Physik ohne Einstein

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Physik ohne Einstein

Beitragvon Ernst » Fr 29. Jul 2016, 14:54

fallili hat geschrieben:Ist das so schwer zu verstehen?

Wer soll denn deinen kompletten Unsinn verstehen?
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Re: Highway möchte eine Nanny

Beitragvon Ernst » Fr 29. Jul 2016, 14:56

Mikesch hat geschrieben:Sie sollten mal meinen Text wirklich versuchen zu verstehen und darüber nachdenken,

Nö, da lese ich lieber gleich Witzbücher.
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Re: Physik ohne Einstein

Beitragvon Harald Maurer » Fr 29. Jul 2016, 15:03

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Natürlich hat das mit der Vorstellung einer absoluten Zeit zu tun. Lässt man die mal außen vor, dann darf die Untenuhr halb so schnell laufen wie die Obenuhr. Die Zählung von 1000 Perioden oben misst die Obenuhr mit 2 Sekunden, also 500Hz. Die Zählung der nämlichen 1000 Perioden wenn sie unten ankommen, misst die Untenuhr mit 1 Sekunde, also 1kHz, weil sie im Vergleich zur Obenuhr halb so schnell läuft. Da gibt es keinen Stau, es gehen keine Perioden verloren, es kommen keine dazu. Ist auch kein Hokuspokus. Nur eben keine absolute Zeit mehr. Einfacher kann ich es nicht erklären.

Ich finde, dass dies eine einfache und gute Erklärung ist. Allerdings ergibt sich aus dieser Erklärung, dass die unterschiedlich gemessenen Frequenzen bloß auf den unterschiedlichen Gang der Uhren zurückzuführen sind. Das nennt man einen Messeffekt - und das widerlegt das (aktive) Äquivalenzprinzip der ART, nach welchem die Energie der Photonen darauf zurück zu führen sein müsste, dass sie der Gravitation unterliegen (Energiegewinn nach unten, Energieverlust nach oben). Da die GPS-Satellitenuhren mit den Bodenuhren synchronisiert sind, müsste der Gravitationseinfluss auf die Signale nach ART zu einer zusätzlichen Blauverschiebung führen. Die wird aber nicht festgestellt. Bei synchron laufenden Uhren ist es offenbar gleichgültig, ob das SIgnal von oben nach unten oder unten nach oben läuft - die Frequenz wird oben wie unten gleich gemessen.
Einstein zeigte 1911 (Über den Einfluß der Schwerkraft auf die Ausbreitung des Lichtes), dass Photonen im Schwerefeld genauso beeinflusst werden wie massive Teilchen. Das ist offenbar falsch.

Grüße
Harald Maurer
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Re: Highway möchte eine Nanny

Beitragvon Kurt » Fr 29. Jul 2016, 15:40

Mikesch hat geschrieben:Ihre Verständnis der RT ist nicht besonders groß,


Wozu braucht man denn sowas?

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Re: Physik ohne Einstein

Beitragvon Kurt » Fr 29. Jul 2016, 15:43

Harald Maurer hat geschrieben:Da die GPS-Satellitenuhren mit den Bodenuhren synchronisiert sind,


Sind sie aber nicht, sie laufen frei.

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Re: Physik ohne Einstein

Beitragvon Ernst » Fr 29. Jul 2016, 16:06

Harald Maurer hat geschrieben:
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Natürlich hat das mit der Vorstellung einer absoluten Zeit zu tun. Lässt man die mal außen vor, dann darf die Untenuhr halb so schnell laufen wie die Obenuhr. Die Zählung von 1000 Perioden oben misst die Obenuhr mit 2 Sekunden, also 500Hz. Die Zählung der nämlichen 1000 Perioden wenn sie unten ankommen, misst die Untenuhr mit 1 Sekunde, also 1kHz, weil sie im Vergleich zur Obenuhr halb so schnell läuft. Da gibt es keinen Stau, es gehen keine Perioden verloren, es kommen keine dazu. Ist auch kein Hokuspokus. Nur eben keine absolute Zeit mehr. Einfacher kann ich es nicht erklären.

Ich finde, dass dies eine einfache und gute Erklärung ist.

Nein, das ist schlichtweg falsch. Uhr und Oszillator-Schwingungsdauer - beide am selben Ort - laufen stets nach der gleichen "schnellen" oder "langsamen" Zeit. Da wird deshalb immer dasselbe gemessen.
Unterschiedliches wird dagegen mit einer ausgewählten Uhr gemessen.
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Re: Highway möchte eine Nanny

Beitragvon Kurt » Fr 29. Jul 2016, 16:48

Ernst hat geschrieben:
Highway hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:...
Das mit der Blauverschiebung machen Sie mal schön selber. Ich bin nicht Ihre Gouvernante (sagte ich schon)....

