Kurt hat geschrieben:Er wird oben 10,2999x messen.
Jede andere Uhr die oben misst, auch.
Nein! Einstein war sich sehr wohl bewusst, dass ungleiche Frequenzen oben und unten das Kontinuitätsprinzip verletzen! Lesen wir doch mal, wie er in seiner ersten Arbeit zur ART das Problem gelöst hat:
Was schreibt er da? Es geben nicht beide Uhren (z.B. jene am Erdboden und jene im GPS-Satelliten!) die Zeit richtig an! Will man die Frequenz oben richtig messen, muss man eine Uhr verwenden, die im Vergleich neben der Uhr am Boden um den Faktor 1+Φ∕c² (1916 geändert auf 1+2Φ∕c²) langsamer läuft! Dann ergibt die Messung oben wie unten dieselbe Frequenz! D.h. laut Einstein zeigt dann im GPS-Sat erst die am Erdboden die um diesen Faktor verlangsamte Uhr die Zeit richtig an. Dadurch wird dieselbe Frequenz empfangen wie gesendet und das Kontinuitätsprinzip ist gewahrt! Das heißt nichts anderes, als dass für eine Messung die eingesetzten Uhren synchron zu laufen haben, wie dies für eine Messung wohl selbstverständlich ist!
Und da die Uhr im Sat genau eine solche ist, die am Erdboden um den Faktor 1+2Φ∕c² langsamer läuft, ergibt sich nach Einsteins Messvorschrift oben die Frequenz 10,23 MHz! Alles andere wäre eine Verletzung des Kontinuitätsprinzips, weil dies das Auftauchen zusätzlicher Perioden und damit Energie aus dem Nichts bedeuten würde!
Und eine weitere Folge ist daraus, dass die Lichtgeschwindigkeit lt. ART nicht konstant ist!
Grüße
Harald Maurer
