Warum schweigt Prof. Dr. Wolfgang Sandner?

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Warum schweigt Prof. Dr. Wolfgang Sandner?

Beitragvon M.S » Mi 26. Okt 2011, 21:01

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Der Fall des Experiments Hafele/Keating stellt eine solche handfeste Betrügerei dar: Zwei Uhren wurden während des Experiments manuell nachgestellt (das haben die Experimentatoren selbst nach der offiziellen Veröffentlichung zugegeben), damit sich die Ergebnisse des Experiments in Übereinstimmung mit den Vorhersagen der Theorie befinden können. Ohne diesen künstlichen und völlig inakzeptablen Angriff haben sich die Uhren eben nicht so verhalten, wie die Theorie es vorgesehen hat: Das Experiment hat also die Theorie widerlegt, es wurde aber im Gegenteil als eine Bestätigung der Theorie manipuliert. Dieses Artefakt der manuellen Korrektur des Gangs der Uhren während des Experiments ist eine Fälschung und eine Datenmanipulation, gar keine Frage.


Da hast du sicherlich eine seriöse Quellangabe?

Ich meine das Original und nicht eine von dir oder GOM bereits in eurem Sinne interpretierte Aussage.
Da der Fall in deinen Augen eindeutig ist, kann es' bei der Quellangabe ja kein Problem geben.
M.S
 
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Re: Warum schweigt Prof. Dr. Wolfgang Sandner?

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mi 26. Okt 2011, 21:09

.
Hier eine weitere fachliche Analyse, die auch zu den Umständen und Missständen in der modernen Physik passt:

Ist das Wissenschafts-Ethos noch zu retten?

Zitate Peter Weingart:

Aufgeschreckt durch einen eklatanten Betrugsfall in der Forschung, hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) 1997 einen „Ehrenkodex” für die Wissenschaft verkündet. Darin wurden u. a. Plagiat und Fälschung von Daten als Tatbestände wissenschaftlichen Fehlverhalten identifiziert und Gutachter zur Offenlegung möglicher Befangenheit verpflichtet. In ähnlicher Form hat auch die Max-Planck-Gesellschaft einen Katalog von Fehlverhaltensweisen festgeschrieben. Dies sind äußere Anzeichen dafür, dass die Wissenschaft offensichtlich von einer Reihe von Verhaltensregeln bestimmt wird, deren Verletzung oder Nichtbeachtung soziale Sanktionen zur Folge hat.

Dass es einer Bekräftigung durch die zwei führenden Wissenschaftsorganisationen Deutschland bedarf und in den USA zu diesem Zweck sogar eine Regierungsbehörde gegründet worden ist, darin läßt sich überdies ein Indiz dafür sehen, dass die Gesellschaft als ganze offenbar ein Interesse an der Einhaltung der Regeln hat (oder zumindest DFG und MPG unterstellen, dass dies so ist). Die Regeln selbst erschienen selbstverständlich, ohne dass jedem bewusst wäre, warum es gerade diese sind und keine anderen. [...]

Betrug und Ehrenkodex

Warum sollten Wissenschaftler ihre Daten nicht beschönigen, wie es in den Medien oder der Werbebranche üblich ist und – z.B. gegenüber letzterer – von der Öffentlichkeit auch vorausgesetzt wird? Warum sollte ein Gutachter Befangenheit erklären, wenn er einen befreundeten Kollegen befördern oder einen ungeliebten Konkurrenten effektiver ausschalten könnte, wo dies in anderen Geschäftsbeziehungen nicht unüblich ist? Warum sollte ein Forscher nicht erfolgreiche Ideen seiner Kollegen kopieren, ohne ihre Urheber zu nennen, wenn dies in marktorientierten Handlungsbereichen ein möglicher Weg zum Profit ist?

Der Grund für die offenkundige Andersartigkeit der Wissenschaft als soziales System von der Politik, der Wirtschaft und den Medien besteht in der Art ihres Produkts und den Bedingungen, unter denen es hergestellt wird. [...]

Ethos ohne Zukunft?