So,so... Klappe bis zum Anschlag aufreißen, wilde Behauptungen ins Netz stellen und dann nicht liefern. :lol: :lol: :lol:

Er ist halt ein blutiger Laie.
Und hier muß er natürlich kneifen, weil der Vorgang unmöglich ist.

Bild

Mal rein anschauungsmäßig betrachtet:
Für die Darstellung ist irgendeine Zeitskala gewählt; die auf der Sonne, die auf der Erde, oder eine beliebige andere. Welche ist egal.
Alle Vorgänge vergehen auf dieser Zeitskala "links" schneller als "rechts". Deshalb sind auch die Periodendauern einer Schwingung links kleiner als rechts. Und gleichbedeutend ist die Frequenz links größer als rechts.


Und das ist schon mal falsch, laut RT geht eine Uhr langsamer je grösser die Gravitation ist, also muss es schonmal umgekehrt sein.

Das Bild ist aus der Sicht eines Beobachter gezeichnet der sich abseits zwischen beiden Massen befindet, er sieht es also so wie es bei ihm ankommt.
Es sei denn er ist als Alpha-Beobachter gesetzt der alles so sieht wie es am Ort des Geschehens abläuft.

Das geht aber auch nicht denn die Ortsumstände sind bei der Sonne so dass dort Uhren langsamer ticken als auf der Erdoberfläche.
Die Sonne ist in unserem Sternensystem die grösste Senke und hat damit die Ortsumstände mit den geringsten Werten.
Also auch mit dem langsamsten Schwingen von Atomen.

Gezeichnet sind auch Wellenlängen, diese verändern sich von der Sonne gesehen zu immer längeren Werten.
Das würde bedeuten dass die Lichtgeschwindigkeit ständig zunimmt und ihren Höhepunkt bei der Erde erreicht.
Die LG müsste also in Erdnähe 5 x so gross sein wie auf der Sonne, das trifft nicht zu, der Unterschied ist wohl wesentlich geringer.

Ausserdem ist gezeigt dass links ein viel höhere Signalfrequenz vorhanden ist als in Erdnähe.
Ein, von der Sonne gesendetes Signal, müsste sich also ständig in seiner Frequenz verändern und gar wundersame Dinge tun.

Das was da gezeigt wird, und das bei Wiki! ist nichts weiter als der Versuch die Blasenvorstellungen einer Märchenwelt in irgendeiner Weise zu verteidigen/hochzuhalten.
Ein wohl nicht sehr gelungener Versuch, er zeigt die Irrhaftigkeit dieser Märchenwelttheorie anschaulich auf.

Warum verschwindet so ein Schmarrn nicht aus Wikipedia?


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Frequenz, Leistung und Energie

Beitragvon Yukterez » Fr 29. Jul 2016, 17:06

Harald Maurer hat geschrieben:Bei synchron laufenden Uhren ist es offenbar gleichgültig, ob das SIgnal von oben nach unten oder unten nach oben läuft - die Frequenz wird oben wie unten gleich gemessen.

Das ist richtig, weil alle Effekte durch Beschleunigung verursacht werden und daher nicht relativ sondern absolut sind. Aber die zusätzliche Blauverschiebung brauchen wir nicht wenn wir das ganze konzeptuell betrachten: wenn die obere Uhr mit der Frequenz x/τ tickt und dies ihrer Umgebung mitteilt indem sie ein Signal der Frequenz x/τ aussendet, und der Zeitdilatationsfaktor zwischen einem Empfänger am Boden und der oberen Uhr t/τ=y/x beträgt, wird der Beobachter am Boden feststellen dass die obere Uhr y/t Signale pro Sekunde sendet, woraus er wiederum schließt dass auch die Uhr dort oben im System dort unten mit dieser Frequenz tickt. Die Uhr da oben müsste also lokal mit der Frequenz x²/y/τ ticken damit unten x/t empfangen wird. x/τ=y/t, darin sind sich alle Beobachter einig.

