Blauverschiebung vom Berg

Sonstige Ansätze und Vorschläge

Re: Blauverschiebung vom Berg

Beitragvon Kurt » Sa 15. Dez 2012, 18:28

Lübecker hat geschrieben:Konsens herrscht über die Tatsache, dass es einen Effekt gibt.


Auch eine weitere Wiederholung bringt nicht einen Effekt hervor der nicht existiert.


Lübecker hat geschrieben:Tatsachen sind:

1. Wird im Bezugsystem der Beobachter mit Ortszeit und nicht mit einer beliebigen Koordinatenzeit gemessen, messen die Beobachter real eine steigende Frequenz.


Auch das solltest du verständlich schreiben damit klar ist was du da eigentlich aussagst, sagen möchstest.
Ein Beobachter wird gemessen, andere messen real eine steigende Frequenz?
Was heisst: messen real?
Gibt es auch unreale Messungen?


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Re: Blauverschiebung vom Berg

Beitragvon Kurt » Sa 15. Dez 2012, 22:40

Lübecker hat geschrieben:Tatsachen sind:

1. Wird im Bezugsystem der Beobachter mit Ortszeit und nicht mit einer beliebigen Koordinatenzeit gemessen, messen die Beobachter real eine steigende Frequenz.


Sowas aber auch.
Das sagt nicht mehr und nicht weniger aus als dass die Sendefrequenz, also der Gang der Uhr/des Oszillators, immer von den Ortsumständen abhängig ist und dass ein Frequenzmessgerät dies ebenfalls ist.
Denn es zeigt, je weiter es in Richtung Masseansammlung kommt/betrieben wird, eine andere, hier eine höhere, Frequenz an.
Zeigt an!!
Es zeigt also etwas an das garnicht stattfindet.
Das lässt sich auf ganz einfache Art prüfen.
Dadurch das man eine Refernz verwendet die nicht von der Entfernung zur Masse abhängig ist, entsprechende Umstände, nämlich eine von den Ortsumständen unabhängige Referenz verwendet.
Dann, und nur dann, kann die Frequenz gemessen werden die für vergleichende Aussagen tauglich ist.
Denn die Frequenzangabe ist immer auf eine Referenz, auf einen Bezug, bezogen.
Ist dieser nicht klar dann werden Äpfeln mit Birnen verglichen.
Und das möchten wir ja nicht! Oder doch?

Lübecker hat geschrieben:2. Wird den Beobachtern eine beliebige Koordinatenzeit aufgezwungen, kürzt sich die Frequenzveränderung für den Beobachter dessen Ortszeit = der Koordinatenzeit ist, raus.


Da kürzt sich garnichts raus.
Etwas das nicht exitiert kann auch nicht rausgekürzt wewrden.

Lübecker hat geschrieben: Für die Beobachter ändern sich lokal mit der Koordinatenzeit feste Größen, Länge, Masse und Zerfallsrate sind nicht mehr bezugsystemunabhängig.


Alle Vorgänge die es gibt sind immer Ortsabhängig, da kann jemand Kopfstände machen oder auch nicht, das ist halt so.
Und wer das zu umschiffen versucht der muss sich vorwerfen lasssen dass er falsche Angaben machen will/macht.
Falsche Angaben zu Längen/Frequenzen/Zerfallsraten/andern Grössen usw.
Aber das wollen wir doch wohl nicht, oder etwa doch?

Lübecker hat geschrieben:3. Eine Uhr die lokal die Sekunde wie definiert misst, geht definitiv nicht falsch sondern lokal in ihrem Bezugsystem richtig.


Ob eine Uhr richtig geht ist reine Definitionssache.
Denn eine Uhr die als Vergleich herangezogen werden könnte existiert nicht.
Also ist es müssig davon zu reden ob eine Uhr richtig oder falsch geht.
Das ist halt so.
Um eine Aussage treffen zu können ob "diese" Uhr richtig oder falsch geht ist erst eine Referenzuhr, also ein Bezug, festzulegen.

Lübecker hat geschrieben:4. Die Blauverschiebung ist für die Beobachter in ihrem System real lokal auf dem Weg nach unten direkt zu messen.


Nein! etwas das nicht existiert ist nicht messbar.
Und das wollen wir doch wohl nicht behaupten oder?

