LICHTUHR

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: LICHTUHR

Beitragvon Kurt » Mo 24. Mär 2014, 22:02

Kurt hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:@Kurt
wieso noch immer diese Fragen die schon ewig klar sind?

von der sendenden Quelle geht Licht mit c aus
beim Empfänger kommt Licht mit c an
die Strecke wird mit c "durchquert"

Das ist das was die Meßergebnisse der letzten 100 Jahre immer ergeben haben und darauf muss man mit einer passenden Theorie reagieren.


Damit bin ich nicht zufrieden!
Du musst eindeutig sagen wie die Messungen erfolgen.

"von der sendenden Quelle geht Licht mit c aus"
Was ist die Grundlage dieser Aussage.
- welche Strecke wird verwendet, welche Zeiteinheit.

"beim Empfänger kommt Licht mit c an"
- welche Strecke wird verwendet, welche Zeiteinheit.

"die Strecke wird mit c "durchquert"
ebenso hier.
Kurt


Damit du dich nicht mit der Suche nach einem Beispiel mit dem du meine Fragen beantworten kannst rumschlagen musst, hier eine Vorgabe.

Betrachtungsort: Erdoberfläche.
Darauf ein langes Gleis, darauf zwei Züge die beide in die selbe Richtung (von unserem, zum Gleis ruhendem) Standpunkt aus nach rechts mit der gleichen Geschwindigkeit fahren.
Es besteht also zwischen den beiden Zügen keine Differenzbewegung.

Der linke Zug ist der Sender, der rechte der Empfänger, das Gleis die Strecke dazwischen.

Frage:
Gelten deine Ausagen immer noch so wie vorher?

Kurt
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Re: LICHTUHR

Beitragvon Kurt » Mo 24. Mär 2014, 22:21

Hier noch ein kleines Bildlein dazu.

Zug1.GIF
Zug1.GIF (1.95 KiB) 2642-mal betrachtet


S = Sender
E = Empfänger
Die Linien sind das Gleis.
Licht läuft mit 300 000 Km/sec übers Gleis,
die Züge S+E fahren mit 150 000 Km/sec nach rechts (Geschwindigkeitsangabe gegen das Gleis gemessen/erfasst).

c = 300 000 km/sec, das wurde mit einer zu dem Gleis ruhenden Einrichtung gemessen.

Kurt
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Re: LICHTUHR

Beitragvon fallili » Mo 24. Mär 2014, 22:57

Meine Antworten werden immer noch so lauten wie vorher.
Allerdings würden mich nun präzise Fragen von Dir interessieren.
Was genau willst Du nun wissen?
Bis jetzt seh ich nur zwei Züge die hintereinander herfahren, beide wie Du sagt mit 0,5 c.
Schön, und was nun?
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Re: LICHTUHR

Beitragvon Kurt » Mo 24. Mär 2014, 23:11

fallili hat geschrieben:Meine Antworten werden immer noch so lauten wie vorher.
Allerdings würden mich nun präzise Fragen von Dir interessieren.
Was genau willst Du nun wissen?
Bis jetzt seh ich nur zwei Züge die hintereinander herfahren, beide wie Du sagt mit 0,5 c.
Schön, und was nun?


Nun, nun möchte ich wissen wie deine Aussagen:

von der sendenden Quelle geht Licht mit c aus
beim Empfänger kommt Licht mit c an
die Strecke wird mit c "durchquert"


festgestellt werden/worden sind/welche Grundlagen deinen Aussagen zugrunde liegen.

"von der sendenden Quelle geht Licht mit c aus"

Hier ist der linke Zug die sendende Quelle.
- läuft das von ihm gesendete Signal mit c über das Gleis?
- geht das von ihm gesendete Signal mit c (aus seiner Sicht) von ihm weg? (oder sagst du nur dass das gesendete Signal mit c über das Gleis läuft, dieses den Bezug für deine Aussage darstellt)


Kurt
.
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Re: LICHTUHR

Beitragvon fallili » Di 25. Mär 2014, 01:48

Was wird das - wieder mal ein Fragespielchen ?

Nimm Deine Züge und lass ein Signal vom hinterem zum vorderen senden.

Damit alles schon in unwiderlegbaren Zahlen festgestellt und bewiesen wird, sendet man im hinterem Zug nicht von der Zugspitze aus, sondern von etwas weiter hinten im Zug - damit IM Zug noch eine Messstrecke eingebaut werden kann.
Länge dieser Messstrecke kann vorgegeben werden, es kann festgestellt werden, wann das Signal in die Messstrecke reinläuft und wann es wieder rausläuft. Geschwindigkeit also mit x/t berechnen und es wird der bekannte Wert für c rauskommen.

Dann soll zwischen den beiden Zügen auch eine solche Messstrecke bekannter Länge eingebaut werden - wieder wird c gemessen werden.
Und als letztes wird auch im vorderen Zug einen Messstrecke eingebaut - kommt auch c raus.

Sicherheitshalber können wir alle Messstrecken noch als evakuierte Röhren ausführen, damit wir garantiert nicht in Probleme mit der Ausbreitung in Medien oder sogar auch keine Mitführungseffekte al la Sagnac riskieren ( wer weiß schon ob in einer Luft-Messstrecke nicht durch Strömung bewegte Luftgebiete vorhanden wären).