[...] Die erwähnten Entwicklungen tangieren also sehr wahrscheinlich die zentralen Elemente des Ethos der Wissenschaft. Damit würden seine zentralen Funktionen, die der sich weitgehend selbst steuernden Wissensproduktion und die Selbstlegitimation gegenüber der Gesellschaft, außer Kraft gesetzt.


Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Warum schweigt Prof. Dr. Wolfgang Sandner?

Beitragvon contravariant » Mi 26. Okt 2011, 21:12

Gerhard Kemme hat geschrieben: :mrgreen: Wie wäre denn die korrekte Gedankenwelt - ein "alter" Beamter mit neuneinhalb Jahren Staatsdienst würde gerne etwas dazu lernen. Politik richtet sich nach Macht und kümmert sich ziemlich wenig um Wahrheit - denn selbst dieser Begriff ist sehr umstritten, da es ständig um Interessen geht und das Streben nach Gemeinwohl der Menschheit auch auf Kosten des eigenen Nutzens - nach meiner Ansicht - zumindest dünn gesät ist. Du selber hast einen anonymen Benutzernamen gewählt - was dein gutes Recht ist und hier nicht kritisiert wird - aber es ist doch nicht überzeugend, dass ein Beamter oder Staatsbediensteter mit Name, Dienststelle und Anschrift sich gegen den herrschenden Mainstream stellt - außerdem ist das alles für eine Dienststelle konzeptionell per Vorschrift oder sonstwie abgesprochen - denn die Wahrheit liegt in den Tresoren - und wenn die Machtbasis der Vertreter von RT und ZD als gut aufgestellt und überlegen eingeschätzt wird - dann wird sich kein Forschungsministerium und keine Wissenschaftssenator dagegen erheben.


An dem OPERA-Experiment sind ja nun auch Arbeitsgruppen von deutschen Universitäten beteiligt. Wenn stimmen würde, was du hier behauptest, dann sind die jetzt alle hochkant rausgeflogen. Komisch, habe ich nichts von gehört. Eine Arbeitsgruppenleiterin durfte der FAZ sogar ein Interview geben. Wie kann das sein? Wo war da die Zensur? Warum haben die Mächtigen die SRT da nicht durchgesetzt?
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Re: Warum schweigt Prof. Dr. Wolfgang Sandner?

Beitragvon Gerhard Kemme » Do 27. Okt 2011, 20:01

contravariant hat geschrieben:
Gerhard Kemme hat geschrieben: :mrgreen: Wie wäre denn die korrekte Gedankenwelt - ein "alter" Beamter mit neuneinhalb Jahren Staatsdienst würde gerne etwas dazu lernen. Politik richtet sich nach Macht und kümmert sich ziemlich wenig um Wahrheit - denn selbst dieser Begriff ist sehr umstritten, da es ständig um Interessen geht und das Streben nach Gemeinwohl der Menschheit auch auf Kosten des eigenen Nutzens - nach meiner Ansicht - zumindest dünn gesät ist. Du selber hast einen anonymen Benutzernamen gewählt - was dein gutes Recht ist und hier nicht kritisiert wird - aber es ist doch nicht überzeugend, dass ein Beamter oder Staatsbediensteter mit Name, Dienststelle und Anschrift sich gegen den herrschenden Mainstream stellt - außerdem ist das alles für eine Dienststelle konzeptionell per Vorschrift oder sonstwie abgesprochen - denn die Wahrheit liegt in den Tresoren - und wenn die Machtbasis der Vertreter von RT und ZD als gut aufgestellt und überlegen eingeschätzt wird - dann wird sich kein Forschungsministerium und keine Wissenschaftssenator dagegen erheben.


An dem OPERA-Experiment sind ja nun auch Arbeitsgruppen von deutschen Universitäten beteiligt. Wenn stimmen würde, was du hier behauptest, dann sind die jetzt alle hochkant rausgeflogen. Komisch, habe ich nichts von gehört. Eine Arbeitsgruppenleiterin durfte der FAZ sogar ein Interview geben. Wie kann das sein? Wo war da die Zensur? Warum haben die Mächtigen die SRT da nicht durchgesetzt?