Das diese Blauverschiebung nicht existiert ist mit ganz einfachen Mitteln zu beweisen.
Aber davon wollen manche Fähnchehochhalter nichts hören.
Sie schneiden alles weg was in Richtung "Beweisen" geht, denn dann.... ist ihr Fähnchen ja auch für sie offiziell den Bach runtergeschwommen.
Das ist es schon lange, manche merkens halt nicht, bzw. wollen es nicht wahrhaben.
(und versuchen immer wieder neue "Wege" zur Irrsinnsbehauptung)


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Re: Blauverschiebung vom Berg

Beitragvon Kurt » So 16. Dez 2012, 13:09

Lübecker hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Nein! etwas das nicht existiert ist nicht messbar. Und das wollen wir doch wohl nicht behaupten oder?

Eben und weil es gemessen wird, existiert es.


Fakten sind gefragt, nicht das andere F, das mit dem Fähnchen.

Legs vor, wo wurde das gemessen, festgestellt dass sich unterwegs von oben nach unten die Frequenz ändert, ins Blaue wandert.


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Re: Blauverschiebung vom Berg

Beitragvon Harald Maurer » So 16. Dez 2012, 13:45

Lübecker hat geschrieben:Unter Physiker herrscht hier im Großen und Ganzen so weit aber wohl Einvernehmen.

Nein, keinesfalls!
Wolfgang Rindler ( http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Rindler ) schreibt in seinem Buch "Relativity - special, general and cosmological", (Oxford University Press 2001) sowohl "...as light climbs up a gravitational gradient, its frequency decreases..." als auch "...standard clocks fixed in a stationary gravitational field at low potential go slower than clocks fixed at higher potential". Er gibt also zwei Ursachen für die Rotverschiebung an: das Hochsteigen des Lichts im Gravitationsgradienten (!) und das verlangsamte Laufen der Uhren im niederen Gravitationspotenzial. Die erste Erklärung, die Einstein aus seinem Äquivalenzprinzip 1911 gefolgert hatte, entspräche übrigens seinem Äquivalenzprinzip nur dann korrekt, wenn Photonen eine Ruhemasse hätten. Die zweite Erklärung beruht auf den unterschiedlichen Gang von Uhren, und die Rotverschiebung ist demnach nur ein Messeffekt! Weder das Äquivalenzprinzip noch die Energieerhaltung sind durch diesen Messeffekt bestätigt! Beide Ursachen gemeinsam verdoppeln aber den Effekt, was nicht den Beobachtungen und Messungen entspricht.
Hans Stephani ( http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Stephani ) schreibt in"Allgemeine Relativitätstheorie - Eine Einführung in die Theorie des Gravitationsfeldes, VEB Deutscher Verlag der Wissenschaften 1977, 4. Auflage 1991): "Bei der Ausbreitung des Lichts in einem Gravitationsfeld ändert sich nicht nur die Richtung der Lichtstrahlen sondern auch die Frequenz des Lichtes" Er geht also von einer konkreten Änderung der Frequenz bei der Ausbreitung des Lichts in einem Gravitationsfeld aus. Das ist kein Messeffekt aufgrund unterschiedlicher Uhren, sondern er tritt nun bei der Ausbreitung des Lichts auf!
Vesselin PETKOV ( http://spacetimecentre.org/vpetkov/ )schreibt in seinem Werk "Relativity and the nature of the spacetime", (Springer Verlag Berlin Heidelberg New York 2005), "Therefore, in the gravitational redshift, it is the velocity and wavelength of a photon that changes whereas its frequency does not change". Seiner Meinung nach ändert sich bei der gravitativen Rotverschiebung die Geschwindigkeit und Wellenlänge des Photons, nicht aber die Frequenz. Das entspricht der Lichtausbreitung in einem dichten Medium und hat mit dem Äquivalenzprinzip gar nichts zu tun.
Im GERTHSEN (23. Auflage) wird der Effekt beschrieben als langsameres Schwingen des Senders im tieferen Gravitationspotenzial (S.651). Die Frequenz wird demnach schon verschoben erzeugt und wird nicht bei der Ausbreitung des Lichts verschoben!
Theodor REBHAHN (theoretische Phsik I, S. 1039) beschreibt den Effekt hingegen als Messeffekt aufgrund unterschiedlichen Uhrengangs beim Empfänger und man sollte meinen, es bestünde wohl kein Unterschied, ob der Effekt beim Senden oder beim Empfangen entsteht. Da gibt es aber einen Unterschied:
Gemessen wird die Rotverschiebung anhand der Verschiebung von Spektrallinien, das sind Absorptionen atomar festliegender Frequenzen und bedeutet eine Verlängerung der gemessenen Wellenlänge gegenüber der ursprünglich emittierten Strahlung. Laufen physikalische Prozesse in der Nähe großer Massen verlangsamt ab, dann betrifft das auch die spektroskopischen Übergänge lichtausstrahlender Atome, d.h. die Atome emittieren sowohl eine verminderte Frequenz, absorbieren aber auch nur diese! Eine relative Verschiebung der Absorptionslinien zu den Wellenlängen kann demnach gar nicht auftreten und beim Empfang daher auch nicht festgestellt werden. Sind die Absorptionslinien beim Empfänger aber im Spektrum verschoben, dann kann das nur auf eine Änderung der Frequenz nach erfolgter Emission zurück zu führen sein - d.h. dann hat das Atom sein Absorptions- und Emissionsverhalten nicht geändert, aber die Wellenlängen ändern sich danach auf dem Weg zum Empfänger. Was sich dabei nicht verändern kann, sind die absorbierten Frequenzen, die ja nicht auf den Weg kommen - und daher ist das Spektrum gegenüber diesen Lücken verschoben. Nun wird ja gerade die Rotverschiebung aufgrund verschobener Absorptionslinien festgestellt, und in all diesen Fällen kann es sich nicht um einen Effekt der Zeitdilatation handeln, sondern um eine Wellenlängenänderung auf dem Weg zum Empfänger. Eine Zeitdilatation z.B. im Gravitationsfeld der Sonne könnte spektroskopisch gar nicht festgestellt werden, weil Emission und Absorption gleichermaßen zeitdilatiert wären und im Spektrum zueinander nicht verschoben sein könnten. Die am Sonnenlicht gemessene Rotverschiebung mittels verschobener Absorptionslinien beweist daher nicht ein langsameres Schwingen von Atomen oder langsameres Laufen von Uhren auf der Sonne, sondern hat wohl andere Gründe. Werden Rotverschiebungen anhand des Spektrums gemessen, dann hat der Zeitenlauf beim Empfänger überhaupt keinen Einfluss, weil dabei gar keine Frequenzen gemessen werden.
Dieses Durcheinander der Erklärungsversuche all dieser Effekte mit der ART (und da herrscht alles andere als Einigkeit) schwebt jedenfalls als Damoklesschwert über Einsteins Postulat von der konstanten, invarianten Lichtgeschwindigkeit. Denn die unterschiedlichen Effekte lassen sich am einfachsten auf einen Nenner bringen, wenn man die Lichtgeschwindigkeit aus diesem Prokrustesbett befreit und ihr zugesteht, dass sie je nach Umständen (frequenzabhängig!) variabel sein kann. Davon gehen einige moderne Theorien (Stringtheorie, Quantengravitation) auch aus. Einen ersten Hinweis für die Frequenzabhängigkeit der Lichtgeschwindigkeit lieferten Ergebnisse des High Energy Gamma Ray Astronomy (HEGRA)-Experimentes auf der Kanaren-Insel La Palma.

