Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Ernst » Di 26. Nov 2013, 18:30

Trigemina hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Bild

Rot ruht und blau ist nach links bewegt. Der Geburtsort bewegt sich mit dx'(x=0)/dt' nach links, wobei dt'=dt'(x'=0). Denn das Myon hat ja zur Messung seiner Lebensdauer keine andere Uhr bei sich, sondern nur seine eigene. Damit ergibt sich für das Myon
dx'/dt'=vγ²


Wenn rot (S') ruht und blau (S) nach links bewegt ist, weshalb gibt es dann eine rote Strecke x' vom Myon zum Geburtsort nach links? Aus deiner Trafo ist ja ersichtlich, dass in S' das Myon bewegt ist von -vtγ (Start) bis 0 (Ziel).

Das ist ja unglaublich, daß du das nicht packst. Das Myon ist in S' nicht bewegt :!: :!: :!: Es bleibt im Ursprung von S' bei x'=0. :!: :!: :!: Der Geburstort in S hat sich in S' bewegt. :!: :!: :!: Und der liegt in S' auf der Koordinate x'(x=0,t). :!: :!: :!:
Irgendwie muß das Myon in S ja vom Geburtsort zur Erde kommen. :!: :!: :!:
Bzw. relativ zum Myon muß sich der Geburtsort in S entfernen und die Erde näher kommen.

Ob das Myon irgendwelche Uhren mitführt ist irrelevant, da die Strecken- und Zeitmessungen auf der Erde gemacht und ins Ruhesystem des Myons transformiert werden.

Es geht um die Situation im Myonensystem. Und da wird das Myon seine Lebensdauer mit seiner eigenen bei ihm ruhenden Uhr messen. Alles ander wäre doch Unsinn.

Mir ist schon lange klar, wo dein Fehler liegt: Du verwendest in S für die Startkoordinaten dieselbe Endzeit wie für die Zielkoordinaten, was dann zu deiner Rechnung mit Symmetriebrüchen, Überlichtgeschwindigkeiten und nicht ruhenden Körpern in ihren Ruhesystemen führt. Wie auch immer du die begründen magst.

Das ist doch Quatsch. Es ist unglaublich, daß du da irgendwo nicht ruhende Körper in ihrem Ruhesystem siehst.
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Trigemina » Di 26. Nov 2013, 18:49

Ernst hat geschrieben:Das ist ja unglaublich, daß du das nicht packst. Das Myon ist in S' nicht bewegt :!: :!: :!:
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Das ist doch Quatsch. Es ist unglaublich, daß du da irgendwo nicht ruhende Körper in ihrem Ruhesystem siehst.


Steht doch deutsch und deutlich in deiner Trafo: x0'=-vtγ und x1'=0
In deiner Rechnung verändert das Myon seine Position in S', auch wenn du argumentativ dagegen plädierst.

[x0=0 , t=t] und [x1 , t=t] ---> [x0'=-vtγ , t0'=γt] und [x1'=0 , t1'=t1/γ] clicken für vollständige Rechnung von Ernst

Ernst hat geschrieben:Es geht um die Situation im Myonensystem. Und da wird das Myon seine Lebensdauer mit seiner eigenen bei ihm ruhenden Uhr messen. Alles ander wäre doch Unsinn.


Du meinst den Myonen Uhren umhängen, damit sie ihre Eigenzeit messen können?
Spass beiseite: Distanzen und Zeiten werden in S gemessen und nach S' transformiert.
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Ernst » Di 26. Nov 2013, 20:47

Trigemina hat geschrieben:Steht doch deutsch und deutlich in deiner Trafo: x0'=-vtγ und x1'=0
In deiner Rechnung verändert das Myon seine Position in S', auch wenn du argumentativ dagegen plädierst.

Nein :!: :!: :!: :!:
Das gibt's doch nicht. Wie kannst auf solchem Unfug beharren.
Das Myon bleibt in S', wo es von Anfang an ist: in x'=0.
Der Geburtsort in S (x=0) entfernt sich vom Myon und liegt zur Zeit t in S' bei x'(x=0;t).
Wenn sich der Geburtsort vom Myon nicht entfernt, kann es die Erde niemals erreichen.

Ernst hat geschrieben:Es geht um die Situation im Myonensystem. Und da wird das Myon seine Lebensdauer mit seiner eigenen bei ihm ruhenden Uhr messen. Alles ander wäre doch Unsinn.


Du meinst den Myonen Uhren umhängen, damit sie ihre Eigenzeit messen können?
Spass beiseite: Distanzen und Zeiten werden in S gemessen und nach S' transformiert.

