Hallo contravariant,
„Doch habe ich“
Nein, das hast Du nicht!
„Ich habe zwei Bedingungen, die die LT erfüllen müssen. Daraus leite ich die beiden Gleichungen her, und deren Lösung ist: a(v) = 1/beta(v).“
Wie ich geschrieben habe – Wunschergebnis und wenn was nicht passt, wird eine Funktion eingeschmuggelt, so dass das Wunschergebnis „die LT erfüllen müssen“ zustande kommt.
„Also wenn ich eine Gleichung habe, zb a = b*c und ich definiere d := b*c und schreibe dann enstprechend a = d, dann habe ich d also eingeschmuggelt.“
Unsinniger kann es nicht werden. Du kannst auch a=d=e=f=...=z schreiben. Bei Albert steht aber a = 1, somit sind auch d,e,f...z = 1 und nicht 1/beta.
Liebe Trigemine,
„In Gleichung 1 ist a noch überhaupt nicht definiert. Einstein lässt die zunächst unbekannte Funktion a(phi) noch offen (nachzulesen auf Seite 899). Um a zu definieren, braucht es die Bedingung wegen c=konstant in Gleichung 2 und führt zu“
So ein Schmarrn! In Gleichung (1) ist bereits tau1 = (tau2 – tau0)/2 mit der Bedingung der gleicher c erfüllt – nämlich tau1 = [x1/(V-v) + x1/(V+v) – 0]/2 .
Einstein hat nirgends a(phi). Er hat einzig und allein a = phi(v) und später mit seinen verwirrenden Tricks phi(v) = phi(-v) = 1 zu bekommen.
Solche Erfindungen, wie
„phi(v) = a/sqrt(1-v^2/c^2) = 1
Daraus ergibt sich nahezu von alleine
a = sqrt(1-v^2/c^2)“
sind nicht vorhanden – das ist Eure Mogelei.
„Auf Seite 902 schreibt Einstein unmissverständlich phi(v)*phi(-v)=1, woraus sich phi(v)=phi(-v)=1 ergibt.“
Eben, eben liebe Trigemine – nur das steht dort und nicht „phi(v) = a/sqrt(1-v^2/c^2).
„Ganz offensichtlich verwechselst du die Funktion a(phi) wegen phi(v)=1 mit a=1, was selbstverständlich Unsinn ist.“
Der Unsinn kommt aber von Dir. Wo bei Albert steht a(phi)?????? Bei ihm steht nur a = phi(v) und sonst nichts. Was soll dieser Unsinn a(phi) = Funktion von Funktion ohne Variablen, ohne Bezug?
Und wie oft muss ich fragen, wenn auch a = sqrt(1-v^2/c^2) wäre, oder sein sollte, woher, womit ist das begründet? Mit der Korrektur der fehlgeleiteten Ableitung, um das Wunschergebnis zu bekommen?
Warum schreibt Albert das nicht? Weil er diese a = sqrt(1-v^2/c^2) begründen muss – das kann er aber nicht, jeder würde dann den Fehler sofort bemerken. Und so, stillschweigend die Wurzel einzuführen, besonders nach dem er zwischendurch auf die anderen Koordinaten unnötigerweise ausschweift und wo eine Wurzel vorhanden ist, ist kaum zu bemerken. Jeder meint beim Überfliegen – es muss schon stimmen, so was einfaches, da kann man doch keinen Fehler machen. Ich selbst habe das und sogar mit Werten seit 10 Jahren vor den Augen – erst jetzt, als ich die „scheinbare“ LK in der SRT hier im Forum zu erklären versuchte, merkte ich, dass es nicht geht. Die LK ist auch bei Einstein REAL und stillschweigend in seiner Ableitung eingeführt – somit ist seine SRT für die Katz.
Also, hört bitte mit Eurem Kasperltheater auf – der Fehler ist da und keiner kann ihn glatt bügeln.
Gruß
Ljudmil