Frau Lopez hatte eine Frage - bezüglich eines Professors - gestellt - und ich hatte versucht eine Antwort dazu zu finden. Hatte ich eigentlich meinerseits eine Behauptung aufgestellt? Vom Anspruch her war es eher ein Erfahrungsbericht, wie ich es als Beamter/Staatsbediensteter wahrgenommen habe, d.h. die Wahrheit liegt in den Tresoren und kann von Außenstehenden kaum eingeschätzt werden. Allgemein - wird eine moderne Gesellschaft nicht auf die Akzeptanz von Forschungsergebnissen verzichten können - wobei ich durchaus der Meinung bin, dass Forschung und Wissenschaft in der BRD schwieriger ist als in der Schweiz oder den USA.
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Re: Warum schweigt Prof. Dr. Wolfgang Sandner?

Beitragvon contravariant » Do 27. Okt 2011, 21:18

Gerhard Kemme hat geschrieben:Hatte ich eigentlich meinerseits eine Behauptung aufgestellt? Vom Anspruch her war es eher ein Erfahrungsbericht, wie ich es als Beamter/Staatsbediensteter wahrgenommen habe, d.h. die Wahrheit liegt in den Tresoren und kann von Außenstehenden kaum eingeschätzt werden. Allgemein - wird eine moderne Gesellschaft nicht auf die Akzeptanz von Forschungsergebnissen verzichten können - wobei ich durchaus der Meinung bin, dass Forschung und Wissenschaft in der BRD schwieriger ist als in der Schweiz oder den USA.

Nunja, du hattest behauptet
Gerhard Kemme hat geschrieben:[...]außerdem ist das alles für eine Dienststelle konzeptionell per Vorschrift oder sonstwie abgesprochen - denn die Wahrheit liegt in den Tresoren - und wenn die Machtbasis der Vertreter von RT und ZD als gut aufgestellt und überlegen eingeschätzt wird - dann wird sich kein Forschungsministerium und keine Wissenschaftssenator dagegen erheben.

Ich habe bereits mehrere (deutsche und europäische) Universitäten und Forschungseinrichtungen von innen gesehen. Dort gab es nirgendwo Vorschiften, die irgendwelche wissenschaftlichen Denkverbote oder offizielle Theorien implementiert hätten. Und wie gesagt, es kann ja jeder selber nur mithilfe des Internets überprüfen. Man nehme die OPERA-Veröffentlichung aus dem arxiv und dann gehe man die Autorenliste durch und schaue, ob diese immer noch an den jeweiligen Unis sind. Jeder Arbeitsgruppe hat heutzutage eine Webpage und diese sind in der allermeisten Fällen auch in Englisch verfügbar. Das sollte also kein Problem sein. Das ist doch D I E Gelegenheit für euch, die Verschwörung auf frische Tat zu ertappen. Also los...
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Re: Warum schweigt Prof. Dr. Wolfgang Sandner?

Beitragvon Jocelyne Lopez » Fr 28. Okt 2011, 06:44

Chief hat geschrieben:
Vielleicht ist das der Anfang vom Ende. :?:

Könnte gut sein... Die an die Massenmedien freigegebenen und als sensationell veröffentlichten Ergebnisse des CERN könnten eine Maßnahme zum "geordneten Rückzug" aus der seit 100 Jahren bestehenden Ideologie-Sackgasse in der Physik, sowie eine Maßnahme zur emotionellen Deeskalation zwischen den Fronten und zur Rückkehr zu einem normalen wissenschaftlichen Meinungsstreit, wie es den Grundsätzen der Wissenschaft selbst entspricht, wie es jedoch seit 100 Jahren verhindert worden ist. Zweifel an der SRT sind über Nacht seit der Veröffentlichung des CERN-Experiments "politically correct" geworden und können nicht mehr als antisemitisch, rassistisch und rechtextremistisch motiviert angeprangert werden, womit der Hauptschutzmauer der Relativitätstheorie seit 100 Jahren erst einmal gefallen ist.