Joachim schreibt in einem anderen Forum: " Dass ein Signal, das ein Gravitationsfeld verlässt rotverstimmt wird, ist natürlich gleichbedeutend damit, dass die Uhren im Feld langsamer laufen. Braucht das weitere Erläuterung? Gibt es damit ein Problem?"
Ja gibt es. Ein Signal, das ein Gravitationsfeld rotverstimmt verlässt, ist nicht gleichbedeutend damit, dass die Uhren im Feld langsamer laufen. Weil aus dem Äquivalenzprinzip und der Masse-Energie-Erhaltung eine zweite Begründung existieren muss (Einstein 1911), die nicht zum unterschiedlichen Uhrengang passt. Es kann nur eine Ursache für die Rotverschiebung geben. Entweder unterliegt die Energie des Photons gleich einer Masse der Gravitationswirkung mit dementsprechender Energieabnahme auf dem Weg durch das Gravitationsfeld oder die Frequenz wird bereits verstimmt erzeugt - wobei danach die Energie des Photons nicht mehr gravitativ beeinflusst wird. Der Effekt beim Empfänger ist derselbe, aber die Begründungen dafür sind widersprüchlich. Ein Problem für jeden, der's wirklich wissen will: ist das Licht rotverschoben, weil Uhren unterschiedlich laufen, oder ist es rotverschoben, weil es im Gravitationsfeld Energie verliert? Wie lautet die Antwort bzw. die "weitere Erläuterung"?

