Test: rotierende Flasche

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Re: rotierende Flasche

Beitragvon Kurt » Sa 4. Feb 2017, 20:34

Ernst hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Bei heissen Körpern als Licht/Wärmestrahlung, wir sehen dieses von rotglühend bis in den Blaubereich hinein, beim Röntgengerät als für uns unsichtbare Röntgenstrahlung,
beim Ringbeschleuniger als Synchrotronstrahlung, bei "Gravitationswellen" als Strahlung von MilliHz- bis in den unteren kHz-Bereich.
Beim LC-Schwingkreis als schmalbandige Resonanzschwingung, bei der Antenne als "Funkwelle", beim Laser als monochromes Lichtsignal, bei ...

Jaja. Das war ja nicht die Frage.

Aber als was bei einer beschleunigten Flasche?


Als geringe, sehr niederfrequente, Strahlung, vergleichbar mit der von SL (sog. Gravitationswellen).

Bei geeigneter Lage zur Rotationsebene zeigt diese Strahlung eine Amplitudenänderung. (zwei mal Rotationsfrequenz wegen der beiden Flaschenbereiche)

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Re: Test: rotierende Flasche

Beitragvon All » Sa 4. Feb 2017, 23:49

Kurt hat geschrieben:
All hat geschrieben:Demnach würde die Flasche irgendwann zerstrahlen und wäre zum Zeitpunkt x nicht mehr da. Man muss nur warten und alle Materie ist weg. In der Folge hätte man dann einen leeren grenzenlosen Raum. Oder wie stellst du dir das vor?


Die Rotation der Flasche kommt zum Stillstand.


Das würde aber bedeuten, dass die Flasche selbst nicht strahlt.

Du hast aber behauptet, dass die Flasche aus Materie besteht und dass beschleunigte Materie strahlt.
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Re: rotierende Flasche

Beitragvon Ernst » So 5. Feb 2017, 17:02

Kurt hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben: Aber als was bei einer beschleunigten Flasche?

Als geringe, sehr niederfrequente, Strahlung, vergleichbar mit der von SL (sog. Gravitationswellen).

Vorhin war es noch em Strahlung und nun plötzlich Gravitationswellen. :?: :?: :?:
Was denn nun. :!:
.
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Und die Deppenkrone geht an...

Beitragvon Yukterez » So 5. Feb 2017, 18:22

Kurt glaubt anscheinend dass Gravitationswellen aus elektromagnetischer Strahlung bestehen. Das ist natürlich falsch. Nocheinpoet liegt aber noch falscher und glaubt sogar dass die Materie der Flasche selbst in Gravitationswellen verwandelt würde:

Bild hat geschrieben:Ist mir erst vor ein paar Tagen aufgefallen, es sind zwei schwarze Löcher verschmolzen, eines mit 36 und eines mit 29 Sonnenmassen, so in Summe sollten es 65 Sonnenmassen sein, das neue schwarze Loch hat aber nur 62 Sonnenmassen, denn die Energie von drei Sonnenmassen wurde in Form von Gravitationswellen abgestrahlt. Es scheint, dass da dann doch wirklich Masse der beiden Löcher selber in Form von Energie diese verlassen konnte. Hab dazu nun noch keinen der mir bekannten Physiker gefragt, gibt aber ja auch ein paar hier im Forum die da doch schon Ahnung von der ART haben, hat da wer mal eben so eine Idee? Ist doch wo schon eine interessante Frage, oder nicht?

Nachdem er anscheinend nicht nur glaubt dass Materie in Gravitationswellen verwandelt würde sondern sogar der Meinung ist dass dieses Material von hinter dem Ereignishorizont eines schwarzen Lochs entkommen wäre müsste das nach seiner Logik ja eigentlich auch bei normalen Massen die keine schwarzen Löcher sind funktionieren, womit das System Erde-Mond oder in dem Fall unsere Flasche immer mehr Materie verlieren sollte. Das wäre ja eine feine Art abzuspecken (: Die Relativitätstheorie sagt natürlich etwas ganz anderes:

Bild hat geschrieben:First let us note that GW are ripples in space, and are created due to motion of black holes. Therefore it should be easy to see that the waves come only from kinetic energy, which in turns comes from converting potential energy of the system into motion of the system. Change in mass may be taking place due to other reasons/mechanisms that are not relevant to this question. Because, for "change in mass" to contribute to GW, it first have to convert to kinetic energy (of the two BH), and it is difficult to explain, how that would happen. And even if it does by some magic, would it have any noticeable contribution towards GW. GW are ripples in space and they can only be created by kinetic energy - i.e. by movements or probably by explosions too. If conversion of mass into energy was creating GW, then all the stars would generate GW (however weak) all the time.

