert was für ein Tanz du aufgeführt hast als du noch dachtest den hätten die anderen Bild

Bild, Bild
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Re: Japanische Widerlegung Einsteins!

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Do 25. Jun 2015, 15:08

Ernst hat geschrieben: Darum wirkt jetzt auf die Atome keine sinusförmige Stimulation, sondern eine aus zwei Frequenzen zusammengesetzte Stimulation.

Das ist nicht korrekt. Es gilt
Bild
oder äquivalent
Bild
Für ein Atom, das bei x=a ruht, gilt
Bild
Eingesetzt in (*) ergibt
Bild
Ein Atom bei
Bild
"sieht" für den mit v gegen den Laser bewegten Beobachter EINE Frequenz
Bild
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Re: Japanische Widerlegung Einsteins!

Beitragvon fallili » Do 25. Jun 2015, 15:09

Spacerat hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Ob da eine Laserfunktion möglich ist, kann eigentlich nur ein Laser-Insider klären.
Ist man schon Insider, wenn man weiß, dass ein bewegter Laser definitiv nicht ausgeht maw. rot- bzw. blauverschoben weiter leuchtet? :roll:

Wahrscheinlich muss man dazu "Insider" sein.
Ein normaler Mensch, der das Relativitätsprinzip kennt, wird davon ausgehen, dass ein Laser - egal ob bewegt oder unbewegt - Licht exakt einer Frequenz ausstrahlt. Weder rot- noch blauverschoben.
Erst was ein zum Laser bewegter Beobachter dann an Licht sieht/misst wird rot- oder blauverschoben sein.
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Re: Japanische Widerlegung Einsteins!

Beitragvon Harald Maurer » Do 25. Jun 2015, 16:19

Ernst hat geschrieben:Es laufen im bewegten Laser, unter Beibehaltung der Schwingungsknoten an den Enden, beide Wellen gegenläufig mit unterschiedlicher Wellenlänge bei gleicher Geschwindigkeit c.

Das setzt voraus, dass sowohl die rot- als auch die blauverschobene Welle die Resonanzbedingung 2L/lambda erfüllt. Das ist aber keineswegs immer der Fall.

Rechnen wir mal ein Beispiel nach, um zu sehen, ob die Resonanzbedingungen für die doppler-verschobenen Wellenlängen in einem bewegten Laser stets erhalten bleiben. Wir denken uns dabei einen sehr großen Laserresonator, damit es anschaulich wird.

c=299792458 m/s
Resonatorlänge ruhend L_r = 4000000 m
Resonanzbedingung ist 2L/lambda = z.B. 8000000/1953,125=4096 - das ist eine ganze Zahl - der Laser funktioniert also in seinem Ruhesystem z.B. mit
lambda_0=1953,125 m, der Resonator hat somit eine Eigenfrequenz von 153493,7385 Hz.


Nun bewegt betrachtet mit
v=0,3c = 89937737,4 m/s
gamma=0,953939201
lambda_1= lambda_0 *sqrt((c+v)/(c-v)) = 2661,660718 m
lambda_2= lambda_0 *sqrt((c-v)/(c+v)) = 1433,201925 m
Der Laser kontrahiert zu
L_k=4000000*0,953939201=3815756,804 m
Bedingung_1=2L_k/lambda_1=7631513,608/2661,660718=2867,19...
Bedingung_2=2L_k/lambda_2=7631513,608/1433,201925=5324,79...

Die Resonanzbedingung ist sowohl bei der rot-als auch bei der blauverschobenen Welle nicht mehr gegeben! Der Laser funktioniert im System eines mit 0,3c bewegten Beobachters nicht mehr! Er könnte ohne eine stehende Welle ohnehin kein kohärentes Licht mehr erzeugen!

Nun machen wir noch etwas anderes: wir konstruieren mit dem Resonator eine Uhr, die ruhend auf der Basis der Eigenfrequenz von 153493,7385 Hz tickt. Im mit v=0,3c bewegten Zustand des Lasers verschiebt sich die rotverschobene Welle auf die Frequenz 112633,611 Hz, die Frequenz der blauverschobenen Welle erhöht sich auf 209176,7062 Hz. Die aus der Interferenz resultierende Welle hat demnach eine Frequenz von (112633,611+209176,7062)/2= 160905,1586 Hz. Der Resonator hat seine Eigenfrequenz demnach erhöht.
Das muss auch so sein, denn der Resonator ist um den Gammafaktor kontrahiert, die Anzahl der Photonen ist aber eine abzählbare Größe und kann daher nicht vom Bezugssystem abhängig sein. Die Frequenz der resultierenden Welle muss daher um den Gammafaktor höher werden: 153493,7385/0,953939201=160905,1586 Hz, was mit obigem Ergebnis überein stimmt. Damit haben wir eine Uhr, die bewegt schneller läuft - und nicht langsamer, wie es die SRT behauptet! Eine ZD kann hier extra nicht mehr berücksichtigt werden, denn diese steckt im relativistischen Dopplereffekt schon drin:
f_b=f_s*sqrt(c+v/c-v) = f_s*sqrt(1-v²/c²)/(1-v/c)

Grüße
Harald Maurer
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Re: Japanische Widerlegung Einsteins!