Grüße
Harald Maurer
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Re: Blauverschiebung vom Berg

Beitragvon Kurt » So 16. Dez 2012, 13:55

Harald Maurer hat geschrieben:
Ein Problem für jeden, der's wirklich wissen will: ist das Licht rotverschoben, weil Uhren unterschiedlich laufen, oder ist es rotverschoben, weil es im Gravitationsfeld Energie verliert? Wie lautet die Antwort bzw. die "weitere Erläuterung"?


Die Antwort ist ganz einfach!

Messen!!

Kurt
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Re: Blauverschiebung vom Berg

Beitragvon Kurt » So 16. Dez 2012, 19:01

Kurt hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:
Ein Problem für jeden, der's wirklich wissen will: ist das Licht rotverschoben, weil Uhren unterschiedlich laufen, oder ist es rotverschoben, weil es im Gravitationsfeld Energie verliert? Wie lautet die Antwort bzw. die "weitere Erläuterung"?


Die Antwort ist ganz einfach!

Messen!!


Anscheinend traut mir das keiner zu (dem der nicht mit Mathe vertraut ist, damit umgehen kann).
Ist aber auch nicht nötig, dazu reicht ein -kleiner Verstand- auch aus.

Es geht darum zu zeigen wie schnell oben der Oszillator/Atomuhr/Taktgeber schwingt, und zwar pro Sekunde.
Denn die Sekunde wird ja als Grundlage für die Frequenzaussage verwendet.
X-Schwingungen pro Sekunde bedeutet X-Hz.

Was liegt also näher als die Sekunden zu betrachten, die herunten, die oben.
Es muss dazu nur ein Verfahren gewählt werden dass das ermöglicht.

Und das geht kinderleicht.
Man nehme die Menge an Schwingungen/Sendewellen die in einer Sekunde erzeugt/gesendet werden und dann warte man einfach eine weitere Sekunde um das Ganze zu wiederholen.
Aus der Sendedauer der Menge an Schwingungen kann dann direkt auf die Dauer der unbekannten Sekunde geschlossen werden.
Denn es sind eindeutige Umstände vorhanden.

- die Sendedauer dauert eine "Obensekunde"
- die Pause zwischen zwei Sendungen dauert eine "Obensekunde"
- die Anzahl "Wellen" ist eindeutig bekannt

Somit ist allen "Manipulationen" und -Uminterpretierungen- und Irrbehaupungen der Boden entzogen.

Zusätzlich ist bekannt wie die Ortsumstände am Sendeort den Oszillator, hier die CS133 Atome beeinflussen, ihr Schwingen festölegen.
Das sind dann die ersten Zahlen für die "Ortsumständedatenbank"


Hier die Berechnung mit 1 Ghz Sendefrequenz.
------------------------------------------
Frequenzberechnung Uhr unten / Uhr oben.


T = Sekunde (GPS-Systenzeit)
Paket = Zusammenhängende Menge gleicher Schwingungen
n = Anzahl Schwingungen pro Paket
T_p = Dauer des Paketes
f_o = Frequenz oben im SAT
f_u = Frequenz unten bei der Startrampe



n = 1 Milliarde


f = 1/T


Um zweifelsfrei und ideologieunabhängig messen zu können mit welche Frequenz wo gesendet wird wird dieses Prozedere angewendet:

Es werden abwechselnd 1 Milliarde Schwingungen des Bordsenders, abgeleitet von der CS-133 Uhr, auf die Antenne geschaltet,
dazwischen 1 Milliarde Schwingungen nicht gesendet.

Die Sendepakete werden beim Empfänger in ihrer zeitlichen Dauer erfasst und beurteilt.
Durch Auswertung der Paketdauer wird die Sendefrequenz ermittelt.


Zuerst wird der Sender vor dem Start mit Hilfe eines Frequenzmessgerätes auf die Frequenz von 1 Ghz überprüft und auch geprüft ob pro Sendepaket 1 000 000 000 Schwingungen abgesetzt werden.

Dann wird mit dem Empfänger, der daneben steht, die Sendedauer des Paketes darauf überprüft ob sie eine Sekunde beträgt.

Die Sendedauer beträgt 1 Sekunde, es kommen 1 Milliarde Schwingungen pro Paket an, es wird eine Frequenz von 1 Ghz angezeigt.


Durch Umrechnen über: f_u = n/T_p ergibt sich die Frequenz von 1 Ghz

Nun wird der Sender unverändert zum SAT hochgebracht, dann die Paketdauer bestimmt.
Die Paketdauer beträgt 0,909090... Sekunden, pro Paket werden 1 Milliarde Schwingungen festgestellt.