Also bei allen 3 Messstrecken wird für die Geschwindigkeit des Lichtstrahles der selbe Wert ( rund 300 000 km/ sek) herauskommen - wenn die Messtrecken z.B. 300 m lang sind, wird das Licht von Eintritt bis Austritt immer eine Microsekunde brauchen .

Sag ich, sagt auch die Physik, und es wurden in Experimenten zur Feststellung der Lichtgeschwindigkeit noch nie andere Vakuumlichtgeschwindigkeiten gemessen,

Wenn DU anderer Meinung bist, dann gib auch DU an welche Geschwindigkeitswerte DEINER Meinung nach bei diesem gedachtem Zugexperiment gemessen würden - reicht natürlich wenn Du angibts wie lange das Licht Deiner Meinung nach zum Durchqueren der einzelnen Messstrecken braucht.

Ich sage sicherheitshalber nochmals - bei allen drei 300 m langen Messstrecken wird das Licht die selbe Zeit (und zwar eine Microsekunde) zum durchqueren brauchen.

( Alles für den gerundeten Wert von c = 300 000 km/sek angegeben - ich nehm an das stört nicht wenn ich nicht den exakten Wert verwende)
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Re: LICHTUHR

Beitragvon fallili » Di 25. Mär 2014, 09:37

@chief
Wie Du meinst.
Ich wart mit Antworten aber so lange bis ich die Werte von Kurt kriege.
Nur um das nochmal klarzustellen:
1) Im hinteren Zug befindet sich ein Lichtquelle und eine 300 m lange evakuierte Messstrecke 1 (also alles mitbewegt), erst danach verlässt das Licht den Zug.
Frage 1: Wie lange braucht das Licht um die Messstrecke 1 zu durchqueren ( ich sage eine Microsekunde: v-Licht = c)

2) Zwischen den Zügen befindet sich eine ruhende 300 m lange evakuierte Messstrecke 2 ( muss halt schnell nach der Messung "rausgeschwenkt" werden damit sie dann vom hinteren Zug dann nicht zerlegt wird).
Frage 2: Wie lange braucht das Licht um die Messstrecke 2 zu durchqueren ( ich sage eine Microsekunde: v-Licht = c)

3) Im vorderen Zug befindet sich eine 300 m lange evakuierte Messstrecke 3.
Frage 3: Wie lange braucht das Licht um die Messstrecke 3 zu durchqueren ( ich sage eine Microsekunde: v-Licht = c)
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Re: LICHTUHR

Beitragvon Kurt » Di 25. Mär 2014, 09:55

fallili hat geschrieben:Was wird das - wieder mal ein Fragespielchen ?

Nimm Deine Züge und lass ein Signal vom hinterem zum vorderen senden.


Hast dus nicht verstanden?

Hier nochmal:
viewtopic.php?f=6&p=69471#p69465

Nun, nun möchte ich wissen wie deine Aussagen:



von der sendenden Quelle geht Licht mit c aus
beim Empfänger kommt Licht mit c an
die Strecke wird mit c "durchquert"



festgestellt werden/worden sind/welche Grundlagen deinen Aussagen zugrunde liegen.

"von der sendenden Quelle geht Licht mit c aus"

Hier ist der linke Zug die sendende Quelle.
- läuft das von ihm gesendete Signal mit c über das Gleis?
- geht das von ihm gesendete Signal mit c (aus seiner Sicht) von ihm weg? (oder sagst du nur dass das gesendete Signal mit c über das Gleis läuft, dieses den Bezug für deine Aussage darstellt)


Ist das jetzt klar?


Kurt
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Re: LICHTUHR

Beitragvon fallili » Di 25. Mär 2014, 10:23

@Kurt

Ich hab Dir die Grundlagen zu meinen Aussagen oben ganz detailliert dargestellt - es sind Messstrecken die auf 10 hoch minus irgendwas genau die Zeit messen können, die Licht für einen bestimmten Weg braucht und damit auch exakt die Geschwindigkeit ermitteln lassen.

Daher wird es nun mal an der Zeit, das Du meine 3 absolut simplen und enorm schnell beantwortbaren Fragen auch beantwortest.
In 10 Sekunden beantwortbar - wenn Du darüber noch nachdenken musst, dann spätestens nach 5 Minuten beantwortbar.
Die Experimental-Situation ist "kinderleicht verständlich", eindeutig und unmissverständlich.
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Re: LICHTUHR

Beitragvon Kurt » Di 25. Mär 2014, 10:41

fallili hat geschrieben:@Kurt

Daher wird es nun mal an der Zeit,


Hast du das was ich aufgesetzt habe nicht verstanden oder traust du dich nicht darauf einzugehen?

Kurt
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Re: LICHTUHR

Beitragvon fallili » Di 25. Mär 2014, 11:06

Kurt hat geschrieben:
................
Frage:
Gelten deine Ausagen immer noch so wie vorher?

Kurt


Das ist DEINE FRAGE !
Dann kommt noch ein Bildchen von Dir und ICH habe bekräftigt, das meine Aussagen von vorher gelten und dazu sogar diese anhand von Messtrecken (und meiner Erwartung der quantitativen Messergebnisse) aufgezeigt.

Was willst Du noch? Es wird Zeit, dass Du meine Anschauungsweise entweder anerkennst oder mit der Beantwortung von 3 einfachen Fragen hier eine andere Meinung / Auffassung aufzeigst.
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