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Re: AM-Modulation

BeitragVerfasst: Sa 23. Mai 2020, 09:58
von Kurt
Lagrange hat geschrieben:
Warum hat höherfrequentes Licht bei gleicher Amplitude mehr Energie?

Eindeutig deshalb weil das Medium bei höherer Frequenz schneller schwingt.


Eben, die Zahl die da rauskommt, sie heisst Energie, ist einfach grössser als bei niedrigerer Frequenz.
Laut Formel ergibt sich das einfach.
Mehr ist da nicht dahinter.


Kurt


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Re: "Oberwellen"

BeitragVerfasst: So 24. Mai 2020, 15:05
von Kurt
Hier ein Bild das zeigt wie man das Anschwingen eines Resonanzkörpers/LC-Kreis durch eine einwirkende Flanke verständlich darstellen kann.

Anregung_durch_Schalter.png
Anregung_durch_Schalter.png (46.83 KiB) 236-mal betrachtet


Die rote Linie zeigt den Spannungszustand am Schwingkreiskondensator (C1)
V3 legt 10V an Schalter S1 an.
Nach 50µs wird der Schalter für 50µs geschlossen (grüne Linie) und der Schwingkreiskondensator über R1 geladen, ersichtlich an der roten Kurve.

Bei T=150 wird der Schalter S2 geschlossen (blaue Linie) und damit die Resonanzkörperinduktivität mit dem Kondensator verbunden.

Der Schwingkreis schwingt nun in seiner Resonanzfrequenz von 100 kHz.

Kurt

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Re: "Oberwellen"

BeitragVerfasst: Do 28. Mai 2020, 21:37
von Kurt
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Die rote Linie zeigt den Spannungszustand am Schwingkreiskondensator (C1)
V3 legt 10V an Schalter S1 an.
Nach 50µs wird der Schalter für 50µs geschlossen (grüne Linie) und der Schwingkreiskondensator über R1 geladen, ersichtlich an der roten Kurve.

Bei T=150 wird der Schalter S2 geschlossen (blaue Linie) und damit die Resonanzkörperinduktivität mit dem Kondensator verbunden.

Der Schwingkreis schwingt nun in seiner Resonanzfrequenz von 100 kHz.



Baut man beide Schalter aus, so dass der Schwingkreis geschlossen ist und das Eingangssignal direkt am Schwingkreis anliegt, dann hat man die Situation wie sie bei Empfängern usw. vorliegt.

Die Vorgänge die dann direkt stattfinden sind im PDF, gezeigt u,A. mit Bild7, dargelegt.

Kurt

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Die komische Aussage/Frage: "wo sollen sie denn sonst herkommen" ist damit eindeutig beantwortet,
Sie werden im Empfänger, also mit Hilfe eines/von Resonanzkörper, erzeugt.


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Re: "Oberwellen"

BeitragVerfasst: Fr 29. Mai 2020, 00:31
von Sciencewoken
Kurt hat geschrieben:Die komische Aussage/Frage: "wo sollen sie denn sonst herkommen" ist damit eindeutig beantwortet,
Sie werden im Empfänger, also mit Hilfe eines/von Resonanzkörper, erzeugt.

Wer hat die denn gestellt? Ich jedenfalls nicht. Jeder Mensch (außer NocheinPotato vllt.) weiß doch, dass man zum Messen von Frequenzen die Periodendauer (TOR-Zeit - also die Zeitspanne, in welcher Schwingungwen gezählt werden) einer anderen Frequenz braucht. Und solange sich die zu messende Frequenz physikalisch nicht ändert, misst man sie mit kürzeren TOR-Zeiten geringer und mit längeren TOR-Zeiten entsprechend höher. Nun darf man sich noch fragen, was wohl passiert, wenn sich die TOR-Zeiten z.B. durch Bewegung verlängern... Man misst Frequenzen bewegt um den selben Faktor höher, wie die TOR-Zeit länger und dadurch die Sample-Frequenz geringer wird.

Re: AM-Modulation

BeitragVerfasst: Fr 29. Mai 2020, 07:58
von Lagrange
Kurt hat geschrieben:.

Die rote Linie zeigt den Spannungszustand am Schwingkreiskondensator (C1)
V3 legt 10V an Schalter S1 an.
Nach 50µs wird der Schalter für 50µs geschlossen (grüne Linie) und der Schwingkreiskondensator über R1 geladen, ersichtlich an der roten Kurve.

Bei T=150 wird der Schalter S2 geschlossen (blaue Linie) und damit die Resonanzkörperinduktivität mit dem Kondensator verbunden.

Der Schwingkreis schwingt nun in seiner Resonanzfrequenz von 100 kHz.



Baut man beide Schalter aus, so dass der Schwingkreis geschlossen ist und das Eingangssignal direkt am Schwingkreis anliegt, dann hat man die Situation wie sie bei Empfängern usw. vorliegt.

Die Vorgänge die dann direkt stattfinden sind im PDF, gezeigt u,A. mit Bild7, dargelegt.

Kurt

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Die komische Aussage/Frage: "wo sollen sie denn sonst herkommen" ist damit eindeutig beantwortet,
Sie werden im Empfänger, also mit Hilfe eines/von Resonanzkörper, erzeugt.


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Was sagt ein Bandpassfilter dazu?