Die transformierten Werte stehen zur Disposition. Da wird ja behauptet, die Distanz zur Erde ist verkürzt und die Lebensdauer wieder normal "unverlängert. Und das ist wie gezeigt eben Blech, weil in S' die Lebensdauer des Myons am Myon selbst zu messen ist. Mit ner "umgehängten Uhr".
Quintessenz: Die auf der Erde gemessene Flugdistanz ist im Myonensystem verlängert und die auf der Erde gemessene Flugzeit ist im Myonensystem verkürzt:
x'(x=0,t)=-vtγ
t'(x=vt,t)=t/γ
Und damit ergibt sich eine superluminare Geschwindigkeit.
Und da sind wir wieder auf Anfang: Die Myonenstory ist ein peinlicher Stuss.
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Trigemina » Mi 27. Nov 2013, 00:30

Ernst hat geschrieben:Das Myon bleibt in S', wo es von Anfang an ist: in x'=0.
Der Geburtsort in S (x=0) entfernt sich vom Myon und liegt zur Zeit t in S' bei x'(x=0;t).
Wenn sich der Geburtsort vom Myon nicht entfernt, kann es die Erde niemals erreichen.


Auch mit Schriftgrad 150 widerspricht deine Aussage deiner eigenen Trafo.
Dröseln wir das mal auf:

[x0=0 , t=t] und [x1 , t=t] ---> [x0'=-vtγ , t0'=γt] und [x1'=0 , t1'=t1/γ] clicken für vollständige Rechnung von Ernst

Die Koordinaten in S, [x0=0 , t=t] und [x1 , t=t], beziehen sich wohl aufs Myon, oder etwa nicht? Zuerst entsteht es bei x0=0 und endet bei x1. Das ist soweit richtig, nur dass du zweimal dieselbe Zeit t=t benutzt, was natürlich Unsinn ist und zu Unsinn führt (Symmetriebruch, Überlichtgeschwindigkeit, bewegte Körper in ihren Ruhesystemen).

Und wenn du nun diese Koordinaten des Myons in S nach S' transformiert, dann bekommst du die Koordinaten des Myons in S', oder etwa nicht?

Und deine Koordinaten des Myons in S' sind alles andere als stationär, was sie unbedingt sein müssten in ihrem Ruhesystem.

Ernst hat geschrieben:Und damit ergibt sich eine superluminare Geschwindigkeit.
Und da sind wir wieder auf Anfang: Die Myonenstory ist ein peinlicher Stuss.
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Das sind grosse Worte für Unsinn den man oben hineingibt und unten herauskommt.
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Ernst » Mi 27. Nov 2013, 10:40

Trigemina hat geschrieben:
Die Koordinaten in S, [x0=0 , t=t] und [x1 , t=t], beziehen sich wohl aufs Myon, oder etwa nicht?

Das ist ja unglaublich. Was hast du da für eine Blockade? Das habe ich nun zigfach beschrieben und dargestellt.

Myon.PNG
Myon.PNG (4.01 KiB) 4181-mal betrachtet


Das Myon kann ja schlecht gleichzeitig an zwei Stellen sein. In S war das Myon zur Zeit t=0 bei x=0 und es ist zur Zeit t bei x=vt. Diese beiden Positionen in S, P1=(x=0,t=0) und P2=(x=vt,t) liegen zur Zeit t in S' bei P1'=(x'=-vtγ) und P2'=(x'=0).
(x'=-vtγ) und (x'=0) sind zwei Koordinaten in S' zur Zeit t. In der ersten befindet sich der Ursprung von S (der Geburtsoret des Myons) und in der zweiten befindet sich das Myon jetzt.

Das muß doch auch ohne Riesenschrift verständlich sein. Ich nehme auch nicht an, daß du das nicht nachvollziehen kannst. Ich denke eher: Du klammerst dich an einen Strohhalm, der keiner ist.

Fest steht, die Strecke vt (Geburtsort-Erde) im Erdsystem ist im Myonensytem auf vtγ gedehnt. Gleichzeitig ist die Lebensdauer des Myons im Myonensystem auf t/γ geschrumpft. Und die Geschwindigkeit im Myonensystem ist deshalb w=vγ²., sofern das myon die Erde erreicht.
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Zuletzt geändert von Ernst am Mi 27. Nov 2013, 10:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon julian apostata » Mi 27. Nov 2013, 10:44

Machen wir mal wieder fröhlich auf Endlosschleife!

Myon sitzt auf x’=0. Der Punkt x=0 (im Erdsystem) befindet sich bei der Myonengeburt dem Myon gegenüber Bild (1)

Das Myon stirbt nach t’=1,8s. Der Punkt x=0 befindet sich nach t’=5s bei x’=-4, also 3,2 Sekunden später.