Durch Umrechnen über: f_o = n/T_p ergibt sich die Frequenz von 1,10 Ghz
Der Sender sendet nun, nachdem er hochgebracht wurde, mit 1,10 Ghz.

Dadurch ist gezeigt dass das Signal sich unterwegs nicht verändert hat (Blauverhoben wurde), sondern der Sender mit einer höheren Frequenz sendet.
Also die Atomuhr die das Sendesignal erzeugt, schneller schwingt als herunten.

f_u = 1,00 Ghz
F_o = 1,10 Ghz

Der hochgebrachte, unveränderte Sender, sendet oben mit einer höheren Frequenz als wie wenn er herunten steht.


Die behauptete "Gravitatorische Rotverschiebung" existiert nicht!

-----------------------------




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Re: Blauverschiebung vom Berg

Beitragvon Harald Maurer » Mo 17. Dez 2012, 23:35

Lübecker hat geschrieben:Harald Maurer hat geschrieben:
Wolfgang Rindler …, Hans Stephani, Vesselin PETKOV…

Jede Theorie hat ihre Kritiker und nur so kann es weiter gehen. Die Anzahl der Kritiker im Vergleich der nicht Kritiker ist nur ein Indiz und kein Beleg für die Richtig- oder Unrichtigkeit einer Theorie.

Rindler, Stephani u. Petkov sind keine Kritiker der RT, sondern Relativisten und Fachleute auf diesem Gebiet!
Lübeckers umfangreiche Ausführungen und Zitate, die ausschließlich den Effekt auf unterschiedlichen Gang von Uhren zurückführen, können nichts daran ändern, dass diese Begründung mit den Uhren Einsteins Äquivalenz von Masse und Energie und das Äquivalenzprinzip der ART nicht erfüllt. Die "verschiedenen Betrachtungsweisen" sind zwei unterschiedliche physikalische widersprüchliche Begründungen und nicht bloß "verschiedene Betrachtungsweisen". Da könnte man ja alle unterschiedlichen Theorien zur Gravitation und Lichtausbreitung bloß als "verschiedene Betrachtungsweisen" bezeichnen. Entweder hält eine Theorie ihre eigenen Grundgesetze ein oder nicht. Tut sie es nicht, wie dies in diesem Fall bei der ART der Fall ist, kann das nur ein deutliches Zeichen dafür sein, dass die Theorie fehlerhaft ist. Das ist auch zu erwarten, denn die Behauptung, man könne Beschleunigung von Gravitation nicht unterscheiden, ist schlicht und einfach falsch. Stellt man eine Theorie auf einen solchen Fehler, dann wird der Fehler sich auch in manchen Aussagen der Theorie offenbaren - wie dies bei der gravitativen Rotverschiebung der Fall ist. Dass sich Relativisten über diesen Mangel mit dem Ausdruck "verschiedene Betrachtungsweisen" hinwegsetzen wollen, ist ja zu erwarten, ist aber nicht besonders hilfreich, weil damit die Verletzung des Äquivalenzprinzips nicht aus der Welt geschafft ist. Die ART ist demnach nicht so perfekt, wie sie populärwissenschaftlich dargestellt wird, und die Verlegenheitslösung mit den "verschiedenen Betrachtungsweisen" zeigt das deutlich auf. In Fachkreisen wird dieser Sachverhalt seit Jahrzehnten diskutiert und nur Laien werden versuchen, in ihrem unerschütterlichen blinden Glauben an die RT deren Fehler und Widersprüche hinweg zu debattieren. Das wird nur bei Leuten Erfolg haben, denen die nötigen Kenntnisse fehlen, um den Sachverhalt zu beurteilen. Wer nichts weiß, muss alles glauben...

Grüße
Harald Maurer
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Re: Blauverschiebung vom Berg

Beitragvon Kurt » Mo 17. Dez 2012, 23:57

Lübecker hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Es geht darum zu zeigen wie schnell oben der Oszillator/Atomuhr/Taktgeber schwingt, und zwar pro Sekunde. Denn die Sekunde wird ja als Grundlage für die Frequenzaussage verwendet. X-Schwingungen pro Sekunde bedeutet X-Hz. Was liegt also näher als die Sekunden zu betrachten, die herunten, die oben.

Eine Atomuhr unten und eine oben, beide messen die Sekunde wir definiert richtig. Alles schon mehrmals hier besprochen.