Das ist genau das Gleiche wie mit Steinen: wenn oben einer x Steine pro Sekunde herabwirft, kommen wegen der ZD unten y Steine pro Sekunde an. Natürlich ist auch die Energie jedes einzelnen Steins höher wenn er unten ankommt, da er auf dem Weg nach unten schneller wurde. Die Energie ist bei den Photonen direkt an die Frequenz gekoppelt, was sie auch sein muss, da das Photon wo es ja schon mit maximaler Geschwindigkeit fliegt nicht mehr schneller werden kann. Da die Energie aber erhalten bleiben muss und ekin+epot=konstant, läuft das bei Bosonen über die Frequenz. Die unten empfangene Leistung wird also erstens höher weil die Anzahl der Energieträger pro Zeiteinheit mehr wird, und zweitens weil die Energie jedes einzelnen Energieträgers erhöht wird. Träte nur der erste Effekt auf wäre das so wie wenn man einen Stein hinabwirft und der käme unten mit der selben Energie an wie er oben fallen gelassen wurde, was natürlich absurd wäre. Da würde Highway sich freuen, denn so könnte man ein Perpetuum Mobile bauen!

Zusätzliche Rot- und Blauverschiebung hat man abhängig davon ob der Satellit sich auf tangentialer Achse zum Beobachter entfernt oder nähert, aber da er sich im Mittel genauso oft annähert wie entfernt gleicht sich diese leichte Ungenauigkeit im Verlauf eines Orbits wieder aus.

Harald Maurer hat geschrieben:Einstein zeigte 1911 (Über den Einfluß der Schwerkraft auf die Ausbreitung des Lichtes), dass Photonen im Schwerefeld genauso beeinflusst werden wie massive Teilchen. Das ist offenbar falsch.

Bis auf den Unterschied dass was dem massiven Teilchen die Geschwindigkeit ist dem Photon seine Frequenz ist, aber ansonsten ist das so und muss auch so sein.

Keine Widersprüche feststellend,

Bild
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Kurt verbessert die Welt

Beitragvon Yukterez » Fr 29. Jul 2016, 17:36

Kurt hat geschrieben:Warum verschwindet so ein Schmarrn nicht aus Wikipedia?

Weil man auf Wikipedia zuerst einmal bewiesen haben muss dass man sich auskennt bevor man seine Änderungen selber freischalten kann:

Wikipedia hat geschrieben:Für die automatische Erteilung des aktiven Sichterrechtes sind folgende Voraussetzungen notwendig:
  • Der Benutzer ist seit mindestens 60 Tagen registriert.
  • Der Benutzer hat insgesamt mindestens 300 Bearbeitungen.
  • Der Benutzer hat mindestens 300 Bearbeitungen im Artikelnamensraum oder mindestens 200 Bearbeitungen, bei denen die dadurch entstandene oder eine spätere Version gesichtet wurde (auch im Datei-, Vorlagen-, Kategorie- und Modulnamensraum), durchgeführt. Gelöschte Bearbeitungen zählen nicht. Bearbeitungen des letzten Tages werden für dieses Kriterium nicht mitgezählt.
  • Der Benutzer ist noch nie gesperrt worden.
  • Es gibt mindestens 15 Bearbeitungen des Benutzers, die untereinander einen Mindestabstand von jeweils 3 Tagen aufweisen.
  • Mindestens 14 verschiedene Seiten im Artikelnamensraum wurden bearbeitet.
  • Es wurde bei mindestens 30 Bearbeitungen aktiv die Zusammenfassungszeile benutzt (also ohne automatisch erstellte Zusammenfassungen).
  • Mindestens 5 Bearbeitungen im Artikelnamensraum in den letzten 30 Tagen.
  • Maximal 3 % der Bearbeitungen des Benutzers wurden rückgängig gemacht (per „kommentarlos zurücksetzen“, „rückgängig“ oder „Änderungen verwerfen“).

Einen Waffenschein bekommt man leichter. Ich werde also sicher nicht riskieren meine Carte blanche wegen deinen Verbesserungsvorschlägen zu verlieren, ich habe dort schon meine eigenen Streiterein am Laufen. Aber wenn du dir sicher bist dass du im Recht bist solltest du auch dafür kämpfen, ich mache das genauso.

Motivierend,

Bild
Zuletzt geändert von Yukterez am Fr 29. Jul 2016, 17:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Yukterez » Fr 29. Jul 2016, 17:52

Beavis hat geschrieben: Weil man auf Wikipedia zuerst einmal bewiesen haben muss ...
dass man ein Jünger der Einsteinsekte ist!

Man kann auch über Newton schreiben. Warum gehst du nicht hin und verkündest stolz dass bei dem laut dir die Zentrifugalkraft auch im Inertialsystem existiert?

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