Mit anderen Worten: Ernst lässt das Myon sterben und den Punkt x=0 danach noch 3,2 Sekunden weiter laufen (Bild2)

So ermittelt man keine Geschwindigkeiten!

Wenn man ausrechnet, wie viel legt ein Punkt während einer Lebensspanne zurück so rechnet man.

(Zurückgelegte Strecke während Lebensdauer)/(Lebensdauer)

Und nicht so wie Ernst

(Zurückgelegte Strecke+Zusatzstrecke nach Todeszeitpunkt)/(Lebensdauer)

Bild

Ernst hat geschrieben:x'(x=0,t)=-vtγ (=von Ernst verlängerte Laufstrecke nach Todeszeitpunkt)
t'(x=vt,t)=t/γ
Und damit ergibt sich eine superluminare Geschwindigkeit.


Bevor mich jemand bezichtigt, dass ich falsch zitiere. Das Schwarze ist Originaltext von Ernst, das Rote ist Zusatz von mir.
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Ernst » Mi 27. Nov 2013, 10:52

julian apostata hat geschrieben:Machen wir mal wieder fröhlich auf Endlosschleife!

Spar dir deine Zeit. Ist alles unsinnige Zahlenspielerei anhand eines kindlichen Bildes anstelle einer ordentlichen Rechnung.
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon julian apostata » Mi 27. Nov 2013, 13:51

Ernst hat geschrieben:Spar dir deine Zeit. Ist alles unsinnige Zahlenspielerei anhand eines kindlichen Bildes anstelle einer ordentlichen Rechnung.


Vergiss es. Wie man eine ordentliche Rechnung durchführt, brauchst du ausgerechnet mir nicht zu erklären. Und wenn du noch nicht mal bei kindlichen Bildchen erklären kannst, inwiefern sie der LT widersprechen, dann ist sowieso Hopf und Malz verloren.

Ernst hat geschrieben:Die auf der Erde gemessene Flugdistanz ist im Myonensystem verlängert…
x'(x=0,t)=-vtγ
t'(x=vt,t)=t/γ


Die Flugdistanz ist falsch gerechnet, weil er mit Gleichzeitigkeit in S rechnet.

Richtig gerechnet ist es nur dann, wenn wir Gleichzeitigkeit in S’ haben.

http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=6&t=600&start=1380#p64971

julian apostata hat geschrieben:So funktioniert Längenmessung nach LT. In S‘ ermittelt man Anfang und Ende gleichzeitig. t‘ muss also aus der Gleichung rausfliegen (also IV nach x‘ umgeformt)

Bild
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Ernst » Mi 27. Nov 2013, 14:44

julian apostata hat geschrieben:Die Flugdistanz ist falsch gerechnet, weil er mit Gleichzeitigkeit in S rechnet.

Wieder nur Unsinn. Die Daten Entstehungshöhe, Startzeit, Fallhöhe und Zielzeit werden in S (im System Erde) bei ortsunabhängiger gleicher Zeit t ermittelt.

Richtig gerechnet ist es nur dann, wenn wir Gleichzeitigkeit in S’ haben.

"Wenn". Unsinn, es gibt hier kein "wenn".
Es gibt hier keine ortsunabhängige gleichzeitige Zeit in S'.
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Re: Es gibt keine Kausalitätsverletzungen in der SRT

Beitragvon Trigemina » Mi 27. Nov 2013, 18:07

Ernst hat geschrieben:Das Myon kann ja schlecht gleichzeitig an zwei Stellen sein. In S war das Myon zur Zeit t=0 bei x=0 und es ist zur Zeit t bei x=vt.


Sehr schön und vor allem sehr richtig! Aber schau dir doch mal deine eigene Rechnung an: dort nimmst du in S für das Myon dieselbe Zeit t=t. In Worten ausgedeutscht: Das Myon legt die Strecke Δx in der Zeit Δt=0 zurück. Und diesen Wahnsinn transformierst du dann nach S', was halt den entsprechenden Unsinn von Symmetriebrüchen, Überlichtgeschwindigkeiten und nicht ruhenden Körpern in ihren Ruhesystemen ergibt.

Wirklich jammerschade, dass dein mathematischer Formalismus eine andere Sprache spricht als deine verbalen Erläuterungen dazu. Daher rühren auch die Endlosschlaufen, weil partout ich und die anderen Relativisten im Unrecht sein sollen, du aber nicht mal auf deine eigene Rechnung schauen willst um endlich deinen Fehler zu erkennen.

Julian Apostata hat geschrieben:Die Flugdistanz ist falsch gerechnet, weil er mit Gleichzeitigkeit in S rechnet.


Ganz genau! Das ist die Quintessenz, die Ernst nicht sehen will/kann. Genau so steht's in seinem Formalismus!
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