Bild, Bild
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Beitragvon Kurt » So 5. Feb 2017, 21:12

Yukterez hat geschrieben:Kurt glaubt anscheinend dass Gravitationswellen aus elektromagnetischer Strahlung bestehen. Das ist natürlich falsch.


Natürlich ist das falsch, denn die sog. Gravitationswellen basieren auf Vorstellungen um Gravitation die nicht sind.
Bei EM-Strahlung ist es ebenso, auch hier wurden Vorstellungen in die Welt gesetzt die auf Unverständnis von dem was als Polarisation bezeichnet wird, fussen.

Ernst hat geschrieben:Vorhin war es noch em Strahlung und nun plötzlich Gravitationswellen


Ich hab ja extra: (sog. Gravitationswellen) geschrieben.

All hat geschrieben:Das würde aber bedeuten, dass die Flasche selbst nicht strahlt.
Du hast aber behauptet, dass die Flasche aus Materie besteht und dass beschleunigte Materie strahlt.


Deswegen weil ich nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen wollte.

Beschleunigte Materie strahlt, beschleunigte Materie wird abgebremst. So die allgemeine Schreibweise.

Dieses Strahlen ist aber nicht ein selbstständiges/eigenständiges Tun der Materie, sondern das Ergebnis von Umständen die zu diesem Strahlen, letztendlich zu dieser Strahlung, führen. Woher sollte die Materie, das einzelne Materieteilchen, denn wissen das es und wie es gerade zu strahlen hat.

Strahlung, egal welchen Namen sie hat, ist ja nicht irgendwas das irgendwo erzeugt wurde und dann zu irgend einem Empfänger rauscht, sondern an einem Ort erzeugte/erwirkte Druckänderungen in einem Medium die dann in diesem Medium sich ausbreiten.
Erzeugen diese Druckänderungen des Mediums an irgendwelcher Materie Wirkungen dann wird das als Empfangen eben dieser bezeichnet, sich vorgestellt.
Es gibt also keine direkte Verbindung zwischen Sender und Empfänger.

Somit reicht es erstmal aus sich auf den "Sender" zu konzentrieren, festzustellen wie die Wirkungen erzeugt werden die der Träger dann weitergibt.

Bei keiner oder gleichförmiger Bewegung entstehen diese Wirkungen nicht, jedoch sobald dem Teilchen eine Richtungs- oder Geschwindigkeitsänderung aufgezwungen wird zeigt sich diese Strahlung.
Die Ursache der Entstehung dieser Wirkungen ist also in der Änderung seines momentanen (Bewegungs)Zustandes zu suchen. Keine Änderung, keine Strahlung.

Wenn jemand dazu was sagen will, ich mache hier mal ne Pause.

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Re:

Beitragvon All » Mo 6. Feb 2017, 09:05

Kurt hat geschrieben:Bei keiner oder gleichförmiger Bewegung entstehen diese Wirkungen nicht, jedoch sobald dem Teilchen eine Richtungs- oder Geschwindigkeitsänderung aufgezwungen wird zeigt sich diese Strahlung.
Die Ursache der Entstehung dieser Wirkungen ist also in der Änderung seines momentanen (Bewegungs)Zustandes zu suchen. Keine Änderung, keine Strahlung.


Dann stellt sich doch die Frage, worin diese Teilchen schwimmen? Einen leeren Raum schließe ich mal aus.
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Re:

Beitragvon Ernst » Mo 6. Feb 2017, 09:16

Kurt hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Vorhin war es noch em Strahlung und nun plötzlich Gravitationswellen

Ich hab ja extra: (sog. Gravitationswellen) geschrieben.


Was für eine Strahlung ist es denn dann?
.
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Re: Re:

Beitragvon Kurt » Mo 6. Feb 2017, 22:41

All hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Bei keiner oder gleichförmiger Bewegung entstehen diese Wirkungen nicht, jedoch sobald dem Teilchen eine Richtungs- oder Geschwindigkeitsänderung aufgezwungen wird zeigt sich diese Strahlung.
Die Ursache der Entstehung dieser Wirkungen ist also in der Änderung seines momentanen (Bewegungs)Zustandes zu suchen. Keine Änderung, keine Strahlung.


Dann stellt sich doch die Frage, worin diese Teilchen schwimmen? Einen leeren Raum schließe ich mal aus.