Diese Möglichkeit eines "geordneten Rückzugs" aus der Ideologie-Sackgasse ohne Gesichtsverlust können auch in der Praxis sehr viele Wissenschaftler nützen, die sich in der Öffentlichkeit mit einer Verteidigung der Relativität nicht allzu sehr unter eigenem Namen aus dem Fenster gelehnt haben - und das ist ja die überwiegende Mehrheit der aktiven Wissenschaftler - und die sogar möglicherweise insgeheim auf so eine Gelegenheit lange gewartet haben, um die Forschung und den Erkenntnisfortschritt voranzutreiben.

Nur die paar Relativitätstheorie-Päpste, die die Ideologie-Sackgasse selbst eingerichtet bzw. weitergepflegt haben und sich unter eigenem Namen extrem aus dem Fenster in der Öffentlichkeit gelehnt haben, können nicht ohne Blamage und Gesichtsverlust aus der Geschichte raus und werden auch unfähig zu einer öffentlichen Selbstkritik sein. Sie werden noch auf verlorenen Posten so lange wie möglich durchhalten wollen, am liebsten wohl durch Schweigen, bis sie aus den drei Hochburgen der Ideologie pensioniert werden: Max Planck Institut für Gravitationsphysik, Deutsche Physikalische Gesellschaft, Max Planck Institut für Wissenschaftsgeschichte. Sie werden wohl die selbe Haltung wählen wie der Kaiser aus dem Märchen "Des Kaisers neue Kleider", als das ganz Volk auf einmal laut rief, er sei ja nackt: "Nun muss ich aushalten".

Deshalb schweigt auch Prof. Dr. Wolfgang Sandner von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft samt seinem anonymen "Fachverband Gravitationsphysik": Sie haben alle keine andere Wahl als Schweigen oder in der Anonymität zu bleiben, aus der Ideologie-Sackgasse können sie ohne Gesichtsverlust oder ohne öffentliche Selbstkritik nicht raus.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Warum schweigt Prof. Dr. Wolfgang Sandner?

Beitragvon Gerhard Kemme » Fr 28. Okt 2011, 18:18

contravariant hat geschrieben:
Gerhard Kemme hat geschrieben:Hatte ich eigentlich meinerseits eine Behauptung aufgestellt? Vom Anspruch her war es eher ein Erfahrungsbericht, wie ich es als Beamter/Staatsbediensteter wahrgenommen habe, d.h. die Wahrheit liegt in den Tresoren und kann von Außenstehenden kaum eingeschätzt werden. Allgemein - wird eine moderne Gesellschaft nicht auf die Akzeptanz von Forschungsergebnissen verzichten können - wobei ich durchaus der Meinung bin, dass Forschung und Wissenschaft in der BRD schwieriger ist als in der Schweiz oder den USA.

Nunja, du hattest behauptet
Gerhard Kemme hat geschrieben:[...]außerdem ist das alles für eine Dienststelle konzeptionell per Vorschrift oder sonstwie abgesprochen - denn die Wahrheit liegt in den Tresoren - und wenn die Machtbasis der Vertreter von RT und ZD als gut aufgestellt und überlegen eingeschätzt wird - dann wird sich kein Forschungsministerium und keine Wissenschaftssenator dagegen erheben.

Ich habe bereits mehrere (deutsche und europäische) Universitäten und Forschungseinrichtungen von innen gesehen. Dort gab es nirgendwo Vorschiften, die irgendwelche wissenschaftlichen Denkverbote oder offizielle Theorien implementiert hätten. Und wie gesagt, es kann ja jeder selber nur mithilfe des Internets überprüfen. Man nehme die OPERA-Veröffentlichung aus dem arxiv und dann gehe man die Autorenliste durch und schaue, ob diese immer noch an den jeweiligen Unis sind. Jeder Arbeitsgruppe hat heutzutage eine Webpage und diese sind in der allermeisten Fällen auch in Englisch verfügbar. Das sollte also kein Problem sein. Das ist doch D I E Gelegenheit für euch, die Verschwörung auf frische Tat zu ertappen. Also los...