Nein ,da hast du falsche Vorstellungen.
Niemand misst eine Sekunde, denn die kann nicht gemessen werden den sie existiert nicht.
Als Sekunde wird eine definierte Dauer bezeichnet, wie die SI-Sekunde erstellt wird hast du ja grossmächtig um JL dargelegt.
Sie ist die Menge an Takten der CS-133..... usw.
Also eine Menge an Ereignissen.
Nicht gemessen, sondern erstellt.

Lübecker hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Man nehme die Menge an Schwingungen/Sendewellen die in einer Sekunde erzeugt/gesendet werden und dann warte man einfach eine weitere Sekunde um das Ganze zu wiederholen. Aus der Sendedauer der Menge an Schwingungen kann dann direkt auf die Dauer der unbekannten Sekunde geschlossen werden. Denn es sind eindeutige Umstände vorhanden.

- die Sendedauer dauert eine "Obensekunde"
- die Pause zwischen zwei Sendungen dauert eine "Obensekunde"
- die Anzahl "Wellen" ist eindeutig bekannt

Somit ist allen "Manipulationen" und -Uminterpretierungen- und Irrbehaupungen der Boden entzogen.

Bleibt wie es ist, oben und unten werden lokal die Zeiten gemessen.


Da liegst du schon wieder falsch.
Zeit wird nicht gemessen, sie wird erstellt.
Denn -die Zeit- existiert nicht, also kann sie auch nicht gemessen werden.
Die Sekunde ist eine Menge innerhalb der "Zeit".

Wenn du an unterschiedlichen Orten mit identischer Materie, hier mit CS133, Zeiten erzeugst dann sind die erzeugten Dauern/Sekunden/Zeiten von den jeweiligen Ortsfaktoren abghängig, also bei unterschiedlichen Ortsfaktoren unterschiedlich.
Sie können somit nicht direkt für vergleichende Aussagen verwendet werden.
Wie z.B der Aussage dass oben und unten die gleiche Frequenz festgestellt wird, denn es wurden ja unterschiedliche Referenzen (Sekunden) verwendet. Eine so erstellte Aussage ist also wertlos, es sei denn man gibt den Unterschiedsfaktor an.
Es reicht dann der Unterschied der beiden Ortzsfaktoren zu kennen aus um sie als Vergleichsparameter verwenden zu können.
Denn ihre Wertigkeit ist ja direkt von den Ortsfaktoren abhängig.
Es besteht also ein absoluter Zusammenhang.

Wenn du also von unten aus festellen willst welchen Unterschied die SI-Sekunde oben (gegenüber unten) hat, dann brauchst du nur die beiden Ortsfaktoren zu kennen oder du machst es so wie ich hier.
Damit kannst du die Differentz der Ortsfaktoren direkt bestimmen.

Lübecker hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:… Um zweifelsfrei und ideologieunabhängig messen zu können mit welche Frequenz wo gesendet wird wird dieses Prozedere angewendet: Es werden abwechselnd 1 Milliarde Schwingungen des Bordsenders, abgeleitet von der CS-133 Uhr, auf die Antenne geschaltet, dazwischen 1 Milliarde Schwingungen nicht gesendet. Die Sendepakete werden beim Empfänger in ihrer zeitlichen Dauer erfasst und beurteilt. Durch Auswertung der Paketdauer wird die Sendefrequenz ermittelt. Zuerst wird der Sender vor dem Start mit Hilfe eines Frequenzmessgerätes auf die Frequenz von 1 Ghz überprüft und auch geprüft ob pro Sendepaket 1 000 000 000 Schwingungen abgesetzt werden. Dann wird mit dem Empfänger, der daneben steht, die Sendedauer des Paketes darauf überprüft ob sie eine Sekunde beträgt. Die Sendedauer beträgt 1 Sekunde, es kommen 1 Milliarde Schwingungen pro Paket an, es wird eine Frequenz von 1 Ghz angezeigt. Durch Umrechnen über: f_u = n/T_p ergibt sich die Frequenz von 1 Ghz


Lange Rede kurzer Sinn, der Sender wird vor Ort mit der lokalen Ortszeit mit eine Frequenz von 1Ghz gemessen. Nicht wirklich was Neues.


Und? wem interessiert das, es geht hier darum die RT Behauptung zur "gravitatorischen Rotverschiebung", also zur behaupteten Blauverschiebung, zu prüfen.
Die Überprüfung ergab dass diese nicht existiert, die RT somit Falschbehauptungen in die Welt gesetzt hat.
Somit gezeigt ist das sie gravierende Mängel hat, Mängel die sie disqualivizieren in Anspruch zu nehem die Natur richtig beschreiben zu können.
Dieser Anspruch fällt also weg.