Dazu kommt dass die Wirkungen, die mit Hilfe der Materieteilchen erbracht werden, sich mit grosser Geschwindigkeit ausbreiten.
Ohne dass da irgendwas ist das die Druckunterschiede weiterleitet wird das wohl nicht gehen können.
Anhand der Geschwindigkeit mit der das geschieht muss wohl irgendein Medium vorhanden sein und dieses wohl extreme Eigenschaften aufweisen, also besonders dicht und hart sein.

Eine Bewegung in diesem extremem Medium scheint sehr unwahrscheinlich und würde nach kurzer Strecke zum Stillstand kommen.
Das scheint aber nicht für unbeschleunigte Materie zu gelten, die scheint unbeeindruckt dieses Medium durchdringen zu können.
Es fällt aber auf dass sich das schlagartig ändert sobald Richtung und/oder Geschwindigkeit des Teilchens zu ändern versucht wird, es tritt Strahlung auf und es tritt Trägheit auf.

Diese beiden Gegensätze, einmal unbehindertes Bewegen, einmal starker Widerstand und Reaktionen, sind unter einen Hut zu bringen wenn man da weiterkommen und auf dem Pfad der Realität bleiben will.

Hierzu habe ich vor langer Zeit den sog. Trägertakt eingeführt, das mit den 1.234 x 10^77 Takten pro Sekunde.
Mit dieser Taktung können beide Gegensätze unter einen Hut gebracht werden und es ergibt sich so nebenbei auch noch die Erklärung für Gravitation.

Betrachtet man das Verhalten der Resonanzschwingungen von Atomen, z.B. eine CS133 Atomuhr, so fällt auf dass dieses sehr gleichmässig ist und auch dass sie Ortsabhängig ist.
Die Atomuhr schwingt also nicht überall gleich, sondern immer abhängig von den Ortsumständen denen sie ausgesetzt ist.

Solcherart Gleichmässigkeit verlangt einen Grundtaktgeber, es könnte der TT (Trägertakt mit seinen 1.234..) sein.

Zusätzlich muss man sich Gedanken darüber machen was denn die Materieteilchen eigentlich sind. Sind sie irgendwas Fremdes in Medium (genannt Träger) oder sind sie eine Menge dieser Substanz.
Nimmt man an dass es nur eine einzige Grundbausteinsorte, also eine einzige Materieteilchensorte, gibt, ein BT (Basisteilchen) eine Menge der Trägersubstanz ist, dann geht's plötzlich ganz einfach.
Dann passt das mit dem unbebremstem Reisen, das mit der Trägheit, das mit der Strahlungserzeugung bei Zustandsänderung und auch das mit der Gravitation zusammen.

Kurt

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Strahlung und deren Ursache

Beitragvon Kurt » Fr 17. Feb 2017, 09:45

Ernst hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Vorhin war es noch em Strahlung und nun plötzlich Gravitationswellen

Ich hab ja extra: (sog. Gravitationswellen) geschrieben.


Was für eine Strahlung ist es denn dann?
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Ich deute das mal um.
Die Frage ist nicht was für eine Strahlung das ist, es ist ja immer die gleiche, sondern wie diese zustande kommt.

Beschleunigte Materie, egal ob nun in einem Ringbeschleuniger oder in/um ein SL oder einer Rundfunksenderantenne oder einer rotierende Flasche, alles erzeugt dieses "Strahlen", setzt also Wirkungen im Medium ab.
Dieses Medium gibt diese Wirkungen als longitudinale Druckschwankungen in ihm weiter.

Sowohl bei der Erzeugung als auch Detektion dieser Wirkungen ist Materie beteiligt.
Es ist also zu verstehen wieso diese Wirkungen gerade bei beschleunigter Materie auftreten und wie diese zu Druckschwanken in Was führen.

Auch die sog. Gravitationswellen sind nichts anderes als dieses "Strahlen", allen "Strahlern ist gemein dass sie nur dann Wirkungen erzeugen wenn sie sich im Zustand der Beschleunigung befinden, sonst nicht oder nur vernachlässigbar gering.
Siehe auch hier:

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Re: Strahlung und deren Ursache

Beitragvon Ernst » Sa 18. Feb 2017, 17:15

Kurt hat geschrieben:.
Die Frage ist nicht was für eine Strahlung das ist, es ist ja immer die gleiche,

Nee, es gibt em Strahlung und Partikelstrahlung. Welche Strahlung also macht deine Flasche? Wenn em, welche Frequenz?
Und womit kann denn deine Strahlung gemessen werden?
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