Da möchte ich mal wissen, wo du solche Vorschriften gesucht hast. Zweifelsfrei gibt es eine Vielzahl von Vorschriften - die allerdings nur bestimmten Personenkreisen zugänglich gemacht werden. Da wir - so vermute ich mal - aktuell zu keinem solchen Personenkreis gehören, kann kaum eine Aussage gemacht werden, nach welchen nationalen oder internationalen Absprachen, Verträgen und Konzepten gehandelt wird - nur die Existenz von Vorschriften in allen Verwaltungsstellen ist ein Fakt - die gibt es allerdings auch in Firmen. Zentral ist, dass Abweichungen von solcher Doktrin bezüglich RT und ZD kaum bei Forschungseinrichtungen in der BRD oder auch in Österreich zu beobachten sind - obwohl seit Jahrzehnten zum Thema Neutrinos geforscht wird. Was du da mit deiner Autorenliste erzählst, entzieht sich etwas meinem Verständnis - selbstverständlich arbeiten bundesdeutsche Wissenschaftler an Forschungseinrichtungen im Ausland und publizieren auch darüber - es ist ein großer Unterschied, ob man teilnimmt oder als Forschungseinrichtung die Initiative für ein Experiment übernimmt, welches nicht 100pro mit dem hier gültigen Mainstream überein stimmt. Mal ein Artikel macht noch keinen bundesdeutschen Forschungsfrühling.
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Re: Warum schweigt Prof. Dr. Wolfgang Sandner?

Beitragvon contravariant » Sa 29. Okt 2011, 14:42

Gerhard Kemme hat geschrieben:Da möchte ich mal wissen, wo du solche Vorschriften gesucht hast. Zweifelsfrei gibt es eine Vielzahl von Vorschriften - die allerdings nur bestimmten Personenkreisen zugänglich gemacht werden. Da wir - so vermute ich mal - aktuell zu keinem solchen Personenkreis gehören, kann kaum eine Aussage gemacht werden, nach welchen nationalen oder internationalen Absprachen, Verträgen und Konzepten gehandelt wird - nur die Existenz von Vorschriften in allen Verwaltungsstellen ist ein Fakt - die gibt es allerdings auch in Firmen. Zentral ist, dass Abweichungen von solcher Doktrin bezüglich RT und ZD kaum bei Forschungseinrichtungen in der BRD oder auch in Österreich zu beobachten sind - obwohl seit Jahrzehnten zum Thema Neutrinos geforscht wird. Was du da mit deiner Autorenliste erzählst, entzieht sich etwas meinem Verständnis - selbstverständlich arbeiten bundesdeutsche Wissenschaftler an Forschungseinrichtungen im Ausland und publizieren auch darüber - es ist ein großer Unterschied, ob man teilnimmt oder als Forschungseinrichtung die Initiative für ein Experiment übernimmt, welches nicht 100pro mit dem hier gültigen Mainstream überein stimmt. Mal ein Artikel macht noch keinen bundesdeutschen Forschungsfrühling.

Wenn man eine weltweite und mehrere Jahrzehnte dauerernde Verschwörung aufziehen möchte, dann ist es mit Geheimabsprachen ja nicht getan. Man hat ja nichts davon, immer erst hinter zu versuchen die "falschen" Aussagen wieder einzufangen. Man muss vorher alle daran Beteiligten, also die aller meisten Physiker weltweit, "auf Linie" bringen. Davon habe ich bisher nichts erlebt. Eine weitere interessante Frage in diesem Kontext ist natürlich, warum ist Forschung zu eine Quantengraviationstheorie, also zb. Stringtheorie oder QLP, "erlaubt"? Wie kann einerseits die RT die festgelegte Doktrin sein, und andereseits dürfen Physiker an Theorien forschen, die die RT dereinst ablösen werden? Und warum wird das zugelassen, wenn doch die RT für immer und alle Zeiten als das einzig Wahre betoniert werden soll?
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