Lübecker hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Nun wird der Sender unverändert zum SAT hochgebracht, dann die Paketdauer bestimmt. Die Paketdauer beträgt 0,909090... Sekunden, pro Paket werden 1 Milliarde Schwingungen festgestellt.

Immer schön den Bezug nennen, oder? Wer misst mit welcher Zeit die Paketdauer?


Aber, aber, dieser ist doch eindeutig benannt!

Die Sendepakete werden beim Empfänger in ihrer zeitlichen Dauer erfasst und beurteilt



Die Überprüfung erfolgt neben dem Sender wärend dieser -herunten- ist.
Der Empfänger steht daneben.
Er bleibt auch dort, alle seine weiteren -Aussagen- beziehen sich deshalb auf diesen Ort.

Lübecker hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Durch Umrechnen über: f_o = n/T_p ergibt sich die Frequenz von 1,10 Ghz
Der Sender sendet nun, nachdem er hochgebracht wurde, mit 1,10 Ghz.

Dadurch ist gezeigt dass das Signal sich unterwegs nicht verändert hat (Blauverhoben wurde), sondern der Sender mit einer höheren Frequenz sendet.

Damit wurde nur gezeigt, das 1.000.000.000/0,909090…s = 1,10Ghz ist. Das Teilen einer Zahl durch eine andere Zahl zeigt nicht auf, dass sich ein Signal nicht ändert. Mit welcher Uhr werden denn die 1,10Ghz gemessen, mit dem Zeitnormal unten oder dem oben?


Solltest oben nochmal lesen und die Konsequenz verstehen.
Der Sender sendet 1 Milliarde Pulse/Wellen, dann macht er eine Pause von 1 Milliarde Wellen, dann sendet er wieder die Milliarde usw.....

Das Teilen einer Zahl durch eine andere alleine kann nicht entscheiden ob der Sender oben höher schwingt oder unterwegs sich die Anzahl Schwingungen erhöht hat.
Jedoch eine Verknüpfung von -Anzahl/Menge Schwingungen- mit Dauer dieser Anzahl/Menge- an Schwingungen zeigt ob die beiden Dauern gleich sind oder nicht.

Die Dauer der Sendezyklen, herunten wie oben, hängen von der festgelegten Anzahl Schwingungen ab.
Somit ist sichergestellt dass auch immer Gleiches verglichen werden kann.
Es werden immer 1 Milliarde Schwingungen des Senders oben mit der vorher festgestellten/geprüften Menge Schwingungen herunten verglichen.

Sind beide Dauern gleich, die Empfangsfrequenzen unterschiedlich oder höher, hat sich unterwegs was ereignet, ist die Anzahl Schwingungen unterwegs grösser geworden, hat jemand was dazugeschmuggelt.
Ist die Dauer der empfangenen Pakte kürzer, die empfangege Frequenz höher, ist gezeigt dass sich unterwegs nichts verändert hat, das Paket mit einer höheren Frequenz gesendet wurde.

Um letzte Zweifel auszuräumen dass nicht doch irgendjemand eine niedrigere oder höhere Anzahl "Wellen" pro Paket reingeschmuggelt hat, gesendet wird, sind einfach nur die Pulse"Wellen" pro Zyklus zu zählen,
Kommt die Zahl 1 Milliarde raus ist alles OK.

Um auch noch sicherzustellen dass das Verhältnis Paket/Paketpause korrekt ist kann das Verhältnis der beiden zueinander ebenfalls bewertet werden.
Es muss 1:1 sein.

Lübecker hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Also die Atomuhr die das Sendesignal erzeugt, schneller schwingt als herunten.

Kalter Kaffee, eine Uhr geht oben schneller als unten, lange bekannt. Das muss nicht belegt werden, darüber herrscht schon länger Einvernehmen. Ist auch mehrfach experimentell bestätigt. Vergleicht man das lokale Zeitnormal des Beobachters unten mit dem Beobachter oben, ergibt sich eine Laufzeitänderung. Physikalische Ereignisse sind an dem Ort zu messen, an dem sie auftreten. Dabei muss für Messungen das vor Ort herrschende Zeitnormal genommen werden. Der Uhr oben ist es egal, wie die Uhr unten geht. Der Sender „schaut“ auf seine Zeit vor Ort und entsprechend dieser ergibt sich die Sendefrequenz vor Ort. Falsches Zeitnormal ergibt eine falsche Frequenz. Die Frequenz von 1,10Ghz ist im Bezugssystem des Beobachters oben einfach nicht gegeben. Dort sendet der Sender weiter mit 1Ghz.