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Do 25. Jun 2015, 16:30

Harald Maurer hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Es laufen im bewegten Laser, unter Beibehaltung der Schwingungsknoten an den Enden, beide Wellen gegenläufig mit unterschiedlicher Wellenlänge bei gleicher Geschwindigkeit c.

Das setzt voraus, dass sowohl die rot- als auch die blauverschobene Welle die Resonanzbedingung 2L/lambda erfüllt. Das ist aber keineswegs immer der Fall.

etc.

Wieder zurück zum Start?
Zur sogenannten "Resonanzbedingung" siehe hier:
viewtopic.php?f=6&t=718&p=93261#p93261

Was wirklich gefordert ist, siehe hier:
viewtopic.php?f=6&t=718&p=93258#p93258

Zur Lösung und Erklärung siehe hier
viewtopic.php?f=6&t=718&p=93316#p93316
und hier
viewtopic.php?f=6&t=718&p=93323#p93323
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Re: Japanische Widerlegung Einsteins!

Beitragvon fallili » Do 25. Jun 2015, 16:41

Spacerat hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:Ein normaler Mensch, der das Relativitätsprinzip kennt, wird davon ausgehen, dass...
Jo... er wird davon ausgehen, dass... Das heißt aber auf der anderen Seite, dass das Licht eines in einem Medium bewegten Lasers eine andere Wellenlänge hat, als das Licht des selben Lasers im selben Medium ruhend.

Nein, das heißt das ein zum Laser bewegter Beobachter etwas anders sieht/misst als ein zum Laser ruhender Beobachter.
"Dem Laser" ist es "sch....egal" ob er bewegt oder ruhend ist, weil "der Laser" gar nix davon merken kann ob er bewegt oder ruhend ist.

Aber das geht nun schon seit x Beiträgen und bei x verschiedenen Themenkreisen (Laser, Batterie ...) nicht in die Köpfe mancher Leute!
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Re: Japanische Widerlegung Einsteins!

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Do 25. Jun 2015, 16:50

Chief hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Es laufen im bewegten Laser, unter Beibehaltung der Schwingungsknoten an den Enden, beide Wellen gegenläufig mit unterschiedlicher Wellenlänge bei gleicher Geschwindigkeit c.

Das setzt voraus, dass sowohl die rot- als auch die blauverschobene Welle die Resonanzbedingung 2L/lambda erfüllt. Das ist aber keineswegs immer der Fall.
...

Absolut korrekt!

Absolut falsch.
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Re: Japanische Widerlegung Einsteins!

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Do 25. Jun 2015, 17:05

Chief hat geschrieben:Zeigst du mal deine Wellenlängen! :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Steht alles oben.
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Re: Japanische Widerlegung Einsteins!

Beitragvon Kurt » Do 25. Jun 2015, 17:17

fallili hat geschrieben:"Dem Laser" ist es "sch....egal" ob er bewegt oder ruhend ist, weil "der Laser" gar nix davon merken kann ob er bewegt oder ruhend ist.


Echt, wieso weis er dann das er bewegt ist?

Er hat dir ja auch gesagt dass das rote Signal mit c auf ihn zukommt und auch mit c von ihm weggeht, auch dass es das blaue genau so macht.
Was das gelbe macht sagst du uns ja.
Und dann sagst du uns allen noch welche Wellenlänge beim ruhendem Laser, dessen Atome bei 300 THz schwingen, Lambda hat und wie lang die Laserresonanzstrecke, bei 100 Schwingungen/Wellen im Laserkörper, sein muss damits auch lasert,.

Kurt
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Korrekte Rechnung

Beitragvon Ernst » Do 25. Jun 2015, 17:29

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:
Bild
oder äquivalent
Bild
Für ein Atom, das bei x=a ruht, gilt
Bild
Eingesetzt in (*) ergibt
Bild
Ein Atom bei
Bild
"sieht" für den mit v gegen den Laser bewegten Beobachter EINE Frequenz
Bild

Die Rechnung ist korrekt.
Die Folgerung auch.
.
.
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