Re: AM-Modulation

BeitragVerfasst: Fr 29. Mai 2020, 09:25
von Rudi Knoth
@Kurt » Di 22. Mär 2016, 21:55

Schade dass hier niemand ist der sich mit Technik auskennt, eine Ahnung von Funk und AM-Sendern/Empfängern/Spektrumanalysern hat.
Wäre es anders hätte ich euch ein schönes Beispiel geliefert welche Märchenvorstellungen in de Physik herrschen und wie man diese zerlegen kann und damit aufzeigen welcher Irrsinn mit Mathematik zu beweisen versucht wird.


Nun ich kenne mich damit hobbymaßig aus. Es entstehen bei der AM-Modulation die beiden Seitenbänder, was schon aus der Mathematik folgt. Im Amateurfunk gibt es die Betriebsart J3E (SSB) in der der Träger und eines der Seitenbänder unterdrückt werden, um Leistung zu sparen. Übrigens in einem "Praktikum" zu Experimentalphysik konnte man die Seitenbänder mit einem sogenannten "Lock-In Verstärker messen.

Grß
Rudi Knoth

Re: AM-Modulation

BeitragVerfasst: Fr 29. Mai 2020, 09:39
von Sciencewoken
Rudi Knoth hat geschrieben:SSB

So kenne ich das auch noch von der dazumal wohl meistverfolgten Amateurfunke in Deutschland - President Lincoln by Uniden. Allerdings war SSB bei der eine Betriebsart neben AM, FM und CW (Continous Wave). Daraus würde ich schließen, dass SSB nicht wirklich was mit AM oder FM zu tun hat, zumal es meines Wissens mit Beidem funktioniert (Okay... geht ja gar nicht... FM hat keine zwei Seitenbänder, oder doch? :oops: ).

Re: AM-Modulation

BeitragVerfasst: Fr 29. Mai 2020, 10:00
von Rudi Knoth
@ Sciencewoken » Fr 29. Mai 2020, 10:39

Allerdings war SSB bei der eine Betriebsart neben AM, FM und CW (Continous Wave). Daraus würde ich schließen, dass SSB nicht wirklich was mit AM oder FM zu tun hat, zumal es meines Wissens mit Beidem funktioniert.


Nun dann plaudere ich weiter aus meinen Erfahrungen. CW ist wie gesagt nur das Ein- und Ausschalten des Trägers. Im Empfänger wird dann dieser mit einem in der Frequenz naheliegenden lokalen Träger gemischt, weshalb man dann einen Ton hört. Bei AM ist es so, daß neben dem Träger es zwei "Seitenbänder" gibt. Bei FM hat man ein komplexeres Frequenzspektrum (Besselfunktionen). Bei kleinem Modulationshub von FM hatm an in der Tat ein Frequenzspektrum wie bei AM. Alledings sind diese Seitenbänder in der Phase etwas anders. Deshalb kann mit der SSB-Einstellung auch FM hören.

Gruß
Rudi Knoth

Re: AM-Modulation

BeitragVerfasst: Fr 29. Mai 2020, 10:38
von Sciencewoken
Rudi Knoth hat geschrieben:Alledings sind diese Seitenbänder in der Phase etwas anders. Deshalb kann mit der SSB-Einstellung auch FM hören.

Hmm... also geht das doch - ich war mir da nicht so sicher. Dass die Phasen bei FM ständig variieren, liegt, meine ich, in der Natur der Modulation und wie man an die Infos in den Seitenbändern kommt, hängt doch auch von dem Verfahren ab. Aber die Seitenbänder sehen doch trotzdem am Ende identisch aus, oder nicht?
Sidebands.png
Sidebands.png (11.05 KiB) 142-mal betrachtet

Nun dachte ich mir, dass die Seitenbänder durch die oberen und die unteren Halbwellen zustande kommen und dass man bei FM ja nur eine Träger-Welle hat und nicht Zwei (eine obere und eine untere), wie bei AM. Naja... so irrt man sich empor.

Re: AM-Modulation

BeitragVerfasst: Fr 29. Mai 2020, 10:40
von Kurt
Rudi Knoth hat geschrieben:@Kurt » Di 22. Mär 2016, 21:55

Schade dass hier niemand ist der sich mit Technik auskennt, eine Ahnung von Funk und AM-Sendern/Empfängern/Spektrumanalysern hat.
Wäre es anders hätte ich euch ein schönes Beispiel geliefert welche Märchenvorstellungen in de Physik herrschen und wie man diese zerlegen kann und damit aufzeigen welcher Irrsinn mit Mathematik zu beweisen versucht wird.


Nun ich kenne mich damit hobbymaßig aus. Es entstehen bei der AM-Modulation die beiden Seitenbänder, was schon aus der Mathematik folgt.


Das ist das Problem, der Glaube, dass das was mathematisch möglich ist auch real vorliegt.
Das ist das Hauptproblem in der momentanen Physik, der Glaube das Realität und Mathematik identisch sind.

Rudi Knoth hat geschrieben:Im Amateurfunk gibt es die Betriebsart J3E (SSB) in der der Träger und eines der Seitenbänder unterdrückt werden, um Leistung zu sparen. Übrigens in einem "Praktikum" zu Experimentalphysik konnte man die Seitenbänder mit einem sogenannten "Lock-In Verstärker messen.


Rudi, wir machen eins nach dem anderen, dann erübrigt sich nämlich vieles ganz von selbst, so auch die "Einseitenbandgeschichte" usw.

Als erstes eine Frage an dich: was verlässt den AM-Sender, ein Signal oder mehrere?


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Lagrange
Was sagt ein Bandpassfilter dazu?
Ein Bandfilter ist auch nur ein/mehrere Schwingkreise.
Gefiltert wird da nichts, sondern, so wie beim Schwingkreis auch, neu erzeugt.

Kurt

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