Es interssiert nicht was behauptet wird, es geht darum zu zeigen dass die RT-Aussage falsch ist, nicht der Realität entspricht.
Es interessiert nicht wer wo mit was misst, es geht um die Auusage der RT.
Diese ist mit diesem kinderleichtem Gedankenexperiment widerlegt.

Dass die Logik so mancher "RT-Gläubigen" nicht besonders ausgeprägt/entwickelt ist zeigt sich schon daran dass zwar zugegeben wird, zugegeben werden muss, dass die Uhr oben schneller taktet, zugleich, und das ist echt bemerkensweret und bedarf eine wirklich -starken Glaubens", auch noch eine Blauverschiebung stattfindet.
Welcher %-Satz wird denn da angesetzt?

Lübecker hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Der hochgebrachte, unveränderte Sender, sendet oben mit einer höheren Frequenz als wie wenn er herunten steht.

Nur im wenn die Eigenzeit mit der Koordinatenzeit verglichen wird. Real ändert sich am Sender nichts. Die höhere Frequenz am Sendeort ist berechnet und nicht gemessen. Real wird unten mit der Ortszeit lokal eine höhere Frequenz gemessen als oben. Unten sind real 1,10Ghz und oben real 1,00Ghz gegeben, vorausgesetzt es wird mit dem richtigen Zeitnormal vor Ort gemessen.


Nun, wo sich was in welcher "Eigenzeit" ereignet interessiert einfach nicht.
Einzig die RT-Aussage steht zur Debatte.
Und die ist (zu ihren Ungunsten) entschieden.
Real ändert sich die Sendefrequenz, real ändert sich die Paketdauer, real ändert sich die Pausendauer bis zum nächstem Paket.

Und nochwas, die höhere Sendefrequenz, damit der Wegfall der Blauverschiebung, ist gemessen, nicht berechnet, berechnet (und gemessen) kann der Ortsfaktor werden.

Das war hier ein Gedankenexperiment, das reale Geschehen zeigt GPS.
Damit ist ein Instrument vorhanden dass sich nicht durch Ausflüchte usw, "betrügen/totreden" lässt.


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Re: Blauverschiebung vom Berg

Beitragvon Kurt » Di 18. Dez 2012, 23:46

Lübecker hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Lübecker hat geschrieben:
4. Die Blauverschiebung ist für die Beobachter in ihrem System real lokal auf dem Weg nach unten direkt zu messen.

Nein! etwas das nicht existiert ist nicht messbar. Und das wollen wir doch wohl nicht behaupten oder?

Eben und weil es gemessen wird, existiert es.


Also nochmal, wo wurde Blauverschiebung gemessen?
Welche Einrichtung ist dazu in der Lage, hat entsprechende Beweise und Ergebnisse gebracht (sollte es denn nicht angeblich GPS sein?) .

Oder meinst du inzwischen nicht auch dass es so ist das die von der RT behauptete "gravitatorische Rotverschiebung" nur ein Hirngespinnst ist, garnicht existiert.


Kurt


Naja, auf deine Beweise werden wir wohl hier bis Skt. Nimmerlein warten müssen.
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Re: Blauverschiebung vom Berg

Beitragvon Kurt » Do 20. Dez 2012, 22:47

Kurt hat geschrieben:Oder meinst du inzwischen nicht auch dass es so ist das die von der RT behauptete "gravitatorische Rotverschiebung" nur ein Hirngespinnst ist, garnicht existiert.

...

Naja, auf deine Beweise werden wir wohl hier bis Skt. Nimmerlein warten müssen.


Na was ist denn nun, Stille, "Weihnachtsfrieden".
Was ist nun Manuel, krieg ich ein Ja zu meiner Feststellung, oder wartest du auf die ultimative Eingebung eines Ausweichmannövers?
Es hat also schon dieses einfache Gedankenexperiment gereicht um dich sprachlos zu kriegen, mit GPS könnte ich das auch noch verrealisieren.
Das scheint aber nicht notwendig zu sein, ausserdem hätte ich dir erst erklären müssen wie das geht, denn mit GPS hast du ja so deine Schwierigkeiten, ebenso wie mit Gewittern und bewegten Kindern.

Fröhliche Weihnachten.


Kurt
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