Wissenschaftlich (wann)

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Re: Wissenschaftlich (wann)

Beitragvon Kurt » Mo 3. Feb 2014, 23:40

Highway hat geschrieben:Laber Rabarber


Solltest du nicht angeben welche Zeichnungen du willst?
Achso, du musst erst Schief fragen, auch gut.


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Re: Wissenschaftlich (wann)

Beitragvon Kurt » Mo 3. Feb 2014, 23:53

Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Highway hat geschrieben:Laber Rabarber


Solltest du nicht angeben welche Zeichnungen du willst?
Achso, du musst erst Schief fragen, auch gut.


Kurt


Mit deinem Latein am Ende? Musst du jetzt schon Thread übergreifend das Thema bearbeiten?


Ach soooo, das war für diese Thema hier gedacht.
(schreib das bitte das nächste mal dazu denn aus deinen Kurzsätzen ist das nicht zu erkennen)
(hast du auch einen konstruktiven Beitrag zum Thema auf Lager?)

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Re: Wissenschaftlich (wann)

Beitragvon Kurt » Di 4. Feb 2014, 00:01

Highway hat geschrieben:Spammer!


Stimmt es das erst dann, wenn sog. Bestätigungsexperimente erfolgreich durchgeführt wurden, es eine gewisse Wissenschaftlichkeit für Behauptungen gibt, vorher nicht.
Und diese Behauptungen unwissenschaftlich sind wenn es keine solchen erfolgreich, oder gar keine, gab?


Kannst du dazu was sagen (Hinweis: das ist ein Thema dieses Fadens)?

Kurt
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Re: Wissenschaftlich (wann)

Beitragvon Yukterez » Mi 5. Feb 2014, 01:18

Kurt hat geschrieben:Wissenschaft ist Wissenschaft ohne dass das was da geschafft wird für jeden Deppen nachvollziehbar sein muss. Lese ich aus deiner Antwort raus dass auch irren wissenschaftlich sein kann?

Die Wissenschaft fragt "was wäre wenn", wenn sie nicht weiss, was gerade ist.

Kurt hat geschrieben:Stimmt es das erst dann, wenn sog. Bestätigungsexperimente erfolgreich durchgeführt wurden, es eine gewisse Wissenschaftlichkeit für Behauptungen gibt, vorher nicht. Und diese Behauptungen unwissenschaftlich sind wenn es keine solchen erfolgreich, oder gar keine, gab?

In der Wissenschaft arbeitet man normalerweise mit dem Besten das man gerade hat. Experimente sind natürlich am besten, aber wenn solche nicht durchführbar sind, kann man auch mit Mathematik und Logik argumentieren. Das Neutrino Modell wurde zB lange bevor Experimente möglich waren ebenso entwickelt. Heute haben sich diese Berechnungen auch im Experiment bestätigt. Man muss halt von vernünftigen Grundvoraussetzungen, die bisherigen Experimenten nicht widersprechen dürfen, ausgehen, und darauf widerspruchsfrei aufbauen.
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Re: Wissenschaftlich (wann)

Beitragvon Detlef » Di 17. Mär 2015, 18:16

Hallo
zum Thema Wissenschaft passt der Vortrag von Hertz von 1889 recht gut:
http://gutenberg.spiegel.de/buch/raum-und-kraft-6606/13

Licht ist eine Welle:
Was ist denn das Licht? Seit den Zeiten Youngs und Fresnels wissen wir, daß es eine Wellenbewegung ist. Wir kennen die Geschwindigkeit der Wellen, wir kennen ihre Länge, wir wissen, daß es Transversalwellen sind; wir kennen mit einem Wort die geometrischen Verhältnisse der Bewegung vollkommen. An diesen Dingen ist ein Zweifel nicht mehr möglich, eine Widerlegung dieser Anschauung ist für den Physiker undenkbar.

Die Wellentheorie des Lichts ist, menschlich gesprochen, Gewißheit; was aus derselben mit Notwendigkeit folgt, ist ebenfalls Gewißheit.

Es ist also auch gewiß, daß aller Raum, von dem wir Kunde haben, nicht leer ist, sondern erfüllt mit einem Stoff, welcher fähig ist, Wellen zu schlagen, dem Äther.


Er geht auf die Eigenschaften eines Wissenschaftlers ein:

Das berühmte Webersche Gesetz ist der wichtigste Versuch dieser Art. Man mag über die Richtigkeit desselben denken, wie man will, die Gesamtheit dieser Bestrebungen bildete ein in sich geschlossenes System voll wissenschaftlichen Reizes; wer einmal in den Zauberkreis desselben hineingeraten war, blieb in demselben gefangen.

War der eingeschlagene Weg gleichwohl eine falsche Fährte, so konnte Warnung nur kommen von einem Geist von großer Frische, der wie von neuem unbefangen den Erscheinungen entgegentrat, der wieder ausging von dem, was er sah, nicht von dem, was er gehört, gelernt, gelesen hatte.

Ein solcher Geist war Faraday.


Wie sehr müssen wir also den glücklichen Geist eines Mannes bewundern, welcher zwei Vermutungen, die jede für sich so fern lagen, so miteinander zu verknüpfen wußte, daß sie sich gegenseitig stützten, und daß das Ergebnis eine Theorie war, welcher man die innere Wahrscheinlichkeit von vornherein nicht absprechen konnte. Der Mann, von welchem ich rede, war der Engländer Maxwell.


Freilich lassen sich solche umfassenden und richtigen Formeln nicht finden, ohne daß mit dem schärfsten Blick jede leise Andeutung der Wahrheit aufgefaßt wird, welche die Natur durchscheinen läßt.


Der heutigen Physik liegt die Frage nicht mehr fern, ob nicht etwa alles, was ist, aus dem Äther geschaffen sei?
Diese Dinge sind die äußersten Ziele unserer Wissenschaft, der Physik. Es sind, um in unserm Bilde zu verharren, die letzten, vereisten Gipfel ihres Hochgebirges. Wird es uns vergönnt sein, jemals auf einen dieser Gipfel den Fuß zu setzen? Wird dies spät geschehen? Kann es bald sein? Wir wissen es nicht. Aber wir haben einen Stützpunkt für weitere Unternehmungen gewonnen, welcher eine Stufe höher liegt als die bisher benützten; der Weg schneidet hier nicht ab an einer glatten Felswand, sondern wenigstens der nächste absehbare Teil des Anstiegs erscheint noch von mäßiger Neigung, und zwischen den Steinen finden wir Pfade, die nach oben führen; der eifrigen und geübten Forscher sind viele–wie könnten wir da anders als hoffnungsvoll den Erfolgen zukünftiger Unternehmungen entgegensehen?


Ein sehr schönes Schlusswort, das auch uns heute Hoffnung gibt.
Detlef
 
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